#57 Von der Bühnenleidenschaft zur Heilkunst: Der einzigartige Werdegang von Anuschka Präßl
Shownotes
In der heutigen “allofme” Folge mit Anuschka Präßl erfährst Du:
- wie viele Wechsel in ein Leben passen
- wie Mut und Angst sich garnicht ausschließen, sondern Hand in Hand gehen können
- wie das Bauchgefühl und der Körper immer wieder die Führung übernimmen
- wie mit Anfang 50 mehr innerer Frieden entstehen kann als vorher gedacht
Das “allofme” von Anuschka Präßl ist ein wundervoller und bunter Blumenstrauß der extra Klasse:
Ihr Start ins Leben war auf die erste Frage “easy peasy” und beim Nachfragen doch ein bisschen anders. Wechsel ist tatsächlich die treibende Kraft in Anuschkas Leben.
Ihren “1. Job” hat sie früh und ihre Augen leuchten bei dessen Beschreibung:
Sie ist die Tochter & Muse ihres Vaters, dem Liedermacher Rolf Zuckowski, den wir alle nicht aus den Kinderzimmern und Lautsprechern der vergangenen 40 Jahre wegdenken können, geschweige denn wollen. Ohne ihn gäbe es kein echtes Kinderweihnachten, keinen Kindergeburtstag.
Anuschka lebt darin ihr Leben, findet ihren eigenen Weg, der nie linear ist, sondern große Kurven will. Es ist so spannend in unserer Stunde, zu hören, wie oft sie in ihrer Jugend dachte, dass ein Studium/eine Ausbildung/eine Stadt gut zu ihr passen würde, Freude bereiten könnte und sie dann so häufig gefühlt hat, dass etwas doch nicht passt. Letztendlich hat sie ihr Medizinstudium dann aus Vernunftsgründen abgeschlossen, obwohl sie wusste, dass sie nicht als Ärztin arbeiten wollte.
Sie ist sehr mutig, sehr experimentierfreudig, sehr ängstlich. Passt doch gar nicht zusammen? Oh doch. Mit Anfang 50 (Wechseljahre sei Dank) erlebt sie langsam einen inneren Frieden mit all ihren Gaben, ihren Persönlichkeitsanteilen, ihrer Prägung, ihren vielen Entscheidungen, die sie zu der Frau gemacht haben, die sie heute ist.
Den Bogen ziehen wir beide final mit unserer gemeinsamen tiefen Freude über Cellagon, das Gesundheitsprävention und Gesundheitsentfaltung auf zellulärer Ebene in 1 Flasche vereint. Hätte auch keine von uns gedacht:-)
Und am Schluss wie immer der Reminder an Eure Gesundheit:
Cellagon regeneriert Eure Zellen auf natürlichste Art. Ein Konzentrat aus 80 Lebensmitteln (Gemüse, Obst, Kräuter etc) unterstützt Euch täglich dabei.
Der Link dazu ist wie immer auch in meiner bio.
946854.cellagon.de
Transkript anzeigen
00:00:07: Und dann zu mitzukriegen, alle meine Freunde sind dahin geflogen.
00:00:11: Feier an die Feier!
00:00:12: Ich bin nicht dabei, ich hab's nicht geschafft.
00:00:16: Die Angst war größer.
00:00:16: Die hat mich wirklich besiegt so... Da hatte mir die Angst das erste Mal richtig was genommen.
00:00:27: Also richtig was weggenommen und ich habe ja nun mich für Psychiatrie interessiert und hatte mich darum schon im Studium sehr viel mit Angsterkrankungen beschäftigt.
00:00:37: Also ich wusste, dass es diese Angst vor der Angst gibt.
00:00:40: Ich wusste das ist die Angst gibt, die sich immer weiter ausbreitet, die dich irgendwann nicht mehr aus dem Haus gehen lässt wenn du nicht aufpasst, wenn du sie immer ins Vermeiden gehst.
00:00:50: Und ich glaube, es hat mich wirklich ein bisschen gerettet dieses Wissen weil ich dann gesagt habe okay, das war jetzt echt doof!
00:00:56: Das war jetzt wirklich wirklich
00:00:57: doof... Mein unterschiedlichen Gästen, ihren Geschichten, Impulsen Konzepten und Wahrheiten spiegelt sich alles was auch in dir ist.
00:01:24: Neugierig?
00:01:26: Wenn du in der Tiefe Lust hast dir zu begegnen dem was Du schon von Dir weißt Und all dem was du noch nicht von Dir Weißt Dann bist du hier goldrichtig Denn All of me is ALL OF YOU.
00:01:43: So vieles was ich erlebt und erfahren habe teile ich mit meinen Gästn die ihre Geschichten mitbringen.
00:01:50: Lasst uns zusammen in die Magie des Moments eintauchen, wenn Worte sich mit Gefühlen und inneren Bildern verweben und eine tiefe Verbindung entsteht – wenn deine Geschichte zu meiner wird und wir alle eins werden!
00:02:06: Ich bin Cesar Trautmann, Schamanin, Tiertelepartin, Podcasterin, Tochter, Ehefrau, Mutter von zwei wachsenden Söhnen, Schwiegermutter, Tänzerin, Schwester, Kusine, Freundinnen Gefährtin, Partnerin, Sportlerin,
00:02:22: Köchin,
00:02:23: Zuhörerin oder Kürzer
00:02:26: All Of
00:02:27: Me.
00:02:28: Von Herzen willkommen in meinem Podcast!
00:02:40: Auf herzlich Willkommen zu All of me.
00:02:42: Ihr wisst aber schon dass ihr bei allofme seid.
00:02:45: Es ist heute gefüllt so ein bisschen der erste Sommertag
00:02:49: Und
00:02:51: mein Gast heute hatte, glaube ich, die kürzeste Anreise.
00:02:55: Wo war ich gar nicht genau?
00:02:56: Wo du tatsächlich wohnst?
00:02:58: Aber wir beide wohnen in Blankenese und ich habe heute Anushka Pressel bei mir in der Küche am Mikrofon.
00:03:04: Herzlich willkommen!
00:03:06: Dankeschön für die Einladung.
00:03:08: und genau es waren fünf Minuten mit dem E-Bike muss ich jetzt dazu sagen...
00:03:12: Also
00:03:13: sehr nah.
00:03:14: Wirklich nah!
00:03:14: Du wohnst ja so ein bisschen den Berg hoch und da ist das E-Bike von Vorteil.
00:03:18: Sehr gut, sehr schön.
00:03:19: Danke dass ich hier sein darf.
00:03:21: Ja, ich freue mich.
00:03:22: Ihr werdet euch auch freuen weil Anushka ein tolles, tolles All of Me hat was ich tatsächlich norlich erst auf der Bühne gesehen habe.
00:03:34: Ich sage jetzt noch nicht auf welcher Bühnen weil es kommt hinterher Und dachte, während du so deine Geschichte da erzählt hast, dacht ich okay what a story.
00:03:44: Dann funkt ja mein Podcaster Herz an manchen Stellen, denk ich es war cool.
00:03:50: Okay, die lade ich jetzt mal gleich ein.
00:03:53: So hab' ich's gemacht und dann... Das
00:03:54: hat mich sehr gefreut!
00:03:55: Wobei ich immer denke jeder Weg ist ein bisschen einzigartig.
00:03:59: Jedes Leben hat so einen Ort auf mir und ist so spannend anzuhören.
00:04:03: Und dafür gibt es ja auch
00:04:04: auf mich.
00:04:05: Ja,
00:04:06: aber ich bin so fasziniert wie viele Varianten
00:04:09: von
00:04:10: Leben es gibt und im Grunde auch wie schade das ist wenn man nicht in diese Vielfalt kommt.
00:04:20: Ich glaube dafür mache ich das auch um immer wieder zu inspirieren dass jeder reingucken rein fühlen kann und sich an irgendeiner Stelle inspiriert wird.
00:04:31: Schreiben wir ja auch viele, was sie mitnehmen.
00:04:34: Manchmal ist es nur einen Satz der sich bewegt und der dann irgendwie so ein Stein... Was
00:04:39: verändert?
00:04:39: Genau, was verändert.
00:04:41: Also, der erste Teil deines All of Mies ist irgendwie auch spannend weil wir sind alle mit den Liedern deines Vaters groß geworden.
00:04:52: Absolut!
00:04:53: Wahrscheinlich alle also ich würde jetzt mal sagen ninety-fünf Prozent bestimmt.
00:04:59: Ich wusste schon immer, dass dein Vater hier irgendwie in Blankenese wohnt.
00:05:01: Dann habe ich über meine Freundin Christina auch dich kennengelernt und eigentlich würde ich gerne da anfangen.
00:05:09: wie ist das früher gewesen die Tochter von Rolf Zuckowski zu sein?
00:05:19: Ja, das bin ich natürlich noch nicht erst einmal gefragt worden.
00:05:22: Ich beantworte es immer wieder total gerne weil mein Papa ist.
00:05:28: Und ganz normal, weil
00:05:29: jeder findet
00:05:30: sein Vater normal?
00:05:31: Genau!
00:05:31: Es ist einfach mein Vater gewesen immer schon und ich habe ja das große Glück gehabt... was ist vielleicht es auch kein Glück doch?
00:05:38: Ich würde es aber eher als Glück bezeichnen dass, als ich ganz klein war, mein Vater ja noch gar nicht bekannt war.
00:05:44: so genau ich bin hier eigentlich wenn man's so ausdrucken möchte.
00:05:47: die Muse meines Vaters klingt jetzt ein bisschen großartig aber tatsächlich er würde es glaube ich auch immer so ein bisschen sagen Denn er war sehr jung, als ich geboren wurde.
00:05:58: Erst vierundzwanzig, meine Mutter einundzwantig.
00:06:00: Also sie sind sehr jung und auch ehrlicherweise völlig ungeplant Eltern geworden.
00:06:04: Mein Vater hat noch studiert und hat dann angefangen einen Musikverlag zu arbeiten.
00:06:08: Er hat BWL studiert ganz klassische betriebswirtschaftliche Ausbildung.
00:06:12: Und hatte einfach nur Freude an seiner Gitarre?
00:06:13: Hatte einfach Freude on seiner Musik und hat immer mehr angefangen Liederzuschreiben.
00:06:19: Wir haben wirklich in ganz beschaulichen kleinen Miniverhältnissen gewohnt.
00:06:24: Ich habe immer schon gerne gesungen.
00:06:26: Man sagt, ich hätte mit anderthalb angefangen zu singen
00:06:29: ... Vom Sprechen!
00:06:30: Sozusagen wahrscheinlich.
00:06:33: Summend und dann, sobald ich die ersten Wörter konnte habe ich gesungen.
00:06:37: Ich hatte eine Liederfiebel und das hat mein Vater gehört und hat irgendwann angefangen zu denken, Mensch irgendwie kann es doch nicht sein dass es nur so Volkslieder gibt für Kinder mit einem Männern steht im Walde wie sie alle hießen Es muss auch Lieder geben die ein bisschen mehr aus dem Leben der Kinder selber entspringen.
00:06:55: Und da mein Vater noch sehr viel Zuhause war am Anfang So ein Kindergarten, so eine ganz schöne Kita die ein bisschen mit dem Auto entfernt war.
00:07:05: Ein richtiges Schwedenhäuschen auf einem Feld.
00:07:09: also ganz schön und da hat mein Vater uns immer hingefahren.
00:07:13: Und zwar mich und noch drei andere Kinder.
00:07:15: Da hat er schon im Auto angefangen mit uns zu singen dann hatte er immer Kita mit... Also damals hieß es ja nicht Kita, damals durfte man das auch Kindergärten nennen Und dann haben wir dort auch gesungen.
00:07:29: Also es heißt, er hat dort mit uns also wirklich mit mir als Kindergartenkind angefangen Musik zu machen für Kinder.
00:07:35: Zuerst vor uns zwanzig Kindern.
00:07:38: was war der Anfang?
00:07:40: und ich war von Anfang an dabei das heißt ich war vom Anfang an Inspirationen für ihn und auch von Anfang An mitsingend.
00:07:47: Ich habe immer das Publikum und der Spiegel alles in An.
00:07:50: Ja
00:07:50: genau, ich war alles gleichzeitig.
00:07:54: Ich war der Chor, ich war die Solosängerin.
00:07:57: Ich war die Inspiration und war die Kritikerin auch.
00:08:00: Wir waren ja immer die Ersten, die das gehört haben.
00:08:03: Und wir haben wirklich oft was kritisiert.
00:08:05: Es gibt so manches Lied, wo meine Mutter und ich gesagt haben ...
00:08:08: Sorry!
00:08:09: Entschuldigung, das bitte nicht.
00:08:11: Weißt du noch, was
00:08:12: das war?
00:08:12: Einst davon ist zum Beispiel Nackidei.
00:08:13: Das ist mit der Walle sehr beliebt ... Aber wir haben gesagt, das kannst du nicht machen, Babachs!
00:08:17: Kennst du das
00:08:17: nicht?!
00:08:18: Der
00:08:18: Eber sagt zu seiner Frau, hör zu, du süße kleine Sau Wir machen heute eine Schweinerei und gehen mal wieder Nackidaei.
00:08:29: Und also ich fahr das wie unfassbar peinlich.
00:08:32: Ich fahre mich so elf zwölf Wie dir die Fusche, hat sich das unglaublich unangenehm.
00:08:40: Und meine Mutter ist da auch immer sehr empfindlich.
00:08:43: und es gab ein paar solche Lieder aber egal sie kamen trotzdem meistens auf die Platten.
00:08:48: Es gab aber viele Lieder, die ich immer sehr mochte.
00:08:53: Ich bin nicht so sehr damit aufgewachsen und groß geworden, dass ich das selten richtig hinterfragt habe.
00:08:59: Wie ist es, Rolfs Tochter zu sein?
00:09:01: Weil ich war eben einfach immer dabei.
00:09:03: Und er ist in der Pubertät fing es an mich auch ein bisschen zu belastend tatsächlich.
00:09:08: Ich war ja auch sehr präsent in der Zeit.
00:09:10: Ich hab zum Beispiel bei Unganz zur Mich mitgesungen.
00:09:12: Das war eigentlich ein richtiger Hit.
00:09:14: also muss man im Nachhinein sagen... Er hatte dadurch einen gewissen Bekanntheitsgrad, war super schüchtern in der Zeit.
00:09:21: Super schüchternd und sehr still.
00:09:23: Statt nur immer schon gerne auf der Bühne.
00:09:25: Das ist echt ein schöner Gegensatz!
00:09:29: Ich mochte gerne singen.
00:09:31: Hatte Spaß daran gehabt... Aber ich bin in der Zeit schon auch geärgert worden.
00:09:35: Das muss man ganz klar sagen, das war nicht so schön.
00:09:37: Ich hatte keine so schöne Schulzeit, Fünfte, Sechste, Siebte Klasse.
00:09:41: Also wegen dieser...
00:09:43: Wegen dem aber auch so?
00:09:44: Ich war echt unbeliebt, muss man wirklich sagen.
00:09:46: Es war keine gute Zeit.
00:09:47: also ich habe auch wirklich Zeiten gehabt wo es an mich so gut ging in der
00:09:51: Schule.
00:09:53: Heutzutage würde man das glaube ich auch Mobben nennen.
00:09:56: War nicht gut.
00:09:59: und Aber dann hab ich mich nach einem Jahr, wo ich mich zurückgezogen habe und gesagt hab nicht mehr mitzingen.
00:10:05: Ich möchte mal raus hier ... Hab ich dann wieder gerne mitgesungen weil es mich einfach immer so erfreut hat.
00:10:11: Und heute stehe ich natürlich da und bin unglaublich stolz auf dieses Werk.
00:10:16: Und auch wirklich stolz ein Teil davon zu sein.
00:10:19: Also viel freweise.
00:10:22: Es ist das für einen Geschenk mit seinem Vater immer noch Musik zu machen.
00:10:24: Wir stehen ja immer nochmal zusammen auf der Bühne.
00:10:26: Und wie
00:10:28: macht ihr das auch Zuhause?
00:10:30: Tatsächlich singen wir doch zumindest ab und an, nicht ganz so vielleicht wie man sich das vorstellt.
00:10:34: Aber wir sind schon gerade zu den Feiertagen und meine Brüder sind ja auch recht musikalisch.
00:10:41: Wie viele hast du?
00:10:41: Ich habe zwei Brüdern.
00:10:43: Einer ist dreieinhalb Jahre jünger und der andere zwölf-anhalb Jahre junger also wirklich ein großer Abstand.
00:10:48: Da war ich eigentlich schon fast mehr so die Zweitmama.
00:10:52: Aber mein anderer Bruder dreieinhalb Jahre Jünger ist ja richtig erfolgreicher Songwriter, das heißt er ist.
00:10:58: Also Alexander Tzukowski kannst du mal bei Spotify eingeben dann hast du staunen was da alles geschrieben hat.
00:11:05: Ganz toll.
00:11:05: Also ihr habt da die ... Großartigen
00:11:07: Wege gegangen,
00:11:08: also nicht übernommen, man nennt keine Gene aber ihr lebt die auch?
00:11:11: Wir leben die auch er am meisten.
00:11:13: definitiv für mich ist ja die Musik so ein bisschen in Hintergrund gerückt.
00:11:17: ich lieb sie sehr, aber ich bin nie ganz in diese professionelle Schiene gegangen.
00:11:20: Aber Alexander ist Ja der ist da richtig richtig erfolgreich schreibt mit Leuten wie Sascha.
00:11:26: Max-Giesinger Hat zum Beispiel Reislerga Phoenix geschrieben Das ist der den Grand Prix auf Vision de la Chanson Sieger Titel und also der is schon Okay.
00:11:35: Der kann's!
00:11:37: Ich würde sagen, der kann es auch.
00:11:38: Ja, da kann er auch und ich bin super stolz auf den.
00:11:41: Ich finde das richtig toll.
00:11:41: Ich freu mich da mal ganz toll drüber.
00:11:43: Und insofern ja wir haben immer viel Musik gemacht.
00:11:45: Wir haben echt auch immer im Auto gesungen.
00:11:48: Also ja Musik spielt in unserem Familienleben schon eine große und verbindende Rolle.
00:11:53: Auf jeden Fall total.
00:11:55: Voll schön also vor allen Dingen vielleicht natürlich schön aber es passt ja auch ein bisschen zu dem Alter indem viele von uns sind dieses In-der-Rückschau Gab's auch mal zweifelhafte Momente, aber in Gänze... Also es quillt ja geradezu aus der Rausbiste irgendwie dankbar und beseelt.
00:12:13: Super!
00:12:13: Ich hab wirklich das ganz, ganz große Glück im Wunder voll Liebe vor dem Elternhaus aufgewachsen zu sein mit einem Vater, der uns eben sozusagen sehr integriert hat in seinem Berufsleben.
00:12:24: Was ist ja auch was unglaublich Besonderes?
00:12:26: Wenn ich das jetzt bei meinem Mann angucke... Ich glaube meine Kinder haben nicht so wirklich eine Ahnung, was er eigentlich so macht in seinen Berufsleben, weil er eben einen normalen Geschäftlichen Betriebsjob hat und wir waren halt so teilt und es ist schon besonders.
00:12:41: Wo
00:12:41: war ich mir das auch anders vorstelle?
00:12:43: Ich weiß jetzt nicht wie seine Arbeitszeiten sozusagen waren.
00:12:47: also sobald älternteile Jobs in Büros gehen, wo sie morgens um acht das Haus verlassen und abends irgendwann wiederkommen.
00:12:55: Natürlich ist der Abstand dann riesig groß.
00:12:57: Also dein Vater hat da wahrscheinlich auch eine andere Präsenz zu Hause?
00:13:00: Genau!
00:13:01: Der war halt auch viel Zuhause aber auch viel richtig weg.
00:13:04: Ist ja sozusagen beides gewesen.
00:13:06: Da war wirklich auch richtig viel richtig Weg.
00:13:09: Also er hat selten richtige Touren gemacht, aber war dann immer mal so drei vier Tage irgendwo unterwegs.
00:13:13: Meine Mutter war dafür wirklich zu Hause bei uns die war so das ganze ganz feste Anker.
00:13:18: Und aber das Schöne ist, wir waren ja auch ab und an mal mit.
00:13:21: Also zumindest wenn Ferien waren oder Fernsehauftritte waren, waren wir ja viel mit.
00:13:25: Ich dann eben als Sängerin und mein zweiter Bruder nicht so viel, aber mein dritter Bruder wiederum, der zweite Bruder, mein drittes Kind war richtig viel dabei hat ganz viel mitgesungen.
00:13:34: Also insofern, wir waren immer sehr viel teil.
00:13:37: Aber wir waren sehr weit entfernt von Kelly Family oder sowas.
00:13:40: Das wurden wir immer mal wieder gefragt.
00:13:42: also ob es da so Parallelen gibt aber das nie!
00:13:45: Mein Vater hat sich auch immer sehr bemüht niemanden von uns zu ins Rampenlicht zu stellen.
00:13:49: Also zu sagen dass keiner von uns und überhaupt keins seiner Kinder die so mitgesungen haben sollte jemals so ein Star-Gefühl bekommen.
00:13:57: Das war ihm immer super wichtig, dass ich kein Kind zu ins Rambenlicht
00:14:00: stellt.
00:14:00: Aber er war ja auch das Gegenhör von einem
00:14:02: Star.
00:14:03: So bodenständig und immer so dieses zwei Männer sehr, sehr wichtig.
00:14:06: Und wenn er gemerkt hat, dass zum Beispiel Eltern von dem Kind so anfangen ein bisschen... Es sind ja meistens die Eltern, die anfangen, so einen Kind nach vorne pushen zu wollen.
00:14:14: Wenn man das gemerkt hatte sofort angefangen, ein bisschen zu schauen, da musste ich jetzt ein bisschen gegensteuern.
00:14:19: Insofern haben auch wir nie das Gefühl gehabt Wir sind zwar jetzt die Kinder von ihm und deswegen stehen wir immer vorne.
00:14:25: also das war schon wichtig
00:14:28: Sehr schön.
00:14:29: Dann lass uns mal jetzt weitergehen mit dem, was du dann gemacht hast.
00:14:34: also... Hast du jemals gedacht, du möchtest auch eine Künstlerkarriere?
00:14:38: Ja
00:14:38: tatsächlich und das ist eben bei mir so dieses gewesen.
00:14:41: Du durftest ja auch von mir da so wissen als du so merkt hast es vielleicht ganz spannend hören.
00:14:46: ich hatte tatsächlich immer so zwei Seelen in meiner oder so zwei Wünsche in meiner Brust einerseits die kreative musikalisch-künstlerische auf der Bühne stehen.
00:14:55: Das war etwas was mir immer viel Spaß gemacht hat und was sich glaube ich auch ganz gut kann.
00:15:00: also ich würde jetzt behaupten Ich glaube, ich seh ihn ganz schön.
00:15:05: Und auch so dieses Durchaus ein bisschen
00:15:07: berühmt
00:15:08: sein, das fand ich ganz
00:15:11: spannend.
00:15:12: Kann man einmal kurz deinen Stern zeigen?
00:15:14: Krebs!
00:15:15: Aber mit Arzenden Wassermann...
00:15:17: Das ist dann eher der Wassermann.
00:15:18: Und das
00:15:19: ist der Wasserman in mir?
00:15:20: Weil
00:15:20: der Krebs will, glaub ich ... Der Krebs wird das
00:15:21: gar nicht!
00:15:22: Nee.
00:15:22: Sorry.
00:15:23: Und der Krebes war eben, und es ist auch super spannend wenn man sich damit mal beschäftigt... Ich bin jetzt nicht so firm in Astrologie aber doch zu ein bisschen Bisschen.
00:15:30: Und man sagt ja immer so das Hauptwasser, dass er Ascendent kommt erst so nach und nach im Leben.
00:15:34: Genau.
00:15:34: Wenn ich eben an meine, hab' ich dir erzählt, fünfte Sechste, siebte, ich war Superschüchtern und so ein bisschen total zurückgezogen.
00:15:41: Da war ich noch komplett Krebs.
00:15:43: Ja.
00:15:43: Der Wassermahn ist später.
00:15:44: Und ich bin im Mond habe ich jetzt gerade erst rausgefunden die Jungfrau Was auch noch mal spannend ist, weil das ja so was Organisiertes hat.
00:15:50: So etwas ein bisschen... Das stimmt!
00:15:51: Es ist super interessant.
00:15:52: also diese Mischung finde ich ganz spannend und passt auch ganz gut zu mir der Seele.
00:15:57: Aber ja, das war so der eine Teil in mir und dann der andere Teil hat sich immer schon für medizinische Themen interessiert, für Biologie, Biologie des Menschen vor allem und war so ganz sozial orientiert als ich hatte Lust mit Menschen zur Arbeit nicht hatte Lust ...in irgendeinen Heil- und Hilfsberuf zu gehen.
00:16:16: Ich war nicht so ganz sicher was, aber irgendwie in die Richtung.
00:16:19: Insofern war ich hin und her wankerig zwischen am Anfang ehrlicherweise wirklich Krankenschwester... Das war eigentlich mein erste Berufswunsch oder eben Musical.
00:16:31: Also Musical hat mich sehr gereizt, weil ich habe auch immer getanzt.
00:16:34: Ich hab ganz intensiv Ballett und Jazz Tanz gemacht.
00:16:37: Und war da immer so dass ich dachte vielleicht doch Na ja, also lang rede kurzer Sinn.
00:16:42: Ich hab dann mal in meiner Schule nach einem halben Jahr ... Meine Eltern waren da immer sehr entspannt und haben gesagt, du wirst schon irgendwann das finden was du möchtest.
00:16:49: Dann habe ich erst einmal ein Musical angefangen tatsächlich.
00:16:52: Bin hier auf der Stage School of Music Dance & Drama gewesen in Hamburg Und habt es aber genau drei Monate durchgehalten und hab nach drei Monaten gemerkt, hier gehöre ich überhaupt
00:17:02: gar nicht hin.
00:17:02: Nämlich, was fühlt sich nicht richtig an?
00:17:05: Die Menschen um mich herum.
00:17:06: Ach echt?
00:17:07: Wie sind die denn?
00:17:08: Die waren mir zu extrovertiert und auch zu ... Zu wenig empathisch und so wie sagt man das?
00:17:18: Ja, die
00:17:18: sind nicht echt.
00:17:19: Die sind nicht
00:17:19: echt!
00:17:20: Also weil ich sofort klar dein Vater ist ein Echter...
00:17:22: Absolut es war eben
00:17:23: wirklich.
00:17:24: jeder
00:17:24: hat für sich, jeder war so eine Alleinekämpfer, es war also nicht dieses.
00:17:28: wir machen hier miteinander.
00:17:29: Ich hatte von Anfang an, ich muss mich hier so behaupten gegen so Alpha-Läute die irgendwie nur sich selber darstellen wollen.
00:17:37: Na ja
00:17:38: und das ist sehr viel Maske?
00:17:39: Total!
00:17:40: Also davon lebt so ein Laden
00:17:42: auch gar
00:17:43: nicht schlimm aber das kann eigentlich nicht gehen.
00:17:46: also mit dem wie du jetzt dein deine Kindheit beschrieben hast und mit der Authentizität und der Natürlichkeit, die jeder kennt, deinen Vater kennt und es tun alle.
00:17:56: Total spannend dass du das so sagst.
00:17:58: Das kribbelt jetzt überall
00:18:00: Voll schön.
00:18:01: Ja, also das war wirklich mir so schnell klar und es ist natürlich schon spannend weil ich hab mir ein halbes Jahr auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet.
00:18:07: Ich war total stolz dass ich das geschafft habe und so.
00:18:11: Aber nein, ich hab nach drei Monaten gesagt Das kann ich nicht machen, das ist nicht mein Weg.
00:18:16: Und dann hab' ich, weil ich erst mal völlig verwirrt wusste ich gar nicht mehr was ich machen soll.
00:18:20: und Dann habe ich mich erstmal verabschiedet und bin nach Spanien gegangen und hab da spanisch gelernt.
00:18:26: und dann habe ich einfach doch mal den Mediziner-Test gemacht.
00:18:29: Natürlich lag irgendwie auch in der Luft, vielleicht doch Medizinstudium.
00:18:34: Ja, ich hab ein Okay-Abi gehabt.
00:18:36: Also nicht schlecht.
00:18:36: damals muss ich sagen war eins acht habe ich gemacht ist ein gutes Abi gewesen.
00:18:40: heute wäre das ja schon fast ein mittelmäßiges Abi.
00:18:42: mittlerweile haben wir alle Eins Null und so oder?
00:18:44: Ist es nicht so dass es viel mehr so Eins Nulla-Abis gab.
00:18:47: also gibt mittlerweile?
00:18:48: Meine
00:18:48: Söhne haben gar nicht dazu gezählt auch sehr weit davon entfernt.
00:18:53: Ich habe
00:18:53: immer das Gefühl es gibt das viel mehr.
00:18:55: also damit war eins Acht echt ein gutes Abi.
00:18:56: Ich habe vor allen Dingen aber einen sehr guten Mediziner Test dann geschrieben.
00:19:01: Ich glaube, weil ich zu der Zeit, wo ich den Mediziner-Test geschrieben habe, eigentlich schon wieder dachte, nee, will ich sowieso doch nicht machen.
00:19:08: Da hatte ich mich nämlich mittlerweile schon für einen Grundschulpädagogikstudium angemeldet und da hab' ich damit erst mal angefangen.
00:19:20: Und bin nach Freiburg gegangen, hab ein halbes Jahr Grundschulpädagogin gelernt und hab auch da wieder festgestellt – das ist auch nicht meins!
00:19:28: Ich glaube, da lag es tatsächlich im Rückblick ein bisschen an dem Studienfach.
00:19:32: Also am Studium selber, weil ich war in Freiburg einer pädagogischen Hochschule
00:19:37: und
00:19:37: das war einfach mir als Typ, glaub' ich.
00:19:40: Ich bin, glaube', so ein Mensch wenn ich lerne...ich brauchst du n bisschen was Verschuldes?
00:19:44: Ich brauche so ein bisschen Anspruch!
00:19:46: Ich brauchso ein bisschen Forderung.
00:19:48: Und das war an dieser pädagogischen Schule eben gar nicht so.
00:19:51: Es war sehr, sehr einfach, was wir gelernt
00:19:54: haben.
00:19:55: Es gibt Grundschulpädagogikstudiengänge, wo man die Fächer richtig laden.
00:19:59: Also Bio oder Mathe oder sonst irgendwas?
00:20:03: Und an der pädagogischen Hochschule habe ich Sachkunde und Mathematik gehabt.
00:20:07: Ich habe aber in Mathematika-Adiren gelernt, so muss man lachen.
00:20:12: Leider
00:20:12: ein bisschen lachen, weil ich habe ja Grundschullehrung studiert!
00:20:14: Du
00:20:14: hast es studiert?
00:20:15: Und zwei?
00:20:16: Ja,
00:20:17: sehr gute Frage.
00:20:18: Ich war angefangen, da war ich noch bei meinen Eltern zu Hause.
00:20:21: Da war ich deswegen jetzt sehr lustig.
00:20:23: weit verdrängt das Ganze an der Pädagogische Hochschul in Koblenz.
00:20:28: Guck mal...
00:20:29: Also, weil das einfach in der Nähe von Mainz war und ich hab ein Wiesbaden-Habitur gemacht.
00:20:32: Ich wollte unbedingt einen Studienplatz in München.
00:20:35: Der habe ich aber erst mal nicht bekommen.
00:20:36: Dann habe ich gedacht, gut dann beschäftige ich mich jetzt hier was, wenn man das so früher dachte?
00:20:40: Und bin dann dauernd irgendwie nach Cooplands gefahren... ...und dachte auch, dass es doch irgendwie hier Ringelpiezen mit anfassen.
00:20:45: Also, ich fand's okay!
00:20:46: Weil ich hatte jetzt auch keinen Anspruch, dass ich da irgendwas riesiges machen müsste.
00:20:50: Aber die Beschreibung jetzt ist sauber.
00:20:52: Es ist lustig,
00:20:53: ne?!
00:20:53: Ja genau.
00:20:53: Also ich weiß noch genau, ich sehe mich heute noch im Sachkunde-Labor.
00:20:59: Wo wir wirklich so Versuche in Anführungsstrichen gemacht haben, was passiert wenn ich ein Spülmittel im Wasser tue und dann das Fett sich löst?
00:21:09: Oder was passiert, wenn ich verschiedene Gegenstände auf Wasserschwimmen lasse oder sowas.
00:21:13: Was man natürlich später mit Grundschulkindern auch durchaus macht.
00:21:15: aber ich fühlte mich irgendwie die ganze Zeit immer gedacht, was mache ich eigentlich?
00:21:18: Dann hatten wir Heimatkunde unser Schwarzwald Lebensraum und irgendwas.
00:21:23: Eigentlich an sich alles ganz nett.
00:21:26: Auch da war es wieder so.
00:21:27: Ich hatte meinen Freund damals, der hat Jura studiert auch in Freiburg und ich hatte sehr viele Juristenfreunde dadurch.
00:21:33: Und ich hatte immer das Gefühl, was mache ich hier eigentlich?
00:21:35: Und die anderen hatten so ein anspruchsvolles Studium und ich dachte irgendwie nee, ich glaube dass ist es auch immer noch nicht!
00:21:42: Man muss dazu sagen, das war dann schon zwei Jahre nach meinem Abitur also ich hatte schon ganz schön viel Zeit.
00:21:49: Das hätte ich jetzt auch gefragt, weil so einfach ist das nicht.
00:21:53: Ständig ist jetzt auch das falsche Wort aber immer wieder was Neues anzufangen, motiviert zu sein und dann zu denken oh nee, das ist echt furchtbar unangenehm!
00:22:03: Ich erinnere mich sehr gut wie ich meinem Freund es damals auf irgendeiner Wiese da an der Dreisame wirklich weinend gesagt habe... Ich merke, das ist immer noch nicht das Richtige für mich.
00:22:14: Das gibt's doch gar nicht!
00:22:15: Jetzt hab ich hier irgendwie schon das probiert, das probierte, bin so schwankerig... ...ich weiß nicht was ich machen soll.
00:22:20: und dann habe ich gedacht ne ok, dann mach' ich das jetzt doch, jetzt guck' ich mal ob ich Medizinsplatz in Freiburg bekomme?
00:22:27: Das war nicht so ein bisschen fast in Anführungsstrichen-Meinfach-Aussetzungen, ich wollte die Stadt schon wieder wechseln.
00:22:32: Ich war da eigentlich sehr gerne und hab gedacht, dass wenn ich schön hab, dass es einen guten Medizinerattest hatte.
00:22:38: Konnte ich mir den Studienplatz quasi aussuchen.
00:22:40: Ach, ist ja toll.
00:22:41: Ja
00:22:41: das ging ja über die ZVS damals noch und dann hatte ich eben wirklich in Freiburg einen Studienplatz für Medizin gedacht.
00:22:48: okay das mache jetzt und ja dann habe ich das gemacht aber auch dass selbst noch nicht mal ehrlicherweise jetzt durchgezogen.
00:22:56: ja also Spoiler!
00:22:59: Ich bin ja fertig geworden aber auch das Studienfach während ich das so gemacht habe nie ganz hundert Prozent das.
00:23:06: ich dachte das ist jetzt ganz genau das was ich machen will Ganz interessant, also es hat mich super doll interessiert.
00:23:13: Ich fand das Fach total spannend und ich habe das richtig gerne gelernt einfach.
00:23:18: Also ich war gern in den Vorlesungen, super gerne die Sachen gelernt.
00:23:22: Ich fands megainteressant!
00:23:24: Ich hatte auch nette Leute und so... dann bin ich ja irgendwann nach München gegangen, nach dem Physikum?
00:23:27: Ah nee genau, da muss ich vielleicht kurz noch einen kleinen Schwänker machen.
00:23:30: Ich hab in den ersten vier Jahren immer noch überlegt ob ich das weitermachen soll.
00:23:35: Und man hat ja nach vier Semestern das Physikum Und ich hatte dann immer überlegt, ich glaube, ich möchte doch irgendwas ein bisschen Praktischeres machen.
00:23:44: Aber gut diese Medizinrichtung passt.
00:23:47: Physiotherapie.
00:23:48: Ich hab gedacht das ist vielleicht doch nicht schlecht für mich und da habe ich mich beworben.
00:23:52: Da sahen verschiedene Studienplätze mir angeschaut und hatte viele einige Zusagen tatsächlich unter anderem in einer Schule in Koburg damals die Ganz toll fand.
00:24:06: Das finde ich im Rückblick unglaublich interessant, weil das war eine Schule für Physiotherapie und Gymnastik.
00:24:14: Da hat man drei Jahre gelernt und es war Physiotherapie- und Gymnostiklehrerin.
00:24:18: Und du weißt ja was ich heute mache?
00:24:20: Komm wir später zu!
00:24:22: Und da habe ich ... Als ich das so hörte dachte ich, oh, das wäre's glaub ich total.
00:24:27: Das wär genau mein Ding.
00:24:29: Aber diese Schule in Koburg war ein Internat.
00:24:32: Es war quasi ein Internate.
00:24:33: Und Koburg ist ja... sehr katholisch, superkatholische.
00:24:37: Ohne Jungsbesuch ohne Männerbesuch und ich hab gedacht, boah das weiß ich jetzt nicht, ob ich drei Jahre ohne dass mein Freund mich besuchen darf da irgendwo in Koburg sein möchte, fand ich schon schwierig, hab mich dagegen entschieden und habe dann aber eben auch abgewartet ob ich das Physikum bestehre.
00:24:54: Das Physikum bestanden und hab gesagt, okay das soll ein Zeichen sein!
00:24:58: Ich mach' es jetzt weiter.
00:25:00: Ja wie gesagt sind wir nach München gegangen.
00:25:04: Also, aber immer doch sehr ambivalent muss man wirklich sagen.
00:25:08: Immer nicht sicher ob das so mein Weg sein soll und es hatte verschiedenste Gründe
00:25:13: tatsächlich.
00:25:13: Ja spannend also ich habe jetzt... Das würde ich dich jetzt fragen ist natürlich voll privat.
00:25:18: wenn du jetzt bei mir in der Praxis sitzt würdest dann würde ich jetzt fragen wie war denn deine Geburt?
00:25:24: Ich glaube die war gar nicht so
00:25:25: schlecht,
00:25:26: nicht so schlimm!
00:25:27: Ich glaube es waren relativ normale natürliche Geburt gewesen wobei nein, nein ich bin eingeleitet worden.
00:25:33: Ich glaube, es hat ganz lange bei mir gedauert.
00:25:36: Vierundzwanzig Stunden
00:25:36: oder so aus ganz Schlecken.
00:25:38: Oder achtundvierzig war auf jeden Fall super ... Also meine Mutter sagt das war ganz doof!
00:25:42: Die Geburt selber war aber dann okay.
00:25:45: Als du dich dann entschieden hast?
00:25:46: Ja, wie als ich entschieden habe.
00:25:46: So würde ich's jetzt tatsächlich auch mal sagen und das wiederholt sich.
00:25:51: Also ja, dieser langen Entscheidungsweg.
00:25:54: Auch eine lange Geburt meinst du.
00:25:57: Also das
00:25:57: sehr lange Geburt.
00:25:58: Ich liebe diese Zusammenhänge.
00:26:00: interessant und das denke ich die ganze Zeit, also am Anfang haben wir das noch nicht gedacht aber jetzt denke ich in der ganze Zeit was war bei der Geburt?
00:26:08: Das ist wirklich ein interessanter Punkt, glaube ich nur nie darüber nachgedacht, aber ja ich glaube tatsächlich... Ja dass es auch eine lange Geburte war ja.
00:26:15: Bis du dich entschieden
00:26:17: hast.
00:26:18: Weil irgendwas
00:26:19: wollte
00:26:19: kommen zu wollen.
00:26:21: Zurück geht's ja selten, aber
00:26:24: total!
00:26:24: Und dann mussten sie dich ja auch überreden
00:26:27: Wobei man auch im Nachhinein bei mir gesagt hat, ich bin ein bisschen früh gewesen.
00:26:30: Da hatten die sich verrechnet.
00:26:32: Ich war noch ganz viel so diese Schmiere drauf.
00:26:35: Und ich war ein bisschen Früh, ich war relativ zart und so.
00:26:38: Im Rückblick hätte man das vielleicht schlichtweg noch nicht einleiten sollen.
00:26:43: Aber gut Anfang der Siebzigerjahre
00:26:46: war man
00:26:46: da vielleicht noch nicht soweit.
00:26:48: Da war sowieso alles noch ein bisschen anders.
00:26:49: Mein Vater war ja auch zum Beispiel bei der Geburt noch nicht dabei.
00:26:53: Also, das ist auch spannend finde ich so im Nachhinein.
00:26:55: Bei meinem Bruder dreieinhalb Jahre später war er schon dabei?
00:26:57: Ah okay da war der
00:26:59: Wechsel.
00:27:00: Genau, vierundsiebzig ist mein Bruder geboren.
00:27:02: Das ist schon mit Anwesenheit des Vaters geboren!
00:27:05: Schön auch anders.
00:27:06: Aber wie zum Beispiel bei Kaiserschnitt Kindern die können – das muss alles gar nicht immer sein aber es ist häufig so dass sie ein Thema mit Zeit haben Und mit der eigenen Geschwindigkeit, weil denen sozusagen ... Das genommen wurde.
00:27:29: Da über sie entschieden wurde du gehst jetzt übrigens hier von A nach B. Weil uns das passt.
00:27:34: Ja,
00:27:35: ja spannend!
00:27:36: Und dann haben die wie gesagt nicht immer aber häufig Themen damit, dass sie Zeit nicht richtig einteilen können oder warten.
00:27:45: Dass jemand anders ihnen die Zeit mitteilt und denen es irgendwie
00:27:48: abnimmt.
00:27:49: Also die haben häufig so einen besten Freund oder eine beste Freundin, die den Kalender führt.
00:27:55: Spannend!
00:27:57: Deswegen finde ich das gerade.
00:27:58: Ach, das ist echt unser Zeit!
00:27:59: Also meine Kinder sind tatsächlich alle vier ohne Kaser, also auch nicht ohne Kaserschnitt geboren und insofern kann ich das nicht anwenden auf meine Kinder.
00:28:04: jetzt gerade aber so interessant.
00:28:06: Aber jeweils die Geburt
00:28:07: oder dieser Prozess während der Geburt hat was zu tun mit dem wie du dann
00:28:12: abgesehen von allen anderen
00:28:16: Sachen.
00:28:17: Und das finde ich... also ich mag das einfach grundsätzlich gerne danach zu schauen warum bin ich so wie ich bin und nicht im wertenden Sinne, sondern ich finde es einfach schön da irgendwie.
00:28:27: Ja das ist aber auch sehr tröstlich.
00:28:29: also ich habe mich aber auch wirklich auf diesem langen Weg und der Weg meiner Berufswahl war ja in dem Moment noch lange nicht abgeschlossen.
00:28:39: Ich weiß im Rückblick immer wieder und ich hab mit das auch währenddessen.
00:28:41: Du hast große Glück gehabt, dass meine Eltern da sehr wenig Druck gemacht haben gesagt haben du wirst schon glücklich werden.
00:28:50: Hauptsache du bist glücklich.
00:28:51: Weil mal so die Aussage ... Du wirst schon deinen Weg finden.
00:28:56: Ich habe auch immer mal wieder zwischendurch überlegt Musik zu machen, es ist nicht so dass ich der Gedanke jemals dann komplett ganz los gelassen hatte.
00:29:02: Ich hab ja auch in der Zeit immer wieder mit meinem Vater Musik gemacht.
00:29:06: Immer wieder.
00:29:06: Wir haben eine Tour gemacht auf Verwachsene und so weiter.
00:29:09: das war auch immer im Umfeld oder in meinem Feld wie man so schön sagt.
00:29:15: Und ja, dann war ich also mit diesem Studium fertig gänzlich verunsichert.
00:29:19: Ob ich das machen möchte?
00:29:20: Das hatte so auch mehrere Gründe.
00:29:23: erstens, weil ich... Das hat sich durch mein ganzes Studium gezogen und ich wusste immer schon, dass ich mich auf jeden Fall Kinder habe oder eine Familie gründen möchte.
00:29:32: Mir war natürlich bewusst, dass der Arztberuf nicht ganz einfach ist!
00:29:38: zu kombinieren mit Familie.
00:29:40: Das ist auf jeden Fall eine Herausforderung, dass man das schon wollen muss und dass man vielleicht sich entscheiden auch muss die Kinder relativ spät zu kriegen damit mein erst mal so sein Ärztin Weg gegangen ist.
00:29:50: Und da habe ich so gedacht woher weiß ich nicht ob das so mein Weg ist?
00:29:53: Und dann war es auch noch zusätzlich so, dass ich einfach ein bisschen frustriert war in der Klinik.
00:30:00: Ich fand es immer frustrierender zu erleben wie krank die Menschen eigentlich waren.
00:30:06: Also man hat natürlich in den Unikliniken auch die schlimmsten Fälle so erlebt.
00:30:10: Man ist ja jetzt nicht in der Allgemeinheitspraxis und behandelt einen Schlupfen, aber man hat ja wirklich auch ganz fürchterliche Krankheitsbilder, die man da sieht.
00:30:19: Und die teilweise so hoffnungslos... sind, wo die Menschen einfach nicht gesund werden können.
00:30:24: Wo man sie einfach nur entlässt mit Medikamenten und genauso krank sie wieder entläst wie sie gekommen sind.
00:30:31: Und ich habe dann mein praktisches Jahr dieses letzte Jahr was man macht vor dem letzten Examen in der inneren, in der Unfallchirurgie und einer Psychiatrie gemacht.
00:30:40: Und mich hat total überrascht dass mir die Unfall chirurgie fast am meisten Spaß gemacht hat.
00:30:45: das hatte ja sowas Handwerkliches.
00:30:47: Das fand ich eigentlich ganz cool.
00:30:50: Es hat was richtig heilendes, die Chirurgie.
00:30:54: Du machst die Leute ja quasi auf und danach sind sie eigentlich repariert um's mal so ganz runterzubrechen.
00:31:01: Ja aber es hat ja etwas
00:31:03: erfolgreiches.
00:31:04: Das heißt also ich war auf einer Station wo die Leute ihre Hüften zum Beispiel bekommen haben.
00:31:09: Die sind mit schlimmsten Schmerzen angekommen.
00:31:12: Ich kenne solche Menschen jetzt auch mittlerweile natürlich einige in meinem Umfeld.
00:31:14: meine Mutter gehört übrigens auch dazu und meine Tante Die kann noch gehen können.
00:31:19: Also wirklich Schmerz hin haben, die kaum auszuhalten sind.
00:31:23: Dann kriegst du diese Operation und wachst auf bis schmerzfrei.
00:31:27: Und kannst loslaufen?
00:31:28: Und kann quasi wieder loslauchen, das ist schon großartig.
00:31:31: Das fand ich ganz toll!
00:31:32: Aber es hat nicht gereicht
00:31:33: dich zu halten?
00:31:34: Nein, es hat mich nicht gereich zu halten weil ich mich wirklich nicht als Chirurgin gesehen habe zumal dass echt ein harter zeitlicher Job ist und das hab' ich nicht gesehen.
00:31:42: Ich fand das Fach irgendwie ganz cool.
00:31:44: aber ich hab mich auch gesehen wie die da gearbeitet haben durchhält und mitten in der Nacht irgendwo hinfährt.
00:31:54: Das fand ich echt schwierig, fands aber sehr bewundernswert.
00:31:57: Psychiatrie fand ich auch wirklich schwierig.
00:31:58: das wollte ich eigentlich machen.
00:32:00: Ich hatte mir also merkte so dass psychiatrie mich interessiert oder Kinder- und Jugendpsychiatrie hätte ich gerne gemacht weil diese mentale Gesundheit auch da schon wieder kleiner Spoiler kommt ja später wieder hat mich auch immer interessiert fand ich super spannend und Psychiatri war auch echt.
00:32:20: Vielleicht war das auch gut so, ich war in der Uniklinik in München auf der Depressionenstation und das ist hart.
00:32:29: Du hast die schwersten Fälle ganz Bayerns da und dass es hart.
00:32:34: Es ist wirklich ganz schlimm!
00:32:36: Und dann habe ich gedacht, wow Depression, du hast so vierzig Prozent mal Minimum.
00:32:41: von deinen Patienten, ob das was ich wirklich mir zutraue.
00:32:44: Das ist auch
00:32:46: so ein langer
00:32:47: Weg!
00:32:47: Das muss man wirklich einen
00:32:48: langen Atem haben?
00:32:48: Genau und ich war zusätzlich halt wirklich das Gefühl, möchte ich ... Kann ich diese Verantwortung tragen?
00:32:54: Also die fand ich immer bedrückender, dieses Gefühl, diese Verantwortung zu tragen, dass diese Menschen wieder gesund werden, dass es denen besser geht... Und was ich auch noch total spannend fand gerade in der Klinik habe ich eigentlich immer voller Neid in Anführungsstrichen, heute würde ich da etwas anders aufblicken.
00:33:13: Tatsächlich sind ja viele Jahre vergangen aber damals hab' ich wirklich immer neidisch die Krankenschwestern angeschaut weil sie viel mit Zeit mit den Patienten hatten.
00:33:23: Das hat sich natürlich jetzt verändert.
00:33:25: Also muss man definitiv sagen, aber das ist ja nun schon einige Jahrchen her und ich fand es so schön die haben wirklich am Patienten gearbeitet.
00:33:33: Die waren die, die eigentlich wirklich wichtig waren für die Patienten gerade in der Psychiatrie weil die die Patienten durch den Tag begleitet haben.
00:33:39: wir als Ärzte haben sie zweimal die Woche gesehen von der dreiviertel Stunde und das fand ich so unbefriedigend!
00:33:44: Ich fand es furchterlich unbefrieden war total verunsichert und habe mich noch während meiner Psychiatrieszeit entschieden Ich weiß gar nicht, was ich will.
00:33:53: Aber ich weiß, ich will ein Kind haben und dann bin ich einfach schwanger
00:33:56: geworden.".
00:33:57: Das ist auch mein Bedeutender Satz?
00:33:59: Dann bin ich eigentlich einfach schwinger geworden!
00:34:02: Und das war wirklich in meinem Fall Gott sei Dank so.
00:34:06: Wir spulen mal zurück.
00:34:07: Wenn wir jetzt diese ganze Geschichte uns nochmal durchholen... ...das hast du entschieden und das hat sofort geklappt
00:34:13: Das stimmt wohl.
00:34:14: Also da ist doch irgendwas, irgendein Segen oder auf jeden Fall eine extrem klare innere Entscheidung und Überzeugung für etwas... Total!
00:34:24: ...und dann macht es pänkt.
00:34:25: also müssen wir nicht weitererklären das weiß mich Jesu sondern aber das finde ich jetzt echt spannend total.
00:34:31: Dann habe ich also noch schwanger mein Examen gemacht und dann hab' ich mich erst mal die Mutter sein gewidmet und war damit auch richtig glücklich.
00:34:37: Ich fand das ganz
00:34:38: schön.
00:34:40: Noch mal eine Doktorarbeit geschrieben tatsächlich mit Baby.
00:34:42: Okay, welches Thema?
00:34:44: Psychiatrie.
00:34:45: und da die Mimik von Schizophrenen also wie die MIMIK beeinflusst ist.
00:34:53: ob wir hatten so ein ganz lustiges Versuchssetting Die haben so Kleber auf ihres Gesicht gekriegt das ist an den Mundwinkel, an die Augen und dann haben sie einen Mr Bean Film angeguckt Und dann mussten die eben lachen oder auch nicht lachen.
00:35:12: Es war der Mr Bean Film, wo er im Restaurant sitzt.
00:35:14: Ich weiß nicht, ob du den kennst?
00:35:16: Super!
00:35:16: Er kann ihn natürlich immer noch auswendig mitsprechen.
00:35:19: Wie viele hundertmal ich diesen Film geguckt habe... Ob sich die Mimik, ob die Mundwinkelbewegungen schneller sind oder langsamer.
00:35:30: Dr.
00:35:30: Rannin hat das mit Depressiven gemacht und es waren relativ eindeutige Ergebnisse.
00:35:34: Nämlich
00:35:34: welche?
00:35:35: Dass sie bei depressivem, wie man sich's denken kann, verlangsamt ist.
00:35:39: Abgesehen davon, dass sie sehr wenig lachen bei so'n Film.
00:35:42: Aber mal ein bisschen schmunzeln.
00:35:45: Und bei den Schizophrenen verschnellert er zuckender.
00:35:50: Also,
00:35:51: okay.
00:35:51: Aber ich kann das jetzt gar nicht genau erklären?
00:35:54: Ja, die sind ja so ein bisschen auf ... haben ja auch so eine bisschen schnelle Bewegungen, sind so ein bissel, wie soll ich das beschreiben?
00:36:02: also wenn du die Gesichter siehst, die ist ja oft so ein bißchen
00:36:06: star
00:36:07: und dann verändert es sich eben auch genauso schnell wieder in so einem Star, weißt du?
00:36:13: Aber es ist lange her.
00:36:15: Richtig viel kann ich dazu eigentlich auch nicht mehr sagen, aber das war dann die Doktorarbeit.
00:36:18: Der hatte dich klinisch beendet und musste sie noch schreiben.
00:36:20: Das habe ich noch gemacht mit Baby weil ich gedacht hab wegen's das will ich jetzt noch fertig machen wie mein Doktortitel wäre vielleicht ganz schick den zu
00:36:28: haben.
00:36:30: ja und dann ging mein Weg in eine im Grunde genommen nicht wirklich ganz andere Richtung.
00:36:35: aber hat sich wirklich beruflich dann völlig neue richtung entwickelt die aber alles aufgesammelt hat.
00:36:41: anführungsstrichen
00:36:43: Ja,
00:36:44: ich würde das wirklich machen.
00:36:47: Ich habe eigentlich alles aufgesammelt und mitgenommen was mich jemals interessiert hat und was mich jemandes begreizt hat.
00:36:54: Ich bin dann nach Hamburg umgezogen mit meinem Mann und meinem damals einen Kind und bin hier in ein Fitnessstudio eingetreten und dort relativ schnell angesprochen worden ob ich nicht Lust habe Trainerin zu werden.
00:37:06: Und ich hab ja erzählt, dass ich viel getanzt habe früher und auch sogar übrigens damals schon mal Gymnastikgruppen unterrichtet hatte.
00:37:14: Ich hab ja auch erzählt, das ich diese Physiotherapie- und Gymnasticschule mich damals sehr angesprochen hat.
00:37:19: Dann dachte ich ... Ach cool!
00:37:21: Das war eine witzige Idee.
00:37:22: Das könnte ich einmal machen.
00:37:25: Super, weil diese Ausbildung waren halt immer so zwei oder drei Tage.
00:37:28: Also sehr machbar als Mutter von einem einjährigen Kind und das Arbeiten war ja auch total machbar.
00:37:34: Ich wusste ich kann da in dem Fitnessstudio hier bei uns im Ort vier Stunden arbeiten und verdienen bisschen Geld und kann ein bisschen mal reinkommen in den Job.
00:37:42: Fand ich super!
00:37:43: Und dann habe ich das gemacht und hab sofort schon, als ich diese ersten Ausbildungskataloge durch geblättet hat, gedacht, das ist ein total cooler Arbeitsbereich für dich.
00:37:52: Da ist ja alles drin!
00:37:53: Ich hab da schon gelesen es geht um mentale Gesundheit Meditationes, geht um Rückenschule.
00:37:57: Das heißt also so was wie Physiotherapie.
00:38:00: Es geht um, wie gesagt, die ganzen Fitnessbereiche und Ernährung.
00:38:05: Ernährungsberatung gab es natürlich auch.
00:38:08: Da ging's natürlich hauptsächlich ab im Rahmen von Fitnesstraining aber trotzdem Teil Ernähr- war auch da.
00:38:14: Und ich wusste natürlich auch, ich kann so meinen Wissen rund um den Körper was ich ja gelernt hatte in meinem Studium sicherlich ein ganz okay Anwenden in diesem Bereich und ich hatte eben in meinem Aerobic was ich am Anfang gemacht habe.
00:38:27: Aerobic, Step-Aerobic, Dance-Arobic.
00:38:30: Hatte auch ganz viel Musik und ich hab auf der Bühne gestanden.
00:38:35: Also
00:38:35: krass ne?
00:38:36: Ja
00:38:37: also es ist wirklich so winzig!
00:38:39: Ich hab das alles so aufgesammelt weißt du.
00:38:41: Es war so cool.
00:38:42: Nee, es war nichts umsonst und das sage ich auch immer wieder.
00:38:44: Ich werde ja super oft gefragt was ist das nicht schade dass du ganz umsonsten dein Medizinstudium gemacht hast?
00:38:51: Und ich sagte dann immer nein!
00:38:52: Es war überhaupt nicht umsonste.
00:38:53: Das war mein Weg.
00:38:54: Ich habe
00:38:56: da ganz viel mitgenommen, ganz viel gelernt und ich wäre vielleicht heute gar nicht da wo ich bin wenn ich das nicht gemacht hätte.
00:39:00: Keine Ahnung?
00:39:01: Bestimmt.
00:39:02: Glaubst du nicht?
00:39:02: Also ganz bestimmt nicht.
00:39:03: Wäre auf jeden Fall ganz voran dass wir nach Koburg gegangen
00:39:05: wären.
00:39:08: Na ja egal, auf jeden fall das fand ich schonmal total cool weil ich da schon mal ein paar Sachen verbinden konnte und dann hab' ich mich eben über die Jahre so langsam und nach und nach mehr Richtung Pilates erst was ja schon mehr ins Gesundheitssportliche geht entwickelt und über das Pilates Yoga entdeckt, mehr und mehr Meditation entdeckt.
00:39:30: Und jetzt habe ich hier in Blankenese ein kleines Yoga- und Pilatesstudio eigentlich im Ursprung ein Pilates-Studio – jetzt mehr und auch mehr Yoga-Studios!
00:39:39: Meine Stunden sind mittlerweile überhaupt keine reinen Pilatesstunden mehr sondern nicht neanes Yoga-Latis.
00:39:43: also ich verbinde Pilates und Yoga weil ich immer auch eine Atemübung mache, eine Meditation mache, immer eine Entspannung mache Und auch immer irgendwelche Yoga, Assanas, kleine Bewegungen reinbringen.
00:39:55: Und diesen sehr bewussten körperwahrnehmenden Aspekt und diesen mentalen Aspekt mit reinnehmen in meinen Unterricht.
00:40:03: Das bringt mir sehr viel Spaß und Freude.
00:40:05: Und das ist eben so ein Teil meines Berufs jetzt meines berufsfähiges
00:40:09: gewesen!
00:40:10: Und ich finde wir sollten die drei anderen Kinder auch nicht unterschlagen...
00:40:13: Nee, weil über
00:40:14: vier Kinder.
00:40:14: Das ist wirklich schon
00:40:15: irgendwie
00:40:16: ein volles Programm.
00:40:17: Die dürfen wir nicht unterschlagen, die waren genau und das sind auch tatsächlich so ganz finde ich in meinem Lebensweg sehr spannende Anteile wie jedes Kind.
00:40:25: spannend ist natürlich aber mein zweites Kind also mal unsere Tochter die einzige Tochter, die wir haben es ja erst fünf Jahre nach dem ersten gekommen.
00:40:33: Das lag erstens daran dass sich Mutter seinen sehr anstrengend fand.
00:40:37: Ich war sehr
00:40:37: überraschend überrascht war wie ich meiner Freiheit also wieder Freiheitsverlust mich angestrengt hat, vor allem.
00:40:45: Ich hab damit sehr gestruggelt und war sehr entrascht, weil ja meine Entscheidung, Mutter zu werden so klar war ...
00:40:51: Und vielleicht, wenn ich das noch dazu sagen darf... Also, ich bin jetzt dick älter als du aber es ist
00:40:59: nur ...
00:40:59: Nicht wesentlich!
00:41:01: Aber es gab damals überhaupt keinen Raum oder ein Buch oder irgendwas was auch nur ansatzweise diese Worte in den Mund genommen hätte, boah ist das anstrengend.
00:41:14: Ich bin überfordert.
00:41:16: kann mir einer mal helfen?
00:41:18: Ich find, stillen jetzt nicht nur geil und dieses Angeboten sein.
00:41:23: Und irgendwie überhaupt nichts mehr anderes
00:41:25: machen.
00:41:26: Also ich hatte das ganz große Glück, zwei richtig tolle Freundinnen im Schwangerschaftsschwimmen kennengelernt zu haben mit denen ich wirklich durch diese ersten anderthalb Jahre gegangen bin.
00:41:35: Wir haben uns wirklich richtig ausgekotzt.
00:41:37: Also sag' ich mal so ganz doof.
00:41:38: Das
00:41:40: war nie gegen
00:41:41: die Kinder, wir hatten die ja unfassbar lieb aber es war einfach ... Wahnsinnig anstrengend.
00:41:45: Ich habe aber immer sehr auf meine Bedürfnisse geachtet, ich bin wirklich ein Mensch der da gut drauf achten kann und... Wo hast du
00:41:50: das denn her?
00:41:52: Tja wo hab' ich das hier?
00:41:53: Ich würde sagen auch dadurch dass mein Eltern immer wichtig war, dass es mir gut geht, dass ist mir gut gehen darf, würde ich sagen
00:42:02: Okay, weil das ist ja ungewöhnlich dann auch für die Generation.
00:42:06: Also hat deine Mutter
00:42:08: und ... Ist
00:42:08: das der Stichwort Selbstliebe?
00:42:10: Auch was mit deiner Mutter zu tun hat oder haben sie es bei euch...
00:42:13: Ja ich würde sagen selbst sehr bei uns angewandt sind aber auch schon Menschen, denen es selber sehr wichtig ist dass Sie so leben wie Sie glücklich und zufrieden sind.
00:42:24: Was ja dann schon modern war auf
00:42:25: jeden Fall, würde ich auch sagen Ja, also deswegen war ich wirklich mega überfordert.
00:42:32: Also übrigens das einzige Buch was ich ... Das darf man ja fast nicht mehr in den Mund nehmen heutzutage.
00:42:35: Das einzige Buch, was ich hatte als Ratgeber war jedes Kind kann schlafen laden.
00:42:40: Genau!
00:42:40: Das hatt' ich sehr wahrscheinlich auch.
00:42:41: Das
00:42:42: hatten wir ja quasi alle... Aber das darf man da quasi, es müsste also bisher nicht mehr erlaubt.
00:42:48: Aber
00:42:50: weißt du was erlaubт ist?
00:42:51: Find ich dieses Erwähnen dass das psychisch physisch Emotional, you name it.
00:42:59: Eine Riesen-Herausforderung ist und unsere Mütter so zauberhaft wie sie waren oder Gott habe sie selig oder wir immer haben uns ja auch nichts mitgeteilt.
00:43:08: Nee ich hatte allerdings das einzige Glück das muss ich dazu sagen in dem Falle dass ich ja einen kleinen Bruder hatte.
00:43:15: Ich hab ja ein Bruder da zwölf eineinhalb Jahre jünger ist.
00:43:17: Ahja Achso!
00:43:18: Es heißt ich habe es ein bisschen miterlebt ... Mutter zu gardenen.
00:43:22: Das habe ich bei meiner Mutter sehr bewusst mitgekriegt und hab den auch ins Bett gebracht, also ich war schon mal... Ich war so Testmama, ne?
00:43:31: Und hab natürlich mir ein paar Sachen damals so gedacht wie ich es vielleicht nicht ganz ummachen kann.
00:43:36: Kannst du mal eine Sache verraten?
00:43:38: Ja, meine Mutter oder wir haben uns mit meinem kleinen Bruder ist kein Geheimnis immer ins Bett gelegt damit er schläft.
00:43:43: Na gut, das ist ja normal.
00:43:45: Ja aber es war so anstrengend dass wir teilweise zwei drei Stunden da lagen bis irgendwann und das macht man heute wieder so das weiß ich diese Einschlafbegleitung auch was schönes bestimmt.
00:43:54: Ich fand es damals echt anstrendend weil man schlicht sich dann aus dem Zimmer raus und dann wachte er wieder auf und ich dachte oh Gott das möchte ich so bitte nicht später
00:44:02: Und du warst ja auch blayern?
00:44:03: Weil im Grunde war's ja auch wahnsinnig müde und halt nur dass du schon mal in die Mitte schlafen das hättest direkt zahnbürste rein und auch ins Bett und da musstest du aber noch irgendwas reißen
00:44:13: wo ich dachte, das möchte ich versuchen ein bisschen mehr.
00:44:16: Gucken, dass ich auch noch Zeit für mich am Abend
00:44:17: habe.".
00:44:18: Aber es klappt natürlich alles!
00:44:19: Also kleine Klammerbemerkungen natürlich nicht alles so geklappt wie ich mir das vorgenommen hatte und man weiß ja im Nachhinein sowieso sehr gut wiesere einen die Eltern so manches gemacht haben was man selber total scheiße fand.
00:44:31: Also insofern, da möchte ich mich überhaupt nicht drüber erheben.
00:44:33: Also gar nicht!
00:44:35: Aber gut, deswegen kam unsere Tochter erstens viel später und ich hatte eben auch zwei Fehlgeburten zwischen den beiden ersten Kindern Und das hat das Ganze auch noch mal herausgezögert.
00:44:46: Das war natürlich auch nochmal eine ganz andere
00:44:49: Erfahrung
00:44:50: Eine Erfahrung, über die ich übrigens auch ein Lied geschrieben habe Was mir sehr gut getan hat.
00:44:57: Wie heißt das Lied?
00:44:58: Tag für Tag Als meine Tochter zwei war dann tatsächlich doch noch mal ein eigenes Album aufgenommen mit eigenen Liedern.
00:45:06: Das hätte mich auch gewundert, wenn du nicht nochmal irgendwo hinabgebogen wären.
00:45:10: Einscheinchen habe ich noch mitgenommen!
00:45:12: Einmal musste ich es versuchen und da sind schöne Lieder drauf.
00:45:15: aber grad das Tag für Tag weiß ich bedeutet ganz vielen sehr viel weil ich eben damals ... das war ja noch wirklich vor Social Media immer noch also Und Fehlgeburt war ein absolutes, immer noch ziemliches Tabuthema und ich bin da sehr offen mit umgegangen.
00:45:29: Ich habe es auch meinen Freundin allen erzählt, weil ich immer das Gefühl hatte wenn ich das schon mal so offen erzähle dann werden die bestimmt auch zu mir kommen, wenn denen das mal passiert und so war's auch.
00:45:37: Ich war dann immer die, die angerufen wurde, wenn es irgendwo passierte und mit der man sich ausgetauscht hat und mir war das sehr wichtig das so offen zu behandeln, so offen wie möglich.
00:45:50: Das war nicht schön, aber es ist eher Gott sei Dank dann irgendwie doch wieder gut gegangen.
00:45:55: Aber interessant nachdem ihm das erste Kind so völlig einfach und ohne jegliche Zwarten kam, war das zweite bei Weitem nicht so einfach.
00:46:04: Und das dritte ist dann wieder fünf Jahre später gekommen.
00:46:08: Also immer fünf Jahre Abstand.
00:46:09: Ich habe immer Einzelkinder quasi gehabt.
00:46:12: Ja, genau.
00:46:12: Und dass war wirklich so, weil ich mir nicht so sicher war ob wir jetzt eigentlich noch mehr Kinder wollen.
00:46:17: Ja, dann kam das mit sehr viel Abstand.
00:46:19: Und das vierte Kind?
00:46:21: Da war ich dann schon zweiundvierzig.
00:46:23: Ich hätte niemals gedacht, dass ich so spät noch Mutter war.
00:46:28: Das hat sich einfach ... in die Welt begeben wollte.
00:46:34: zu euch!
00:46:34: Ich möchte nicht sagen wie die Jungfrau vom Kinder, aber es ist wirklich ... Es ist schon sehr spannend, dass es dieses Kind gibt.
00:46:43: Also irgendwie, es wollte einfach kommen.
00:46:47: Und das war spannend, weil es eine Zeit war in der es mir eigentlich nicht so gut ging.
00:46:50: Ich war da sehr angekratzt gerade und hatte echt das Gefühl, boah!
00:46:55: Was will denn jetzt das Leben mir mitteilen dass ich noch einen Kind kriege?
00:47:00: Und war aber durch die Erfahrung mit diesem zweiten Kind – und übrigens zwischen zwei und drei gab's auch nochmal eine Fehlgeburt – sie hat.
00:47:09: mit der Erfahrung von drei Fehlgeburten, wäre ich niemals in der Lage gewesen zu sagen, ich will dieses Kind nicht haben Niemals.
00:47:16: Absolut nicht!
00:47:18: Die Wahl gab's
00:47:19: nicht?
00:47:20: Die war völlig, also es gab überhaupt nicht.
00:47:23: und ich wusste auch mein Gott wir sind eine glückliche Familie.
00:47:26: das ist ja völlig schrachtig also so ein Kind nicht in die Welt zu lassen.
00:47:29: und mein Gott was bin ich glücklich was den gibt.
00:47:32: Das ist mein Engel.
00:47:34: Wir
00:47:36: kommen dann immer wieder sofort.
00:47:37: Das ist echt das Moment, wo mir die Trägen kommen und da wirklich so schönes Ding gibt.
00:47:41: Also es ist schön, dass man alle meine Kinder gibt!
00:47:43: Aber der musste auch einfach noch sein.
00:47:45: Der musste noch
00:47:46: kommen.
00:47:48: Ja und so hat sich das über viele Jahre gezogen.
00:47:50: Mein Mutter werden über dreizehn Jahre und ich habe eben wirklich jetzt fast sechsundzwanzigjährigen und immer noch ein zwölfjähriger zu Hause.
00:47:57: Wahnsinn.
00:47:58: Das hat sich eben auch wiederholt, das ist auch für mich so interessant finde ich.
00:48:03: Meine Oma hat schon die Kinder und so großen... Also meine Mutter ist schon das Nest hier mit vierzehn Jahren Abstand.
00:48:11: Meine Mutter hat Kinder bekommen mit noch mal zwölf Jahren Abstand und bei mir gibt es auch diese Riesenspannung weiter.
00:48:17: Schon ganz interessant.
00:48:17: Auch
00:48:17: das zieht
00:48:18: sich durch.
00:48:20: Sieht sich doch!
00:48:23: Und parallel zu all dem habe ich ja noch mein zweites berufliches Stand beim Entwickler, das uns auch ein bisschen verbindet.
00:48:29: Genau!
00:48:30: Aber ich würde die Zahl zwei nicht nennen weil du hast diesen riesen Blumstrauß an Talentengaben, Interessen und was sich wirklich abgefahren finde dass du da immer reingegangen bist.
00:48:44: Weil ich würde jetzt mal sagen... Die meisten Frauen bei meiner Keile kann ich natürlich nicht so beurteilen Würden bei ganz vielen Sachen immer sagen, nee das kann ich nicht.
00:48:52: Das probiere ich jetzt lieber nicht und das möchte ich auch nicht.
00:48:55: Ich mache lieber was, was sicher ist.
00:48:56: also es ist so
00:48:56: doof.
00:48:57: Ja ne, ich weiß genau wie du das meinst!
00:48:59: Und das finde ich wirklich sehr besonders.
00:49:02: Ja, ich würde auch mal im Rückblick sagen dass ich da auch teilweise sehr mutig war.
00:49:07: Sehr
00:49:07: mutig und irgendwie so ein geführt sein oder in zwei Plätzen mit deinen Eltern zu tun.
00:49:13: aber diese... Ich hatte immer das Gefühl hinter mir.
00:49:17: Das war glaube ich das sehr Wichtige dabei, weil ich bin eigentlich per se überhaupt kein mutiger Mensch.
00:49:22: Das ist total interessant!
00:49:23: Ich war was das an Gegend schwer
00:49:25: zu glauben hat,
00:49:26: aber ich bin sonst extrem ängstlich.
00:49:29: Sag mal, bei was?
00:49:29: Dann haben wir alles ein bisschen Bild.
00:49:31: Von
00:49:31: Flugangst über Höhenangst bis hin zu, keine Ahnung ... also Krankheitsangst, wobei die besser geworden ist.
00:49:38: Aber ich hab große Ängste gehabt.
00:49:40: Ich bin da auch wirklich viele in Behandlung mit gewesen.
00:49:43: Ja ja, viele, viele Ängsten gehabt.
00:49:45: Und gesagt ins Flugzeug!
00:49:45: Ich war totale Angst vor ... Ja, ich geh ins Flugzeuge.
00:49:47: Früher
00:49:48: war es so.
00:49:48: Bin
00:49:49: aber schon mal umgedreht direkt am Flughafen.
00:49:51: Also direkt im Boarding bin ich umgedraht.
00:49:53: Was ziemlich doof ist.
00:49:55: für alle anderen Fluggäste das ziemlich dof.
00:49:57: Weil das Flugzeug nämlich erst noch mal warten muss, eine Stunde bis das Gepäck von dir draußen ist.
00:50:01: Das ist nicht so.
00:50:05: Aber es musste sein in dem Moment ich konnte nicht einsteigen
00:50:07: ging nicht.
00:50:08: Und hat es was verändert?
00:50:10: Dass ich nie eingestiegen bin
00:50:11: also mit der Angst vorm Fliegen
00:50:14: Ja schon.
00:50:15: Hat etwas verändert.
00:50:17: dass ich da natürlich gemerkt habe auch das Flugzeuge ist gelandet Obwohl ich ja sicher war, dass das nicht ankommt.
00:50:24: Ja und ... Es
00:50:26: war besser danach?
00:50:27: Genau.
00:50:27: Das war ganz gut.
00:50:29: Dieser Flug wäre zu einer Hochzeit gegangen.
00:50:31: Zu meiner besten Freundin nach Toulouse.
00:50:33: Ich wär jetzt nicht Trauzeugen gewesen aber bin wirklich eine gute Freundin.
00:50:37: Die Patentante des Kindes und so.
00:50:39: Und ich weiß noch sehr genau wie ich sie angerufen hab gesagt habe.
00:50:42: Ich bin nicht ins Flugzeug gestiegen.
00:50:43: Ich konnte nicht und es war wirklich fürchterlich diese Absage furchtbar Und dann zu mitzukriegen, alle meine Freunde sind dahin geflogen.
00:50:52: Feier an die Feier!
00:50:53: Ich bin nicht dabei, ich hab's nicht geschafft.
00:50:56: Die Angst war größer, sie hat mich wirklich besiegt so... Da hatte mir die Angst das erste Mal richtig was weggenommen und ich habe ja nun mich für Psychiatrie interessiert.
00:51:15: und hatte mich darum schon im Studium sehr viel mit Angsterkrankungen beschäftigt.
00:51:18: Also ich wusste, dass es diese Angst vor der Angst gibt.
00:51:21: Ich wusste das ist die Angst gibt, die sich immer weiter ausbreitet, die dich irgendwann nicht mehr aus dem Haus gehen lässt
00:51:26: wenn
00:51:27: du nicht aufpasst, wenn du sie immer ins Vermeiden gehst.
00:51:31: Und ich glaub's hat mich wirklich ein bisschen gerettet dieses Wissen weil ich dann gesagt hab okay, das war jetzt echt doof!
00:51:37: Das war jetzt wirklich wirklich doof.
00:51:38: und da habe ich den nächsten Flug, den ich gemacht hab.
00:51:44: Es war im August, dreiviertel Jahr später hab ich den nächsten Flug gemacht und der war dann zu dieser Freundin nach Paris.
00:51:51: Und das war wie so ein Beweis, ich schaff das!
00:51:54: Das war wirklich total gut.
00:51:56: Seitdem fliege ich wieder nicht gerne.
00:51:58: Ist immer eine Überwindung... Ich weiß aber es geht ja ganz vielen Menschen so.
00:52:01: oder bin ich auch nicht alleine mit.
00:52:03: Ich mag nicht gern Kontrolle abgeben überhaupt nicht gerne.
00:52:07: Das
00:52:08: ist das A und O beim Fliegen.
00:52:10: Ich bin zum Beispiel auch immer ungerner Beifahrerin, also wirklich hasse ich Beifahren zu sein.
00:52:16: Ich fahre super gerne Auto und glaube auch ganz gut aber ich bin nicht gerne Beifahrerin nur bei meinem Vater bin ich wirklich gerne Beifehrerin da fährt echt... Und mein Mann geht okay zumindest wenn ich immer.
00:52:26: manchmal bremme sich mit und manchmal schimpfe
00:52:28: ich ein bisschen.
00:52:29: Du bräuchtest so einen Autor vom Fahrlehrer ne?
00:52:31: Wo du mitbremst.
00:52:34: Aber ja, meine Familie macht schon mal Witze.
00:52:36: Weil ich immer so Achtung!
00:52:39: Also egal wir schweifen ab.
00:52:41: auf jeden Fall ist das sind diese Ängste haben mich sehr begleitet.
00:52:45: aber was meiner Berufsentscheidungen angehen war ich immer sehr mutig und sehr sicher in mir dass ich meinen Weg schon finden werde und dass sich irgendwie das richtige tour.
00:52:54: und auch ich glaube ich war immer ein bisschen experimentierfreudig so würde ich es vielleicht auch nennen.
00:52:58: Ich war immer neugierig habe immer total Spaß am neuen ding.
00:53:02: Ich langweil mich auch durchaus relativ schnell.
00:53:05: Also, wenn ich Dinge lerne so... ...ich tauche nicht furchtbar tief ein in Thematiken.
00:53:14: Also ich interessiere mich für vieles aber selten für die Tiefe von Dingen ist ganz interessant und wie auch immer mehr erkannt.
00:53:22: Ich glaube das befürcht mich allerdings auch, Dinge relativ einfach zu erklären weil ich selber Auch sozusagen, wie ich so tief einsteige.
00:53:31: Dadurch werde ich immer nicht so kompliziert.
00:53:33: Sehr gut, ja.
00:53:33: Ja klar.
00:53:35: Das hat auch Vorteile?
00:53:36: Alles
00:53:36: tolle.
00:53:37: Ich verwende es!
00:53:38: Andererseits finde ich es auch ganz toll wenn Menschen Lust haben, so tief einzusteigen.
00:53:41: Aber ich tue es einfach nicht.
00:53:42: Ich habe es schon im Studium nicht gemacht.
00:53:46: So hatte ich immer Lust Neues anzufangen und so war das eben auch als ich dann von... Zalagona vor.
00:53:55: Und mal den Bogen zu spannen!
00:53:57: Jetzt haben wir immer den Bogan, also ihr habt das ja schon ein paar Mal gesehen.
00:54:00: Also die, die mir bei Instagram folgen habe ich irgendwie Stories und Post gemacht usw.
00:54:08: Wir sind uns da begegnet.
00:54:12: Da gibt es natürlich einen Team und ich sage vielleicht drei Sätze zu mir und dann komme mit dir.
00:54:19: Also eine gemeinsame Freundin, die auch schon bei Gefühls echt war, Christina.
00:54:24: Die hat mich schon irgendwie vor Jahren gefragt, Tisa macht doch ... Macht du doch auch Zellagon?
00:54:28: Du bist doch irgendwie schon lange ... Trinkst du das und kannst es noch über deine Praxis machen usw.
00:54:35: Und ich hab aber immer abgelehnt und hatte nie alles so gar nicht mein Ding.
00:54:41: Jetzt hat sie ... oder noch mehrfach gefragt.
00:54:44: Und jetzt im Dezember hat es auf einmal irgendwie Klick gemacht, weil sie meinte macht doch irgendwie du kannst das mit deinem Podcast verbinden und vor allen Dingen die Überschrift.
00:54:52: Das ist das was mich immer catcht ist mach' es so wie du willst.
00:54:55: Weil wenn mir irgendjemand heute mit sechsundfünfzig sagt da musst du jetzt das sagen und dann musst du ja jetzt so und wenn da irgendwas nicht echt für mich ist,
00:55:04: Servus,
00:55:05: dann passt's nicht!
00:55:06: Dann geht es wirklich gar nicht.
00:55:08: also da brauchen wir mehr als drei Sätze verlieren und kann mich direkt verabschieden.
00:55:12: So,
00:55:14: jetzt habe ich dich eben neulich auf einem Zellagontag da gab es verschiedene Vorträge und bei Rotary wäre das dann Egobericht Und das hat mich natürlich total gepackt wie sozusagen alles sich verbindet also mit dem was du jetzt auch Du bist schon beschrieben hast in deinem Yoga Pilates und wie du die Welt auch siehst.
00:55:38: Und wie dann so ein, ich sag's mal Produkt um die Ecke kommt also schon bisschen länger um deine Ecke auch gekommen ist... ...und das verbindet uns.
00:55:49: dieses tiefe Gefühl, also Zellagone ist für mich eher ein Gefühl dass sich was Gutes für mich tue und dass ich das eben auch rausgeben will.
00:55:59: ... in deinem Portfolio.
00:56:03: und vielen Dank jetzt schon mal für deine Zauber auf der Geschichte.
00:56:06: Aber das hat mich eben auch total berührt, dass dann... ...in dem Fall ein Konzentrat aus über-achtzig natürlichen Lebensmitteln mit dir was macht oder dich so catcht nachdem du alles beschrieben hast, was dich immer mal interessiert hat und dann doch nicht und dann ging sie da weg usw.
00:56:22: Und wie lange bist du jetzt schon mit Ceregon unterwegs?
00:56:25: ... also sozusagen in den Vertrieb oder diesen Direktvertrieb, so wie sich das ja nennt seit dreizehn Jahren jetzt.
00:56:32: Und nee, vierzehnt, Entschuldigung, seit Zwei-Tausend zwölf.
00:56:36: Ähm... und diese Jahre gehen ja furchtbar schnell, ist ja schrecklich.
00:56:41: Das Produkt kenne ich jetzt seit fast zwanzig Jahren?
00:56:43: Ich glaube du ja auch schon so.
00:56:45: Ja!
00:56:45: Also ich habe es auch tatsächlich in dem Fitnessstudio kennengelernt wo ich dann angefangen hab zu arbeiten Und war irgendwie relativ gleich ziemlich beeindruckt davon, fand das eine total gute Idee.
00:56:55: Ich habe ja nun beim sehr kurz Angeschnitten bin ja totale Hypokonderin gewesen.
00:56:59: also es ist wirklich besser geworden.
00:57:01: ich bin mittlerweile doch so sicher dass sich so viel Gutes für mich tue dass ich zumindest das Gefühl hab ich mache das Maximale was ich kann.
00:57:07: ich habe immer noch Angst davor krank zu werden aber es bedominiert mich nicht mehr so so möchte ich das nennen Und ich glaube, dass viele Medizinstudenten extreme Hypokonda werden.
00:57:16: Weil du einfach so fürchterliche Sachen siehst, dass du das Gefühl hast, das kriege ich irgendwie alles auch.
00:57:23: Oder andersherum wie kann es sein, dass ich immer nur Mahalschmerzen habe?
00:57:27: Ja!
00:57:27: Wenn jetzt hier alle zehn Minuten jemand kommt, so dramatischen Sachen.
00:57:31: Du denkst einfach okay die Wahrscheinlichkeit ist einfach so groß, dass ich sowas auch kriege.
00:57:35: und für mich war dieser Gedanke wirklich ... Ich hatte mich mit Ernährung uns überhaupt nie beschäftigt.
00:57:40: Ich hab wirklich gar nicht gewusst also weiß das nicht.
00:57:42: Natürlich wusste ich, dass ein Schokolade nicht so gesund ist wie ein Apfel.
00:57:45: Also ich mein, so doof war ich jetzt auch nicht auf euch ab.
00:57:47: Ich habe mich nie richtig intensiv mit Ernärungen beschäftigen.
00:57:49: Was auch
00:57:50: ziemlich spannend ist nach dem Medizinstudium?
00:57:51: Ja
00:57:52: ja.
00:57:52: Das hat da keine Rolle gespielt.
00:57:55: Gar keine!
00:57:57: Und ich hab wirklich mich auch nicht besonders gut ernährt, nicht besonders gesund.
00:58:02: Das Einzige, was ich morgens gegessen habe war Müsli aber das war's dann irgendwie auch schon soweit.
00:58:05: Kommt jetzt
00:58:05: auch drauf an ob das Dr.
00:58:06: Knospalmütli
00:58:07: ... Ebenes war am Anfang Vitalis, ne?
00:58:09: Also kurz in Klammeriappen.
00:58:11: Ja, genau!
00:58:12: Eine kleine Schleichwerbung zu machen.
00:58:15: Genau später wurde es dann Birchermüsli und so.
00:58:17: Es wurde ein bisschen besser, aber trotzdem.
00:58:20: Ganz normal.
00:58:21: Ja, ganz
00:58:22: normal.
00:58:23: Und dann habe ich gedacht, brauche das ist ja total cool, dass es ein Produkt gibt was mich so gut versorgt und so einfach.
00:58:29: Das fand ich irgendwie sehr charmant und deswegen habe ich das zu mir genommen und gedacht, das finde ich schon mal richtig
00:58:35: gut.
00:58:36: Und dann hat mir eben viele Jahre später erst auch eben Jene Tina, die auch sozusagen mit dir verbunden ist.
00:58:43: Christina Seile mich auch noch angesprochen, ob ich das mir nicht vorstellen könnte zu machen und ich fand es ein total reizvollen Gedanken weil ich eben gesagt immer so Lust auf neue Sachen habe und ich die Lust hatte mich mit den Produkten bisschen mehr zu beschäftigen Und darüber eben vielleicht doch mehr auch noch so in diese Ernährung rein zu starten, was mich ja auch schon immer interessiert hatte dann.
00:59:05: Also dieses körperliche, dieses auch im Grunde ein bisschen diesen... gesundheitlich medizinischen Aspekt daran, der sich ja durch mein Leben schon auch so ein bisschen mitgezogen hat.
00:59:15: Ich hatte das Gefühl da kann ich einiges nutzen von dem was ich gelernt habe und kann vielleicht da echt einen Mehrwert bieten also eben sowohl in der Prävention als auch vielleicht eben bei Menschen die schon irgendwie sich nicht so gut fühlen, die vielleicht nicht so in ihrer Vitalität sind, im Immunsystem geschwächt ist oder sonst irgendwas dass ich da vielleicht das habe mit denen ich etwas Gutes tun kann.
00:59:37: Das fand ich schön.
00:59:39: Also du hast auch ein Interesse daran, die Menschen zu erreichen für ein besseres Leben.
00:59:44: Ja
00:59:44: genau also wirklich was
00:59:46: Gutes
00:59:47: tun für diese Welt mehr Gesundheit.
00:59:49: ich meine es ist aktueller denn je jetzt gerade auch mit diesen steigenden Gesundheitskosten und auch wirklich da von der Seite mal ranzugehen also wirklich von der präventiven Seite heran zu gehen.
00:59:58: Gut das ist auch eines meiner Lieblingsthemen irgendwie das Thema Selbstwirksamkeit und die einzigen die verantwortlich sind für unsere Gesundheit sind wir selber Keine Arzt, keine Krankenkasse.
01:00:09: Wenn's dann scheiße läuft ...
01:00:11: Und die Medizin?
01:00:12: Genau das ist mir auch noch ganz wichtig.
01:00:15: Natürlich isst die Medizin für vieles ein Segen.
01:00:18: Absoluter Segen!
01:00:19: Total wichtig.
01:00:20: Aber unser System ist einfach ...
01:00:22: Das System ist schwierig und genau diese Prävention fand ich über die Jahre immer spannender.
01:00:29: Ich hatte immer mehr das Gefühl, ich bin eh präventiv unterwegs mit dem was ich mache mit meinem Körperwahrnehmungs-, Körpertrainingsbereich, aber auch mentalen Trainingsbereich immer mehr und mehr zur Meditation, Entspannung
01:00:41: usw.,
01:00:42: was mich super interessiert hat.
01:00:43: Und dann eben durch Zellagon diesen Ernährungsbereich noch abzudecken.
01:00:48: Wir haben über die Jahre ja auch noch so Dinge wie gutes Öl bekommen und Proteinpulver ... Man endet nicht, man lernt immer wieder etwas Neues.
01:00:58: Das finde ich schön!
01:01:00: Und mir hat das schon auch dann jetzt immer mehr Spaß gemacht, es hat aber viele Jahre gedauert bis ich richtig in dieses Business eingestiegen bin.
01:01:06: Also das hat gedauerte und jetzt würde ich sagen mache ich das wirklich so halbe halbe.
01:01:11: Ich habe meinen Yoga am Filatestudio mit dem ich total zufrieden bin wo ich... Viele Trainer hab die für mich arbeiten und ich bin ja mittlerweile Teamleitung bei Zellagon.
01:01:21: Und habe eben da auch viele in meinem Team, also ich bin dann jetzt auch über die Jahre... Das hätte ich ehrlicherweise niemals gedacht als ich von der Schule gegangen bin, dass ich mal so eine Art Führungskraft werde.
01:01:32: Und das finde ich so schön und so spannend zu beobachten wie man sich selber so entwickelt was das Leben so bereit hält vor ein Und wie man sich selber auch so verändert.
01:01:42: Also, wie man selber so Fähigkeiten entwickelt und... ...und sich so...
01:01:47: Ich glaube die Fähigkeit haben wir immer?
01:01:49: Ja!
01:01:50: Aber ich bin ja ein Freund von diesem Hormonwechsel.
01:01:55: da kriegen wir noch mal ganz viel geschenkt weil eben durch dieses weniger progesterone und wir nicht nur pausenlos uns ums Nest kümmern und das jedem hübsch machen wollen und jeden füttern wollen wird einfach einen Riesenraum frei.
01:02:09: Und wer das nutzen kann, also please do.
01:02:13: Da kommen so diese Talente und Fähigkeiten die wir sowieso
01:02:17: haben
01:02:17: aber die kriegen wenn wir das zulassen einen anderen Raum oder überhaupt ein Raum manchmal.
01:02:22: Ja, der
01:02:22: Raum öffnet sich da
01:02:24: ne?
01:02:24: Wenn
01:02:24: man eben in seiner Kraft auch einigermaßen ist und da helfen... Also da ist unter anderem natürlich eine richtig gute Mikronährstoffversorgung echt wichtig.
01:02:33: Also im Wechseljahren wirklich Kann ich das nur empfehlen?
01:02:37: Ich auch.
01:02:38: Also, ähm ... Ja, ich bin da ganz glücklich mit.
01:02:42: Ich merke es auch.
01:02:43: Man ist mehr in so einer Ruhe, man ist in so ner inneren Ausgeglichenheit dann irgendwann.
01:02:48: Das ist schön!
01:02:49: Man isst sich seiner selbst so sicher und...
01:02:51: Genau, das ist das eine.
01:02:53: Und wenn wir aber, was wir gestern Abend ja beide gemeinsam wieder gelernt haben, wenn das Mikrobiom
01:02:59: stark
01:03:00: solide ist Das macht dann alles andere.
01:03:04: Also es unterstützt alles, weil das ist das Kraftwerk jeder Zelle und wir haben das Wort Ceregonium schon vierzigtausendmal genannt.
01:03:11: aber
01:03:12: Alles was in diesem Produkt ist füttert auf beste Weise die guten Bakterien deinen ganzen zählen Deine Mitochondrien damit Du wirklich blüßt
01:03:25: ... damit du wirklich in deiner
01:03:27: Kraft bist, genau.
01:03:28: Einfach Energie und bei sich sein... Ja das ist wirklich ein ganz großes Geschenk was wir da irgendwann in die Hand gedrückt bekommen haben.
01:03:38: aber dass es eben zusätzlich mir auch noch so eine Business-Möglichkeit eröffnet habe ich da am Anfang nicht so gedacht.
01:03:45: Ich fand das erstmal einfach ein tolles Produkt, hatte total Lust darauf, fand das super!
01:03:50: Aber jetzt finde ich's echt spannend.
01:03:51: also jetzt bin ich wirklich zu einer zu so einer Unternehmerin geworden in den letzten Jahren.
01:03:57: Das finde ich auch total interessant, also ich sehe mich da wirklich so ein bisschen... das ist es wirklich schön auch an.
01:04:02: Es ist eben eine Unternehmerinnen für eine gute Sache und das finde ich natürlich total wichtig.
01:04:06: Ja
01:04:06: vor allem die deine Gänze widerspiegeln
01:04:09: oder alles widerspielen?
01:04:10: Genau und da haben wir ja jetzt sozusagen, das muss man vielleicht nochmal kurz erwähnen, das Social Media Thema noch mal.
01:04:15: Das ist so in mein Leben gekommen vor fünf sechs Jahren wo ich nochmal einen ganz wichtigen Aspekt meines meiner Persönlichkeit so ausleben kann.
01:04:30: Dieses Kreative, dieses Bildsprache entwickeln ... Ich arbeite da auch im Grunde mit Musik.
01:04:36: Ich leg Musik hinter Stories.
01:04:40: Ich mag das total gerne!
01:04:41: Ja, ich finde in den letzten Jahren hat sich Social Media nochmal wieder verwandelt.
01:04:44: aber ich hab da eine Seite auch noch mal wieder nach Außenkehren dürfen, die auch lange geschlummert hat.
01:04:51: Also am Anfang den ersten zwei drei Jahren ist mein Social Media Kanal ganz textbasiert gewesen.
01:04:55: ich habe ganz lange Texte geschrieben mit ganz viel Aussagekraft und fast ein bisschen poetisch würde ich sagen und da hatte ich dann eben auch mal wieder diese Seite so ein bisschen die immer wieder so packen durfte Und das verschlingt sich alles so miteinander.
01:05:12: Für mich ist es so ein stimmiges Gesamtgefühl mittlerweile, ich hab mein Yoga und Pilates, ich bewege mich, ich habe meine Musik in meinen Instagram-Stories und mit meinem Pilates.
01:05:22: Ich hab meinen Körper, meine Gesundheit, die Prävention ... und hab jetzt eben auch noch total Lust und hab viel Spaß an diesem Erfolg
01:05:30: gerade.
01:05:30: Dann
01:05:31: freu' mich so darüber, dass man ... Das find ich auch cool, dass wir einfach mit Anfang Mitte fünftig nochmal gefühlt in so eine ganz andere Lebensphase und ein ganz anderen Erfolg eintreten kann.
01:05:43: Wenn man das
01:05:43: will, wenn man so mutig
01:05:45: bleibt?
01:05:45: Dass man so Mutig bleibt und einfach sagt da ist noch so viel... Also ich hab auch das Gefühl, dass es noch soviel da ist.
01:05:50: Ich will noch so viele machen.
01:05:52: Es kribbelt noch total.
01:05:53: Das finde ich so schön!
01:05:54: Das hätte ich nie gedacht.
01:05:55: Mit zwanzig denkt man doch nicht, dass du mit fünf Mittefünfzig sowas nochmal machst.
01:05:58: Schiss
01:05:59: du?!
01:05:59: Also ... es ist nie zu spät.
01:06:03: Also ich glaube wir haben das Schlusswort bzw.
01:06:05: du hast das Schluss Wort gesprochen.
01:06:08: Vielen Dank.
01:06:08: Ich glaube, wir haben jetzt sehr viel Inspiration gegeben.
01:06:13: Vor allem du!
01:06:14: Lieber Anoschka, vielen Dank.
01:06:15: Danke dir
01:06:15: für die schönen Fragen und dass ich hier sein durfte und bisher erzählen durfte.
01:06:19: Ja, wundervoll.
01:06:20: Also das dürft ihr dreimal raten, was würdest
01:06:22: trinken?
01:06:23: Darauf ein Schlückchen.
01:06:25: Darauf einen Schluckchen Salakon.
01:06:27: Vielen Dank, dass du da bist.
01:06:45: Das war All of Me von heute.
01:06:47: Danke, dass Du dabei bist.
01:06:48: Ich hoffe, wir konnten dich inspirieren und du hast etwas für Dich rausgenommen was dein All of Me reicher und vollständiger macht.
01:06:58: Lass uns in Kontakt bleiben, schreib mir gerne auf Insta, Facebook oder LinkedIn um von heute an und in Zukunft ein wundervolles All Of Us zu leben!
01:07:10: Und ganz zum Schluss lasst mir gerne auch den entsprechenden Kanälen Likes da dann wächst All of me und kommt zur vollen Blüte.
01:07:18: das wünsche ich mir.
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