#59 Sich gesehen und gehört fühlen mit Katharina Krenz
Shownotes
Frauen dürfen und müssen lauter werden. Der Anfang ist ja erst gemacht und es wird weitergehen. Dazu ist Katharina Krenz (@kathakrenz) bei mir. Sie räumt schon viele Jahre auf, um ihr “allofme” nicht nur zu finden, sondern es zu SEIN. Von “ich muss nur leisten, um zu gefallen” und “ich bin so herrlich angepasst”.
Katharina hat das sichere BOSCH Nest verlassen, weil sie ein “noch mehr” gespürt hat und im alten Job an ihre Grenzen gestoßen ist. Sie brennt für die Methode “working out loud”, das John Stepper (@johncstepper) in New York erfunden hat, ein Mindset zur persönlichen Weiterentwicklung und Vernetzung.
Aus all ihren Erfahrungen hat Katharina “connecting humans” geschaffen, worüber sie auch in unserer Stunde berichtet.
Wie immer geht es auch in dieser Folge um frühe Prägungen, das Suchen und Finden der eigenen Persönlichkeit und das daraus resultierende schmetterlingsartige Erblühen des eigenen Wesenskerns, wenn die lohnende Aufräumarbeit Früchte trägt.
Beim Erscheinen der Folge ist Katharina gerade auf ihrem Jakobsweg. Vielleicht wird er lang und anstrengend, eventuell aber genau das Gegenteil: könnte sein, dass sie einfach viel Pausen macht, auf Blumenwiesen tanzt und die Strecke mit dem Bus fährt. Ganz egal, es wird IHR Weg, der endlich ERWARTUNGSFREI wird.
Und am Schluss wie immer der Reminder an Eure Gesundheit:
Cellagon regeneriert Eure Zellen auf natürlichste Art. Ein Konzentrat aus 80 Lebensmitteln (Gemüse, Obst, Kräuter etc) unterstützt Euch täglich dabei.
Der Link dazu ist wie immer auch in meiner bio.
946854.cellagon.de
Transkript anzeigen
00:00:09: Ich merke, ich kann nicht so gut mit Unsicherheit außer ich muss.
00:00:14: Ich will gar nicht Muss sagen.
00:00:15: aber wenn sich das ergibt und es war damals eine Phase von extremer Unsicherkeit dann kann ich unfassbar kreativ werden und lustigerweise oder interessanterweise setzt dass kommt das mit einer Leichtigkeit und nicht mit einer Schwere und mein Körper wurde immer leichter ja und ich hatte einen unfassbaren Bewegungsdrang.
00:00:34: dieses machen nicht stillstehen.
00:00:35: ich habe solange still gestanden davor mich so wenig.
00:00:39: Also körperlich bewegt, aber nicht innerlich.
00:00:44: Auch spannend, wie das zusammenhängt
00:00:46: und es muss zusammenkommen damit dass was tatsächlich
00:00:49: tut.
00:00:52: Wir ziehen beide nur die Augenbrau hoch!
00:00:54: Das ist jetzt auch schön zu sehen.
00:01:10: All of me is der Podcast, der dir ermöglicht dich selbst
00:01:14: zu finden.
00:01:15: in mir,
00:01:17: meinen unterschiedlichen Gästen, ihren Geschichten,
00:01:19: Impulsen Konzepten
00:01:21: und Wahrheiten spiegelt sich alles was auch
00:01:24: in dir ist.
00:01:26: Neugierig?
00:01:28: Wenn du in der Tiefe Lust hast, dir zu begegnen.
00:01:31: Dem was Du schon von Dir weißt und all dem was Du
00:01:34: noch nicht von Dir Weißt dann bist du hier goldrichtig!
00:01:39: Denn All of me is ALL OF YOU.
00:01:44: So vieles was ich erlebt und erfahren habe teile ich mit meinen Gästen die ihre Geschichten mitbringen.
00:01:51: lasst uns zusammen in die Magie des Moments eintauchen wenn Worte sich mit Gefühlen und inneren Bildern verweben, und eine tiefe Verbindung entsteht.
00:02:01: Wenn deine Geschichte zu meiner wird – und wir alle eins werden!
00:02:07: Ich bin Cesar Trautmann, Schamanin, Tiertelepartin, Podcasterin, Tochter, Ehefrau, Mutter von zwei wachsenden Söhnen, Schwiegermutter, Tänzerin, Schwester,
00:02:18: Kusine,
00:02:19: Freundin,
00:02:20: Gefährtin,
00:02:21: Partnerin,
00:02:23: Sportlerin,
00:02:24: Köchin, Zuhörerin oder kürzer,
00:02:28: all of
00:02:28: me.
00:02:30: von Herzen willkommen in meinem Podcast.
00:02:40: So liebe Katharina Krenz wir reiten direkt rein.
00:02:45: ich freue mich total dass du da bist.
00:02:48: Katharina Krens kann ganz viele Sachen und hat ein ganz wundervolles All Of Me wie all meine zauberften Gäste
00:02:57: Und
00:02:58: Wir kennen uns über verschiedene Wege.
00:03:01: Und das, wofür du sehr, sehr brennst.
00:03:04: Und darüber wollen wir heute vielleicht nicht hauptamtlich aber auch reden ist über dass lauter werden und sich mehr zeigen von Frauen im ganz platt Corporate umfällt.
00:03:21: Und da rüber hinaus?
00:03:22: Und darüber hinaus Bingo!
00:03:24: Also herzlich willkommen liebe Katharina.
00:03:28: wo möchtest Du anfangen?
00:03:29: heute bei Dein All Of Me?
00:03:32: Oh, das ist eine gute Frage.
00:03:33: Ich glaube ich würde gerne bei meinem Namen anfangen.
00:03:36: Guck mal!
00:03:37: Ich bin Katarina Anne-Sophie Grenz.
00:03:42: Der Nachname ist angeheiratet aber die drei Vornamen habe ich von meinen Eltern bekommen und alle drei stehen für etwas was mir wichtig ist.
00:03:50: Und ich hab angefangen mich häufiger mit allen Dreinnahmen vorzustellen.
00:03:55: Das hier ist eine Premiere dass ich das in einem Podcast
00:03:58: tue.
00:03:58: Okay sagst du sie nochmal?
00:04:01: Anne, Sophie.
00:04:03: Tschü!
00:04:05: Wir fangen... Mit welcher wollen wir anfangen?
00:04:08: Von den drei.
00:04:09: Oh, das ist ja wahrscheinlich weil Katharina am präsentesten ist.
00:04:13: Fangen wir da an!
00:04:14: Die kennst du vielleicht auch am besten?
00:04:15: Die kenne ich am besten.
00:04:16: Katharina die große, die steht auf, die geht voran.
00:04:19: Die ist mutig, sie setzt sich für andere Menschen ein.
00:04:22: Das glaube ich dass was ich hier mitbekommen habe und was immer wichtig war.
00:04:25: Ich komme aus einer tief sozialen Familie wo sich immer für andere engagiert wurde und es ist glaube ich einfach ein ganz großer Teil meines Lebens dass ich das mal so stark verfolge, weil ich natürlich eine wirtschaftliche Karriere gemacht habe und trotzdem hat es immer mitgeschwungen.
00:04:41: Und hast du es auch ein bisschen abgelehnt zwischendurch?
00:04:46: Ja spätestens also... Ich bin ja die Erstgeborene und hab
00:04:49: noch
00:04:49: zwei jüngere Brüder und musste dann natürlich lange zurücktreten.
00:04:53: Was heißt das
00:04:53: jetzt?
00:04:56: Sorry aber ich frage natürlich immer Direkt rein, wenn's klingelt bei mir.
00:05:00: Warte ich nicht lange.
00:05:01: Naja, wenn du zwei Jahre die ganze Aufmerksamkeit hast und bist das erst die Erstgeborene und das Wunschkind.
00:05:06: also Ich wurde wirklich von Herzen ersehnt und gewünscht.
00:05:09: Da ist sie Königin?
00:05:10: Natürlich!
00:05:12: Dann macht das was mit dir Wenn ein Junge kommt und dann noch einer.
00:05:16: meine Eltern wollten auch immer drei Kinder haben
00:05:18: Okay
00:05:19: Und der zweite war lange Zeit sehr krank und da hat sich dann alle aufmerksamkeiten natürlich drauf konzentriert.
00:05:25: Und das ist, glaube ich so die erste interessante Wendung in meinem Leben.
00:05:28: Die ich erst sehr spät aufräumen konnte, weil ich das lange nicht wusste.
00:05:32: Weil Vater gearbeitet, Mutter im Krankenhaus bei dem kranken Sohn und immer wenn ich geschlafen habe war sie quasi weg beim Bruder.
00:05:41: Das war ja früher so.
00:05:43: jetzt bist du ein Tick jünger als ich.
00:05:44: aber ich finde es schon immer auch tragisch ist jetzt ein großes Wort Wie lange sich das doch gehalten hat.
00:05:51: Das ist verrückt,
00:05:52: oder?
00:05:52: Und sie hat mir das nicht erzählt.
00:05:54: Das kam erst bei Hoffmann irgendwann.
00:05:56: Ach du hast auch Hoffmann gemacht genau.
00:05:58: Ich hab Hoffman gemacht und es kam raus.
00:06:01: Ganz interessant dass ich daher so eine Bindungsschwäche habe oder ganz schwer allein sein kann.
00:06:07: Was sagen wir mit Bindungsangst?
00:06:09: Wahrscheinlich!
00:06:10: Ist ja gar wie man es nennt, also ist das auf jeden Fall ein unschönes Gefühl.
00:06:13: Das macht
00:06:13: was mit dir?
00:06:14: Ja genau!
00:06:15: Also früh allein zu sein und wach zu werden und niemand ist da.
00:06:19: Man weiß jetzt nicht viel häufig dass der Fall war, das lässt sich auch nicht rekonstruieren spielt auch keine Rolle.
00:06:22: Auch egal, genau.
00:06:23: Aber's gehört aufgeräumt und ich glaube das sind ja die Themen mit denen wir uns dann irgendwann ü-fortzig spätestens anfangen zu beschäftigen.
00:06:29: was darf da alles aufgeräuscht werden damit wir all of me einfach gut leben können.
00:06:35: Schön, also ich finde den Satz jetzt gerade schön.
00:06:37: Es gehört auf geräumte Schön.
00:06:44: Genau, dann gibt es Anne.
00:06:46: Anne ist meine sehr strenge Seite.
00:06:48: Anne weiß immer genau wie was zu sein hat.
00:06:50: Anne is unfassbar strukturiert und total ordentlich und erfüllt alle Erwartungen und bringt so genau das mit, was ja bei Karriere auf jeden Fall hilfreiches.
00:07:02: weniger bei dem, was jetzt immer mehr durch Sophie kommt.
00:07:07: Du bist ein bisschen schnell.
00:07:09: Schade!
00:07:11: Also, weil Anne ist ja ein bisschen strenger... Hast du auch Bilder von deinen weiblichen Vorfahren?
00:07:20: Leider wenig.
00:07:21: Ich habe meine Großeltern früh verloren die Urgroßeltern nie kennengelernt und meine Mutter oder meine Mutter hält sich da sehr bedeckt und mein Vater ist sehr früh von uns gegangen mit fünfzig und ich hab viel weniger Gespräche mit ihm führen können als ich das gedacht hatte.
00:07:35: Das heißt, du weißt eigentlich über deine Familie gar nicht so viel?
00:07:38: Nicht viel.
00:07:39: Und
00:07:39: weißt Du woher die Namen kommen?
00:07:43: Aus dem römisch-katholischen.
00:07:44: Ja ja
00:07:44: ich hätte jetzt noch gedacht weil häufig wird man nach irgendwie Tante noch wie Großtante sowieso benannt.
00:07:51: Ich habe Namen bekommen, die kein anderer hatte in der Familie.
00:07:54: So wurde ausgewählt.
00:07:56: Wir haben drei Namen alle, also alle drei Kinder im Drei-Namen... Okay
00:07:58: das ist ja schon mal großartig.
00:07:59: ...katholisch
00:08:00: getauft und aufgewachsen sind.
00:08:02: Da war das üblich!
00:08:03: Und wir haben alle drei Namen die sonst nicht vertreten waren auch nicht in der Ahnenfolge.
00:08:08: Das heißt sie wollten irgendwas Neues?
00:08:10: Genau.
00:08:10: Und irgendetwas Mutiges?
00:08:13: Wahrscheinlich.
00:08:13: Also ich find's mutig.
00:08:14: Was Starkes zumindest, ja.
00:08:16: Genau aber es ist dann eher ein bisschen unbewusst oder das wurde nicht darüber geredet.
00:08:24: Also ich glaube, wenn man nur auf den Namen guckt und das wie meine Mutter eigentlich mein Lebenswerkweg vorher gesagt hat oder vorher versucht hat zu beeinflussen.
00:08:32: Ganz stark ganz unabhängig, ganz mutig, wild alles ausprobieren dürfen also alles was sie nicht hatte.
00:08:38: Bingo!
00:08:38: Das hat die ganze nächste Frage genommen.
00:08:39: Ach schön!
00:08:40: Ja
00:08:40: ja okay du hast dann Hausaufgaben gemacht.
00:08:44: Ich wusste worauf ich mich einlasse.
00:08:47: Wir können es ja bisschen.
00:08:48: Genau
00:08:49: Aber wir haben ja auch mal dran gearbeitet.
00:08:50: Wir haben sie ja mal aufgestellt und wir haben sie einmal gerufen, also da steht eine sehr starke Anlinie ich weiß aber leider viel zu wenig darüber.
00:08:59: Aber nach Kriegs... Also die Kriegsgeschichte natürlich Fluchtgeschichten dahinter alles was das so mit sich bringt.
00:09:07: Was ja die meisten von uns haben?
00:09:08: Genau Kinderreich
00:09:11: Verlust!
00:09:12: Alles!
00:09:13: Also dass man anfangs ein ganz normale Leben Also was mit viel Entbehrung und katholischer Glaube auf dem Dorf irgendwie?
00:09:21: Wahrscheinlich, Landarzt.
00:09:23: Das ist die Familie meines Vaters.
00:09:25: Mhm.
00:09:26: Na aber da hatte dann eine gewisse... für das mal sagen Engel.
00:09:30: Auf jeden Fall!
00:09:30: Also
00:09:30: können die Protestanten genauso.
00:09:32: Aber okay also Anne ist für dich die bisschen strenger Die hat Struktur Ist die ein bisschen kühl?
00:09:41: Ja, würde ich sagen.
00:09:42: Sehr kontrolliert!
00:09:43: Das ist so das Attribut wo ich momentan am meisten mit arbeite
00:09:48: um der näher zu kommen weil...
00:09:51: Um es anzunehmen und auch mal sein zu lassen
00:09:55: Oder ist da eine Qualität drin?
00:09:57: Naja, ich funktioniere ganz wunderbar oder?
00:10:00: Ich bin total herrlich angepasst.
00:10:02: Man kann mich eigentlich überall reinsetzen
00:10:04: Herrlich!
00:10:05: Ah, das finde ich schon mal einen starken Satz angepasst.
00:10:08: Ja, das hat eine Menge Vorteile
00:10:10: im Außen.
00:10:11: Siehst du deswegen?
00:10:12: Da ist ein Talent drin!
00:10:14: Meine Mutter hat am Ende der Schulzeit oder als ich auszog auch zu mir gesagt, Gott wie war jetzt der O-Ton... Du bist so leicht zu haben.
00:10:23: Habe ich als totales Kompliment gesehen.
00:10:26: Aber ich glaube wir sind da in genau der gleichen Abteilung.
00:10:30: Wir können es halt super anpassen und ich finde wirklich Ein Vorteil ist, wenn es mir bewusst ist und ich lerne damit tatsächlich zu spielen.
00:10:43: Mich zu freuen, dass sich das kann!
00:10:46: Genau.
00:10:48: Also nicht unsicher sein zu
00:10:49: lassen?
00:10:49: Ja.
00:10:50: Beides zu können, ne?
00:10:51: Das ist glaube ich... also zumindest das, was man nach ich suche,
00:10:53: ne?!
00:10:53: Genau.
00:10:54: Sonst wäre's auch nicht mit Working Out Loud Gross.
00:10:57: Wahrscheinlich nicht.
00:10:59: Okay aber es ist spannend finde ich super spannend.
00:11:01: Also weil vielleicht jetzt auch nichts Neues, dass natürlich diese Nur allein diese drei Frauennamen, auch drei Persönlichkeitsanteile sind oder nur jetzt drei rausgenommen.
00:11:15: Die aber im Einzelnen ja auch ganz viele Teile von dir
00:11:19: sind.".
00:11:19: Genau ich habe das irgendwann mal gemacht tatsächlich noch bevor ich bei Hoffmann war als ich angefangen habe mich mit dem inneren Team zu beschäftigen.
00:11:26: also wer bin ich eigentlich und wie viele welche brauche ich wann?
00:11:29: Wie rufe ich die am besten und dass die anderen kurz vor der Tür
00:11:32: stehen?".
00:11:34: Also irgendwann, wenn man anfängt sich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen kommt.
00:11:37: Man glaub ich an diesen Themen immer wieder vorbei und das bietet sich an mit drei Namen.
00:11:44: Okay also und mit Anne bist du beschäftigt weil du sozusagen die Blindspots auch fühlst oder denkst so hm weiß ich nicht?
00:11:55: Ich merke es hat mich weit gebracht und mich aber nicht zum... Es hat mich zufrieden gemacht und nicht mehr.
00:12:04: Und jetzt will ich mehr.
00:12:07: Tönen?
00:12:07: Mhm, okay!
00:12:09: Gut, wir gucken mal... Die werden uns die ganze Stunde begleiten und es ist total schön.
00:12:15: Wie toll, da hatte ich noch
00:12:15: nie wirklich ganz richtig schön.
00:12:17: Okay, wollen wir zu Sophie oder Will Anne noch...?
00:12:20: Mitreden?
00:12:20: Nein, das ist die ... Ist ja da.
00:12:23: Ich glaube
00:12:23: sie sitzt da und lächelt und freut sich dass ihr erwähnt wird.
00:12:27: Weil das ist das erste Mal, dass ich das wirklich in einem Podcast-Tour und nicht in einem Coaching benutze.
00:12:33: Also hat ein bisschen mehr
00:12:35: Raum jetzt.
00:12:37: Genau!
00:12:37: Wir sind ja jetzt hier unter uns aber dann nachher nicht mehr.
00:12:41: Ja, aber ich finde es total spannend weil das kenne ich natürlich auch aus dieser inneren Bühne, Arbeit diese verschiedenen Persönlichkeitsanteile die auch zu benennen.
00:12:51: Es macht es leichter für mich.
00:12:53: Macht's
00:12:53: irgendwie ein bisschen also gleich eine Verbindung?
00:12:56: Ja und das erklärt dann weil wir werden ja irgendwann dabei landen warum tue ich eigentlich was ich tue und dass ich glaube das erklärt ganz viel und das kann man uns dann hinterher schenken.
00:13:07: Sehr gut genau okay.
00:13:08: ich finde Sophie winkt schon.
00:13:10: Genau Sophie ist die Verträumte.
00:13:13: Das ist ne Tagträumerin Die hat ganz viel Kreativität und Fantasie.
00:13:17: Und das ist so mein Teil, der über die Blümchenwiese hüpft und sich einfach freut und einfach ist und einfach seiden darf und nicht leisten muss und auch nicht funktionieren muss.
00:13:28: Das meine Fröhlichkeit und die suche ich.
00:13:30: Ja!
00:13:32: Das heißt, die ist weiter unten?
00:13:34: Oder war da hinten auf der Bühne?
00:13:35: Genau.
00:13:35: Und die hat bisher einfach hart zurückgesteckt würde ich sagen.
00:13:38: Steht die hinterm Vorhand?
00:13:40: Ja, sie guckt schon... Also ich ziehe ihn immer wieder auf.
00:13:43: Aber sie ist nicht gewohnt daraus zu kommen!
00:13:45: Ist ja auch peinlich irgendwie?
00:13:47: Total!
00:13:47: Oder
00:13:47: schämen Sie sich so über Leichtigkeit und mit einem schwingenden Bröckchen?
00:13:53: Nein, man muss Erfolg haben um gemocht zu werden.
00:13:55: Das ist ganz tief verankert und damit da hängt sie drin in der Gleichung.
00:14:01: Wir haben jetzt kognitiv verstanden dass das Blödsinn ist Und emotional darf das noch nachziehen.
00:14:06: Weißt du?
00:14:07: Ich weiß Okay, it takes a while.
00:14:10: Ja, genau.
00:14:16: Wie viel Kontakt hast du denn mit den Dreien?
00:14:22: Momentan viel, weil ich schon so total runtergefahren bin.
00:14:25: Ich hatte ... war eine Woche auf Lanza Rote, auf Workation und ich merke wenn ich das Umfeld wechsle und in einem Umfeld bin wo es nicht um funktionieren und leisten geht Ist das sehr einfach mit denen in Kontakt
00:14:37: zu sein?
00:14:38: Und wenn ich aber so in meinem Tageshassel hänge, dann ist es eher schwierig.
00:14:43: Weil da so viel Gewohnheit einfach drin ist.
00:14:46: Mit der einen und der anderen zu agieren.
00:14:48: Aber ist es nicht auch vielleicht Teil deines Jobs oder deiner beruflichen Karriere?
00:14:54: Naja, ich bin ja selbstständig geworden.
00:14:57: Ah bist du gar nicht mehr bei Bush?
00:14:59: Nein!
00:14:59: Ich bin Ende zweiundzwanzig raus.
00:15:01: Okay, ich bin Ende der Jahre nach achtzehn Jahren raus aus dem Konzern.
00:15:06: Es ging nicht mehr weiter und ich habe die Karriere gemacht, die ich machen konnte.
00:15:10: Und du wirst ja immer bis zum eigenen Grad der Unfähigkeit entwickelt.
00:15:15: Ich wollte schon befördert sagen aber es ist glaube ich entwickelt!
00:15:18: Dann war das einfach sehr eng.
00:15:20: und dann war ich ein Jahr selbstständig und hab dann gegründet Connecting Humans Also aus der Marke ein Unternehmen gemacht hat.
00:15:25: Ah
00:15:26: ja, okay das wusste ich gar nicht.
00:15:26: Wir sind wirklich
00:15:27: im Unternehmen mittlerweile.
00:15:28: Okay und vor allen Dingen, zwanzig war jetzt ja nicht die, würde ich jetzt nochmal rückwirkend sagen, nicht die Einzartzeit dafür sondern da braucht es schon... also das haben nur die Mutigen in Corona gemacht außer sie haben jetzt irgendwie Masken verkauft oder irgendwas?
00:15:40: Genau.
00:15:40: Da habe ich wenig protofiltiert an dieser Stelle.
00:15:43: Im Endeffekt Corona haben wir Bosch noch mitgenommen.
00:15:46: Aber als dich zum
00:15:46: Endeffekten... Ach so,
00:15:48: zweinzwanzig hat sich
00:15:48: das schon... hast du recht!
00:15:49: Sorry.
00:15:50: Ja aber Ende Corona Also das Jahresende der Corona-Zeit hab ich quasi abgepasst.
00:15:56: Aber es war trotzdem erst mal völlig weird?
00:15:59: Ja, war's weil ... Ich bin ja ... Keiner muss so singen!
00:16:01: ... von Stuttgart nach Hamburg gezogen, wurde geschieden in ... In zweiundzwanzig lief die Scheidung, einundzwantig getrennt, zweiund zwanzig geschieden.
00:16:09: also ich habe mein ganzes Leben einmal auf nach außen gedreht und damit hätte eigentlich viel mehr Raum sein können.
00:16:17: Hoffmann habe ich zweiundzweiundzig dreiundzwanzig gemacht, Mitte drei und zwanzig kam Hoffmann.
00:16:22: Und seitdem bin ich würde sagen haben alle drei Anteile mehr Platz und wir lernen uns aber auch erst kennen und das lässt sich natürlich nicht nachholen wenn man siebenundvierzig Jahre doch recht ja eingeschwingt war in seinen Gewohnheiten.
00:16:36: Straight
00:16:37: unterwegs war?
00:16:38: Ja also es braucht vielleicht noch ein bisschen.
00:16:42: Aber momentan ist tatsächlich weil ich so runtergefahren bin und weil ich jetzt am Freitag eine große Auszeit nehme vier Wochen ist das sehr einfach.
00:16:50: Also es war der perfekte Zeitpunkt für diesen Podcast, weil hätten wir das vor drei Wochen gemacht wie geplant, hättest du mich wahrscheinlich noch anders erlebt?
00:17:00: Aber das waren jetzt auch wirklich wilde und intensive Drei-Wochen!
00:17:05: Und ich würde mal sagen dass alle dies hören, war mal jetzt nicken und sagen Huu... Ja,
00:17:11: das war aufregend.
00:17:14: Was ist passiert?
00:17:15: Wir haben das große Frauenstärkenprogramm abgeschlossen Dann bin ich ja in Vorbereitung.
00:17:22: Mein Ziel, in diesem Working Out Loud-Programm – wir reden ja noch drüber – war ja auf den Jakobsweg zu gehen und jetzt stehen bei mir zu Hause sieht es aus als hätte eine Bombe eingeschlagen!
00:17:32: Aber ich werde am Freitag starten.
00:17:35: Und die ganze Vorbereitungen dann die ganzen laufenden Projekte irgendwie abschließen oder übergeben alles vorbereiten das sich so eine Auszeit machen nehmen kann Social Media Kanäle deinstallieren und so.
00:17:45: also ich mache das wirklich richtig extrem Ich geh wirklich ins Off.
00:17:51: Und das war einfach wild.
00:17:54: Würde ich auch sagen... Jetzt hatte ich sieben Ideen gleichzeitig im Kopf.
00:18:00: Ach so, genau!
00:18:03: Ich würde gerne noch ein paar Sätze kurz zum Hoffmann-Prozess, weil wir hatten Agneter bei Gefühls echt.
00:18:11: aber jetzt habe ich glaube ich bei Out of Me noch nichts dazu gesagt.
00:18:15: Und magst du dazu ein paar Sätze sagen, was dich da gezogen hat und was du für dich rausgezogen hast?
00:18:24: Ja gut.
00:18:24: Mir ist der... Ich habe durch meine Scheidung durch nach dem Umzug nach Hamburg angefangen einmal mit dir zu arbeiten und mit einer Coach gearbeitet, Christiane Winthausen.
00:18:41: Sie sagt über sich selbst oder sie hat damals gesagt, sie ist mein emotionaler Bodyguard.
00:18:45: Das war wirklich sehr berührend und sie hat das Thema ein paar Mal aufgebracht aber es hat überhaupt nicht resoniert.
00:18:52: Und dann irgendwann war's aber so groß dass ich dachte okay jetzt der Zeitpunkt ist da... Es hat wirklich gerufen und ich war in Österreich.
00:19:03: Genau!
00:19:03: Ich habe das in Österreich gemacht.
00:19:08: Ja, es war einfach Zeit.
00:19:10: Also ich glaube wirklich Zeit.
00:19:11: jetzt scheiden sich natürlich die Geister ob man innerhalb von einer Woche so viel innere Kindarbeit machen kann und so sehr in die alten psychischen Muster vor allen Dingen einsteigen kann Ob das in der Woche gut ist oder ob man das vielleicht auf drei Jahre stretchen sollte.
00:19:24: aber Ich habe gedacht auch das mach mal intensiv.
00:19:27: Yeah,
00:19:28: why
00:19:28: not?
00:19:28: Einmal
00:19:29: da rein und das sind ja Sechseinhalb Tage komplett durch orchestretter Prozess auf den du dich einlässt und wo du einmal komplett bis zur Intention der Zeugung zurückgehst.
00:19:40: In einer Gruppe?
00:19:41: In ner Gruppe, genau!
00:19:41: Das
00:19:42: finde ich relevant.
00:19:42: Genau wir waren eine kleine Gruppe es waren ich glaube zwölf
00:19:46: Leute
00:19:46: mit mir da mit drei Trainern und das ist dadurch so unfassbar intensiv weil ich glaube sie haben über vierhundert Musikstücke Gerüche.
00:19:57: also man wird auf allen Sinnes ebnen permanent getriggert.
00:20:04: Das muss man einfach sagen, also da schlägt alles an was je da war und das ist ... Also wirklich von purer Wut bis absoluter Freude ist dann alles da!
00:20:17: Und dieses Verstehen dass alles da ist und wozu alles da is und wo es herkommt, das war für mich ein unfassbarer Gamechanger.
00:20:24: Das
00:20:26: ordnet das System
00:20:28: Genau.
00:20:28: Und du kommst, ich bin mit unfassbar viel Frieden da rausgekommen und ich konnte meiner Mutter sagen, dass ich sie liebe so wie sie ist.
00:20:36: Das hätte ich vorher nicht fertig gebracht.
00:20:38: Wir haben kein gutes Verhältnis muss ich sagen hatten wir gefühlt nicht seit ich in der Pubertät war.
00:20:43: Ich habe ein Papa-Kind, vielleicht viele erst geborene Töchter.
00:20:48: Es war lange nicht da oder fehlt mir einfach schon über zwanzig Jahre ... Aber es hat vieles leichter gemacht und für mich einfach für ganz viel Frieden gesorgt.
00:21:00: Und das kann ich noch erinnern, also ich kann ein paar Sachen erinnernen weil wir uns ja auch in meiner Praxis näher gekommen sind, sag' ich jetzt mal ganz neutral!
00:21:10: Und du hast dann in dem Prozess mit der Trennung und Scheidung... Ich glaube, du hast erst nicht viel abgenommen?
00:21:15: Ja, hatte ich.
00:21:16: Aber ich glaube nicht irgendwie bewusst.
00:21:19: Nee gar nicht.
00:21:19: Das
00:21:20: finde ich auch wirklich interessant.
00:21:22: Ja
00:21:22: ich auch, weil das hätte ich gerne behalten Im Ernst?
00:21:25: Ja.
00:21:25: Weil
00:21:25: alle Frauen wollen irgendwie size zero, ne?
00:21:29: Ach du also ich hatte jetzt in den letzten fünf Jahren so zwanzig Kilo plus Minus Also zwanzzig Minus und jetzt wieder darauf Und
00:21:40: Ich
00:21:40: würde sie gerne wieder loslassen aber momentan tut sich da sehr wenig
00:21:44: Aber das ist ja spannend, oder?
00:21:45: Also dein Körper reagiert?
00:21:47: Extrem,
00:21:47: ja Okay also was alle Körper tun, aber nicht jeder ist gleich eventil
00:21:51: Das ist richtig.
00:21:53: Und hast du eine Idee, wofür du jetzt wieder mehr brauchst?
00:21:57: Ja Freude und Leichtigkeit.
00:21:58: Die hatte ich nämlich damals.
00:22:00: Neu anfangen!
00:22:01: Das war unfassbar kraftvoll damals.
00:22:08: Also ich merke... Ich kann nicht so gut mit Unsicherheit außer ich muss.
00:22:13: Ich will gar nicht Muss sagen aber wenn sich das so ergibt, das war damals ne Phase von extremer Unsicher- heit Dann kann ich unfassbar kreativ werden und lustigerweise oder interessanterweise setzt, dass kommt das mit einer Leichtigkeit und nicht mit einer Schwere.
00:22:28: Und mein Körper wurde immer leichter.
00:22:31: Ja!
00:22:31: Und ich hatte einen unfassbaren Bewegungsdrang.
00:22:33: Dieses machen, nicht stillstehen... Ich habe so lange gestanden davor und mich so wenig.
00:22:38: also körperlich bewegt aber nicht innerlich
00:22:44: aufspannend wie das zusammenhängt und
00:22:46: es muss zusammenkommen damit ist was tatsächlich tut.
00:22:52: Wir ziehen beide nur die Augenbrau hoch, das ist jetzt auch schön zu sehen.
00:22:56: Wann denn?
00:22:57: Ja okay!
00:22:58: So... Jetzt biegen wir mal ab bei Working Out Loud.
00:23:03: also du kennst John Stepper der das erfunden hat und ich kannte den auch bevor ich jetzt so ein Circle mitgemacht habe.
00:23:13: Wie kam das in dein Leben?
00:23:16: Du das war ... beruflich motiviert.
00:23:18: Ich war im Mai, ... ... am Meetup um Enterprise ... ... zwei Null-Themen, also eigentlich um so interne ... ... Kollaborationssoftware und da gab es eine Gruppe die sich getroffen hat... ... und sonst Depper wurde damals noch über Skype dazu geschaltet... ...und hat von Working Out Loud erzählt.
00:23:38: Und das war ganz interessant weil ich den Begriff kannte wie die meisten in dieser Runde,... ...weil denn gibt es schon seit Jahrzehnten von Bryce Williams geprägt.
00:23:45: Und der erklärt eigentlich, wie dieses Internet mal gedacht war.
00:23:48: Also Dialog teilen was man kann, was man weiß sich unterstützen, sich helfen und vor allen Dingen Co-Kreationen überall weil das ja plötzlich dann möglich wurde durch die Technologie, die gab es damals ja.
00:23:59: Vor zwanzigzehn gab's die gar nicht so und ich habe nur Bahn noch verstanden.
00:24:03: aber verstanden Es gibt plötzlich ein Buch Das hab ich total verpasst.
00:24:06: und es gibt eine Methode.
00:24:07: Die habe Ich einfach Nicht Verstanden hat auch überhaupt keinen Sinn gemacht Damals.
00:24:11: wieso sollte Man fünf fremde Menschen mit eigenen Zielen einmal in der Woche treffen lassen und die helfen sich gegenseitig.
00:24:17: Das ist, in einer Konzerndenke ... ... war das völlig ausgeschlossen.
00:24:25: also wenn du ein Problem lösen willst dann bringen die Experten zusammen wie so fachfremde übergreifend und wir dürfen sie auch noch selber ein Ziel wählen.
00:24:34: Da gibt es doch im Unternehmen genug das wird vorgegeben.
00:24:37: Und wir haben das ausprobiert.
00:24:39: ich bin jemand Drink your own Champagne, das klingt immer toll.
00:24:42: Aber ich bin jemand, ich lerne über's Tun und nicht übers Verstehen und Wissen.
00:24:47: Und ... Ich hab' das ausprobiert und in Woche drei gedacht, super!
00:24:50: Das brauchen wir unbedingt bei Bausche.
00:24:51: Ganz wichtig.
00:24:52: Hab mit John Kontakt gehabt.
00:24:54: Hab gesagt okay aber so wie es gerade ist, dass geht nicht.
00:24:56: Damals gab´s Anleitungen für die ersten vier Wochen und dann hat sich achtmal das Programm der Woche vier wiederholt.
00:25:03: Und das kannst du mit deutschen Ingenieuren einfach nicht machen.
00:25:05: Das heißt, es hat sogar mich gelangweilt?
00:25:08: Und so haben wir tatsächlich das erste Wollprogramm für Corporates auf die Beine gestellt.
00:25:14: Er hat es immer weiterentwickelt, wir haben immer wieder also durchgehend Feedback gegeben und ich habe das dann intern Bosch ausprobiert mit meinem Netzwerk, mit fünfzig Leuten... ...und so kamen Working Out Loud zu Bosche!
00:25:27: Das hat mich fasziniert
00:25:29: bis heute.
00:25:30: Ja du bist ja nach wie vor Berenz Vizon da?
00:25:35: Ja und das ist eine Perspektive auf Persönlichkeitsentwicklung Und ich glaube, es ist aber eine der Perspektiven, wo du wirklich einfach nur den Raum aufmachst und ihn hältst.
00:25:45: Und sich wirklich alles selbst entwickelt.
00:25:47: Ich hab mit der Entwicklung dessen was da passiert nichts zu tun.
00:25:51: Ich schaff nur die Umgebung und spreche eine Einladung
00:25:53: aus.
00:25:54: Eigentlich musst du das Wort nur streichen.
00:25:56: Es muss ja dann jemand überhaupt für jede Form von Entwicklung muss jemand einen Raum dafür aufmachen?
00:26:02: Genau!
00:26:03: Also so empfinde ich das gerade wenn du das eben mit jemandem gegenüber machen willst.
00:26:09: Ja,
00:26:10: also es gibt ja so ein paar Autodidakten.
00:26:12: Die machen alles alleine aber dazu habe ich auch noch nie gezählt.
00:26:16: insofern... Was hast du denn aus deinem ersten Circle mitgenommen?
00:26:21: Ich hab den dann abgebrochen weil ich damit beschäftigt war das bei Bosch aufzubauen und habe dann drei Parallel gemacht um mich nicht zu überfordern dreimal das gleiche Ziel gewählt.
00:26:32: Das war einfach nämlich Wollt zu Bosch zu bringen Und da hab ich sehr konsequent dran gearbeitet.
00:26:39: Wir sind im November, wir sind in den ersten Working Out Loud Konferenz gestartet.
00:26:45: Ich habe dann intern Mitstreitende gefunden ... die das ermöglicht haben
00:26:48: und gab es auch gegen Wind?
00:26:50: Ja, eine Menge natürlich.
00:26:52: Aber erzähl mal, weil ich bin ja überhaupt nie corporate gewesen.
00:26:56: Ich kenne ja nur so von Michael die ganzen Stories.
00:26:59: Das war dann irgendwie Agentur-Kontext Audi aber da war er schon ziemlich weit oben vorher Beratungen.
00:27:06: Als Mann ist es sowieso alles ganz anders.
00:27:11: Und ich finde eigentlich deine Sicht da würde mich jetzt sehr interessieren, weil ich das natürlich von vielen anderen Frauen auch heute noch höre wie dramatisch die Bedingungen immer noch sind.
00:27:25: Ja, das sind sie!
00:27:25: Ich gebe heute viele Trainings für weibliche Führungskräfte, die mit Macht und Status zu tun haben, mit Kommunikationen... Wie halte ich das eigentlich aus?
00:27:36: muss ich sagen, leider einfach ein Thema.
00:27:38: Weil it's a man's world gerade in Tech-Konzern mehr als woanders würde ich sagen und du kriegst also die Kunst ist und ich glaube das ist so ein bisschen das was es dann ausmacht wenn du schaffst schnell sehr viele Mitstreitende zu gewinnen die auf unterschiedlichen Hierarchieebenen spielen und
00:27:57: die
00:27:58: dann einfach einen gewissen Schutz bieten.
00:28:00: plus du hast Schnellerfolg.
00:28:03: Na ja.
00:28:03: Der möglichst wenig kostet, aber viel bringt.
00:28:07: und wenn du das sehr schnell beweisen kannst... Ja muss ich sagen.
00:28:11: also das ist die Erfolgsformel immer noch.
00:28:16: Also du musst nicht viel Budget anfassen für einen hohen Effekt.
00:28:19: Und da hattest du ein Gespür dafür.
00:28:21: oder wie hast du dich dann nach hinten gespart?
00:28:26: Das ist eine gute Frage!
00:28:27: Ich glaube ich habe schnell verstanden wie dieses System funktioniert und wie man das spielt.
00:28:33: Gut.
00:28:33: Und ich kannte schnell viele Menschen.
00:28:36: und was sich wirklich gut kann, ist andere Menschen auf die Bühne stellen und einen Spot auf sie zu richten und sie zu feiern.
00:28:44: Ich habe einige Menschen gefeiert, die wirklich gar nichts gemacht haben, die aber einfach der Name sehr wichtig war Und damit wurde ich ziemlich uneingreifbar oder besser gesagt, dass was mir dann auch ein paar Mal passiert ist.
00:28:56: Dass sich doch versucht wurde anzugreifen war sehr schwierig weil sich das nicht auf der Hauptbühne sondern auf irgendwelchen Nebenkriegsschauplätzen abgespielt hat und dann auch nur mich persönlich getroffen hat und nicht das Projekt und unsere Kostenstelle oder meinen Vorgesetzten.
00:29:13: Das ist auch ein bitterer Satz.
00:29:15: Es hat mich nur persönlich getroffen, aber ich hab sozusagen den ganzen anderen Raum und Rahmen geschützt.
00:29:21: Genau!
00:29:22: Und dich selbst?
00:29:25: Naja wenn man für so was Großes brennt dann verbrennt auch oder ja... Ich glaube man kommt drüber hinweg sagen wir es so.
00:29:33: Mhm
00:29:35: also brauchst du ein dickes Fail?
00:29:38: Auf jeden Fall
00:29:39: Okay aber das...
00:29:41: Also
00:29:42: Das ist auch vielleicht ein doofer Ausdruck oder ein alter Ausdrog, aber es braucht Resilienz.
00:29:47: Genau.
00:29:47: Zumindest in modernerer Ausdrogen und nicht so...
00:29:50: Ja, und Verständnis dafür, dass das einfach nichts mit dir persönlich zu tun hat?
00:29:53: Es gibt Menschen die sind einfach neidisch, die wollen mitspielen und tun's nicht oder können sie nicht oder haben zu spät gezuckt.
00:30:00: Keine Ahnung!
00:30:01: Da gibt's ja tausend Strategien, die aufgehen oder auch nicht aufgehen.
00:30:06: Hab mich da ehrlich gesagt nicht so tief mit beschäftigt, weil für mich klar war wir brauchen das bei Bosch.
00:30:11: Es macht unfassbar vielen Menschen richtig viel Freude.
00:30:13: Es sorgt für Persönlichkeitsentwicklung aber so dass jeder ein eigenes Tempo gehen kann mit eigenen Themen.
00:30:19: also es ist maximale Freiheit in einem sehr geschützten Raum und das ist das was mich bis heute so fasziniert.
00:30:28: Das heißt dann eben dieser eigenen Circle aus den verschiedenen Abteilungen sich rekrutiert haben und dann auf einmal angefangen haben, also sicher irgendwie zu öffnen.
00:30:42: Auf einmal Kontakt zu haben mit Leuten die du ja im Zweifel nie gesehen hast.
00:30:46: Genau richtig!
00:30:48: Und von denen du auch vielleicht dachtest, die sind irgendwie oder ich passe nicht oder der andere passt nicht oder was auch immer man da so denkt keine
00:30:54: Ahnung.
00:30:56: Ja und das ist ja das Schöne in dem Wacking Outlaw Zagel dass er es jetzt erlebt.
00:30:59: Es geht eigentlich nur darum Wie hilfsbereit bist du?
00:31:04: Und wie viel Resonanz wird da erzeugt.
00:31:06: Es geht nicht darum, welche Stellung du hast, welchen Jobtitel du trägst, welches Hierarchie-Level du hast was du alle schon geleistet und erreicht hast sondern es geht einfach in dem Moment rum wer bist du für die anderen und mit dir und für dich?
00:31:20: so und dieser Raum ist einfach sehr besonders weil da Menschen zusammenkommen aus ganz unterschiedlichen Umfeldern also noch diverser geht das kaum in diesen Zirkeln.
00:31:32: Gut ist natürlich eine Frage, ob du ein deutsches Programm machst oder ein internationales.
00:31:35: Aber das ist im Endeffekt eine sehr hohe Diversität die da tatsächlich wertgeschätzt wird weil du aus der Perspektivvielfalt wirklich was schaffen kannst und dass es ja das was eigentlich in Großkonzernen eher vermieden wird.
00:31:48: also wir umgeben uns ja eigentlich mit sehr homogen Gruppen und sehr homogene Menschen weil das einfacher ist und schneller geht und bestimmte Berufsgruppen das auch anziehen dass die Gesamtheit der Gruppe sehr homogen ist.
00:32:00: Aber eigentlich so wirklich interessant wird es ja erst, wenn da richtig Vielfalt drin steckt und das passiert in den Zuckern.
00:32:07: Aber ist es nicht so, dass das sowieso heterogenes aber nur Homogen gemacht wird?
00:32:13: Ja, das steht vielleicht auf dem Werbeplakat –
00:32:16: also stelle ich mir jetzt gerade vor.
00:32:18: Lauf mal durch die Deutschen!
00:32:19: Also geh mal ins Rechnungswesen zu denen Rechtsanwälten ins Marketing.
00:32:26: Das ist alles andere als irgendwie bunt und vielfältig?
00:32:29: Ja, ich meine das ein bisschen anders dass sich ja die haben alle irgendwie eine... Die bedienen oder die arbeiten in dem gleichen Bereich.
00:32:40: Ich könnte mir trotzdem vorstellen, dass sie von der Persönlichkeit ja nicht alle übereinkommen zu scheren sind.
00:32:46: Ah
00:32:46: so meinst du!
00:32:47: Aber das kommt ja in einem Großkonzern eher wenig zum Tragen.
00:32:50: Genau da geht es
00:32:51: ja nicht um Persönlichkeit.
00:32:53: Also macht dein Job bitte
00:32:54: Ja, aber ich könnte mir eben vorstellen dass es dann in diesen strengen Abteilungen auch für sehr viel Freiraum und das da einfach ein neues Licht reingekommen ist.
00:33:06: Wenn die überhaupt in den gleichen Abteilung das gemacht haben... Aber das kann man wahrscheinlich jetzt ein bisschen weit gedacht weil es ist wahrscheinlich immer so gewesen dass aus allen Bereichen die Gruppen sich dann zusammengesetzt haben
00:33:20: Genau.
00:33:21: Und nicht, okay jetzt machen... Also ein Working Out Louds out Circle kommt nur in der Buchhaltung den nächsten Circle und das wär'n ich auch mal crazy!
00:33:31: Du überlegst
00:33:31: dich?
00:33:33: Tatsächlich ist das ein paar Mal vorgekommen.
00:33:37: also es haben viele Bereiche tatsächlich intern erst einmal gemacht natürlich auch weil sie sich eher abschotten wollten aber es hat nicht den Effekt
00:33:45: Ja ok.
00:33:47: Also das kann ich insofern bestätigen.
00:33:51: Also, weil mein Zockel ... wir waren zu viert.
00:33:56: Warte mal, haben wir jetzt richtig gezählt?
00:33:58: Ja!
00:33:59: Und meine größte Angst war natürlich, dass ich die ja nie Corporate gearbeitet hat eigentlich da gar nichts zu suchen hab.
00:34:07: Ich überhaupt nicht mitreden kann so ungefähr, dass sie kaum verstehe und das sich so mit meinem ganz anderen Bereich also Spiritualität und Podcast eigentlich null Komma Null passe So, Klassiker.
00:34:23: Gegenteil war der Fall!
00:34:24: Du hast was anderes erlebt?
00:34:26: Ich habe natürlich anders erlebt.
00:34:27: deswegen freu ich mich auch so dass du heute da bist und wir das mal ein bisschen gemeinsam in die All of Me Welt werfen wie schön es ist mitzumachen und diese Vielfalt in einem geschützten Raum zu erleben Ähm... Obwohl, das wird es nicht immer so sein.
00:34:55: Aber du formulierst eben in diesem Circle ein Ziel und mit dem trittest Du an und gehst jede Woche, triffst Du Dich wieder und hast bestimmte Fragen die vorgegeben sind.
00:35:07: An denen arbeitest Du auch davor und hast dann wie so einen kleinen Stundenplan oder so einen Ablauf auch in diesen Treffen.
00:35:17: Und vorher dachte ich natürlich, es geht dann immer nur darum.
00:35:22: Also diese Struktur hilft und dann komme ich hinten dabei raus ... Und alle aus dem Circle kommen mit sehr viel mehr Ideen für ihr Ziel raus und als Megane alle machen irgendwie ständig einen Haken hinter dem was die da am Anfang formuliert haben.
00:35:47: So war's nicht!
00:35:49: Aber du strahlst, weil du kennst das schon so.
00:35:51: Es ist total anders und wir sind da wirklich ... Also es war so.
00:35:56: in dem Fall waren wir Frauen.
00:35:59: Es war eigentlich jedes Mal so dass wir sozusagen uns alle ... Das ist jetzt lustig, dass mir das Bild kommt... Alle uns einen Bikini- und Badeanzug angezogen haben Und wir sind gemeinsam im Fluss.
00:36:08: Wir sind einfach den Fluss runter geschwommen und haben uns begleitet und keiner aus am Rand hängen geblieben, keiner als vorgeschwommen Sondern wir sind diesen Fluss geschwommen.
00:36:21: Lustig, dass man es jetzt hatte kommen.
00:36:22: Also das ist ja diese wundervolle Nachricht von dem Hobi-Eltesten um die Jahrtausendwende.
00:36:30: Weil das Wichtigste von allem nur ist, dass wir in den Fluss mit schwimmen.
00:36:38: Dass wir uns nicht am Rand festhalten sondern dass wir gemeinsam diesen Fluß schwimmen.
00:36:44: Das ist so ein schönes Bild.
00:36:45: Und ich glaub, das trifft es auch.
00:36:47: Weil der Fluss... Ich glaube jeder erlebt ihn ja so ein bisschen anders.
00:36:50: Genau die eine friert?
00:36:51: Ja
00:36:52: also man steigt immer woanders irgendwie ein und das ist nie der gleiche Fluss.
00:36:54: Es verändert sich permanent.
00:36:57: Und natürlich gibt's einen Grund warum du in den Fluss steigst.
00:37:00: Und warum du drin bleibst ist anders.
00:37:03: Und wie weit du mit schwimmst, wie schnell ist auch anders.
00:37:06: Also ich hab so viel erlebt.
00:37:09: Ich habe selber mitgemacht, dass war mein Drei Zehntasurkel.
00:37:13: Also ich hab einige gemacht und das ist ja das Frauenstärkenprogramm, das nochmal inhaltliche einfach anders sind auch nur neun Wochen.
00:37:21: die Inhalte sind einfach auf Frauen oder das, was uns so umtreibt.
00:37:25: Ein bisschen spezifischer zugeschnitten weil wir nicht zwerken anders.
00:37:28: Wir haben mit Sichtbarkeit ein anderes Thema.
00:37:29: wenn du immer einfach erstmal durchoptimiert wirst oder dass von dir erwartet wird und du dann auch nur als Objekt bewertet wirst, dann geht man da anders ran als wenn man aus einem eingeschwungenen Bro-Circle kommt.
00:37:44: Deshalb habe ich mir die Inhalte wirklich sehr maßgeschneidert aber... Insofern einfach ein tolles Bild, weil ich glaube schon dass der Fluss irgendwann ruft.
00:37:53: Nämlich dieses Rausfinden wer bin ich und was will ich?
00:37:56: Und wohin will ich als nächstes?
00:37:59: Und das in einer Gemeinschaft zu tun ist natürlich unfassbar bestärkend!
00:38:02: Ja...und jetzt finde ich, schauen wir nochmal, warum ist es ausgehend für Frauen?
00:38:08: Also es gab jetzt.
00:38:09: also in dem Fall habe ich an dem Abschlussabend neben einem oder viel mit einem Mann geredet, der auch dabei war.
00:38:17: Das war super interessant auch.
00:38:19: Aber ansonsten ist es ja ursprünglich für Frauen gedacht und bisher sind auch überwiegend Frauen dabei, richtig?
00:38:27: Genau das richtig!
00:38:28: Es ist in Corona entstanden einfach weil ich erlebt habe dass an meinem engsten Freundeskreis die alten Rollenbilder plötzlich wieder so präsent sind.
00:38:36: also ich hab erlebt dass Frauen obwohl sie besser gestellt sind als ihre Männer und Ehemänner zu Hause, plötzlich die ganze Kehrarbeit leisten.
00:38:45: Und auf Karriere verzichten und in die Teilzeit zurückrutschen und plötzlich ... Also die Ärmel hochkrempeln und anpacken und da nicht so viel diskutiert wird aber die Konsequenz wirklich schlimm war.
00:38:56: also wir haben unfassbar Ansichtbarkeit verloren durch Corona und da einen Beitrag zu leisten.
00:39:01: ich hatte nicht so viele Zeit und ich bin zwar Ersthelferin aber wollte nicht ins Gesundheitszentrum.
00:39:07: Mein gefühlt mein ganzes Umfeld hat irgendwie was getan, um für diese Krise etwas zu tun.
00:39:11: Und ich habe dann mit John gesprochen und hab gesagt hey, was ich wirklich gut kann ist Woll!
00:39:16: Lass uns das öffentlich machen.
00:39:17: nach außen anbieten sind eh alle Zuhause.
00:39:20: Und lasst uns das für Frauen machen und lass uns das Frauen stärkenden.
00:39:24: als deutsches Wort.
00:39:25: Obwohl working out loud natürlich Englisch ist aber es is a lustig wie John das ausspricht und b female empowerment ist so abgelutscht dass wir dringend was anderes braucht.
00:39:35: So und so ist die Idee entstanden mit Roll-Models zu arbeiten, also wirklich mit Videos zu arbeiten.
00:39:41: Wo jede Woche eingeleitet wird durch eine die das schon geschafft
00:39:43: hat
00:39:44: oder die sich damit sehr professionell beschäftigt.
00:39:48: Damit natürlich eine ganz andere Art der Begleitung sicherzustellen weil wir diese Programme ja nur über Events steuern, also vier oder fünf Events im Programm und ansonsten arbeiten die Circle ja völlig autark komplett intrinsisch motiviert und selbst organisiert.
00:40:03: Und über diese Einleitung der Woche, das noch ein bisschen tiefer zu legen.
00:40:07: Immer wieder neue Perspektiven aufzuzeigen und den Frauen einfach einen geschützten Raum anzubieten.
00:40:16: Das ist mein Erleben.
00:40:17: Frauen reden anders wenn sie untereinander sind.
00:40:19: Sobald ein Mann auftaucht geht es ganz viel wieder drum und ich glaube ganz viel unbewusst sich irgendwie beweisen oder erklären zu müssen.
00:40:28: Ja, wobei das ist glaube ich kommt drauf an was für Circle das sind.
00:40:31: Also weil ich kenne ja eher etwas spirituell angehauchtes Circle und da geht es glaube ich den Männern genauso wie das was du jetzt sozusagen anders herum schilderst.
00:40:40: aber ich könnte mir das gut vorstellen dass es eben in diesen ganzen Arbeitskontexten immer die Energie sich dreht
00:40:51: Die Themen sind anders, die wir unter uns besprechen.
00:40:54: Und dieses nicht beweisen müssen, nicht erklären müssen und rechtfertigen müssen.
00:40:58: Allein das, dass das Müssen rausgeht.
00:41:01: Und diese vielen Dinge, die sonst müssen, da gar kein Raum haben weil sie nicht wichtig sind.
00:41:06: Oder auch mal ein Gefühl haben?
00:41:08: Das ist der Kern!
00:41:10: Wie fühlt es sich
00:41:11: an?!
00:41:12: Diese Frage kriegst du im beruflichen Kontext selten gestellt.
00:41:16: Und natürlich, wir entscheiden alle mit dem Bauchgefühl und natürlich sind Emotionen und Gefühle den ganzen Tag bei uns.
00:41:21: Die Frage ist, können wir sie zeigen?
00:41:22: Können wir sie nutzen?
00:41:23: Kann man drüber reden?
00:41:24: Ich glaube, dass eben häufig kein Bauch-Gefühl entscheidet, sondern der Kopf natürlich viel stärker ist.
00:41:30: Was gar nicht ... Das würde ich überhaupt nicht wehrten.
00:41:33: Wie gesagt, kommen ja nicht aus der Welt da, sondern das ist ja häufig einfach auch eine vernünftige Entscheidung.
00:41:42: Zumindest das was man dafür hält!
00:41:44: oder was man da so hin argumentiert, Gefühle entstehen im Kopf.
00:41:48: Da werden sie verarbeitet und einsortiert.
00:41:50: Und die Frage ist, ist da überhaupt Raum dafür?
00:41:53: Ich glaube ja durch Corona entsteht immer mehr Raum.
00:41:57: Das ist so wie ich das wahrnehme.
00:41:58: Die Zeit spielt uns da sehr in die Karten.
00:42:00: Es wird immer einfacher.
00:42:02: Trotzdem sind diese reinen Frauenzirkeln mit vierhundertfünfzig Menschen auf so eine Reise gehen und trotzdem in Fünferteams zu arbeiten... Das macht noch mal einen ganz anderen Raum auf.
00:42:14: Und der ist einfach ... Ich find das unfassbar bereichert, ne?
00:42:18: Dafür steh ich morgens einfach auf für solche Geschichten wie du sie erlebst!
00:42:23: Ja
00:42:23: ja, also es war wirklich total magisch... Also weil wir alle so ein bisschen vorsichtig waren, ich war jetzt vielleicht gar nicht so vorsichtig, wie's jetzt eben beschrieben habe aber das hat natürlich auch mit meinem etwas herangewachsenen Alter zu tun und auch mit meinen All of me glaub ich, fünf oder sechs Jahren Podcast.
00:42:40: Also für mich ist jetzt dieses Rausgehen nicht mehr das Problem und da war ich dann auf einmal ... Ich will es nicht sagen, ich war das Rollmodel aber ich war schon so ein bisschen so ein Cyclebreaker was ich ja vorher überhaupt nicht dachte sondern vorher dachte oh ich glaube ich bin noch falsch.
00:42:57: also oder die wahrscheinlich denken die ich bin irgendwie so und so und la la la... Was man denn alles denkt?
00:43:02: Und es war natürlich alles total anders.
00:43:05: Ich hab mich gefühlt auch mehrfach so halb entschuldigt.
00:43:10: Weil wenn natürlich viel emotionale Themen hatten, egal ob es jetzt spirituell nennt oder psychologisch oder sonst wie ... Und ich habe mir relativ schnell abgewöhnt, dass ich mich dafür entschulte.
00:43:24: Wie schön!
00:43:25: Aber alleine dafür?
00:43:27: Das war echt total toll.
00:43:30: Weil du siehst das ja an den Augen auf meinem Bildschirm Wenn ich jetzt das Gefühl gehabt hätte, oh nee.
00:43:37: Die nervt jetzt richtig.
00:43:39: Jetzt kommt die schon wieder damit.
00:43:41: Hätte ich glaube gemerkt, war aber nicht der Fall und wir haben dann nachher ... Wir haben das Programm auch sehr gerne abgewandelt.
00:43:50: Was wir wahrscheinlich auch alle machen.
00:43:51: Ja, und ist gut so?
00:43:52: Genau!
00:43:52: Weil es richtet sich ja an eine breite Masse und eben nicht maßgeschneidert wo du anfängst, wo du gerade stehst mit welchem Thema du reingehst was du an den Vorwissen mitbringst
00:44:01: wie viel
00:44:01: du zu dem Thema schon gemacht hast.
00:44:05: Gut, dass ihr das gemacht habt.
00:44:06: So soll es sein!
00:44:07: Genau.
00:44:08: Also deswegen war es total wundervoll zu merken wie mutig wir da alle geworden sind und wir haben irgendwie nach jedem Treffen oder am Ende von jedem Treffe uns auch gegenseitig gefragt Bist du noch an dem, was du am Anfang formuliert hast?
00:44:23: Wie wichtig ist das noch?
00:44:25: Ist überhaupt noch wichtig.
00:44:26: Ist es
00:44:26: überhaupt noch richtig oder sind wir alle irgendwie abgebogen weil irgendwas anderes aber viel wichtiger wurde, was wir beim Anfang noch gar nicht wussten?
00:44:36: und mir war dann nachher total wichtig, weil wir uns so wichtig geworden sind... ... dass ich dann bei der letzten Session waren wir alle so voll melancholisch auch und nur Gott ist ja voll traurig.
00:44:48: Und da habe ich gesagt, weißt du was?
00:44:50: Wir machen jetzt heute vor allem mal einen Love-Shower!
00:44:52: Weil ich möchte wahnsinnig gerne euch allen sagen, was ich irgendwie mega an euch finde weil es steht in dem Programm so nicht drin.
00:45:00: aber bevor wir hier die letzte Session haben... Möchte ich das jetzt gerne machen.
00:45:05: Und dann war es natürlich, die alle so... und dann hatten wir natürlich da so einen mega schönen Love-Shower was wir an den anderen toll finden und warum weshalb wieso und was wir da mitnehmen.
00:45:16: also jeder leuchtet danach wirklich wie der Polarstern.
00:45:20: Aber das ist eine Aufgabe in Woche neun Tatsächlich?
00:45:22: Ja!
00:45:23: Vielleicht hättet ihr's doch lesen sollen.
00:45:24: Das ist in Woche Neun.
00:45:25: Vielleicht
00:45:25: haben wir das intuitiv richtig gemacht.
00:45:26: ja vielleicht haben wir nur die andere.
00:45:28: Ich hab keine Ahnung wie lange wir uns getroffen haben.
00:45:30: Es
00:45:30: Übung zwei in Woche nine Und du ist natürlich ganz,
00:45:33: ganz dran.
00:45:34: Ja genau weil man sich gegenseitig spiegelt wie man die andere auf der Reise erlebt hat.
00:45:37: Siehst du wir haben alle nicht ins Bruch geguckt und haben es trotzdem gemacht?
00:45:40: Ist das gut?
00:45:41: Wunderbar!
00:45:42: Als hättest du das Programm konzentriert.
00:45:44: ja aber es macht total Sinn.
00:45:45: vielleicht haben
00:45:46: wir es auch zwischendurch gemacht.
00:45:47: ich vergesse auch viel also auf jeden Fall war es mir in der letzten Session wichtig.
00:45:50: Aber da siehst Du wie das Programm gebaut ist.
00:45:52: Weil's baut genau auf diesen menschlichen Mechanismen auf.
00:45:55: und am Ende einer Reise also man geht ja mit fünf wildfremden Menschen auf eine neuen welche Reise und zieht sich bis auf ein Bikini aus, um mit einem Fluss zu springen.
00:46:04: Das musst du erst mal machen!
00:46:06: Und natürlich ist das Programm so aufgebaut... ...und was es ja so genial macht und was John so einzigartig macht.
00:46:11: Es wurde ja x-fach versucht zu kopieren und es gibt auch x-Ableger.
00:46:15: aber was die nicht so gut können ist dass da Stück für Stück für Stück Vertrauen aufgebaut wird Durch die Übungen, durch die Anleitungen.
00:46:22: Auch durch die Role Models.
00:46:23: Also durch die Themen mit denen man sich beschäftigt kommt man sich automatisch immer näher und man lernt sehr schnell ach das was ich habe das haben andere auch aber anders.
00:46:32: eigentlich haben wir alle die gleichen themen aber wir müssen eine andere Perspektive.
00:46:35: oh dass was ich nicht so gut kann können andere toll wir können uns super ergänzen.
00:46:39: mega spannend im Gespräch also es ist da entsteht dann richtig richtig guter flow und der dreht sich tiefer also wenn man gewinnt an Tiefe während aber häufig doch mehr Leichtigkeit kommt eben weil man nicht alleine
00:46:50: ist.
00:46:52: Das macht total Sinn, am Ende der neuen Wochen das gut abzuschließen und da gibt es noch mal einen Brief an dein zukünftiges Ich.
00:46:58: also kommt nochmal so ein kleines Recap wie geht's denn jetzt weiter?
00:47:01: Jetzt wo du weißt wie man auch Ziele erreichen kann in dem nur Netzwerk an ExpertInnen aufbaust, die dir helfen.
00:47:06: Ist ja im Endeffekt eine Ziel-Erreichungsmethode, die da roter Fadenmäßig durchgebaut ist.
00:47:12: Und wie mache ich das?
00:47:13: eben als Frau Und das ist einfach nur logisch, genau mit so einer Wertschätzungstouche heißt es im Deutschen.
00:47:20: Das abzuschließen weil man natürlich sehr viel voneinander gelernt hat und ganz viel mitnimmt und ganz wenig auch gesehen hat was die anderen...was man selbst vielleicht nicht sieht.
00:47:30: Weil wer kann seine Stärken schon benennen wenn sie so selbstverständlich sind?
00:47:35: Ja und das finde ich auch ein riesen Thema.
00:47:40: Ich meine das ist ja schon viele Jahre her.
00:47:41: aber Therapeuten damals sagt, schraub doch mal fünf Sachen auf oder sag doch mal fünft Sachen die du gut kannst.
00:47:51: Ja.
00:47:51: Du lachst?
00:47:51: Mhm, genau.
00:47:52: Ja klar,
00:47:52: wer
00:47:53: kann das?
00:47:53: Ich wusste nichts.
00:47:54: Nicht was du nicht was sagen solltest
00:47:56: du.
00:47:56: Also inzwischen kann ich die Übung ... Ich kann hundert Sachen aufschreiben.
00:47:59: Perfekt!
00:48:00: Und brauche auch nicht besonders lange dafür bis ich das ... aber it was a long fucking way So und ich finde wir müssen alles nehmen.
00:48:09: also wir Frauen würde ich jetzt einfach mal sagen Männer sonst bitte auch machen Aber die sind da anders geprägt?
00:48:15: Na ja, wenn du mit Wettbewerb aufwächst und ich sehe meine Brüder sind ganz anders aufgewachsen.
00:48:20: Also Sportteam-Wettbewerk ganz viel miteinander messen dann hast du natürlich klar was du besser kannst als alle anderen Wenn du genau weißt du bist der drittschnellste.
00:48:28: das kannst du jeden jungen fragen wer ist der schnellste?
00:48:31: Wer spielt am besten Ball?
00:48:33: Das ist bei Mädchen schon in der Schulklasse irgendwie schon schwierig Häufig.
00:48:37: Ja wenn sie nicht so sportlich orientiert sind So
00:48:40: war das bei dir so?
00:48:42: Ja, auf jeden Fall.
00:48:43: Ich war nie die Beste in irgendetwas.
00:48:44: Aber ich hätte immer sagen können, wer die beste ist natürlich.
00:48:47: Ach so?
00:48:47: Ja!
00:48:49: Ich bin da nicht so eine Erste.
00:48:51: Okay aber ich kann den Sportteil nachvollziehen.
00:48:54: Also ich war super sportlich und wurde als erste gewählt.
00:48:58: Und weil der zweite oder so keiner... Das konnte ich auch sehr gut.
00:49:02: Ja weiß nicht.
00:49:03: Auf jeden Fall hat es so viele Pluspunkte gebracht.
00:49:08: Dabei sein, dazugehören so diese ganzen Skills.
00:49:13: Das macht irrsinnig viel aus.
00:49:15: Aber spannend dass das eigentlich über Sport geht.
00:49:19: Es ist wahrscheinlich ein sehr einfacher Einstieg sich zu messen Und ich glaube für weiß ich nicht.
00:49:26: zumindest für mich und die Mädels mit denen ich so aufgewachsen bin hat es auch nicht so relevant.
00:49:30: Es war nicht so wichtig wer die schnellste ist.
00:49:32: okay gut
00:49:33: also Ich glaube aber so entsteht ja einfach Prägung und Gewohnheit fast kaum.
00:49:39: Und ich glaube, es wird auch wieder besser.
00:49:41: aber weil wir und die Wirtschaft orientiert sich ja immer mehr nach Stärken.
00:49:45: Also stärkensstärken.
00:49:46: das wurde eingesehen mittlerweile oder verstanden.
00:49:48: Ich glaube viele haben verstanden dass Schwächen aus Märzen so viel Energie kostet ist viel einfacher stärker zu stehen.
00:49:54: Das ist ja schon mal sehr beruhigend!
00:49:55: Da kommt also da ist viel passiert in der Wirtschaft.
00:49:58: Das macht's einfacher.
00:50:00: und trotzdem wenn es um Persönlichkeitsmerkmale geht was macht dich aus?
00:50:04: Wer bist du?
00:50:05: Allein die Frage ist so schwer zu beantworten.
00:50:08: Und man sieht es aber in dem Soccer ja bei den anderen, also diese fünfzig Fakten über mich, die du in Woche fünf aufschreibst ... Das können alle anderen über dich genauso machen!
00:50:19: Und das ist ja das Schöne, dass man dann etwas gespiegelt bekommt was für ein selbst meistens selbstverständlich ist.
00:50:25: Oder man das gar nicht auf der Kette hat.
00:50:26: Das ist ganz interessant!
00:50:29: Aber dass da Frauen sitzen und nicken und sagen Ja stimmt, stimmt, genau nehme ich kann ich.
00:50:34: Das passiert dir in der Regel nicht.
00:50:36: Hast du denn auch in deinem dreizehnten Zirkel noch was Neues über dich erfahren?
00:50:45: Weil eine Bestätigung ist ja manchmal auch was beruhigendes.
00:50:48: Ja, ist es.
00:50:49: Und ich glaube mir war nicht bewusst dass das nach außen so sichtbar ist also etwas womit weil es mir wichtig ist Ich mir viel Mühe gebe und das aktiv tour war mir nicht bewusst Dass das so nach außen streite.
00:51:04: und was
00:51:04: genau wurde das benannt?
00:51:07: Das wurde so benannt diese Also ah dass sich jedem Menschen mit dem ich im Programm Kontakt habe das Gefühl habe was besonderes zu sein Weil ich bin ja nie disorganisiert und es wundern sich immer noch Menschen, dass ich mir die Zeit nehme für Coffee Talks.
00:51:27: Dass man mir einfach schreiben kann und ich antworte.
00:51:31: Und das ich mit Menschen dann mich eine Dreiviertel Stunde auf einen virtuellen Kaffee treffe und ihn zuhöre.
00:51:37: Weißt du?
00:51:37: Und sehr schnell sagen kann was diese Person ausmacht oder was sie toll macht, was ich bewundere, was Ich großartig finde und auch tue.
00:51:46: Gerade Frauen!
00:51:48: Immer wieder.
00:51:49: Und das auch sehr früh, ne?
00:51:52: Das haben mir mehrere in dem Zaukel dann gespiegelt und es war sehr berührend.
00:51:55: Auch in der Woche neun am Abschluss.
00:51:57: Ich habe das aufgezeichnet weil ich ja weiß was passiert in dieser Übung.
00:52:01: Ich zeichne das auf und das ist einfach ein unfassbares Geschenk wenn du bestätigt wirst in etwas was dir nicht in die Wiege gelegt wurde was du dir antrainiert hast Weil's wichtig ist und dann irgendwie wird es ja sichtbar und auch ein bisschen Gewohnheit Und
00:52:19: nicht in die Wiege gelegt, würde ich vielleicht anders formulieren.
00:52:25: Weil das was du jetzt gerade beschrieben hast... Ich könnte mir vorstellen dass du das schon immer konntest aber dass du es nicht raus gebracht hast aufgrund von was auch immer oder siehst das anders.
00:52:40: also viele Dinge entstehen ja oder werden unterdrückt.
00:52:45: Durchprägung Und dann kommen wir jetzt wieder zum Anfang, ist es eben unsere Hausaufgabe zu schauen.
00:52:51: Okay was kann ich jetzt hier mal ordnen?
00:52:54: Wieder so hinsortieren dass ich in meine Kraft komme und das was ich sowieso kann.
00:52:59: Was ich nur leider ein bisschen weggeschoben
00:53:00: habe.
00:53:02: Ja oder schlägt ins Gegenteil?
00:53:04: Das gibt's auch.
00:53:04: Ich hätte
00:53:04: gedacht bei mir, ich komm von einer gegenüberliegenden Seite In meiner Familie wurde.
00:53:14: Judging ist ein Riesenthema.
00:53:16: Es wird sofort kritisiert, sofort beurteilt, verurteilt und zwar sehr hart.
00:53:21: Also wirklich hart!
00:53:23: So eine Abwertungsmaschine die gehen morgens um sieben
00:53:25: los.
00:53:25: Exakt richtig.
00:53:26: also ich komme eher aus so einem Umfeld und da hatte dann auch meine Mutter immer recht.
00:53:38: Und als Diplomsozialpädagogen hast du die Weisheit einfach komplett mit Löffeln Gefressen, muss ich sagen.
00:53:44: Du mit deinen Emotionen hast einfach nicht recht und so wie du die Welt siehst das ist einfach komplett falsch.
00:53:51: Also ich komme aus Sonnen im Umfeld und dann mit Wirtschaftsmaßstäben bist du eigentlich permanent dabei dich irgendwie zu beweisen aber man tritt nicht zur Seite und macht die Bühne frei für jemand anderen.
00:54:02: Das passiert nicht.
00:54:03: wenn du Karriere willst Dann geht es ganz viel darum was du toll kannst Und natürlich weißt du, was du zu antworten hast.
00:54:09: Aber ich hab viel und lange erlebt, dass ich einen ordentlichen Missmatch hatte zwischen dem, was ich dann vertrete und so wie es sich anfühlt.
00:54:17: Und das sorgt für ordentlich Unsicherheit.
00:54:20: Ich konnte schon immer gut Menschen sehen mit dem, Was sie ausmacht und was sie richtig gut können.
00:54:26: Ich habe's lange Jahre nicht nach außen getragen.
00:54:29: Das gedauere ich.
00:54:31: Auf dem Karriereweg, den ich gemacht habe, viel früher Menschen mitnehmen können.
00:54:35: Das habe ich erst sehr spät angefangen.
00:54:38: Und ich hab auch erst sehr Spät verstanden, dass das eigentlich das Verbindungselement ist in Beziehungen.
00:54:44: Nämlich dieses Ich sehe dich und ich bin neugierig.
00:54:48: Okay, und wertfrei?
00:54:49: Ja!
00:54:50: Also oder dieses Ich seh' dich... Da ist so viel allein schon für mich eine Wertschätzung drin.
00:54:58: Weil wenn du wirklich genau und in der Tiefe hinschaust dann siehst wundervolle Sachen.
00:55:03: Exakt und nur die Strategien, deshalb also über was urteilen wir?
00:55:07: über den Menschen oder das Verhalten?
00:55:08: Dass ja situativ Kontext abhängig immer anders ist.
00:55:12: Also wir urteilend eigentlich über die Strategie, die jemand wählt auf der Ebene bewerten und verurteilen wie Menschen und dass es einfach total in den meisten Situationen völlig unangebracht.
00:55:22: natürlich ist es toll um schnell zu entscheiden und schnell vorwärtszukommen und schnell ein tolles Team aufzustellen und schnell Erfolg zu haben.
00:55:31: macht auf menschlicher Ebene ganz viel kaputt?
00:55:33: Naja, ich würde sagen also dass das Wort Strategie benutzt.
00:55:37: Ich glaube, dass sehr sehr viel eine Überlebensstrategie ist.
00:55:41: Genau!
00:55:42: Und wenn wir das einmal auch ein bisschen zulassen, dass das Gegenüber mit einer Überlebengestrategie unterwegs ist, dann sehen wir die Dinge auch schon mal
00:55:50: anders.
00:55:52: und Wenn du auf jemanden triffst ja das benennen kann und man kann sich darüber austauschen Dann wird es richtig tief und dann entsteht wirklich Verbundenheit.
00:56:00: Und das ist das, was ich mein ganzes Leben im Endeffekt gesucht habe.
00:56:04: Zugehörigkeit und Verbundenheit.
00:56:06: Ich hab' das nicht gefühlt lange, lange Jahre nicht... Ich hab Heimat als Wort immer irgendwie... Es gibt ja kein englisches Wort für Heimat.
00:56:16: Gibt es nicht?
00:56:17: Tatsächlich nichts ganz Interessant!
00:56:18: Warum
00:56:19: nicht?!
00:56:21: Weil sich das nicht mit at home übersetzen lässt.
00:56:23: also Das würde jetzt, glaube ich, zu weit gehen.
00:56:26: Aber also ein Fakt ist tatsächlich es gibt kein gutes englisches Wort was die deutsche Bedeutung von Heimat ausdrückt und wir haben im englischen Heimat einfach als Englisches... Also wir haben das deutsche Wort im Englischen verwendet bei Bosch das weiß ich noch weil das immer darum ging so Innovationsprojekten nach Heimat zu geben.
00:56:43: Das war damals immer so das Thema und da habe ich immer gedacht was ist eigentlich Heimat?
00:56:47: Ich fühle das gar nicht!
00:56:48: Weil ich diese Zugehörigkeit und Verbundenheit nicht führen kann überhaupt
00:56:52: nicht.
00:56:53: Das habe ich aber jetzt.
00:56:55: Durch die Menschen, durch ... Gut, ich liebe Hamburg, bin immer noch schwer verliebt.
00:57:00: Aber ich hab verstanden was es auslöst und was man damit machen kann wenn's da ist.
00:57:06: Nämlich?
00:57:07: Was löst das aus?
00:57:10: Dieses Gefühl von Ich werde gesehen und gehört und ich darf einfach sein.
00:57:15: Und ich frage mich warum da so wenig Platz in der Welt mit ist und für is.
00:57:20: Und wie großartig es ist solche Räume schaffen zu können.
00:57:22: Und du hast das in dem Circle erlebt.
00:57:25: Das tun viele, nicht alle leider aber doch sehr viele und es ist unfassbar schön zu sehen dass man das von Menschen konstruiert machen kann.
00:57:34: Schön ich finde es jetzt auch als Hamburgerin total schön, dass du das in Hamburg erlebst.
00:57:40: Ja!
00:57:41: Du lachst sehr schön.
00:57:44: Also weil Hamburg kann ja auch ein ziemlicher Close job sein?
00:57:48: Das ist aber bei dir anders.
00:57:50: Also du musstest sozusagen, finde ich jetzt wundervoll, eine Oma Ashraf nahm muss und an die Menschen.
00:57:56: Ja!
00:57:57: Also weil du warst ja nicht alleine auf dem Weg sondern dir sind Menschen begegnet, die eben nicht ausschließlich dieses Close-Shop-Konzept gemacht haben.
00:58:08: Genau.
00:58:09: Und es hat mit dir zu tun dass du die Leute auch berührt hast, weil sie sich berühren lassen wollten?
00:58:19: Also bei den Gelsenkirchen wäre es anders gewesen?
00:58:21: Wahrscheinlich in Stuttgart war's auch immer anders.
00:58:24: Ich hab schon an wirklich vielen Orten gelebt und gearbeitet, aber ich glaub schon du findest diese Suchenden die sich deiner Suche anschließen auch an wirklich jedem Ort.
00:58:38: Manchmal dauert die Suche wahrscheinlich einfach länger, aber das hat natürlich viel mit dir zu tun.
00:58:42: also irgendwie nah bist du dir und wie gut weißt du wo du gerade stehst an welcher Stelle du in diesen Fluss steigst.
00:58:51: Ja, gibt's für ihn nochmal auch nach Freundin drauf gesprochen weil das ist auch so mein... Mein großer Motor ist wie gut hörst du dir zu?
00:59:01: Also Punkt eins und Punkt zwei Wie aufrichtig volkst du deiner Stimme?
00:59:12: Das Zuhören allein ist schon schön!
00:59:14: Und hörst Du was ich kenne?
00:59:17: Ganz ehrlich, ich hab lange gedacht.
00:59:19: Ich hör mich nicht.
00:59:21: Sondern du hörst die Stimme der anderen?
00:59:23: Genau!
00:59:23: Wie du sein solltest und ...
00:59:25: Exakt.
00:59:26: Wer was wie erwartet, was ich mir mal für Ziele gesetzt habe, dass er ein unfassbarer wusst, kommt ja auch von dir selbst.
00:59:32: Klar.
00:59:33: Wie du seien willst, was für dich wichtig ist... Jetzt
00:59:35: kann man gar nicht mehr unterscheiden wenn ich weiß in Stimme das manchmal ist.
00:59:37: Exakt
00:59:39: so.
00:59:40: Und das war mein Antrieb Hoffmann zu machen.
00:59:42: Ich wollte unbedingt wissen, dass ich in der Lage bin frei zu entscheiden.
00:59:47: Das war mein Antrieb.
00:59:49: Okay, aber weil du schon wusstest, dass du eben nicht ganz frei entscheidest?
00:59:52: Genau das, weil ich das nicht hören konnte und auch nicht wusste wie ich das jetzt am besten höre und wie ich es auseinander sortiere und was da überhaupt alles los ist.
00:59:59: Ich wusste nur, da ist unfassbar viel los!
01:00:01: Ja... Die Party man kann.
01:00:05: Aber ordentlich, ne?
01:00:07: Also ich glaub' ich würd echt anfangen mit Kannst Du Dich Hören?
01:00:10: und dann Wie gut hörst Du Dir zu Und wie gut kannst Du für dich entscheiden
01:00:16: Dann den nächsten Schritt auch gehen.
01:00:18: Also wenn du dich in der Tiefe ernst nimmst, mit dem was du gehört hast oder was zu über dich hörst Was du wahrnimmst und das sage ich finde die Arbeit Die ich allen wünsche also dafür mache ich auf mich weil es gibt ja unendlich viele Varianten Und ich bin nicht diejenige die weiß wie's richtig geht.
01:00:38: Das muss jeder halt finden.
01:00:41: Und das dann im Alltag, ne?
01:00:42: Also ich stufe vier ist volles dein Haus.
01:00:45: Genau!
01:00:46: So.
01:00:46: Ich werde das aufrecht.
01:00:48: Ja und das lerne ich auch beim Tanzen also beim Soul Motion ist sozusagen das Ziel oder der Teil des Weges ist das was du im Tanzraum lernst über dich deinen Körper deine Bewegung deine Gefühle dabei.
01:01:05: ja das hört er nicht auf wenn der Tanz vorbei
01:01:08: ist.
01:01:08: Sondern
01:01:09: wie geht der Tanz da draußen?
01:01:11: Wie kann ich das mitnehmen, diese Freiheit, diese Spielfreude.
01:01:18: Da kommen wir wieder zu Sophie.
01:01:20: Wie schaffe ich das die zu behalten auch wenn ich aus dem Tanzraum raus bin?
01:01:26: Also ich finde, wir gucken nochmal ein bisschen nach Sophie.
01:01:29: also was... Wie oder wo lädst du Sophie immer wieder ein?
01:01:35: Weil ich würde sagen, Katharina und Anne sind so ganz präsent.
01:01:38: Ja.
01:01:39: Die stehen auch häufig nebeneinander... Sind
01:01:41: sich sehr einig.
01:01:42: ...sind
01:01:42: sich einig das matcht auch gut und was die eine nicht so gut kann übernimmt die andere dann
01:01:46: usw.,
01:01:46: die hören sich zu.
01:01:48: Genau!
01:01:49: So,
01:01:49: was braucht Sophie noch?
01:01:52: Ja, Sophie ist seit wann kennen wir uns denn Mensch, so ganz bewusst.
01:01:57: Ja ja schön schön.
01:02:00: Ich habe lustigerweise eine meiner besten Freundinnen heißt Sophie und hat ganz viele Sophie-Anteile.
01:02:05: Deshalb ist sie, glaube ich auch einfach sehr nah an mir dran.
01:02:09: Und mit der kannst du im Hauptsahlauf eine Wiese runterspringen und einfach Blödsinn machen und Spaß haben und alles nicht so ernst nehmen und es ganz egal ob das jetzt passend oder nicht und ob das peinlich ist oder nichts spielt keine Rolle.
01:02:23: Die ist schon drei Meter fünfzig vor mir Und da streb ich aber hin.
01:02:28: Was ich gut kann, ist tatsächlich zu Hause wenn ich alleine bin tanzen und singen.
01:02:32: Das funktioniert sehr, sehr gut!
01:02:33: Das habe ich auch entdeckt durch eine gemeinsame Freundin von uns Julia die macht Trance Dance.
01:02:40: Da kann ich total andocken das ist ja... Da bin ich ja total dabei ganz großartig was interessant ist weil ich in meinem Kopf so viel sein kann und mein Körper noch nicht.
01:02:55: Also da arbeiten wir jetzt dran.
01:02:56: In meinem Kopf bin ich, glaube ich eine ganz große Ballerina.
01:02:59: Ja natürlich!
01:03:00: Ich kann auch ganz große Bewegungen, ganz toll und so... Wir üben das noch.
01:03:08: Ich habe glaube ich so einen Gefühlskörper, der kann das schon und das Physische, das zieht jetzt noch nach, sagen wir es so.
01:03:20: Okay,
01:03:20: ich mache jetzt die entsprechende Empfehlung aus.
01:03:23: Also es gibt bestimmt noch einen freien Platz auf Koffu im September.
01:03:30: Eine Woche tanzen, Soul Motion mache ich seit vielen, vielen Jahren gehört wirklich zu meiner Seelenhygiene und das ist immer noch was anderes.
01:03:39: also du warst jetzt noch keimal bei Edgar.
01:03:41: das kann man aber bis dahin schon mal nochmal aufholen weil du hast sozusagen immer nur eine Verabredung mit deinem Körper Und du gehst in deiner Geschwindigkeit, ich würde mal sagen durch all die Widerstände durch.
01:03:59: Freiwillig logisch!
01:04:01: Keiner sagt wann du wo was gemacht haben musst oder wann die Pirouette stehen muss und so weiter.
01:04:06: und das ist das schönste überhaupt loszulassen dass sich irgendwas muss oder irgendwas können muss und im Grunde nur die Augen zu schließen und dem Körper das zu überlassen was ja da
01:04:20: ist.
01:04:21: Genau.
01:04:21: Also, vielleicht sehen wir uns auf Koffer.
01:04:23: Es ist ein Buchmark!
01:04:25: Auch
01:04:25: gut, aber vielleicht fängst du in der Kirche der Stille an und ich würde mich riesig freuen wenn wir uns da mal sehen.
01:04:30: Ja, ich hab das Buchmark schon seit drei oder vier Jahren über Helge Herberg und einen Eurer Podcast.
01:04:41: Ich glaube, ich brauche noch drei Meter davor... ...aber es ist auf jeden Fall da.
01:04:49: Bin mir dann bewusst.
01:04:51: Sehr schön.
01:04:53: Wir haben auch alle unsere eigene Geschwindigkeit, ich würde jetzt gar keinen Druck machen.
01:04:57: Genau!
01:04:58: Aber was mit so viel Tool ist... Ich gehe mit ihr auf den Jakobsweg am Freitag.
01:05:03: Also ich werde in einer sehr eigenen Geschwindigkeit einen sehr eigenen Weg laufen und zwar erwartungsfrei.
01:05:12: Es gibt unfassbare viele Etappenmöglichkeiten aber ich habe mir keine Etappenziel gesetzt.
01:05:17: Ich hab ein Hinflug und einen Rückflug und kann das wirklich völlig frei gestalten.
01:05:24: Und der Plan ist, dem Körper und Sophie mehr Raum einzuräumen damit sie bitte diesen Weg gehen.
01:05:32: Also Katharina hat uns dahin gebracht und Anna hat für einen Hin- und Rückflug gesorgt.
01:05:36: Ja die Struktur gemacht?
01:05:37: Genau so!
01:05:38: Wie es da jetzt läuft werden wir versuchen erwartungsfrei zu gestalten und ich hoffe die Einladung ist jedenfalls sehr klar ausgesprochen dass die Anteile die ich sonst nicht benutze oder nicht so viel Raum haben Den Weg bitte gehen.
01:05:55: Oder halt
01:05:55: da bleiben, also man kann auch von Porto nach Santiago im Bus fahren das wäre auch eine Möglichkeit.
01:06:01: oder vielleicht muss Sophie auch mal auf einer Wiese anhalten und einfach ne Stunde Blumen flücken und tanzen
01:06:08: irgendwo in den Pool springen.
01:06:09: und ja genau
01:06:12: hast du ein Rock dabei?
01:06:15: Ich habe ein sehr langes Oberteil dabei.
01:06:17: es wär eher ein Kleid
01:06:19: So, weil ich seh dir diese Ereich-Nurbekleid.
01:06:22: Oder es ist sehr schwingend
01:06:23: auf jeden Fall?
01:06:24: Es ist schwingt genau!
01:06:25: Ich hab ein schwingendes Teil dabei.
01:06:28: Mhm.
01:06:29: Gut
01:06:30: Ja, das wäre jetzt so der nächste Schritt.
01:06:34: erstmal.
01:06:35: Genau.
01:06:36: Schön und nimmst ihr vier Wochen Zeit.
01:06:38: Ist ja auch echt toll ne
01:06:39: Träubchen Das ist der Plan.
01:06:42: Sehr gut.
01:06:43: Einfach mal vier Wochen mit mir Ohne Erwartung Und ohne Leistung.
01:06:50: Ich hab dich jetzt fast gefragt, was erwartest du?
01:06:52: Aber die fragen nämlich zurück.
01:06:53: Wir haben alles ...
01:06:54: Tatsächlich habe ich gemerkt, als ich das als Wollziel formuliert habe... Und das war auch mein Abschiedsbrief in Woche neun, dass ich eigentlich schon seit neun Wochen auf diesem Weg gehe.
01:07:05: Also noch nicht physisch aber geistig.
01:07:08: Das ist schön!
01:07:08: Auch diesen Raum zu betreten... Exakt!
01:07:11: Ich
01:07:11: bin eigentlich schon mittendrin und es kommt ja dann irgendwann so die Erkenntnis und das war ein bisschen meine Highlight weil ich gesagt habe also es haben alle gefragt warum willst du das machen?
01:07:19: Ich hab gesagt ich brauch dringend erwartungsfreie Zeit.
01:07:22: Ich möchte nicht durch Kunden und Projekte und Geschäft und Business Freunde und Familie, ich möchte einfach mal erwartungsfrei.
01:07:30: Und dann habe ich irgendwann gemerkt, dass dazu auch gehört ... Dass ich ja erst einmal erwartungssicher sein sollte?
01:07:35: Was ja... Ich gehe auf den Jakobsweg!
01:07:37: Da steckt schon eine Erwartung drin.
01:07:38: Ich starte da und endet das alles in Erwartungen so.
01:07:41: Dann habe ich überlegt okay Mist wie komme ich jetzt aus der Nummer wieder raus?
01:07:45: Also wie kriege ich an einem gesteckten Rahmen eine Erwartungs- freiheit hin?
01:07:47: und hab dann entschieden ok dann nehme mich mir einfach anderthalb Wochen mehr.
01:07:53: und gucke einfach, was passiert.
01:07:55: Und wenn ich den nicht gehe sondern irgendwo weil es schön ist vielleicht bleibe, vielleicht bleib' ich auch ein ganzes Tag auf der Wiese sitzen oder liegen oder schlafen da oder
01:08:04: so.
01:08:06: Ja und ich kann sagen Katharina und Anne finden das so maximal schlimm und das is wirklich harte Disziplin.
01:08:17: Ich hab eine App mit einem Routenplaner zu sehen, dass sie da ist und das zu wissen aber es nicht zu benutzen.
01:08:23: Das ist für mich das Hochleistungssport schon im Vorfeld also wirklich verrückt.
01:08:29: Und ja wir sammeln schon Lieder für Playlists Dinge die ich sonst so auch nicht höre weißt du?
01:08:38: Also mal gucken!
01:08:38: Ich weiß es nicht.
01:08:43: Es macht mir eine unfassbar kindliche Vorfreude.
01:08:47: Ich fühle mich ein bisschen wie vor Weihnachten, weißt du?
01:08:50: Wenn du wirklich nicht weißt was du geschenkt gekriegt hast und ich weiß als Kind konnte ich das nicht leiden.
01:08:56: Ich mochte keine Überraschung.
01:08:58: Und heute weiß ich ... Also das wird schon irgendwie...
01:09:02: Naja also das kann ich dir in jedem Fall attestieren.
01:09:06: so wie ich dich kenne ist Mut auf jeden Fall eine von deinen Skills
01:09:12: Genau, und da kann ich mich ja drauf verlassen.
01:09:13: Das
01:09:14: wird
01:09:14: schon zünden wenn ich es brauche.
01:09:17: Es ist aber wirklich dieses kindliche Vorfreude auf ... Ich hab keine Ahnung.
01:09:24: Ja?
01:09:25: Aber haben wir mal einen Abenteuer.
01:09:27: Auf jeden Fall!
01:09:29: Also ein emotionales, physisches und
01:09:32: so herrlich.
01:09:33: Genau.
01:09:34: Toll also du wirst dich nachher viel besser kennen.
01:09:37: Ist das schön?
01:09:39: Ja.
01:09:40: Auf jeden Fall.
01:09:41: Und ich merke einfach, ne?
01:09:42: Das ...
01:09:43: für eine lange Zeit ist also... und das ist vielleicht schon so seit ein, zwei, drei Tagen.
01:09:48: Vielleicht ist es aber auch noch der Sophie-Effekt.
01:09:50: die kam gestern Abend und war bis heute morgen da!
01:09:55: Ja, da einfach ganz viel Ausgeglichenheit gerade herrscht.
01:09:59: Weißt du?
01:10:00: Dieses Nix leisten müssen.
01:10:01: Einfach sein dürfen.
01:10:02: Ja, das ist auch das Ziel finde ich im Leben dieses all die Persönlichkeitsanteile zu kennen, mit denen gemeinsam zu sein.
01:10:13: Und weil dann kannst du wirklich in Ruhe ausatmen und denken ja was denn?
01:10:18: Ja!
01:10:18: Und was soll schon passieren?
01:10:20: Genau wir haben uns ja alle.
01:10:22: Exakt.
01:10:23: Schön.
01:10:25: Ich glaube Wir sind
01:10:28: durch
01:10:29: im schönsten Sinne und ich wünsche jetzt eine wunderwunderwundervolle Zeit.
01:10:35: Dankeschön Mit Katharina Guck mal, da kommt schon das nächste.
01:10:40: Arne, Sophie und alle die dann noch kommen!
01:10:43: Dankeschön!
01:14:14: Das war All of Me
01:14:15: von heute.
01:14:17: Danke dass du dabei bist.
01:14:18: Ich hoffe wir konnten dich inspirieren Und Du hast etwas für Dich rausgenommen Was Dein All Of Me reicher und vollständiger macht.
01:14:28: Lass uns in Kontakt bleiben.
01:14:29: Schreibt mir gerne auf Instagram Facebook oder LinkedIn Um von heute an und im Zukunft ein wundervolles
01:14:37: ALL OF US.
01:14:40: Und ganz zum Schluss lasst mir gerne auf den entsprechenden Kanälen Likes da, dann wächst all of me und kommt zur vollen Blüte.
01:14:47: Das wünsche ich mir!
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