#56 Die Seele ist ein Muskel mit Michael Kopper

Shownotes

Mit Michaels Koppers Buchtitel:„ Die Seele ist ein Muskel“ trifft er gleich 2 Mal ins Schwarze, denn „allofme“ ist Seelenarbeit,- und aufbau. Geht nur zusammen (@michael_kopper). In der gemeinsamen Stunde an meinem Küchentisch ging es erst um Michaels Prägung. Er suchte schon als kleiner Junge körperliche Grenzerfahrung (im Guten) und erlebte Gewalterfahrung (im Unguten) zu Hause. Ganz früh hatte er schon ein Gespür dafür, dass Menschen, die emotional nicht ausgeglichen sind, keine glücklichen Menschen sein können. So wurde seine Mission „ich muss glücklich werden“. Das wurde eine sehr bewegende Entwicklungsreise zu sich selbst.

Er liebte es als Junge, mit anderen Kindern zu raufen, zu rangeln, auf Bäume zu klettern, um sich zu spüren. Er wollte „es schaffen, aus eigener Kraft in der Wildnis zu überleben“. Vorbilder wie Rüdiger Nehberg, Rocky Balboa und Bruce Lee motivierten ihn, an sich dran zu bleiben und das zu trainieren, was er unbedingt wollte. Michaels Weg ist wirklich „heart warming“ und und ein paar Mal hatte ich den Gedanken, „das hätte aber auch schief gehen können“,- habe ich doch auch 2 Söhne.

Michael ist ein großer Autodidakt, der jeweils genau die Bücher oder Filme in die Hand bekam, die ihn ein Stück weiter gebracht haben. Seine zahlreichen Migräneattacken in der Kindheit hörten schlagartig auf, nachdem er ein Buch über autogenes Training fand und ab dann praktizierte. Meditation ist für ihn ein großer Anker für inneren Frieden und Fokus geworden. Nur von da können wir ein glückliches Leben gestalten.

Heute ist Michael Kopper Diplom Psychologe, Hypnose,- und Traumatherapeut mit den Schwerpunkten ADHS, Paartherapie, Aggressionstherapie in Köln. Er begleitet Eltern, Schüler, Lehrer, Paare, Ärtze live und in online Formaten (www.therapie-nrw.de)).

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00:00:05: Und dieses autogene Training habe ich mir dann über ein Buch selber beigebracht und konnte mich dann innerhalb von ungefähr drei bis vier Wochen in ganz, ganz tiefe Ruhe- und Entspannungszustände versetzen.

00:00:19: Interessanterweise kamen die Migräne dann nie mehr wieder.

00:00:22: Wahnsinn!

00:00:23: Da können wir da einen Augenblick durchatmen weil das finde ich so besonders... Ich glaube, ich muss es jetzt nicht erwähnen was du für eine wundervolle ruhige Tiefstimme

00:00:34: hast.

00:00:34: Oh, danke.

00:00:35: Ja also ich würde mal sagen, ich bin jetzt hier ein bisschen Stimmenprofi weil hier ja alle möglichen Stimmen auch sitzen und das hat natürlich ganz viel mit meiner jahrelangen energetischen schamanischen Arbeit zu tun dass sich schon an der Stimme höre wo die im Körper ist welche Tonlage die hat ob du dazu atmest oder nicht.

00:01:07: All of me is der Podcast der dir ermöglicht dich selbst zu finden.

00:01:12: In mir, meinen unterschiedlichen Gästen, ihren Geschichten, Impulsen Konzepten und Wahrheiten spiegelt sich alles was auch in dir ist.

00:01:22: Neugierig?

00:01:24: Wenn du in der Tiefe Lust hast dir zu begegnen dem was du schon von dir weißt Und all dem was Du noch nicht von Dir weißt Dann bist du hier goldrichtig Denn All of me is ALL OF YOU.

00:01:41: So vieles was ich erlebt und erfahren

00:01:43: habe

00:01:44: teile ich mit meinen Gästn die ihre Geschichten mitbringen.

00:01:48: Lasst uns zusammen in die Magie des Moments eintauchen, wenn Worte sich mit Gefühlen und inneren Bildern verweben und eine tiefe Verbindung entsteht – wenn deine Geschichte zu meiner wird und wir alle eins werden!

00:02:04: Ich bin Cesar Trautmann, Schamanin, Tiertelepartin, Podcasterin,

00:02:09: Tochter,

00:02:09: Ehefrau, Mutter von zwei wachsenden Söhnen, Schwiegermutter, Tänzerin, Schwester, Kusine, Freundinnen Gefährtin, Partnerin, Sportlerin, Köchin, Zuhörerin oder Kürzer All Of Me.

00:02:26: Von Herzen Willkommen in meinem Podcast.

00:02:44: Herzlich willkommen!

00:02:45: Es geht los!

00:02:47: Ich habe heute Michael Kopper bei mir am Küchentisch und Michael ist mal kurz aus Köln gekommen um hier für euch mit mir bei All of me zu sitzen.

00:03:00: Und ich mache nur eine ganz kleine Intro, wie ich auf dich gekommen bin und warum du sofort ein innerer Match sozusagen für mich war.

00:03:12: Mehrere Verlage schicken mir ja immer ihre Bücher also alles was vielleicht irgendwie für mich passen könnte – for all of me!

00:03:19: Und in dem Fall kam die E-Mail mit dem Buch von Michael der jetzt heute hier sitzt und das Buch hat den phänomenalen Titel

00:03:30: Die Seele ist ein Muskel.

00:03:33: Und die, die mich etwas länger kennen wissen schon das sind zwei meiner absoluten Lieblingsthemen und ich war fasziniert von diesem Titel und ich freue mich jetzt richtig auf die Stunde mit dir weil da wird es eine ganz wundervolle Tiefe Geschichte dazu geben, das weiß ich schon.

00:03:51: Und ich freue mich, weil es da ganz viele Verbindungen von den beiden gibt und was mich auch sehr freut – das habe ich auch schon ein paar Mal im Podcast erwähnt.

00:04:01: Ich mag eigentlich immer Leute die Sachen schon lange tun und die sehr erfahren sind.

00:04:09: Und du hast eben schon vorher kurz gesagt irgendwann hast Du festgestellt dass ja alles zusammenhängt.

00:04:14: Genau!

00:04:15: Und deswegen herzlich willkommen, lieber Michael Kopper.

00:04:18: Dass du heute hier bist und wir raten jetzt direkt rein.

00:04:24: Wo

00:04:25: hast Du denn als Kind schon gedacht, dass Dich die Seele interessiert?

00:04:31: Ich glaube das war natürlich schon ganz jung wenn man am Bett abends betet natürlich.

00:04:38: Das ist natürlich sehr interessant.

00:04:42: Dann habe ich das eine ganze Zeit lang aus den Augen verloren Und wo es dann etwas sich intensiviert hat, war glaube ich im Alter mit elf, zwölf, dreizehn Jahren.

00:04:54: Da habe ich sehr starke Migräne-Anfälle gehabt und konnte diese Migränen durch keinerlei medizinische Maßnahmen wieder durch meine Eltern noch durch irgendwelche Neurologen in den Griff bekommen.

00:05:06: Das waren also richtige Anfälle bis ich mich dann...

00:05:08: Wie oft hattest du das?

00:05:10: Auch das hatte ich schon mehrmals die Woche und insbesondere dann, wenn ich irgendwie Bewegung gemacht habe, Fußball gespielt habe oder sonstiges.

00:05:19: Da hatte ich danach irgendwie am Abend das Gefühl mir Platz tatsächlich der Kopf.

00:05:25: Vor Spannung?

00:05:26: Ich wusste aber damals noch gar nicht dass es die Spannungen ist Und

00:05:31: wir sind deine Eltern damit umgegangen?

00:05:32: Manchmal unterbreche ich dich, Entschuldigung.

00:05:33: Ja, das ist kein Problem!

00:05:35: Meine Eltern sind so damit um gegangen, dass sie versucht haben alles zu tun, saß natürlich auch betroffen an meinem Bett, haben mir einen kalten Waschlappen auf die Stirn getan aber konnten mich nicht helfen.

00:05:46: Das macht dann natürlich beide hilflos sowohl mich als auch meine Eltern, die dann insbesondere meine Mutter natürlich irgendwie helfen wollte.

00:05:55: Aber man kennt das ja, wenn man so eine Migräne hat.

00:05:58: Man will gar nicht berührt werden.

00:06:00: Also ich jedenfalls hatte das so und habe dann alles von mir gewiesen.

00:06:05: Und dann habe ich irgendwann mal angefangen mit... dem sogenannten Survival Training.

00:06:11: Deswegen ist auch diese Verbindung zu Hamburg hier sehr interessant, weil der hier der Rüdiger Nehberg gelebt hat, der Konditor aus Hamburg, der Survival-Training... Der war Konditor!

00:06:23: Da haben wir jetzt eben vorher auch kurz drüber geredet und ich wusste wer das is'.

00:06:26: Weil ich ja zwei Söhne habe und einer meiner Söhnen oder hab' ich das vom Flummart mitgebracht?

00:06:32: Weiß ich nicht.

00:06:32: so ein Buch von Rüdigern Neh Berg.

00:06:35: Erzähl mal was dich an dem fasziniert hat.

00:06:37: also er ist so einen Survivaltyp Und der ist, ich finde, der weckt so das uhrarchah-schmännliche Ich überlebe mit gar nix in der Wildnis.

00:06:48: Genau!

00:06:48: Das war auch irgendwann meine Idee mit vierzehn, fünfzehn.

00:06:52: Also meine Kindheit war jetzt nicht die allereinfachste Es gab auch Gewalterfahrungen.

00:06:56: So dass ich irgendwann mal überlegt habe mich irgendwie autark machen zu wollen.

00:07:02: Ich wollte es schaffen irgendwie aus eigener Kraft Überleben zu können im In der Wildness Und der Neberg hatte dann dieses Buch geschrieben, die Kunst zu überleben.

00:07:13: Natürlich habe ich mir auch andere Vorbilder gesucht und das war natürlich klassischerweise damals Rambo, Sylvester Stallone und so was.

00:07:24: Das war eine ganze Generation, die da abgeholt hat.

00:07:27: Auch diese Idee dass man immer wieder wenn man wieder aufsteht weitermacht usw.

00:07:32: Man fällt hin und man gibt einfach nicht auf und dreht den Spieß dann tatsächlich irgendwann

00:07:37: um.

00:07:37: Und das ist auch eine Erlaubnis zu kämpfen?

00:07:40: Ja, ich habe früher auch sehr viel Kampensport gemacht muss ich sagen.

00:07:43: Ich habe früh mit Judo angefangen und später dann Tech Wantedoo.

00:07:47: Ich hab dann irgendwann Teiboxen und Kickboxen gemacht bin auf Meisterschaften gegangen.

00:07:54: Hab mich im Vollkontakt-Kampf geübt sozusagen.

00:07:57: Das war auch nichts ausgelassen.

00:07:58: Nichts ausgelassene!

00:08:00: Genau.

00:08:01: aber im Rahmen dieses Survival Trainings hatte ich einen Sektor da drinnen in dem Survival-Training, der hieß Autogenes Training.

00:08:13: Das schon damals?

00:08:14: Genau!

00:08:14: Was

00:08:14: für ein Jahrgang bist du?

00:08:16: Ich bin ein Siebtiger und dieses autogene Training habe ich mir dann über ein Buch selber beigebracht und konnte mich dann innerhalb von ungefähr drei bis vier Wochen in ganz, ganz tiefe Ruhe und Entspannungszustände versetzen Und interessanterweise kamen die Migräne dann nie mehr wieder.

00:08:36: Wahnsinn, da können wir einen Augenblick durchatmen weil das finde ich so besonders... und ich glaube ich muss es jetzt nicht erwähnen was du für eine wundervolle ruhige tiefe

00:08:49: Stimme hast.

00:08:50: Oh danke!

00:08:51: Ja also würde mal sagen ich bin hier ein bisschen Stimmprofi weil hier ja alle möglichen Stimmen auch sitzen und das hat natürlich ganz viel mit meiner jahrelang energetischen, schamanischem Auer zu tun.

00:09:07: Dass ich schon an der Stimme höre wo die im Körper ist welche Tonlage die hat ob du dazu atmest oder nicht.

00:09:18: Ich freu mich jetzt vielleicht so jetzt einfach gar nichts mehr und lass euch mal genießen wie schön das ist wenn jemand mit sich schon solange Ich sag jetzt mal den Frieden gesucht und offensichtlich auch immer wieder gefunden hat.

00:09:36: Geübt hat.

00:09:37: Genau, weil wir kommen jetzt dazu, die Seele ist ein Muskel!

00:09:42: Weil das ist ein jahrelanges Lernen.

00:09:47: Ja, das ist richtig.

00:09:50: Tatsächlich war das so... Das autogene Training ging dann irgendwann über Natürlich auch bedingt durch die Idee der fernöstlichen Kampfkunst und in diesen vielen philosophischen Richtungen, die da herkamen.

00:10:04: Habe ich mich sehr, sehr wiedergefunden weil ich das weniger jetzt als eine spirituelle Idee sondern mehr erstmal als eine philosophische Idee betrachtet habe.

00:10:14: erst später kamen da sehr tiefe spirituelle Erkenntnisse, Erlebnisse hinzu.

00:10:21: Nicht so sehr dass das irgendwie dogmatisch war sondern gefühlt einfach durch bestimmte Zustände in die ich da einfach reingekommen bin und dieses tiefe Tiefe meditieren.

00:10:33: Das ging von einer halben Stunde teilweise auch bis eine Stunde pro Tag.

00:10:37: dann irgendwann mal war ich bei drei bis sechs Stunden habe Ich dann ja meditiert.

00:10:44: Und

00:10:45: kann ich da nochmal kurz dazwischen?

00:10:47: Wie alt warst du da?

00:10:49: Also sprich,

00:10:51: das hat alles noch zu Hause stattgefunden?

00:10:53: Ein großer Teil Zuhause und später dann im Alter von ja, zweiundzwanzig dreiundzwantzig vierundzwannzig in Urlauben auf Bali beispielsweise.

00:11:04: Da habe ich mir dann halt eben diese langen Zeiten auch gegeben.

00:11:08: Ich wusste damals noch gar nicht wie tiefgreifend diese Veränderungen oder Entwicklungsprozesse sind die dadurch ausgelöst werden.

00:11:19: Erst später ist mir dann klar geworden, dass das ganz viel mit dem Gehirn macht.

00:11:24: Und ja... Das war für mich wirklich sehr spannend.

00:11:30: Gamechanger?

00:11:31: Neu-Deutsch!

00:11:33: Wie sind deine Eltern damit umgegangen?

00:11:35: Ich würde jetzt sagen du bist ja ziemlich abgebogen.

00:11:39: Ja ich bin ziemlich abgewogen.

00:11:40: also klar irgendwann mal... Also ganz am Anfang vielleicht fangen wir mal so an.

00:11:47: Ich habe natürlich aus dem Krankenhaus einen Unfall gehabt während des Survival-Trainings, wenn ich aufs fünf Meter Höhe so auf den Bauch gefallen.

00:11:56: Vor Rüdiger Neberg?

00:11:59: Kurz vor Rüdigern Neberg.

00:12:00: Der Unfall war der ausschlaggebende Punkt, dass ich ihn dann später auch in Hamburg besuchen durfte.

00:12:07: Ganz einfach war das so... Ich bin auf einem Baum hochgeklettert und hab da in der Ferne so ein Liebespaar gesehen.

00:12:12: Die haben da irgendwas gemacht und mein Kumpel unten wartete.

00:12:17: gesehen haben, wenn ich dann so quasi im Rahmen eines Ablenkungsprozesses über das Seil gekochen habe.

00:12:26: Was ich gespannt hatte von einem Baum zum nächsten hat es aber nicht mehr überprüft ob's wirklich fest war und bin dann darüber gekocht auf dem Bauch und ist es vorne irgendwann abgegangen.

00:12:35: Ich bin in die Tiefe gestürzt auf den Bauch gefallen und hatte als allererstes natürlich Angst dass meine Wirbelsäule gebrochen ist.

00:12:42: also muss ich moment warten.

00:12:44: Ich bekam direkt angelaufen und sagte alles klar, alles klar.

00:12:47: Und ich dachte, warte mal bitte, Moment!

00:12:50: Ich muss erst mal... Das ist aber

00:12:51: auch krass, dass du in dem Moment erst einmal denkst,

00:12:53: du musst warten?

00:12:54: Ja, das war mir so klar.

00:12:57: Es war intuitiv einfach.

00:13:01: Okay die Wirbelsäure, ich konnte meine Beine bewegen, es war schonmal gut.

00:13:04: Aber als ich dann aufstehen wollte bin ich direkt wieder zusammengebrochen, da war meine Hüftgelenkkapsel, die war angerissen Und mein Freund hat mich dann aus dem Wald getragen.

00:13:15: Und keine Rippe gebrochen und so?

00:13:17: Rippen nicht, aber meine Milz war angerissen, was ich später erst erfahren habe.

00:13:24: Das war eine ganz interessante Erfahrung im Krankenhaus.

00:13:27: Ich bin jetzt auf der Intensivstation und auf diese Intensifstation wurde mir gesagt du musst innerhalb von zehn Minuten operiert werden wenn du merkst dass es plötzlich innen drin heiß wird und irgendwas reißt.

00:13:42: Aber ich muss dann auf Toilette und hab die Glocke gebimmelt, aber die Krankenschwester kam erst nach fünfzehn-zwanzig Minuten.

00:13:50: Da wär ich eigentlich tot gewesen.

00:13:52: Das bedeutet für mich oder bedeutete damals für mich ... Ah okay!

00:13:56: Das muss ich jetzt selber regeln.

00:13:58: also bin ich mal wieder genau.

00:14:00: Also bin ich sehr tief in meinen Körper und habe den ganz versucht runterzufahren, ganz entspannt zu bleiben usw..

00:14:09: Wie früh durch dieses Skills?

00:14:12: Krasses Überlebenstraining.

00:14:16: Wir haben auch Eisbaden schon damals gemacht, da kannten wir Wim Hof ja noch gar

00:14:21: nicht

00:14:23: oder der euch nicht genau.

00:14:25: und aus dem Krankenhaus später, ich habe das natürlich überlebt wie ihr alle hier sehen könnt.

00:14:31: Aus dem Krankenhaus selber habe ich dann den Rüdiger Nebenbergenbrief geschrieben und hab dieses ganze Szenario ein bisschen auch sagastisch und ein bisschen humoristisch dargestellt.

00:14:40: Und ihm hat der Brief so gut gefallen, dass er mich dann.

00:14:44: anschließend habe ich irgendwann Paket bekommen was meine Eltern mir eigentlich gar nicht geben wollten.

00:14:49: Da war so ein Survival-Messer drinnen da war sein Buch drinne und eine Einladung nach Hamburg zum... Survival-Training.

00:14:57: Das war natürlich für mich irgendwo das erste tiefe Erlebnis von Selbstwirksamkeit, also nicht nur neben der Idee da auf der Intensivstation so ein bisschen von der Schippe gesprungen zu sein sondern auch halt eben diesbezüglich.

00:15:13: Na ja vor allen Dingen

00:15:15: im Außen.

00:15:16: Also du hast es davor trainiert, dass du dich selbst irgendwie halten und retten kannst.

00:15:21: Und jetzt hast du also aus psychologischer Sicht... Du bist ja selber einer wirklich sagen hast so einen guten Vater gefunden.

00:15:26: Einer der dich irgendwie sieht?

00:15:28: Irgendwie ja!

00:15:29: Der dich fördert und er denkt wie stark bist du denn?

00:15:32: Richtig!

00:15:33: Lass uns treffen!

00:15:34: Genau, genau.

00:15:35: Ja und das ist ganz spannend Genau dieses Gefühl hatte ich auch, also dieses wahnsinnige Elbens.

00:15:42: jetzt tatsächlich habe ich durch den Brief irgendwie etwas Starkes bewirken können.

00:15:47: Das war wirklich sehr spannend und er hat mir dann natürlich dazu geraten das Survival Training weiter zu machen.

00:15:54: Meine Eltern hatten es mir definitiv verboten, also im Grunde immer als verboten was irgendwie gefährlich war.

00:16:02: Und er hat mich dann geraten dazu Das natürlich heimlich weiterzumachen.

00:16:07: Ach, klar!

00:16:08: Ja genau das habe ich dann auch gemacht.

00:16:09: Ich hab es natürlich weitergemacht war ja klar.

00:16:12: War da eine Sucht drin?

00:16:14: Nee es war Freude und Erfüllung also mehr Wunsch als... Also

00:16:21: vielleicht kann man auch schöne Süchte haben.

00:16:24: Aber

00:16:25: es hat dich fühlen lassen in deinen Körper gebracht, aber auch regelmäßig an deine Grenzen?

00:16:32: An meine Grenzen genau.

00:16:34: Das war einer der vielen Dinge die ich getan habe.

00:16:36: also Ich hab auch noch andere Sachen später gemacht.

00:16:40: Mein erster Job war als Breakdancer.

00:16:43: Ja, ich hab dann...

00:16:43: Stark!

00:16:44: Mir irgendwann mal diese ganzen Breakdance-Videos.

00:16:47: damals gab es ja dir auf VHS oder Betamax, das waren dann diese Kassetten.

00:16:55: Die hat man sich dann eigentlich, ich hab mir das als ein Zeitlooper angeguckt und irgendwann konnte ich das dann und bin dann mit einem Ghetto Blaster auf eine Straße gegangen und habe es dann gemacht dort ja.

00:17:07: Sehr gut!

00:17:08: Wahnsinn!

00:17:08: Okay aber ich meine ist eine ganz tolle Geschichte.

00:17:11: also könnte ich glaube ich weiß jetzt schon stundenlang drüber reden?

00:17:14: Aber wie tut dir dein Ich würde sagen, dein Körper zurückgeholt hast.

00:17:22: Weil du kennst Gewalt-Erfahrungen?

00:17:24: Hast du gesagt vielen Dank dass du das auch so direkt sagst weil manchmal fühle ich was und sag's dann nicht sofort aber nur wenn jemand Gewalt als Kind erlebt hat heißt es eben nicht dass das immer so sein muss Sondern das finde ich ja schon sehr, sehr beachtlich.

00:17:48: Wie

00:17:48: früh

00:17:50: du aus dir heraus gedacht hast, es muss anders gehen?

00:17:55: Also so kann es nicht richtig sein und ich muss was finden!

00:18:00: Ja... Ich hatte mir in der Tat auch die Frage gestellt als ich mir über diese Erlebnisse, die mehr passiert sind also dass ich dann über zu lange Zeit verprügelt worden bin wirklich.

00:18:13: Ich habe dann überlegt Was war eigentlich das Problem?

00:18:17: Also an wen lag's denn jetzt, woran lag es denn jetzt?

00:18:19: und dann habe ich überlegt okay irgendwie macht dass ja niemand irgendwie weil es ihm gut geht also Gewalt ausüben sondern anscheinend hat das was damit zu tun dass die Person unglücklich ist.

00:18:32: Wow aber das ist auch sehr früh sehr reflektiert dass das gar nichts mit dir zu

00:18:38: tun halt Ja, ich glaube ja mit sechzehn ist mir das gekommen Interessant.

00:18:45: Okay, ich habe das einfach erforscht.

00:18:47: für mich, weil mittlerweile weiß ich, wenn man in Anführungsstrichen traumatisiert wird oder belastende Lebenserfahrungen hat, stellt man sich immer drei Fragen.

00:18:58: Die erste Frage ist die Frage nach der sogenannten Äthiologie, nach der Ursache also wie konnte es dazu führen dass mir das passiert ist?

00:19:07: Und darauf baut dann die nächste Frage natürlich auf, was kann ich dafür tun?

00:19:11: Also präventiv.

00:19:12: Damit mir das nie mehr wieder passiert.

00:19:14: und die dritte Frage lautet, was halt mich?

00:19:17: Wunderbar!

00:19:19: Irgendwie unbewusst stellt man sich diese Fragen und die meisten kreisen sehr lange über die Frage nach dem Warum.

00:19:25: und ich habe mir die so beantwortet... Ja in dem Fall war es mein Vater, der war einfach nicht glücklich.

00:19:34: Und schon aus seiner eigenen Kindheit?

00:19:37: Das wusstest du aber zum Glück?

00:19:39: Oder hat er das erzählt, hast du gefragt oder haben deine Großeltern... Also wie bist du darauf gekommen.

00:19:44: Nein also ich habe das im Verhalten gemerkt.

00:19:47: Ich meine wenn der so Stress ist kann ja nicht wirklich sein.

00:19:50: Das macht man ja nicht irgendwie weil man super happy ist sondern man lädt die Energie irgendwo anders ab wo sie eigentlich nicht wirklich passt.

00:20:02: und dann war meine Mission okay ich muss glücklich werden Glück ist gut.

00:20:08: Und dann hab ich irgendwie weitergemacht mit dem, was ich bisher schon gemacht habe auch mit den Meditieren und hab quasi eine ganze Zeit lang erforscht wie ich oder Menschen ganz grundsätzlich einfach glücklich werden können.

00:20:20: Das war mir dann wichtig.

00:20:21: Und hast du auch in deinem näheren Umfeld?

00:20:23: Weil das ist ja häufig so ein Segen in der Kindheit dass man die Eltern von einem Freund findet und dann stellt man fest, oh mein Gott so geht es auch.

00:20:38: Die sind irgendwie lustig oder die sind unbeschwert?

00:20:42: Oder das ist jetzt natürlich meine eigene Erfahrung auch?

00:20:46: Ja also tatsächlich... Also natürlich braucht man mindestens eine Schutzfigur, eine Schutzperson.

00:20:54: Das war meine Großmutter, die hat gleich nach Hause gelebt.

00:20:58: Da habe ich sehr viele lustige und gute Erfahrungen mitgemacht jedenfalls ... war die immer sehr, sehr positiv.

00:21:04: Die waren mal da und meine Eltern waren nicht nur so, ja?

00:21:07: Also wir dürfen jetzt nichts... Nein, nein, nein!

00:21:08: Genau, ich denke das ist das Einzige wahr.

00:21:11: Es gab mega gute Zeiten und natürlich auch diese Strafszenarien.

00:21:17: Ich habe natürlich als Kind auch nur missgemacht, muss man wirklich sagen.

00:21:22: Also dass es provoziert würde für jetzt sein oder...?

00:21:24: Nicht provoziert aber mir glaube, das war eine Überforderung.

00:21:29: Ja also ich meine als ich so zwei, drei Jahre alt war.

00:21:35: Hatte meine Mutter ausfällig in das Fenster aufgelassen oben im Dach geschossen und ich bin aufs Dach geklettert.

00:21:41: Da hatte sie natürlich Angst gehabt, dass ich runterfalle.

00:21:44: Und ich bin wirklich ... Wahrscheinlich war ich hyperaktiv früher vermute ich mal.

00:21:49: Du heute ADHS oder?

00:21:52: Vielleicht!

00:21:53: Weißt du viel besser, du bist ja über der Fahrbahn.

00:21:55: Ja also die Symptome, die ich damals hatte, die ging so ein bisschen auf jeden Fall in die hyperaktive Richtung.

00:21:59: Das ist nicht immer das Gleiche.

00:22:01: Ich bin auf Bäume geklettert und habe dann meiner Mutter in der dritten Etage so parallel gewunken.

00:22:06: Und da hat sie natürlich meistens immer so einen kleinen Erhaltsanfall gekriegt, ne?

00:22:09: Na ja, und der Vater kam dann nach Hause, die Mutter hat das Leid geklagt und gab es ein bisschen

00:22:13: Hauer.

00:22:18: Aber super, was du hattest.

00:22:21: Meine Großmutter war immer da.

00:22:24: Wenn ich einen Kühlschrank aufgemacht habe, weil er immer ein Pudding drin ist.

00:22:27: Das ist der Grund, warum ich eine Zeit lang diese Nummer angewohnt hatte bei Freunden den Kühlchrank

00:22:32: aufzumachen.

00:22:33: Ich dachte total richtig, das hätte ich

00:22:35: auch gemacht.

00:22:36: Das hätte ich ja auch gemacht!

00:22:38: Beklug von

00:22:39: dir?

00:22:39: Ja, keine Ahnung.

00:22:41: Und natürlich war ich auch bei Freunden irgendwie meistens auch immer, hat keine Ahnung.

00:22:51: Auch darauf aus, Nähe und Kontakt zu suchen.

00:22:54: Ich hab immer Kinder, Jungs gesucht die mit mir mitgemacht haben.

00:22:57: Und ich glaub' ich war sehr extrem... das haben nicht alle mit gemacht, ne?

00:23:01: Also dieses Survival-Training da am Wald ... mit einer Axt loslaufen und sich ein Loch ins Eis zu hacken und dann reinzuspringen.

00:23:11: Das hat nicht jedes Kind mitgemagt!

00:23:12: ... auch so stundenlang diese komischen Breakdance-Übungen zu machen.

00:23:16: Das hat auch nicht jeder mitgemacht!

00:23:19: Ich hatte dann aber viele Vorbilder irgendwie in Medien...

00:23:23: Ja, ist das einfach alles gut für sagen?

00:23:26: Hat doch alles gut geklappt.

00:23:28: Also

00:23:28: sag ich jetzt mal

00:23:28: so.

00:23:29: Genau.

00:23:31: Also du magst extreme.

00:23:33: Ich habe dann interessanterweise mich dann neben der Meditation sehr viel auch mit Hypnose beschäftigt und hab dann ebenfalls wieder über ein Buch.

00:23:43: Das hieß dann irgendwie die hohe Schule der Hypno-Hose früher.

00:23:46: Kurt Hepper Wein fand ich ganz gut und hab mir das auch selbst beigebracht, und habe dann auf Partys Freunde hypnotisiert.

00:23:54: Kommt ja auch mega gut an!

00:23:55: Was ist auch ein Plottyp?

00:23:56: Ja

00:23:57: irgendwie schon Breakdance und Plothypnotisieren und so.

00:24:00: Du hast noch ein paar Tools in der Hand.

00:24:06: Aber

00:24:07: erst mal hast du auch die Psychologie angefangen?

00:24:10: Oder was hast du noch gemacht?

00:24:13: Ich bin einmal zurückgesetzt worden.

00:24:15: Ich war auf der Realschule und nicht direkt auf dem Gymnasium, weil ich war ein kleiner Tunichgut in einer Klasse, ein kleiner Störnfried.

00:24:23: Und dann aber nach dem Zurücksetzen bin ich wieder mal in mich gegangen und habe mir die Frage gestellt wo soll die Reise hingehen.

00:24:32: Das war ganz interessant!

00:24:35: Also einerseits dachte ich mir okay, welchen Beruf will ich überhaupt machen?

00:24:41: Und da ich auch ein riesengroßener Bulls Lee-Fan war.

00:24:43: Zerhört!

00:24:47: Was macht der denn eigentlich beruflich?

00:24:49: Ja, er war Philosoph und Psychologe noch zusätzlich.

00:24:52: Das wusste ich

00:24:53: ja

00:24:53: auch nicht.

00:24:57: Und so ging es dann in diese Richtung, dass ich überlegt habe Stimmen.

00:25:01: Das ist eine gute Idee.

00:25:02: und dann kam ein interessanter Moment wirklich in einer der Meditationen.

00:25:07: Ich hab mir die Frage gestellt Wie möchte ich gerne sein wenn ich Achtzig-Ninzig Jahre alt bin?

00:25:14: Also wie möchte ich sein?

00:25:16: Dann kann man die Idee.

00:25:18: also mit Achtzig Neunzig würde ich gerne sowas sein wie so einen Keine Ahnung wie so ein Orakel, weißer Guru oder so.

00:25:28: Und dann dachte ich mir okay was muss ich tun um mich dahin zu entwickeln?

00:25:32: und fortan ging tatsächlich weil da irgendwie einen Plan dahinter.

00:25:39: Also du bist ja wirklich geführt geleitet?

00:25:42: Oder hat das noch etwas... Mit deiner frühen christlichen Erziehung auch zu tun?

00:25:49: Weniger, glaube ich.

00:25:50: Das habe ich sehr abgelehnt irgendwann.

00:25:53: Also das war mir zu dogmatisch.

00:25:55: Mir war es ehrlich gesagt zu langweilig, dass sich die Priester immer wieder die gleichen Geschichten in der Kirche erzählt hatte.

00:26:01: Ich hätte mir das irgendwie Menschen näher gewünscht und echter bekam das nicht echt

00:26:07: vor.

00:26:10: Leider ja!

00:26:11: Also ich bin nicht dagegen aber irgendwie... Ich hatte das Gefühl ... ich wusste auch gar nicht, dass es bei anderen Jugendlichen und Kindern anders war als bei mir.

00:26:24: Ja?

00:26:25: Erst später ist mir das aufgefallen, dass die alle einen anderen Weg gegangen sind.

00:26:27: Viele haben irgendwelche Drogen ausprobiert.

00:26:32: Also für mich war wichtig, wie ich den Drehkick irgendwie optimieren kann, dass ich irgendwann mal so ein Brett durchkicken kann.

00:26:41: Ich wollte irgendwie ... Schnell sein einfach und das üben.

00:26:46: Aber erst später wurde mir klar, nee die sind alle irgendwie anders.

00:26:50: ich wollte auch nie irgendwie Drogen probieren.

00:26:55: Ich hatte dann einmal einer mal gefragt warum willst du denn kein Alkohol trinken?

00:26:59: Ich habe nichts gegen Leute die Alkos dringen.

00:27:01: Ich dachte mir nur okay warum denn eigentlich?

00:27:04: also wenn ich auf den Geschmack komme ich kenne mich

00:27:07: Da

00:27:07: komme ich davon nicht mehr los.

00:27:11: Schon, auf jeden Fall!

00:27:12: Das passt ja

00:27:13: auch.

00:27:14: Ja aber total spannend also wie du dem begegnet bist so... Also du fängst total abgefahren Wie du quasi eben aus deinem Körper rausgekegelt wurdest ganz normal mit dem was du geschrieben hast und klar waren manche Sachen auch gut.

00:27:32: Aber wie nah du an dir immer warst So ihr Leben.

00:27:38: hier kommt Ein Lieblingsprodukt von mir, was ich seit über zwanzig Jahren nehme.

00:27:44: Das gibt es seit über vierzig Jahren.

00:27:45: Wir reden von Zellagon.

00:27:47: Zellergon ist ein ganzheitliches Mikronährstoffkonzentrat mit Vitaminen aus natürlichen Quellen und wir reden von achtzig verschiedenen Gemüse, Obst, Kräuter, fermentierten Sachen... Es ist alles drin!

00:28:04: was der Körper braucht und vor allen Dingen, was die Zellen brauchen um zu regenerieren.

00:28:09: Und das ist etwas, was mich total überzeugt und ich nehme es schon so lange morgens einfach stur und dann zwischendurch ab und zu nochmal wenn ich einfach das Gefühl habe Ich bin müde, ich bin erschöpft oder irgendwas fehlt mir.

00:28:27: Dann greife ich immer als erstes zur Zellagon und das hat sich jetzt wirklich schon sehr viele Jahre genauso bewährt.

00:28:34: Deswegen lege ich euch das sehr ans Herz, weil ich es richtig, richtig liebe und darauf überhaupt nicht verzichten mag.

00:28:43: Also ihr könnt es direkt bestellen!

00:28:45: Ihr könnt über den Link in meiner Bio gehen.

00:28:48: Ihr könnt mir sonst schreiben bei Instagram oder bei Facebook wenn ihr Fragen dazu habt.

00:28:53: Ich freue mich wenn ich meine Begeisterung an euch weitergeben

00:28:56: kann.

00:29:03: Anscheinend ja... Das finde ich

00:29:05: total besonderes.

00:29:06: Aber hast du ein paar mal gehört die?

00:29:08: Ja, ja später erst.

00:29:09: Also es war auch irgendwie eine Sehnsucht nach mir selber.

00:29:12: ich habe immer wieder gewünscht nach innen zu kommen also immer wieder zur Ruhe zu kommen diese tiefen Ruhezustände und dann irgendwie danach hat sich immer alles sortiert.

00:29:27: Ich war danach klar Und ich wusste danach.

00:29:30: immer wenn ich lange da gesessen hab wusste ich immer okay was das nächste ist was ich zu tun habe.

00:29:38: Das ist ja eine Riesenommarsch an die Meditation.

00:29:42: Ja, ich glaube wenn man es richtig tut...

00:29:46: Wie kann man das falsch

00:29:47: tun?

00:29:49: Viele verwechseln Meditationen manchmal auch mit Suggestion.

00:29:53: Das heißt dass man sich Sachen anhört und geführt wird in der Fantasiewelt

00:30:00: usw.,

00:30:02: aber eigentlich ist es nur nichts tun beobachten

00:30:06: und behalten.

00:30:06: Muss sich aushalten damit?

00:30:09: Ja oder sich akzeptieren, nicht nur aushalten sondern in der Tiefe sich zu erlauben und zu fühlen das ist glaube ich das ganz entscheidende.

00:30:17: Naja wovor alle irgendwie einen großen Bogen machen.

00:30:21: Irgendwie ja ne!

00:30:22: Ich glaube auch... ich glaube es ist so wenn man lange nicht zur Ruhe gekommen ist dann meldet sich quasi nicht nur der Körper wie ein Kind, was mal lange allein gelassen hat.

00:30:35: Das schreit dann aber auch irgendwie ... Der Verstand meldet sich dann und möchte einem ganz viel sagen... Was noch wichtig ist!

00:30:46: Und das ist so vielleicht wie einen Tümpel den man aufgewühlt hat wo die Stoffe noch im Wasser sind.

00:30:53: Aber erst nach einer Zeit kommt es runter und das dauert einfach eine Zeit.

00:30:59: Wenn man sich so eine App reinzieht und dann so zehn Minuten da übt, ist das zwar eine gute Aufwärmenübung.

00:31:06: Aber es noch nicht das was man als Meditation eigentlich bezeichnen könnte.

00:31:10: Aber sehr schon mal besser als

00:31:12: gar nichts zu machen?

00:31:13: Natürlich!

00:31:14: Es ist ein Anfang.

00:31:16: Total!

00:31:17: Und in unserer wilden Welt und ganzen Tag Social Media und ...

00:31:23: Definitiv!

00:31:23: Fear of missing out.

00:31:24: und hast du nicht alles gesehen?

00:31:26: diese ganze Schnelligkeit wird immer härter zu sagen, das interessiert mich alles nicht.

00:31:36: Ist schwer ja ich meine wenn man mal so wirklich in die Uhrzeit zurückguckt das finde ich ganz interessant.

00:31:43: dann haben wir zwei Arten von Nahrungsbeschaffung.

00:31:48: einmal ist es das sammeln und einmal das jagen.

00:31:53: Und wir sind überwiegend mit Sammel beschäftigt.

00:31:55: Wir sammelt und wir werden auch irgendwie dazu animiert, immer weiter zu sammeln.

00:32:05: Und irgendwann auch wenn es zu viel ist sammelt wird trotzdem weiter und das merkt man an den Duschgelts die man hat.

00:32:13: was also im Keller steht und wieviel Informationen wir jeden Tag meinen sammlen zu müssen.

00:32:19: und dieses Übersammeln führt natürlich dazu dass wir im Geist im Bewusstsein und im Körper ganz viel anhäufen und diese Anhäufung macht uns meistens krank Wenn man dann wieder sich hinsetzt und nichts tut, was erstmal sehr schwer ist.

00:32:38: Weil ja alles wieder hochkommt, was man gesammelt hat... Es sucht seinen Platz!

00:32:44: Und das tut es offen selbst.

00:32:45: Man muss nur Geduld haben.

00:32:47: Da kommt eigentlich die zweite Form der Nahrungsbeschaffung in das Bewusstsein nämlich das Jagen.

00:32:55: Also ein Jäger muss sehr lange warten Der muss sitzen, bis das Tier vorbeikommt.

00:33:03: Und in der Uhrzeit haben wir sehr lange gewartet und heute warten wir nicht mehr.

00:33:08: Das müssen wir auch nicht, weil es alles nah ist.

00:33:10: Alles sofort da!

00:33:11: Also ein Klick entfernt?

00:33:12: Ein Klick entfernt.

00:33:13: Und dann...

00:33:14: Schnell damit.

00:33:15: Genau, schnell her damit, weil dann bleibt mein Dopamin einfach das Stande also immer

00:33:20: oben.

00:33:20: Genau genau, das stimmt ja.

00:33:23: Ja klar Dopamin ist ja nichts Schlechtes, aber es gibt auch gesunde Varianten.

00:33:30: Wahnsinn!

00:33:31: Okay gut wir kommen nochmal zurück weil du hast ja dann unendlich viele Ausbildungen und Studien gemacht und bist dir aber sehr sehr treu geblieben würde ich sagen also ich bin ganz fasziniert davon wie früh du wirklich was ich schon sagte mit dir sein wolltest oder irgendwie etwas ergründen wolltest vielleicht mal ganz platt, weder zu Hause noch in der Schule irgendwie gelernt hast.

00:33:55: Genau.

00:33:56: Irgendwie war mir das auch klar, dass man in der Schule nicht das lernt was man braucht.

00:34:00: Hey!

00:34:01: Okay.

00:34:01: Ja.

00:34:04: Das habe ich an die Lehrer jetzt gerade.

00:34:05: Ich bin ja auch

00:34:06: ehemalige Lehrerin.

00:34:07: Ja für den Verstand schon und um natürlich Wissen zu sortieren und zu generieren und Wissen wiederzugeben.

00:34:15: aber leider was man nicht lernt ist emotionale Intelligenz und Intuitionen, und Kreativität.

00:34:23: Dinge die glaube ich das Leben sehr schön machen können.

00:34:27: Und das bleibt uns oft selbst überlassen.

00:34:32: Ja und ich glaube dadurch war es... jeder Mensch braucht eine Art glaub' ich Studium.

00:34:40: Ja, schön!

00:34:41: Und wann sollen wir anfangen damit?

00:34:45: Ich glaube ab dem Moment wo's bewusst wird.

00:34:49: Das ist aber eher Richtung Pubertät, oder?

00:34:53: Bei einigen ja.

00:34:55: Andere Flüchten in der Pubertäte einfach immer weiter.

00:34:58: Das stimmt auch!

00:35:00: Einige rennen weiter, weniger halten an und gucken zurück oder gucken in sich.

00:35:07: Aber ich glaube natürlich habe ich sehr viele Eltern auch bei mir in der Praxis den ich das erste Mal beibringe dass sie anhalten Und dass sie, wenn jemand wegen ADHS kommt, meint das bei den Kindern Diagnostiziert zu wissen oder Lehrer.

00:35:26: Dann ist für mich immer sehr wichtig natürlich erstmal zu schauen Wenn ein Kind so hyperaktiv ist und ich glaube das war ich früher auch, dann braucht es ja sehr viel mehr Bewegung.

00:35:39: und genau diese Bewegungen bilden Bereiche im Gehirn aus die wir später fürs Denken und emotional regulieren benötigen ist auch wichtig.

00:35:49: Und das muss man erstmal erklären, diese Zusammenmenge weil ich glaube wir haben sehr viele Dinge die so nebeneinander existieren.

00:35:57: Wir haben die einen die beschäftigen sich mit der Spiritualität andere beschäftigen sie sich mit Therapie wieder anderen nur im Körper oder mit der Bewegung.

00:36:10: Aber wie ist die Symphonie dahinter?

00:36:13: Was ist das gemeinsame Ganze und wie spielt das genau zusammen.

00:36:16: Ich glaube, dass es sehr wert ist zu verstehen.

00:36:20: Ja in der Unterschiedlichkeit auch nur.

00:36:22: In

00:36:22: der Unterschiedlichkeit.

00:36:23: Also das weiß ich sogar noch aus meiner Lehrerbildung – das ist ja auch schon über dreißig Jahre her -, dass damit zumindest schon mal darüber geredet wurde, besser lernen, wenn sie in Bewegung sind.

00:36:38: Also dass dieses Sture sitzen über sechs Stunden mit so minimalen Pausen dazwischen für manche wirklich gibt es?

00:36:45: Total ja!

00:36:47: Ich meine... Man darf auch nicht vergessen wir haben unterschiedliche Hormonensysteme und die Charaktereigenschaften hervorbringen, die sind nicht bei jedem gleich.

00:36:58: Gleich stark mein ich Kinder mit vier Tests, Restaurants beispielsweise.

00:37:03: Die sind sehr oft auf der Suche nach der eigenen Dominanz und haben ein stärkeres Bedürfnis sich durchzusetzen und kämpfen einfach gerne.

00:37:14: Also das ist schon prä-puppater?

00:37:16: Ja!

00:37:17: Prä-pupperter, das wird im Mutterleib geprägt.

00:37:19: die kommen so auf die Welt.

00:37:20: bei mir war es beispielsweise im Kindergarten so... Ich kann das ja hier zugehen.

00:37:24: Und

00:37:27: dass ich Im Kindergarten immer als erstes im Sandkasten gefragt hat, wer kämpft heute mit mir?

00:37:34: Und dann hab ich Bud Spencer und Terence Hill nachgespielt.

00:37:38: Das war aber nicht bohshaft, sondern das war in Form der Nähe und Form der Rituellen Auseinandersetzung.

00:37:44: Das hab ich später erst so verstanden.

00:37:46: Dieses Kämpfen war so schön!

00:37:48: Ja, das hat mir so gut getan ... Aber ich war da auch sehr rabiat.

00:37:52: Ich glaube, nicht alle Eltern wollten ihre Kinder bei mir haben, weil die total aufgekratzt wieder nach Hause gekommen sind.

00:37:59: Ganz genau.

00:38:01: Naja, das macht halt Dopamin und wenn Kinder viel Dopamine haben kämpfen die gerne.

00:38:06: Die möchten sehr achten sehr darauf dass das Revier kontrolliert wird.

00:38:10: also Revierkontrolle ist wichtig.

00:38:12: Möchten gerne ihrer Potenz gerne demonstrieren zeigen wie stark sie sind oder wie schlau sie sind.

00:38:17: All das macht Testo.

00:38:20: Dopamin wiederum.

00:38:22: Wenn ein Mensch viel Dopaminen aktiv hat dann es ist ein sehr also.

00:38:26: Dopamin ist ja Neurotransmitter der die Kommunikation der Nervenzellen bedingt.

00:38:32: Je mehr davon da ist, desto neugieriger und schneller sind die Kinder.

00:38:36: Die sind wie so kleine Eichhörnchen.

00:38:38: Ich meine, wer kennt dieses kleine Ice Age-Eichhörenchen nicht?

00:38:42: Wundervoll!

00:38:43: Der ganz verrückt hinter dieser Nussherrin.

00:38:46: Das macht Dopamin.

00:38:47: Neugierig.

00:38:47: Man will viel sammeln und man is schnell im Kopf usw.

00:38:52: Und viele denken das jetzt ADHL ist.

00:38:54: aber das ist erst mal einfach nur vier Dopaminen

00:38:58: Und viel Dopamin, was sozusagen aber immer den Pegel halten will auch.

00:39:04: Was ist wenn man den Satne jetzt pausen?

00:39:08: Wenn das zu früh unterbrochen wird dann entsteht Stress und dann werden die Kinder innerlich blockiert und können sich nicht mehr konzentrieren.

00:39:15: Wenn der Lehrer aber das Dopamin anspricht weil er den Unterricht abwechslungsreicher und lebendiger gestaltet Dann haben sie bei diesen Kindern einen absoluten Fokus.

00:39:24: dann können sie sich sehr gut konzentrieren.

00:39:26: Das sind kleine Wissenschaftler, die möchten sich gerne die Dinge selber erobern oder arbeiten und nicht einfach nur den Stoff.

00:39:35: sagen wir mal wieder... Per

00:39:38: Trichter?

00:39:38: Ja, Wiederkoin oder so, sondern die wollen Kontext.

00:39:44: Die fragen immer nach dem warum.

00:39:46: Ich hab so einen Sohn auch, zwei Söhne und der eine ist genau das.

00:39:51: Warum ist das so?

00:39:51: Und warum genau?

00:39:53: Dann kommt man als Eltern ganz schnell in die Erklärungsnot.

00:39:55: nicht alle haben Geduld dafür aber die braucht man.

00:39:59: Wenn jetzt ein Kind wahnsinnig viel Testo hat, Testosteron und Opamine dann haben sie einen kleinen Supermann.

00:40:06: Der braucht ne ganz andere Führung und Steuerung als wie ein Kind was viel Oxytorzin hat aus dieses Kuschelhormon.

00:40:13: Oh

00:40:16: mein Gott, also gehst du auch in Schulen?

00:40:22: Ja.

00:40:22: Also ich trainiere Lehrer, auch Psychologen interessanterweise, Pädagogen und Ärzte auch eben um diese Verbindung zu finden.

00:40:37: Es sind viele Seminare über emotionale Intelligenz beispielsweise aber mehr praktisch anwendbar, nicht nur so wissenschaftlich und was wichtig ist.

00:40:48: Also gerade die Neurowissenschaften sind wirklich ein Segen.

00:40:52: Die hat uns mittlerweile erklärt dass das richtig ist, was wir tun können.

00:41:00: Dass Meditation etwas verändert im Gehirn, das ist schon wichtig.

00:41:07: Das muss man jemandem glaube ich der sehr faktenorientiert ist Mediziner sind das, müssen die auch sein?

00:41:13: Was ich gut finde.

00:41:14: Aber man muss es auf der neurobiologischen Ebene erklären können und dann kann man auch alle ins Boot holen und unterschiedliche Sprachen sprechen, die wichtig sind

00:41:23: glaube ich.

00:41:23: Ja also um alle irgendwie im Boot zu halten

00:41:28: Genau genau Das war letztendlich auch die Idee in meinem Buch.

00:41:32: Also diese Verbindung herzustellen Brücken zu bauen zwischen Psychologie Neurowissenschaften, aber auch Spiritualität.

00:41:43: Was heißt Spiritualität eigentlich auf dieser Ebene?

00:41:47: Kann man Spiritualität messen und so weiter?

00:41:51: Ja, kann man.

00:41:51: Sagen wir wie?

00:41:56: Es sind sogenannte Gipfel-Erfahrungen die zustande kommen wenn man sich in einem bestimmten Bewusstseinzustand befindet.

00:42:04: Das heißt also immer dann das Gehirn in sehr, sehr tiefe Ruhezustände kommt.

00:42:12: Dann eröffnet sich das Bewusstsein.

00:42:16: Ich nenne das immer den Zustand von Nichts und wenn man im Nichts ist begegnet sich die Spiritualität irgendwie.

00:42:25: Das heißt also ... Man erlebt dann Dinge, die außerhalb des Denkens passieren Und man erlebt ein tiefes Gefühl von Verbundenheit und Liebe irgendwie mit allem.

00:42:41: Und Frieden, ne?

00:42:41: Und Friede.

00:42:43: Das geht damit einher, das ist sogar die Voraussetzung und Neurowissenschaftler haben dann so ganz interessante Experimente auch gemacht.

00:42:53: Einerseits wurde untersucht was bei den Menschen passiert, bei den sogenannten Nahtoderfahrungen wo das Gehirn eigentlich wie auf Null geht.

00:43:04: Da werden bestimmte Bereiche im Gehirne aktiv Die letztlich dafür sorgen dass wir solche tiefgreifenden spirituellen Erlebnisse und Begegnungen erleben.

00:43:16: Ich habe zum Beispiel in meiner Therapie eine junge Frau, da habe ich auch im Buch drüber berichtet die gestorben ist und die dann sozusagen auf der anderen Seite war und wieder gekommen ist.

00:43:32: Und genau das kann auch in der Meditation passieren diese Erlehnisse.

00:43:37: Wissenschaftler haben irgendwann mal diesen sogenannten God-Helmet diesen Gotteshelm entwickelt, den kann man sich dann aufsetzen.

00:43:44: Der stimuliert dann elektronisch bestimmte Bereiche im Gehirn und dann plötzlich hat man ... wenn man Christ ist in der Gottesbegegnung also erlebt das zumindest so.

00:43:54: Okay, das konntest du nicht?

00:43:55: Das ist natürlich

00:43:57: abgefahren!

00:43:59: Es kommt also immer darauf an, in welchem Zustand man ist.

00:44:02: aber all diese Zustände kann man trainieren wie ein Muskel

00:44:07: Und dann kommt Frieden

00:44:10: Dann kommt Frieden.

00:44:15: Was empfiehlst du denn?

00:44:17: Also ich habe aber ganz viele Hörerinnen und Hörern, und ich würde mal allen attestieren, dass sie auf ihrem Weg sind.

00:44:26: Ja, jeder.

00:44:26: Dass alle das Ziel haben sich näher zu sein besser mit sich zu sein also nicht im Leistungssinn sondern... in diesem Inneren.

00:44:39: Ich bin gut, also ich bin fein, ich muss gar nix und... Und was empfiehlst du uns heute so?

00:44:51: In diesem ist es immer alles schneller, ich will's gleich wiederholen.

00:44:56: Wo würdest du anfangen?

00:44:59: Okay ja das kommt immer darauf an natürlich wo man sich gerade befindet mit einem beispielsweise gravierend die Energie fehlt.

00:45:10: Was ja ein großes Thema ist für viele, sehr große Erschöpfung zu stellen?

00:45:13: Was ein großes thema ist muss man erstmal in den Körper gucken und muss erst mal schauen wie sich der Stoff wechseln.

00:45:20: sind die Nährstoffe da?

00:45:22: wie funktioniert das Mikrobiom?

00:45:24: unser zweites Gehirn ist sehr wichtig.

00:45:28: Das bedeutet da geht es erstmal wirklich darum ganz umfangreich nach

00:45:33: Was du testen

00:45:34: auch?

00:45:34: Ja, ja.

00:45:36: Es kommen so viele Menschen zu mir, die sagen der Arzt hat nichts gefunden.

00:45:41: ich habe aber Erschöpfungszustände und das muss also psychisch sein.

00:45:46: ist es nicht immer.

00:45:47: Ist es oft nicht.

00:45:49: Wieso hat der Arz denn nichts... Also nichts gefunden.

00:45:51: im Sinne von Blut auch nicht oder...?

00:45:52: Auch nicht in Blut, nee genau.

00:45:56: Es gibt halt eben leider einige versteckte Viren wie zum Beispiel das Epstein-Bavirus, was sich sehr schön in der Muskulatur versteckt.

00:46:04: Manchmal ... Anthony Williams hat da viel darüber geschrieben und es fand ich ganz spannend.

00:46:13: Und irgendwann findet man das, wenn man genau so hocht ja?

00:46:16: Dann hat man auf jeden Fall da schon mal einen Ansatz.

00:46:19: Viele trinken auch nicht genug!

00:46:23: Und viele nehmen auch Medikamente, die den gesamten ... Stoffwechsel oben stören.

00:46:29: Das ist erst mal auf der energetischen Ebene, da muss man immer gucken was im Körper passiert.

00:46:34: Wenn es aber wegen Stress ist und wenn wir uns damit auseinandersetzen... Was hat jedes psychische Ungleichgewicht gemeinsam?

00:46:46: Der gemeinsame Nenner, wenn man da einen Strich drunter macht, dann ist das immer zu hohe innere Erregung.

00:46:52: Je höher die innere erregung geht desto mehr verliert man die Kontrolle.

00:46:58: Es kommen dann Stresshormone, Zustände.

00:47:00: Das Kampf- und Fluchtsystem wird aktiviert... ...und die höchste Form der Erregungszustände sind Panikattacken und Amokläufe.

00:47:10: Die niedrigsten Erregungen sind der meditierende Dalai Lama nach einer Stunde im Tempel.

00:47:16: Das ist ganz weit unten in der Erregerung.

00:47:19: Als Erstes muss man lernen seine Erregung im Körper wahrzunehmen.

00:47:24: Und zu sehen.

00:47:25: okay Zum Beispiel habe ich da eine Skala beschrieben, zwischen null und zehn.

00:47:33: Oh befinde mich da gerade!

00:47:36: Und in einer Erregungsstufe zwischen Null und Zehn ist der Bereich zwischen Nulle und Vier eigentlich der Bereich, in dem man innere Ruhe und inneren Frieden hat.

00:47:49: Wenn die Erregung jetzt höher geht fünf, sechs, sieben in dieser höheren ärgenden Stufe.

00:47:55: Der werden Stresshormone ausgeschüttet.

00:47:57: die blockieren jetzt das Denken.

00:47:59: Das heißt also dass Cortisol und das Noir Adrenalin blockiert genau die Bereiche die man gelernt hat.

00:48:07: Das heisst wir können uns stundenlang über die Verlangenheit unterhalten und stunden lang verstehen warum es uns schlecht geht und uns Glaubenssätze sagen wenn dieser Bereich aktiv ist und man eine hohe Erregung hat, dann will man nicht runterkommen.

00:48:26: Sehr schön!

00:48:27: Man will dann eigentlich tendenziell kämpfen.

00:48:30: Man sucht das negative.

00:48:32: Ist das nicht ein bisschen frauenspezifisch auch?

00:48:35: Männer und Frauen.

00:48:36: Ja?

00:48:36: Ich

00:48:36: habe Männer und Frau

00:48:37: da, ja.

00:48:38: Also weil ich denke häufig so dass wir Frauen also ich zähle mich da jetzt mal mit rein uns eben wahnsinnig gerne wahnsinn nicht lange erzählen was alles so doof ist oder was so mühsam ist oder wo es nicht klappt usw.

00:48:47: Man bleibt stecken.

00:48:48: Und man bleibt immer in der Soße hängen.

00:48:51: In dem Negativen.

00:48:52: Genau

00:48:52: das bringt überhaupt nichts.

00:48:53: Also Herr Steck auch Neuroplastizität.

00:48:56: Was passiert wenn wir da nochmal etwas anderes erzählen?

00:48:59: Ja genau!

00:49:02: Man bleibt drin stecken.

00:49:03: aber Der Grund ist eigentlich ganz einfach dafür, dass man darin stecken bleibt.

00:49:07: Man muss immer zwei Dinge unterscheiden.

00:49:09: Nämlich einmal Katasis und Lösungsfindung.

00:49:14: Katasis kommt aus dem Griechischen und beschreibt eine Idee der Abreaktion ein Abreagieren.

00:49:21: Man steigert sich in Sachen rein um eigentlich sich Luft zu machen und die Energie aus dem Körper zu bekommen.

00:49:29: Ist

00:49:29: das nicht Reinigung

00:49:30: denn auch?

00:49:31: Es ist ne Idee der Reinigung Aber leider macht man das nicht bewusst.

00:49:34: Und wenn man es immer nur halbherzig macht, gelingt's nicht richtig.

00:49:38: Man sollte es mit Partner abstimmen!

00:49:41: Wenn man sich abfakt, dann macht es Sinn den Partner zu fragen ob er nicht Lust hat sich gemeinsam mit mir abzufacken.

00:49:48: Das erstmal übersteuern.

00:49:50: Denn wenn die Erreung ganz hoch geht und Bewegungen dazu kommt und man so richtig ausrastet und ausgeht wirds danach wieder ruhiger eigentlich.

00:49:58: Das ist die eigentliche Idee dahinter, nur das Vermischen viele.

00:50:01: Viele denken sie sind gerade auf Lösungssuche in dem Sie mit lauter Stimme versuchen den Partner zu erklären warum er gerade falsch liegt und der Partner verteidigt sich natürlich weil die laute Stimme und die hohe Erregung überträgt sich.

00:50:16: man wird als feindselig wahrgenommen und dass der Organismus desgegenübers spiegelt die gleiche Erregungen und man kommt nur in den Kampf von Fluchtbereich.

00:50:26: rein

00:50:30: Krass.

00:50:30: Machst du auch ein paar Beratungen?

00:50:32: Ja, viel!

00:50:34: Paare müssen das sowas von üben.

00:50:37: Aber sobald ich den mit der Skala komme ist es immer ganz interessant und fragt dann machen sie gerade Katases oder suchen Sie Verbindung.

00:50:45: Ah Scheiße, ich mach die ganze Zeit nur Katase.

00:50:47: Aber das mache ich deswegen weil er ist ja schuld.

00:50:51: Oder weil ich es nie gelernt habe und weil die Trigger wieder maximal sind...

00:50:56: Genau.

00:50:57: Und den Bereich, den wir dafür brauchen um das blockieren zu können also die Blockade blockieren und also die Erregung wieder runterfahren zu können diesen Bereich der sitzt vorne in der Stirn.

00:51:09: Das ist das sogenannte Stirnhören der präfrontale Cortex.

00:51:14: Wenn es um Übungen geht dann ist es sehr wichtig am Anfang den Präfrontalen Cortex zu aktivieren.

00:51:22: Der wiederum ist zuständig für Konzentrationsleistungen, für Zählen und Rechnen.

00:51:28: Wenn man das am Anfang erst mal macht in der Meditation wird es zum Beispiel als Sammlung bezeichnet, dass man sich erstmal sammelt indem man einfach nur seine Atemzüge zählt.

00:51:41: oder wenn man gerade gar nicht anders kann in der Krise beginnt man die Bewegungen des Partners zu zählen.

00:51:48: Und solange man beim Zähl bleibt kann die Erregung schon mal nicht viel höher gehen.

00:51:54: Man registriert erst einmal, warte mal in welcher Erregungsstufe bin ich jetzt gerade?

00:52:00: Okay, ich bin grade in der Sechs.

00:52:01: das ist für diese Situation zu hoch denn es ist ja nur für eine gefährliche Situation.

00:52:06: da ist mein Partner grad physisch gefährlich.

00:52:08: nein wird er vielleicht aber besser nicht.

00:52:14: und dann blockiere ich diesen Bereich erstmal.

00:52:17: und genau das muss man natürlich trainieren, um diese Verbindung zwischen dem präfrontalen Cortex und dem Kampf- und Fluchtsystem, den limbischen System im Gehirn, damit er erstmal mehr Verbindungen herrscht.

00:52:32: Und man schneller bremsen kann!

00:52:33: Man muss am Anfang erst mal die Bremse trainieren.

00:52:36: Und kann man das alleine schaffen?

00:52:37: Kann man gut alleine schaffen.

00:52:39: Okay jetzt bist du aber auch so ein mega Autodidakt

00:52:41: Bin ich.

00:52:42: Ja,

00:52:42: genau was passiert mit denen?

00:52:43: Ich bin nicht so ein guter Autorier.

00:52:45: Also ich gehe lieber gerne menschlich irgendwo hin oder habe es dann gegenüber oder eine Gruppe oder so.

00:52:51: Total gut.

00:52:52: Was ist ja wurscht.

00:52:54: also das kann man ja dann finden...

00:52:56: Kann man finden klar.

00:52:57: Machst

00:52:57: du auch online Sachen?

00:52:58: Ja, ich mache auch Online-Sachen gerade auch dabei solche Trainings kursmäßig aufzubauen dass man solche einfachen Übungen zunächst mal auch richtig da Schritt für Schritt angeleitet wird und sich so ein bisschen Feedbacken kann.

00:53:15: Manchmal legst du richtig, braucht man das?

00:53:20: Weil bei den ganzen vielen anderen Informationen muss man erst mal herausfinden was das Richtige ist.

00:53:27: Und klar viele also es gibt auch wenig Psychologen die konkret dem Prefrontaren Cortex trainieren.

00:53:34: Da redet man viel

00:53:35: Aber

00:53:37: das Reden trainiert nicht den Preis von Tancotics, sondern als Sprachzentrum.

00:53:45: Und solche Hohen...

00:53:45: Das funktioniert er meistens eh?

00:53:47: Ja!

00:53:47: Aber diese hohen Erregungszustände auch Dinge die aus der traumatischen Erfahrung kommen, sind vom Sprach-Zentrum abgekoppelt.

00:53:54: Das heißt man kommt über Sprache gar nicht so tief dran.

00:53:59: Wir können über traumatische Erfahrungen sehr lange sprechen aber die wichtigen Sachen liegen tiefer.

00:54:07: Man nennt das Speechless Terror.

00:54:08: Das ist der unaussprechliche Schrecken, man kommt da nicht dran.

00:54:11: Man muss da Überübung

00:54:12: ran.

00:54:14: Gut!

00:54:14: Das kann ich sehr gut nachvollziehen weil häufig habe auch das Gefühl dass du mit Sprechen irgendwie drüber gehst.

00:54:23: also um ja nicht in deine Tiefe zu kommen, weil da es halt nicht schön...

00:54:28: Ja!

00:54:29: Ich meine Sprechend hilft um zu verstehen und den Verstand zu überzeugen, dass er ruhig sein soll.

00:54:37: Ja, stimmt leider alles.

00:54:41: Und dann geht es weiter von der Haus.

00:54:45: Wahnsinn!

00:54:50: Womit oder was bauen wir in unser tägliches ein?

00:54:55: Also

00:54:57: Meditation und bist du da auch der Freund von diesen kleinen Schritten?

00:55:03: manchmal finde ich hilft auch nur einen Atemzug Oder zwei oder drei und dazu hat jeder Zeit.

00:55:09: Also, Sauri gibt es keinen Argument?

00:55:11: Ja, ja.

00:55:12: Tiny habits, ne?

00:55:14: Genau.

00:55:14: also am Anfang muss man erst mal dafür sorgen dass man überhaupt sich erstmal dahin setzt.

00:55:20: Klar, also manchmal hilft es einfach nur morgens sofort nach dem Aufwachen sich hinzusetzen.

00:55:26: das gehören sozusagen zu priming.

00:55:29: Das gehört vorzubereiten auf was es wie sein soll.

00:55:35: Und dann zählt man zehn Atemzüge.

00:55:38: Einatmen, ausatmen eins und kommt auf zehn.

00:55:44: Das ist erst mal besser als nichts.

00:55:47: Ja, vor allem was es gibt so viele unterschiedliche Leben also mit drei kleinen Kindern die ab sechs im Quadrat springen.

00:55:54: Total!

00:55:54: Besser

00:55:54: schon froh wenn du fünf mal geatmet hast?

00:55:56: Ganz genau.

00:55:58: Und da macht man das einfach öfter.

00:55:59: Also wenn wir uns am Anfang noch nicht lange am Stück kann, macht man's einfach immer wieder öfters.

00:56:04: Das Beste wäre natürlich Man beobachtet quasi diese Scala, von der ich vorhin besprochen habe zwischen null und zehn.

00:56:14: Und versucht in diesem Bereich zwischen Null und vier so lange wie möglich zu bleiben.

00:56:20: Woran erkenne ich dass ich da bin?

00:56:23: Man erlebt ein Gefühl von inneren Frieden und innerer Ruhe geistige Klarheit und Fokus.

00:56:30: Man merkt das daran, dass man in diesen Zuständen Weitsicht realisieren kann.

00:56:35: Man kann weitsichtig denken und weitsftig handeln.

00:56:39: Nicht nur von hier bis da vorne, sondern man weiß okay wenn ich diesen Weg jetzt gehe dann kommt das so und so auf mich zurück.

00:56:46: Wenn ich den Weg gehe geht es in die richtige Richtung.

00:56:49: Das ist ein bisschen etwas das gut zu wissen.

00:56:52: Und wenn man dann merkt Okay Ich komme immer wieder raus Dann nimmt man immer wieder so Kurzeinheiten und versucht sich einfach runterzuzählen So ein bisschen bis man wieder erstmal zurückkehrt.

00:57:03: zum Beispiel diese Total gut ist auch hier diese Navy Seal Übungen, diese Boxatmung.

00:57:08: Vier Sekunden einatmen.

00:57:10: Sieben

00:57:11: aus?

00:57:11: Nein vier sekunden halten, vier sekunde ausatmen, vier Sekunden halten wie so einen Vier-Eck.

00:57:17: Ah ja okay!

00:57:17: Genau immer wieder ne?

00:57:19: Die Navy Seals machen das auch weil bei ihren Einsätzen müssen die im Bereich zwischen Null und Vier bleiben.

00:57:26: Die besten Einsätze sind immer die wo kein Schuss fällt und das können sie wenn die in Frieden sind.

00:57:31: Das ist ja sehr schön.

00:57:33: Ich kenne nur siebenundvierzig elf.

00:57:34: Also dieses vier ein, sieben aus und das elf mal.

00:57:38: Genau!

00:57:39: Am Ende kann man auch eine Salami denken.

00:57:42: Hauptsache der Geist springt nicht.

00:57:45: Der Mind-Wandering ist das Thema.

00:57:47: Der Geist will immer springen.

00:57:49: Umbedingt.

00:57:50: Das heißt Sie fangen an oder du fängst an?

00:57:52: Wer sich angesprochen fühlt fängt an... Merkt, okay, warte mal.

00:57:59: Ich muss noch die Wäsche rausholen oder ich muss noch irgendwie Mangos kaufen irgendwas.

00:58:04: Ja.

00:58:05: und dann geht es darum sich darauf zu konzentrieren immer wieder direkt zurückzukehren sobald man merkt man driftet abwieder direkt zurückkehrend auf den nächsten Atemzug.

00:58:14: Und das ist am Anfang erst einmal wirklich ein ding weil es nennen die buddhist nennen dass der arfen geist ja dafür springt und dem müssen wir erstmal überhaupt eine leine kriegen Und das ist auch der Grund, warum die Leute nicht zur Ruhe kommen.

00:58:30: Weil der Geist springt.

00:58:32: Halt ich ihn auf einem Punkt?

00:58:33: Ist das ein bisschen wie bei einer geschüttelten Schneekugel?

00:58:36: Ich stelle die geschückelte Schneekuge einfach auf den Tisch.

00:58:40: Das bedeutet, geist ist auf einen Punkt!

00:58:42: Sehr gut und nicht einschlafen, ne?

00:58:45: Genau, dass wäre die andere Art der Ablenkung.

00:58:51: Man verliert wieder Fokus.

00:58:53: Der Körper darf schlafen.

00:58:54: Ja...das ist okay.

00:58:56: Also man kann sagen, okay, Körper du darfst schlafen.

00:58:58: Ich zähle trotzdem weiter.

00:59:00: Das

00:59:01: klingt jetzt aber sehr professionell?

00:59:04: Ja das ist gut!

00:59:04: Noch professioneller ist folgendes Bild, pass auf... Wir wollen üben entspannt abzustürzen.

00:59:11: Okay.

00:59:11: D.h.,

00:59:12: du sitzt im Flugzeug, triebwerk fängt Feuer und du zählst deine Atemzüge weiter.

00:59:18: Weil noch ist es nicht gefährlich.

00:59:19: der Aufbrell ist das Problem.

00:59:22: Bist da ein, kannst du...?

00:59:22: Da bin ich

00:59:23: dahinten auch schon bisschen mühsam.

00:59:24: Eben So, jetzt meine Vorstellung.

00:59:29: Der Geist springt immer wieder auf den Aufprall.

00:59:31: Wenn man aber hier bleibt... Jetzt gerade ist nicht gefährlich.

00:59:35: Also zum Beispiel auch diese ganzen Kriegsideen und so weiter und sofort das ganze Böse was in der Welt passiert.

00:59:42: also ganz klar ist wir werden sterben.

00:59:44: An irgendeinem Tag?

00:59:45: Ganz genau!

00:59:46: Aber jetzt vielleicht nicht heute.

00:59:48: Und das muss man bemerken.

00:59:51: Jetzt grad nicht.

00:59:51: Nee, jetzt geht eigentlich grade alles.

00:59:53: Jetzt ist okay, wir sitzen hier nur Genau.

00:59:57: Und wenn wir das können, wenn wir lernen mehr zu beschreiben als zu bewerten und dann ist es ein bisschen einfacher?

01:00:05: Dann beschreibe ich du sitzt mir gerade gegenüber du nix ab und zu mit dem Kopf.

01:00:09: was das bedeutet darüber kann nicht mehr später Gedanken.

01:00:13: aber Wenn Du mit dem kopf nichts und lächelst bedeutet hast du niks mit dem Korb von Lächels.

01:00:18: Das ist erstmal nicht gefährlich.

01:00:20: oder wenn du böse gucken würdest dann würde ich sagen da zieht jemand die Augen bauen zusammen.

01:00:24: okay Ja, nicht mehr und nicht weniger.

01:00:28: Und das ist erst mal am Anfang schwierig aus diesem ständigen Bewertungskreis, du auf rauszukommen und einfach auf den Punkt zu bleiben?

01:00:37: Eben, dass nichts zu bewerten!

01:00:40: Das ist etwas was wir so erstmal am Anfang wenn wir jetzt von dem Affengeist an der Leine gesprochen

01:00:48: haben

01:00:49: mit Festhalten zu tun bezeichnen können.

01:00:52: also Der Präfrontalekortex ist wie eine Hand, die was festhält.

01:00:57: Denn erstmal musste er den Geist erst mal festhalten lernen.

01:01:01: aber wenn es dann später darum geht wieder sich in spirituelle Ebenen rein zu bewegen da muss man aus der Fokussierung später in die Endfokussion kommen und später dann wieder loslassen.

01:01:15: Erst festhalten und dann los lassen Viele versuchen sofort loszulassen und dann fliegt alles um die Ohren könnte eine gute Reihenfolge sein.

01:01:27: Und das Interessante ist, der Prefrontal der Cortex wiederum wird durch Bewegung sehr gut neuroplastisch aufgebaut.

01:01:37: wenn wir also balancieren, wenn wir zielgerichtet werfen dass was man zum Beispiel beim Jagen tut und wenn man lernt quasi buchstäblich auch da wieder zu jagen Man nimmt Datpfeile oder am besten so ein Wackelbrett, lernt sich auf dem Wackelbrett lange hinzustellen fünf Minuten.

01:01:58: Und dann am liebsten später auch noch so Datpheile zu werfen.

01:02:02: Ja, dadurch trainiere ich erst mal die Grundlage und damit baue ich Hardware auf.

01:02:10: Dadurch kann ich mich später besser konzentrieren.

01:02:15: Ich will ja zur Messer werfen!

01:02:18: Das habe ich schon in einer Folge gesehen.

01:02:19: Ja, haben wir es

01:02:20: ja schon gesagt.

01:02:21: Oder Axt

01:02:21: werfen uns auch gut?

01:02:23: Nein, ich glaube, ich fange mit Meisterlachen an weil ich das hier in so einem Blatt gelesen habe und ich war im Glück aber ich hab's immer noch nicht

01:02:30: gemacht.

01:02:31: Ist ein guter Anlass.

01:02:32: also alles all das was damit zu tun hat dass man Sachen auf einen Punkt bringt.

01:02:39: Okay, das findet jetzt nicht beim Tennis und...

01:02:42: Nee bei dem Tennis ist das auch eine Form der Bewegung, wo beides zusammenkommt.

01:02:49: Also wir haben einmal die zentrale und die perifäre Wahrnehmung.

01:02:53: Die zentraler Wahrnehnung verfolgt im Ball.

01:02:56: Die Perifere sagt, wo ich gerade stehe.

01:02:58: Das muss sich beides parallel können in der Bewegungen.

01:03:02: Klar muss man beides können.

01:03:03: also Ten ist gut dafür.

01:03:06: Allerdings, wenn man emotional nicht reguliert ist im Ten-Ministern haut man viele Schläger kaputt.

01:03:11: Also ich würde jetzt mal ganz pauschal sagen, emotional reguliert sein hilft in jeder Sportart?

01:03:17: Natürlich!

01:03:18: In allen Sportarten und das ist super interessant.

01:03:20: Wie überall

01:03:21: im Leben auch.

01:03:21: Ja.

01:03:23: Ich komme ja aus dem Kamensport.

01:03:24: Wenn man dazu viel will geht man K.O.-.

01:03:27: Ah.

01:03:29: Ist ja klar.

01:03:30: also wenn du unbedingt gewinnen willst dann aktivierst du damit Widerstand.

01:03:36: Widerstände bringt eine Erregung hoch und du kommst in den Stresszustand.

01:03:41: Und in diesem Stresszustands bist du nicht so umfangreich, du kannst schnell getäuscht werden.

01:03:47: also wer sich im Kampfsport auskennt und dann ist jemand sehr aufgeregt der will unbedingt gewinnen ja okay dann tipp ich den unten an dann öffnet er sofort die Lücke und geht an der Kao da rein zum Beispiel.

01:04:02: Aber das ist echt spannend.

01:04:05: Ich habe einen Personal-Trainer, mit dem ich zweimal die Woche bin und wir trainieren in einem Kampfsportstudium.

01:04:12: Sehr gut!

01:04:13: Und

01:04:13: ich liebe diese Ad-Moda.

01:04:15: also auch die Typen sind einfach abgefahren und ich kann das immer gar nicht so beschreiben.

01:04:21: Ich weiß es jetzt nur von Beschreibung

01:04:23: usw.,

01:04:24: dass eben alle Kampfsportler sehr geerdet sind.

01:04:27: Müssen sie?

01:04:27: Das müssen die weil sonst funktioniert eben überhaupt

01:04:29: nichts.

01:04:31: Sonst gehen die auch, du beschreibst es jetzt sehr plakativ.

01:04:35: Nein, nein, ist gut!

01:04:35: Also ich könnte ja ausgeben tausend High-End-Studios in Hamburg wo sich alle irgendwie drehen und alles vor der Spiegel ist usw.

01:04:45: Zum Glück bin ich da nicht sondern ich liebe eben diese... Die sind alle nur im Kampfsportanzug Und ich mag die alle so.

01:04:53: Super.

01:04:54: Ja Vor allen Dingen man muss immer bedenken Kampf und Fluchtbewegungen sind sehr regulativ.

01:05:01: Also eine Fluchtbewegung wäre zum Beispiel Sprintintervalle.

01:05:08: Die sorgen dafür, dass du dann auch sehr ruhig bist.

01:05:13: Weil die Aktivität geht in den Höhepunkt und wird danach wieder zur Ruhe.

01:05:18: Meditation ist Ruhe als Passivität.

01:05:21: Und wenn man da ganz tief drin ist bekommt man wieder Power für die Aktivity.

01:05:25: Das ist ein Kreislauf, so ein jenen- und jangenkreislaufe eigentlich.

01:05:27: Aber es braucht beides?

01:05:29: Es braucht Beides!

01:05:30: Beides im Höhepunkt.

01:05:33: Man könnte sagen, Aktivität, die ihren Höhpunkt erreicht wird wieder zur Passivität.

01:05:39: Passivitet, die einen Höhelpunkt erreicht, wird wieder zu Aktivitäten und beim Kampensport ist das natürlich super.

01:05:45: Ich meine wenn man einmal so ein bisschen Bodenkampf gemacht hat und sich da ein bisschen versucht nieder zu ringen...

01:05:53: Da kommen wir wieder dahinten.

01:05:54: Wahnsinn!

01:05:55: Also man ist nach total ausgebaut.

01:05:57: oder Ich weiß nicht, ob du schon mal so mit diesen Schlagpolstern trainiert hast.

01:06:01: Dieses Pratzentraining.

01:06:04: Okay also wenn du da ... was weiß ich?

01:06:08: Drei Mal drei Minuten oder dreimal zwei Minuten jeweils dann immer viele Kicks und Schläge hintereinander richtig mit Druck.

01:06:16: danach legt sich ein Schleier der Ruhe.

01:06:19: Ich hau ja noch auf meinen Trainer drauf!

01:06:21: Auf den Trainer, genau.

01:06:22: Ja okay hat er einen Schutz an so oder?

01:06:25: Nee

01:06:27: Also der hat selber platzen und ich habe auch schon ein paar mal in den verschiedenen Folgen dazu was gesagt.

01:06:34: Aber das holt mein Innerstes nach außen aber dann eben wieder zurück.

01:06:40: Total, ja klar!

01:06:42: Ja weil da kann man im Grunde genommen diese vielen kleinen aggressiven Impulse die man im Alltag verspürt, die normal allein schon im Straßenverkehr aufkommen.

01:06:52: oder wenn Oma Lieselotte an der Aldi Kasse, die die Groschen zählt.

01:06:59: Man hat Ungeduld.

01:07:02: Na ja, danach ist man sehr ruhig wieder.

01:07:05: Total schön!

01:07:05: Ich könnte es noch stundenlang mit dir reden?

01:07:07: Wir hören jetzt aber auf ich würde wahnsinnig gerne nochmal mit dir reden.

01:07:11: also entweder kommt ihr nochmal nach Hamburg was so schön hier ist oder ich bin mein Köln oder wir machen mal remote weil ich das Gefühl habe ich kann wahnsinn viel von dir lernen Wissen mit Erfahrung ans Mikro bringst, würde ich sagen.

01:07:29: Also PS auf die Straße und jetzt freue ich mich erstmal dass du da warst und Verstoff wechseln das erst mal.

01:07:40: Das ist wahrscheinlich auch was für dich wichtig ist oder was du anderen auch empfiehlt eben aus dieser Geschwindigkeit rauszukommen, sich irgendwie Zeit nehmen.

01:07:54: Ist ja auch ein fremdwort.

01:07:55: Ja, Zeitinseln.

01:07:57: also gerade in der Pause verarbeitet sich das, was wir besprochen

01:08:02: haben.

01:08:02: Was passiert wenn wir keine Pause

01:08:04: haben?

01:08:06: Dann entsteht irgendwann ein Informationsoverload.

01:08:12: Das heißt können am tag immer nur eine bestimmte Anzahl an Nachrichten verarbeiten.

01:08:17: Und wenn man zu viele Nachrichten am Tag gehört hat, ohne Pause zu haben.

01:08:22: Dann kommt man in einen ... Am Nachmittag oder Abend oder schon morgens in ein Gefühl der Angst und der Überforderung.

01:08:32: Man meint alles ist zu viel.

01:08:35: Es ist aber nur weil man zu vielen Nachrichten gehört hat.

01:08:37: Da braucht man Informationsfasten.

01:08:39: Das ist ... Genau.

01:08:40: Damals ... verabschieden wir uns bei euch und ich bin total gespannt was ihr mitnehmt, was ihr raus nehmt und was ihr umsetzt.

01:08:50: Und ich danke dir sehr Michael Kopperhau.

01:08:53: die Leute finden dich.

01:08:55: du hast eine Website glaube ich.

01:08:56: bei Instagram passiert nicht so viel.

01:08:59: aber wo passiert am meisten?

01:09:01: Am meisten passiert glaube jetzt langsam auf der Autoren-Page bei Instagram.

01:09:06: demnächst.

01:09:07: auch das baue ich gerade alles auf Und

01:09:13: ich

01:09:14: werde das ein oder andere Internet-View geb ich auch noch an anderer Stelle.

01:09:17: Sehr gut, sehr gut!

01:09:19: Toll.

01:09:19: Also herzlichen Dank, dass du hier bist und uns all das mitgegeben

01:09:24: hast.

01:09:24: Ja, ich danke auch.

01:09:25: Vielen

01:09:26: Dank.

01:09:48: Das war All of Me von heute.

01:09:51: Danke, dass Du dabei bist.

01:09:53: Ich hoffe wir konnten Dich inspirieren und Du hast etwas für Dich rausgenommen was Dein All Of Me reicher und vollständiger macht.

01:10:02: Lass uns in Kontakt bleiben.

01:10:04: Schreibt mir gerne auf Instagram, Facebook oder LinkedIn um von heute an und in Zukunft ein wundervolles All of Us zu leben.

01:10:14: Und ganz zum Schluss lasst mir gerne auch den entsprechenden Kanälen Likes da.

01:10:18: dann wächst All Of Me und kommt zur vollen Blüte!

01:10:22: Das wünsche ich euch!

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