#61 In Ordnung sein mit Leonie Malinowski

Shownotes

Wer noch damit hadert, dass es im eigenen Leben irgendwie nicht weitergeht, der hört jetzt bitte Leonie Malinowski zu:
Die Transformation von „wenn ich weg bin, gehts allen besser“ zu gelebter Freiheit, Freude und Selbstermächtigung ist die Überschrift unserer gemeinsamen Stunde am Küchentisch.
Leonie kennt sich gut aus mit dem Thema Loyalitätskonflikte, hat sie doch ihre Kindheit und Jugend damit verbracht, unbedingt überall reinzupassen, damit sie eine Daseinsberechtigung hat. Sie war Freundinnenmagnet, top in der Schule, im Sport natürlich auch. Dann gesellten sich die Essstörungen dazu und sie konnte das über Jahre gebaute System nicht mehr halten. Die Reise zu sich selbst war auch bei ihr sehr vielschichtig und bunt.
Heute weiß Leonie so genau, wer sie ist, was sie kann und was wirklich ihre Verantwortung ist. Sie ist Mutter von 3 Kindern, Unternehmerin, Speakerin und natürlich gibt sie ihr Wissen weiter.
Für mich ist sie ein Zuhörmagnet und ihre 37 Jahre fühlen sich nach mehreren Leben an. Allofme:-)

Und am Schluss wie immer der Reminder an Eure Gesundheit:
Cellagon regeneriert Eure Zellen auf natürlichste Art. Ein Konzentrat aus 80 Lebensmitteln (Gemüse, Obst, Kräuter etc) unterstützt Euch täglich dabei.

Der Link dazu ist natürlich auch in meiner bio.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Mit einundzwanzig Jahren hat das schlussendlich dann damit geendet, dass ich wirklich mich am Ende Fötung gesagt habe so und jetzt reicht es mir.

00:00:15: Ich will leben!

00:00:16: Und ab heute bin ich gesund und ab heute tue ich nur noch das was mir Freude macht.

00:00:23: Das Schlimme ist aber, dass das dann erstmal bedeutet... auch ständig nein sagen zu müssen und ständig so sagen du, nee das ist nicht meine Verantwortung.

00:00:32: Und das ist ja furchtbar!

00:00:35: Eine

00:00:35: ganze Jahre sind ja total lang und wie alles haben wir schon vorher auch ganz kurz besprochen... Das hast Du Dein ganzes Leben lang so gemacht weil Du dachtest dass es richtig ist, weil Du so ins System gepasst hast.

00:00:49: Wär cool wenn man das an einem Tag dann denkt und auch so umsetzen kann, aber hat ein bisschen gedauert.

00:00:55: Ja mit Recht!

00:00:56: Genau, aber zumindest war ich ab dem Tag symptomfrei.

00:01:09: All of me ist der Podcast, der dir ermöglicht dich selbst

00:01:12: zu finden.

00:01:14: in mir,

00:01:15: meinen unterschiedlichen Gästen, ihren Geschichten,

00:01:18: Impulsen

00:01:19: Konzepten und Wahrheiten spiegelt sich alles was auch in

00:01:22: dir ist

00:01:24: Neugierig wenn du in der Tiefe Lust hast dir zu begegnen Dem, was du schon von dir weißt und all dem, was Du noch nicht von Dir weißt.

00:01:35: Dann bist Du hier goldrichtig!

00:01:37: Denn All of me is ALL OF YOU.

00:01:43: So vieles, was ich erlebt und erfahren habe teile Ich mit meinen Gästen die ihre Geschichten mitbringen.

00:01:50: Lass uns zusammen in die Magie des Moments eintauchen Wenn Worte sich mit Gefühlen und inneren Bildern verweben Und eine tiefe Verbindung entsteht wenn deine Geschichte zu meiner wird.

00:02:01: und wir alle.

00:02:06: Ich bin Caesar Trautmann, Schamanin, Tiertelepartin, Podcasterin, Tochter, Ehefrau, Mutter von zwei wachsenden Söhnen, Schwiegermutter, Tänzerin, Schwester.

00:02:17: Cousine, Freundin, Gefährtin, Partnerin, Sportlerin,

00:02:22: Köchin,

00:02:23: Zuhörerin oder Kürzer –

00:02:26: all of

00:02:26: me!

00:02:28: Von Herzen willkommen in meinem Podcast.

00:02:39: Ihr wisst es schon, ihr seid bei All of Me.

00:02:41: Keine Überraschung!

00:02:42: Danke, dass ihr eingeschaltet habt.

00:02:44: Ich freue mich heute am Küchentisch endlich mal wieder.

00:02:49: Also remote finde ich auch schön aber ich habe natürlich noch lieber direkt und live an meinem Küchntisch.

00:02:56: Und heute ist Leonie Malinovski da.

00:02:58: Herzlich willkommen liebe Leonie.

00:03:00: Ja vielen Dank für die Einladung.

00:03:02: Und ich las über dich im wundervollen Abendblatt Du warst in dem Podcast von Andreas Friede.

00:03:10: Den hab ich auch schon eingeladen, der antwortet noch nicht.

00:03:12: Aber das kommt noch!

00:03:15: Und da ging's um ... Das Thema... Also ich habe es nur gelesen und hab den Podcast nicht gehört, macht aber nix.

00:03:24: Wie sich Eltern entfremden können wenns um ne Trennung geht.

00:03:32: Da ich das jetzt ein bisschen mehrfach gesehen habe im Abendblatt, dass es dafür sozusagen extra ein Podcast gibt wird es dafür auch einen Markt geben und das ist überhaupt gar kein Einzelfall.

00:03:45: Wenn sich... Also dass sich Eltern entfremden ist sowieso das eine Das ist irgendwie die eine Geschichte.

00:03:53: Und wenn es aber so geht Dass kein Kontakt mehr mit Kindern ist oder dass da eben wirklich große große Kratter sich auftun an Schmerz und Ablehnung, alles anders als gedacht sozusagen.

00:04:11: Dann wird es irgendwie eine andere Dynamik und ich würde jetzt mal pauschal sagen dass das auch ein Tabuthema ist über das irgendwie nicht so richtig gesprochen wird.

00:04:21: Findest du das ähnlich oder?

00:04:23: Ja also... Man stellt dann fest, wie viele vor allem auch Väter tatsächlich teilweise wirklich gar keinen Kontakt zu ihren Kindern haben.

00:04:33: Sogar wenn sie es wollen und das dann irgendwann weil es auch so ein Endlos-Thema ist an Streit, Konflikt oder eben an... keinen Kontakt haben, keine Reaktion.

00:04:45: Dass man das irgendwann aus Selbstschutz natürlich auch beiseite legt dann meistens irgendwann die nächste Partnerschaft kommt.

00:04:52: Dann gibt es damals das Kinder und dann ist das so ein bisschen der Schmerz zumindest überdeckt und da wird nicht mehr drüber geredet dass es noch eine erste Familie gibt.

00:05:00: aber das geht so unfassbar vielen getrennt lebenden so dass

00:05:07: das

00:05:09: weit weit weg ist von Heilung und friedvoll.

00:05:13: Naja, oder dieses wie alle antreten wenn sie sich trennen ja also den Kindern dann sagen es hat nichts mit dir zu tun so.

00:05:22: aber wir sollen die Kinder dann denken es hat nicht mit ihnen zu tun wenn Sie eigentlich mitten im Gefecht stehen.

00:05:27: genau das ist halt so.

00:05:28: die thematik dass vor allem ganz ganz auf die kinder dazwischen gestellt werden Zwischen die Fronten geraten hin und her Pink Pong spielen müssen, Vermittler spielen müssen Sprachrohr spielen müssen.

00:05:42: Und ich selbst halt auch schlussendlich aus so einer Familie komme und da sehe er dann auch in meinem Psychist runtergelitten

00:05:49: habe.

00:05:50: Wie alt warst du als deine Eltern sich getrennt haben?

00:05:52: Ja, man kann das nicht so sagen.

00:05:53: Weil die waren tatsächlich immer getrennt.

00:05:56: Da geht es dann noch weiter.

00:05:57: Es war auch noch eine geliebten Beziehung.

00:05:59: Das macht das Ganze dann noch spannender.

00:06:02: Das heißt sie lebten nie zusammen, waren irgendwie zusammen und irgendwie auch nicht.

00:06:06: Mein Vater war einmal verheiratet...

00:06:09: Der hatte zwei Familien?

00:06:10: Genau, also am Wochenende waren wir oft zusammen im Urlaub oder so.

00:06:14: aber er war nie im Alltag präsent Und das habe ich aber auch an sich nie vermisst, aber er war halt nicht dann so da.

00:06:22: Aber wenn er da war, dann war er total Papa und dann war es auch total schön.

00:06:27: Und dass sie sich denn dann tatsächlich richtig richtig getrennt haben, war dann erst als ich einundzwanzig war.

00:06:31: Mhm!

00:06:32: Und, ähm ... hast du Geschwister?

00:06:34: Ich hab zwei große Halbschwesteren...

00:06:36: Die auch von dem gleichen Vater

00:06:37: sind?!

00:06:37: Genau,

00:06:38: ja.

00:06:38: Okay, das ist ja auch pikant.

00:06:40: Ja, die sind ... Wobei

00:06:41: auch überhaupt gar nicht ungewöhnlich.

00:06:43: Absolut.

00:06:44: Also wir haben ja alles Mögliche in der Geschichte und deswegen, Tabuthema auch da geht alles nicht darf alles nicht.

00:06:54: also ist ja auch sehr besonders.

00:06:57: Ja ich war vor allem das Tabuthemat bzw natürlich meine Mutter weil ich halt aus einer unehrlichen Beziehung entstand.

00:07:05: Aber

00:07:05: deine Geschwister oder

00:07:06: auch?

00:07:07: Naja nein mein Vater war verheiratet also deren Mutter war immer seine Frau.

00:07:12: Ich dachte Du hast noch sozusagen leibliche Geschwister mit deiner Mutter und dem Vater.

00:07:19: Das sind aber jetzt die Geschwisters aus der verheirateten Beziehung mit deinem Vater?

00:07:23: Genau,

00:07:24: ja.

00:07:24: Also halbgeschwister, sozusagen gleicher Vater, verschiedene Mutter... Und hat ihr Kontakt?

00:07:30: Also das erste Mal haben sie mit mir Kontakt aufgenommen, als ich neun Jahre alt war.

00:07:34: Und seitdem sind wir aber... also dann hat es natürlich ein langer Prozess auch über mich zu sprechen und da regelmäßiger Kontakt zu haben.

00:07:43: Aber wir haben heute eine ganz tolle Beziehung.

00:07:45: Das ist jetzt nicht so dass man ständig irgendwie sprechen oder uns sehen, aber es ist ganz innig und verbunden.

00:07:52: Es sind so viele Parallelen, es ist so spannend und die sind einfach so wichtige wertvolle Menschen einfach heute im Leben.

00:07:59: Und magst du mir erzählen, wie das damals ging?

00:08:03: Weil erst war es im Zweifel eine heimliche Geschichte.

00:08:07: Oder war das sofort offen?

00:08:09: Nee, also als ich dann da war hat mein Vater das schon auch seiner Frau sofort erzählt ... Gut, das ist

00:08:16: ja schon mal mutig!

00:08:17: Genau.

00:08:18: aber seinen Kindern tatsächlich erst, als ich schon vier Jahre alt war und für die ist halt ne komplette Welt zusammengebrochen Das war...

00:08:26: Wie alt waren die denn?

00:08:27: Die waren da ungefähr um die zwanzig.

00:08:32: Ah, so.

00:08:33: Und mein Vater war immer schon umtriebig und war auch zwischendurch mal nach Frankreich kurz ausgewandert, um da Kommunenleben auszutesten.

00:08:43: Aber das war unvorstellbar und entsprechend waren die natürlich erst einmal total wütend auf meine Mutter dann auf mich in gewisser Weise so als dieses Projektionsfeld.

00:08:55: Und dann, da bin ich Ihnen total dankbar und hab aber auch total Respekt davor.

00:09:02: Haben Sie irgendwann schon gemerkt, okay, zumindest Leonie, unsere Schwester kann ja nichts dafür?

00:09:06: Oh wow!

00:09:07: Insofern als ich neun war ... Als die fast dreißig waren, haben sie angefangen mit mir Kontakt aufzunehmen und haben Geburtstag für mich veranstaltet.

00:09:17: Dann war ich immer häufiger mal dort, also die leben vierhundert Kilometer entfernt.

00:09:22: War häufiger dort... Ja, und... Aber es war immer ein Rauf und runter.

00:09:28: Weil einfach immer wieder natürlich viel Schmerz hochkam, eine starke Ablehnung gegenüber meiner Mutter ... Das hat mich in so diese ... Darum ging's dann auch im Podcast zuletzt um die Loyalitätskonflikte.

00:09:39: Das

00:09:40: ist ja ein Riesenthema?

00:09:41: Genau!

00:09:41: Und ich stand natürlich zwischen diesem Konflikt meine Mutter, die ich liebe und mein Vater, meine Schwesterin, die Ich auch liebe und dazugehören will.

00:09:49: aber die lehnen meine Mutter ab und meine Mutter hat da denen gegenüber Vorwürfe.

00:09:53: und wie über wen darf ich jetzt?

00:09:56: dann kommt man an so merkwürdige Themen wie ich mache mit meinem Vater Urlaub, besucht meine Schwestern und stell fest, oh der hat darüber gar nicht erzählt.

00:10:06: Muss ich jetzt lügen?

00:10:07: Fand ich ihm in den Rücken!

00:10:10: Was mach' ich denn jetzt

00:10:11: eigentlich?!

00:10:11: Und dann ist man da mit zehn Jahren und es ist völlig verwirrt.

00:10:14: was darf ich eigentlich noch sagen und was darf Ich wem gegenüber sagen und wo trete ich irgendwie in eine Tretmine?

00:10:22: Diese Sprachlosigkeit auch schlussendlich, weil es hat mich erst mal sehr stumm gemacht.

00:10:26: Weil ich gedacht habe okay wenn ich nicht spreche das ist der sicherste Weg.

00:10:30: Aber dass Reine da sein ist ja schon

00:10:34: gefährlich.

00:10:35: Man hat das Gefühl man hat auf einem liegt ein Fluch, weil egal wie nett man ist was man tut man macht's eigentlich falsch und insofern bin ich damit vierzehn Jahren in eine Erstörung gerutscht.

00:10:45: Schmager sucht, Volumie dann mehr und mehr so Depressionen Suizidgedanken dann die Schlussfolgerung, wenn ich weg bin, geht es allen besser.

00:10:55: Was du eben sagtest auf allem liegt ein Fluch?

00:10:57: Ich bin ein Flucht.

00:10:58: Genau.

00:10:59: Ja ganz genau.

00:11:00: Also

00:11:00: ich bringe einen Fluch in die Familie und schlaue über Jahrhunderte.

00:11:06: Und ja und da aber zu meinem Segen.

00:11:10: deshalb für mich ist das auch einfach.

00:11:12: also ich bin der dankbar dafür weil ich mir immer denke dadurch war ich sehr früh schutzendlich gezwungen mich sehr intensiv mit mir selber um mit meiner Familie auseinanderzusetzen und wirklich mit diesem, was ist meins?

00:11:24: Und weil da so viel dann auch immer wieder ein werdensschuldgefühl gemacht.

00:11:28: Jetzt hast du nicht mit ihm gesprochen jetzt musst du das machen redet du für mich mit ihm und man immer wieder in der Situation ist doch gar nicht meine Aufgabe und ich kann das doch gar nich erfüllen.

00:11:39: Aber man denkt das und der andere macht einem auch Vorwürfe, wenn man es nicht tut.

00:11:43: Und

00:11:43: da sich abzugrenzen und ganz klar herauszufinden was ist denn wirklich meine Verantwortung für andere?

00:11:49: Und auch schlussendlich für mich.

00:11:52: Und ja um meine Schwestern sind halt natürlich auch auf ihre Weise da ihren Weg gegangen...

00:11:58: Hatten die haben die Hilfe gehabt.

00:12:01: also wir können ja nochmal über den Mutter sprechen weil das ist ja einfach ein ganzes System in dem irgendwie ein Geheimnis Es ist alles nicht normgerecht, alle sind irgendwie loyal.

00:12:13: Überall gibt es Schmerz und es bricht ja alles auf was man eigentlich gar nicht haben möchte.

00:12:22: Ja, Hilfe.

00:12:23: Also meine eine mittlere Schwester hat auch viel im psychologischen Bereich gemacht.

00:12:28: Meine älteste Schwester eher nicht.

00:12:32: Hat da noch lange ... Es war eher, dass man an bestimmte Sachen nicht hingeguckt hat oder so weit.

00:12:40: das ist irgendwie was man es gerade noch händeln konnte und es ist aber dann irgendwann doch ganz schön ein um die Ohren geflogen.

00:12:49: Ein großer Meilenstein war aber, als ich geheiratet habe.

00:12:54: Und dann alle eingeladen haben und das war natürlich ein komplettes No-Wum.

00:13:01: Man macht dann auch Fehler oder was so immer.

00:13:04: Also erst mal hab' ich alle einggeladen zum Beispiel eine Bedingung, dass meine Mutter und die Frau meines Vaters vorher sprechen.

00:13:14: Die haben vorhin nicht gesprochen?

00:13:15: Doch!

00:13:16: Aber es ist immer schiefgegangen.

00:13:18: Da ging's dann auch wieder schief... Auf

00:13:21: der Hochzeit.

00:13:22: Nee, vorher.

00:13:23: Aber natürlich war ich in dieser Situation okay.

00:13:29: Kommen trotzdem alle riskierig, dass dieses Drama auf meiner Hochzeit dann sich weiterführt.

00:13:34: Oder sag ich da nee bitte dann lieber doch nicht kommen und hab mich für Letzteres entschieden was natürlich die anderen wieder mir erst mal übeln Namen.

00:13:44: Aber schlussendlich war es ein ganz falsches Fest und meine Schwester waren da und meine Mutter war da Und das war so einer der ersten richtigen Momente wo wir alle an einen halbwegs einen Tisch

00:13:54: kamen.

00:13:55: Also dein Vater war auch

00:13:57: da?

00:13:57: Der war vor Feier erstandesamtlich da.

00:14:00: Weil der großen Feier hat eher so heftige Durchfall bekommen, dass er zehn Kilo abnahm und nicht kommen konnte.

00:14:08: Da hat dann ... Okay,

00:14:09: somatisiert?

00:14:10: Genau!

00:14:10: Der Körper reingehauen und gesagt, das kriegen wir nicht hin.

00:14:14: Aber ja, aber das war zum Beispiel erst mal der Moment, dass alle kamen zumindest soweit.

00:14:20: Und später auch, ich hab letztens nachgeschaut, es waren dann zweitausend.

00:14:36: Das war schon sehr magisch, dass das möglich wurde.

00:14:40: Mittlerweile ist seine Frau verstorben.

00:14:42: Aber dass es möglich wurde, dass unsere Mütter da zusammensitzen?

00:14:46: Wow!

00:14:49: Also das klingt nach viel Aufräumarbeit.

00:14:53: Ja.

00:14:54: Hast du mithilfe sozusagen der Essstörung damit angefangen?

00:15:03: Meine Mutter ist Therapeutin und dadurch hat sie mich schon mein ganzes Leben von Kind an zu Seminaren mitgeschleppt.

00:15:10: Und die war da schon ganz früh auch beim Thema Familienaufstellung, alles möglich.

00:15:15: Ich kannte das alles und die war dann schon drin.

00:15:17: aber mit vierzehn habe ich so für mich selber angefangen auf jeden Fall.

00:15:21: Was kannst du noch erinnern?

00:15:24: Es ist ja noch ein Unterschied, ob die Mutter einem das so mitteilt oder ob man wirklich selber beteiligt ist.

00:15:33: Oder Teil des Ganzenes weil sonst im Moment fühlt sich das an wie es von außen alles an dich ran getragen wurde und du hast versucht damit zu sein.

00:15:43: wenn du aber in dem Fall somatisierst fängt es ja an mit dir zu tun zu haben.

00:15:51: Es hat trotzdem sieben Jahre gedauert, dass die Erststörung dann ... Dass ich das wandeln konnte.

00:15:58: Aber es begann auf jeden Fall damit mit dem ersten großen Schmerz so Ich darf wirklich dazugehören und auch schon allein, dass meine Schwestern das erste Mal gesagt haben, meine Schwester Das ist für mich ganz magisch.

00:16:14: Nicht selbstverständlich Und war im Endeffekt durch diese Arbeit immer wieder diese, das Verinnerlichen wie sich das anfühlt wirklich dazu zu gehören so in der Reihe meiner Schwestern zu sein und einfach auch in Ordnung zu sein.

00:16:30: Und nicht dieser wandelnde Fehler und genau das waren eigentlich so dass was am längsten irgendwie auch gebraucht hat um tief sich da neu als Gefühl in mir zu etablieren, dass es wirklich so ist, dass ich da keine Angst haben muss weil es immer wieder dann in so verhaltensmustern auftaucht, so oh Gott jetzt habe ich irgendwie jemand eine Freundin sagt.

00:16:54: Das mag ich nicht.

00:16:55: Schockstarre!

00:16:56: Also wenn irgendwie Kritik oder, oh Gott, ich könnte was falsch gemacht haben sofort.

00:17:03: Ich

00:17:04: gehör nicht mehr dazu hin und das fliegt an mir ständig dann entgegen.

00:17:09: Die Welt ist voller Trigger.

00:17:11: Genau!

00:17:11: Und deshalb war ich, ich war unfassbar angepasst mit einer Einserschülerin nun alles und Sportlerinnenarmer extrem... angepasst, wie was wird von mir erwartet auch in dieser extreme Hypersensibilität nach außen hin.

00:17:27: So was wehen kann ich mit Triggern?

00:17:29: Wo muss ich aufpassen?

00:17:30: Was darf ich sagen?

00:17:32: und das war das Wichtigste, dass wirklich abzulegen nicht mehr diese ständige nach Außengerichtheit zu haben sondern bei mir zu sein auch wirklich in meiner Mitte bleiben zu können egal was der andere jetzt gerade für den Befindlichkeit hat oder nicht und es halt auch nicht auf mich zu beziehen.

00:17:49: Also nur zu lernen, ich bin auch nur ein Trigger.

00:17:52: Aber der andere ist verantwortlich für seine Triggereaktionen und so.

00:17:57: Also klingt so ein bisschen so als wärst du schon ... ... aber bist du gar nicht.

00:18:02: Wie alt bist du?

00:18:02: Äh,

00:18:03: siebenunddreißig.

00:18:05: Okay also das schaffen manche nicht in einem Leben.

00:18:08: Brauchen die

00:18:08: zwei Leben

00:18:09: dafür!

00:18:10: Aber für dich war es eben genau richtig.

00:18:12: jetzt hast du vielleicht auch einen kleinen Vorteil weil deine Mutter Therapeutin ist.

00:18:16: Ja.

00:18:16: Wollte ich sagen... Warst du ein Wunschkind für deine Mutter?

00:18:21: Ja, von meiner Mutter schon.

00:18:23: Das ist ja schon mal auch ein Riegel.

00:18:24: Die

00:18:24: war schon sieben und dreißig.

00:18:26: Hatte auch nicht mehr ganz mit dem damit gerechnet aber hat sich das sehr gewünscht.

00:18:30: Okay

00:18:30: also das ist ja was sehr viel Frieden im System bereithält so rum.

00:18:41: Du bist dann oder nochmal in der Zeit als du ... Mit Essstörungen und so weiter.

00:18:50: Du warst in der Klinik?

00:18:52: Ja.

00:18:52: Da hast du Hilfe bekommen?

00:18:54: Ja, da war ich dann aber auch schon achtzehn,

00:18:55: ja.

00:18:57: Okay, weil mit vierzen ging es los?

00:18:59: Da war immer nur Therapien für halt ambulante ...

00:19:03: Und das hat nicht geholfen?

00:19:05: Also besser als nix wahrscheinlich?

00:19:06: Ja

00:19:06: genau!

00:19:07: Aber bis als nichts... Kern war schwierig.

00:19:13: Oder sagen wir so, der Nutzen der Erstörung war immer größer als dass ich das hätte loslassen können zu dem Zeitpunkt.

00:19:19: Was ist denn den Nutzen?

00:19:23: Wir haben das ab und zu mal wurde das aufgestellt wie eine Tanzpartnerin.

00:19:28: ganz spannend also und es war wirklich auch obwohl ich das an sich ja verbal hätte gesagt, du schrecklichst und ich will das weghaben war haftig, war es wie so eine Tanzfreundin die mir Sicherheit gegeben hat.

00:19:43: So das war das worauf ich mich verlassen konnte auch ne Form von Disziplin.

00:19:48: Boah das habe ich durchgezogen da war ich irgendwie in einer Form von Macht voll und bei so vielen anderen Sachen gerade dann Familie hab' ich mich so machtlos gefühlt und und dass hat mir da... Verrückterweise eigentlich erst mal lange Sicherheit gegeben, dass ich das steuern kann und dass das mir auch niemand wegnehmen kann.

00:20:10: Und natürlich war irgendwie vielleicht auch damit verbunden wenn ich das jetzt loslasse dann was passiert da mit mir?

00:20:16: körperlich nehme ich dann zwanzig Kilo zu oder und dann kommt dann Kritik gehöre ich dann immer noch dazu?

00:20:23: also dieser Schmerz in wie wenn ich da diesem ideal nicht mehr entspreche?

00:20:28: Vielleicht verliere ich dann jegliche Zugehörigkeit, weil ich war sehr beliebt.

00:20:31: Ich war überall sehr integriert also ich war immer auch ein Freundinnen Magnet.

00:20:36: Ich musste mich da nicht sonderlich anstrengen.

00:20:38: Ja gut du hast ja auch die Leute gelesen und du wusstest ganz genau was dran ist, was sie wollten und wie du beliebt wurdest?

00:20:45: Genau!

00:20:47: Und damit eine herging aber auch eher die Angst das verlieren zu können, wenn ich jetzt nicht mehr so so perfekt bin oder wenn ich da jetzt irgendwie mal sprechen würde, weil das gehört natürlich dazu.

00:20:57: Also mit einundzwanzig Jahren hat das Schluss endlich dann damit geendet dass ich wirklich mich am Ende fühlte und gesagt habe so und jetzt reicht es mir!

00:21:06: Ich will leben!

00:21:07: Punkt und ab heute bin ich gesund und ab Heute tue ich nur noch das was mir Freude macht.

00:21:14: Und das Schlimme ist aber, dass das dann erstmal bedeutet auch ständig Nein sagen zu müssen und ständig so sagen du, nee das ist nicht meine Verantwortung.

00:21:23: Und das ist ja furchtbar!

00:21:25: Das war ja gar keine Spaß.

00:21:26: Eineinzwanzig Jahre sind ja total lang und wie alles haben wir schon vorher auch ganz kurz besprochen.

00:21:32: Das hast Du dein ganzes Leben lang so gemacht weil Du dachtest dass es richtig ist?

00:21:36: Weil Du so ins System gepasst hast.

00:21:40: wäre cool wenn man das an einem Tag dann Denkt und auch so umsetzen kann, aber hat ein bisschen gedauert.

00:21:47: Genau!

00:21:47: Aber zumindest war ich ab dem Tag symptomfrei also dann bin ich nicht mehr.

00:21:52: Also Bolämie ist ja wirklich ein täglicher Kreislauf Sowohl gedanklich als dann halt auch in Handlungen Und hab das komplett durchbrochen und habe dann aber noch mal drei Monate gebraucht Um diese ganzen Selbstzweife Gedanken ständig ums Essen und um den Körper nochmal komplett zu durchbrechen.

00:22:10: Das war da nochmal ein trägliches Training, da habe ich auch vor allem stark mit Hypnose gearbeitet oder mit Selbsthypnose und so Tiefenentspannung.

00:22:20: Genau!

00:22:20: Also

00:22:21: dich selbst und deinen Gehirn zu überlisten?

00:22:23: Ja.

00:22:23: Man muss sich da ja wirklich echt hart dran nehmen.

00:22:26: Und man hält es auf für die Wahrheit und muss sich wirklich sagen Nein das ist nicht wahr.

00:22:32: Wahnsinn!

00:22:33: Na ja es ist schon wahr aber eben nur für einen Teil also für diesen Teil von dir der glaubt er kann nur überleben wenn er angepasst ist Und diese anderen lebendigen Teile, die aus schamanischer Sicht abgespalten waren.

00:22:47: Die hast du irgendwie wieder eingeladen und bist mit denen in den Tanz gekommen zu sagen es ist übrigens mein Leben.

00:22:54: Ich mache übrigens doch auch wenn ich im Gegenüber jetzt nicht nur Ablaus

00:23:01: bekomme.

00:23:02: Ja genau!

00:23:03: Und es ist da nicht mehr Zustimmung zu kriegen, das dazu weh und das zu halten.

00:23:10: Und nicht wieder einzubrechen und uns persönlich zu nehmen.

00:23:16: Genau!

00:23:16: Das war dann so der Schritt.

00:23:20: Ja... Und wie war das mit Freundinnen in der Zeit?

00:23:23: Also Pubertät finde ich auch eine wahnsinnig wichtige Zeit mit Freunden.

00:23:29: Ja, ich habe da tatsächlich ganz enge Freundinnen seit jetzt auch schon seit der ersten Klasse immer noch bis heute.

00:23:36: Also eine Seite fünften die andere Seite erster Klasse und es waren damals an Jungs zum Beispiel, die dann plötzlich mir das gespiegelt haben weil ich war natürlich auch sehr beziehungsunfähig also ich hatte sehr viel Zuspruch von Jungs überall Aber es hat mir sehr viel Angst gemacht und ich hab das immer ganz stark abgeblockt.

00:24:01: Und die natürlich auch irgendwie verletzt, und da...

00:24:05: Was war die Motivation?

00:24:07: Also warum warst du binnungsunfähig oder warum hattest du Probleme?

00:24:11: Für mich habe ich damals, ich weiß noch wie ich mit acht meinen Teddy in der Hand held meine Mutter weinend am Boden und ich entschieden habe so lass ich niemals mit mir umgehen.

00:24:21: Ich will keinen so einen Mann.

00:24:24: Oder mir von keinem Mann das Leben zerstören lassen?

00:24:26: Ja, genau und deshalb fand ich die erst mal... Also natürlich irgendwie waren die interessant Jungs aber es war so geführt, die müssen wirklich, der muss wirklich interessant sein und mich gut behandeln.

00:24:45: und dann gucke ich mal.

00:24:47: Dann schauen wir mal ob ich mir das anschaue genug Bemühungen kommen oder so, bevor ich da ... Und was ich auch immer wieder gemerkt habe, dann war ich mit jemandem zusammen und dann ging das Gedankenkreislauf los.

00:25:00: Oh Gott jetzt hat er sich nicht gemeldet!

00:25:01: Das waren mir immer vier zu vier Drama.

00:25:03: Dann kam ganz schnell diese ganzen Selbstzweifel und insofern hab' ich sehr früh gesagt, oh nee, das ist mir zu anstrengend.

00:25:12: hab das dann ganz schnell immer wieder beendet.

00:25:14: Also es war ein Interesse da, aber ich hatte keine Lust auf dieses Drama in mir

00:25:19: und... Das

00:25:19: ist ja die

00:25:22: zwei Worte sind doch toll!

00:25:25: Auf das Drama in Mir.

00:25:27: Also sprich du warst dann eben zufrieden mit dir, was ja schon auch eine lange Reise war, zu sagen Ich bin fein mit mir und es separiert einen eben auch von Na, guten Beziehungen.

00:25:42: Ja genau und das war wirklich... Also meine erste richtige Partnerschaft schlussendlich war dann auch die mit meinem Mann, mit dem ich dann auch zwölf Jahre verheiratet war.

00:25:54: und da war es aber und der davor war dieser Prozess dass ich dieses Drama in mir heilen konnte und das eigentlich überhaupt.

00:26:04: dadurch war beziehung eigentlich erst möglich.

00:26:11: Damals war eben nicht unbedingt Freundin, das ging's.

00:26:15: In den letzten Jahren ab und zu war mal eine Freundin die sich irgendwie abgewendet hat oder wo es sich verlaufen hat oder so.

00:26:26: aber und wo es sozusagen noch Restschmerzen von... Ich hab da früher Dachen nicht ausgesprochen, nicht einmal nicht ausgeschmoren sondern wirklich einfach mich selbst gelebt.

00:26:38: Und je mehr man sich selbst lebt, ohne dass man jetzt irgendwie einen angreift oder vorwürfe oder irgendwas macht ... Man sagt irgendwie ich hab jetzt Lippenstift so nach dem Motto und plötzlich kommt da jemand und sagt ne also so gefällt es mir jetzt aber nicht mehr.

00:26:51: Der hattest

00:26:51: du vorher nämlich nicht?

00:26:52: Genau!

00:26:54: Jetzt

00:26:54: kenn' ich selber auch.

00:26:55: Ich glaube das alle kennen im Laufe des Lebens, wenn wir uns verändern und irgendwie nicht mehr das bedienen, wofür andere uns kennen Gerade das toll fanden.

00:27:06: Also, sie ist angepasst sein und lieb und brav sein.

00:27:09: Das ist ein riesiges altes Frauenthema.

00:27:12: Ja.

00:27:12: So dann steht man manchmal da und denkt, dass es nicht euer Ernst?

00:27:17: Ja!

00:27:18: Und das tut eben auch tierisch weh und das eigentlich vermeiden zu wollen, kenne ich auch gut.

00:27:21: Ja,

00:27:22: das war wirklich so.

00:27:23: was wie ja du kaufst so teure Schuhe, das mag ich nicht.

00:27:27: Okay... Es ist das Oberflächliche, was so ausgesprochen wird.

00:27:33: Ist auch immer dann spannend!

00:27:35: Aber es war zum Glück super wenig und meine langjährigen Freundinnen waren da immer an meiner Seite.

00:27:42: Das hat mit sich halt auch... Also ich weiß noch den Moment als ich in der Klinik war und das erste Mal auch so bewusst realisierte Boah im Zuge dieser Sucht wie unfassbar stark habe ich die?

00:27:53: Wie oft hab' ich sie

00:27:54: belogen?!

00:27:56: Geburtstage, wir stehen am Buffet.

00:27:58: Ich esse da ein Teil nach dem anderen und es landet alles im Klo.

00:28:02: Und ich rede mit niemandem drüber und ich lache und tue so, als würde's mir gut gehen.

00:28:05: aber mir ging das schrecklich.

00:28:07: Und du hoffst immer wie lecker das ist?

00:28:08: Ja!

00:28:09: Wie sehr habe ich Ihnen da was vorgespielt und war nicht ehrlich und hab mich mit Ihnen gesprochen.

00:28:17: Das war so ein unfassbarer Schmerz, was ich da sozusagen in ... ...in gewisser Weise angetan habe.

00:28:23: und noch schlimmer war natürlich, als sie dann sagten.

00:28:25: Du Leonie?

00:28:26: Alles gut!

00:28:27: Wir verstehen das.

00:28:27: Oh Gott ist mir noch schlimme!

00:28:29: Das war so.

00:28:30: oh Gott ich könnt dir mich noch lieben... Ich weiß gar nicht wie das möglich sein soll.

00:28:36: Und hatten die nicht vielleicht auch das Thema?

00:28:39: Ja schon auf jeden Fall Aber die sind auf jeden Fall nicht in der Essstörung gegangen.

00:28:47: Das fand ich auch spannend, meine eine Freundin ist Türken.

00:28:50: Die geht da mit anders um kulturell.

00:28:53: Da hat sie einen anderen Bezug zum Körper oder ein anderes Körper ... Bild, die ist damit auch glücklich einfach.

00:28:59: Und die andere Freundin hatte dann stark im anderen Themen oder im christlichen Bereich sich auch Stärkung geholt und konnte dadurch auch gut damit umgehen.

00:29:10: Dadurch hat sie das nicht so runtergezogen.

00:29:12: Aber das Thema war auf jeden Fall da ja...

00:29:14: Also ich finde es eben auch ein Frauen Thema dieses, dass wir das Gefühl haben der unser Körper ist nicht richtig.

00:29:20: Ja und auch der Vergleich und wir waren zum Beispiel wir drei oder ich meine zwei Schwestern Wir sind so unterschiedlich von blond bis brünett Und diesen Vergleich auch das zu lernen Das auszuhalten wie unterschiedlich wir sind und dass das in Ordnung ist und dass die eine halt vielleicht auch mal phasenweise fünf Kilometer wiegt und die andere nicht.

00:29:41: Und dass das okay ist oder dass wir nicht hässlicher sind, oder so was?

00:29:47: Aber schon krass!

00:29:48: Wo kommt das her für dein Gefühl?

00:29:53: Ja... Jetzt gibt es evolutionäre Theorien im Sinne von Wir müssen einen Mann finden, der uns das Leben ermöglicht.

00:30:04: Dass man da stark ein Konkurrenzkampf hat unter Frauen Und dass eben auch das Thema Schönheit, wie sehe ich aus?

00:30:12: Wie komme ich an?

00:30:13: Bedeutsam ist.

00:30:14: Weil das irgendwie zumindest oberflächlich als Kriterium immer irgendwie vorgeschoben wurde für diese Auswahl.

00:30:23: und es ist ein tiefer Schmerz unter Frauen, dass wir so stark untereinander im Vergleich sind und irgendwie besser oder mindestens gleich gut sein müssen und uns eben halt auch über so Oberflächlichkeiten so lange definiert haben oder inwie glauben, dass das wichtig wäre.

00:30:43: Und... Dass viele Freundschaften ja auch zerspringen lässt einfach, dass es zu emotional ist.

00:30:49: Ich habe eine Freundin die dann sagte Ja ich ertrage das nicht, dich so glücklich zu sehen.

00:30:54: Ahja.

00:30:54: Uuh!

00:30:55: Starker Satz.

00:30:58: Weil ihr ging's sich gut über Jahre und ich war immer für sie da und es war okay.

00:31:06: Aber immerhin konnte sie das sagen, weil sie kann es nicht aushalten.

00:31:12: Also die zäckigere Variante wäre anders gewesen.

00:31:16: Das finde ich schon wiederum schön, also traurig aber ganz schön.

00:31:22: Hast du denn Töchter auch?

00:31:23: Ja bestimmt!

00:31:24: Ich habe eine Tochter meine älteste ist vierzehn und das ist meine Tochter.

00:31:27: Okay

00:31:28: gut und muss ich auch nicht lange raten... Du versuchst Dinge anders zu machen oder hast versucht, ihr andere Werte

00:31:37: mitzugeben.

00:31:38: Ja es ist das Interessante was man ja häufig macht.

00:31:41: okay jetzt weiß ich eben wie so will ich das nicht jetzt mache quasi das Gegenteil und das ist ja auch irgendwie meistens Quatsch.

00:31:54: Insofern ja ich mach auf jeden Fall Dinge anders aber gar nicht um sie anders zu am Ende, sondern das was ich versuche ist.

00:32:04: Ich versuche meine Tochter zu verstehen und auch erstmal einfach so sein zu lassen wie sie ist.

00:32:12: natürlich aber da gibt es auch Rahmen.

00:32:13: also man kann ja sagen okay Kind darf alles muss sich ausleben ist dann auf dem Tisch ok überall auch bei den Freunden mit Schuhen ohne Schuhe.

00:32:22: mal sehen so bin ich definitiv nicht schon im Rahmen.

00:32:29: Also das, also zum Beispiel habe meine Kinder alle drei, vier Jahre ohne das jetzt irgendwie zu wollen.

00:32:37: Vier Jahre gestellt.

00:32:38: Mein jüngsten Sohn sogar fünf Jahre.

00:32:40: Das war nie geplant.

00:32:41: ich wusste okay ich möchte stillen und ich still so lange wie es irgendwie gebraucht wird.

00:32:46: aber ich hab mich dann auch immer von Monat zum Monat irgendwie bei meiner Tochter noch bei der ersten was halt Okay zwei Jahre!

00:32:54: Okay, sie will immer noch nicht aufhören.

00:32:55: Ah okay!

00:32:57: Wir warten noch ein bisschen ab, mal sehen... Morgen?

00:33:00: Genau und am Wunsch vier Jahre hat mich aber auch nie gestört.

00:33:03: für mich war das nicht schlimm.

00:33:05: aber da war dann diese äußere Stimme oh Gott man kann auch jetzt einen dreijährigen Kind nicht mehr stellen.

00:33:09: die war da sehr stark in der Phase.

00:33:13: Vor allem, ich hatte damals schon ganz früh das Buch auf der Suche nach dem Verlorenen Glück gelesen und das ist von einer Amerikanerin die in so einem Naturvolk gegangen ist und der Naturvölker beobachtet hat.

00:33:26: Und da halt sah ja sie werden ganz lang gestillt und die werden gleichzeitig aber ganz frei gelassen zu... um zu laufen und sich auszuprobieren.

00:33:35: Und nicht ständig so umsorgt, sozusagen.

00:33:38: Das heißt ich habe zwei Dinge vor allem gemacht.

00:33:40: Ich hab gestillt und ich hab meine Kinder getragen und Familienbett.

00:33:44: Und wir haben sie eigentlich immer überall mitgenommen.

00:33:49: Wir haben das nicht so separiert, oh Gott mein Kind schläft jetzt und jetzt muss ich irgendwie alles absagen, sondern wir haben die einfach alle mitgenommen.

00:33:55: Ich war auch sehr jung!

00:33:56: Ich habe mir meine Tochter mit um dreiundzwanzig bekommen und meinen Mann war auch dreinzwanziger.

00:34:00: insofern gibt uns auch nicht viel anderes übrig als einfach um weiter bei unseren Freunden dabei zu sein, die mitzunehmen.

00:34:08: Das heißt diese ersten drei vier fünf Jahre wo ich einfach intensiv diese Körpernähe zu ihnen hatte.

00:34:16: Und ansonsten nicht viel, es war so kurz trinken oder kurz kuscheln zack Kind wieder weg und das hat aber soviel Bindung glaube ich einfach aufgebaut und so ein Urvertrauen bei denen gestärkt und so einen... Es ist immer alles gut weil Mama kurz kuscheln oder irgendwie kurz sein und es ist alles gut ohne Worte oder irgendwas und ich glaube eher dass darauf habe ich dann Wert gelegt.

00:34:43: Ich meine, dass es heute immer noch sehr großen Unterschied ausmacht.

00:34:47: War dein Mann da gleiche Meinung?

00:34:48: Also war das für den genau so okay?

00:34:51: Kann auch ne Fragezeichen geben.

00:34:52: Ja, da hatte ich echt Glück auf jeden Fall.

00:34:56: Klar es war für ihn ungewohnt und am Anfang habe ich mich immer erst mal damit gerettet.

00:35:00: so ja ist bestimmt bald vorbei.

00:35:03: Aber nee er fand das nie schlimm hat ja auch gesehen dass wir dadurch einfach ein total entspanntes Leben hatten.

00:35:10: Wir hatten alle drei Kinder Ich hatte auch Hausgeburten also meine erste Tochter im Geburtshaus Und die anderen beiden dann zu Hause in Pool.

00:35:18: Es war so entspannend wird nichts.

00:35:21: Es war einfach immer durchweg entspannt und dadurch hat er sich auch gesagt, joa funktioniert

00:35:28: ja.

00:35:28: Warum soll ich jetzt hier mal holen?

00:35:29: Ja genau.

00:35:30: Okay das ist sehr besonders.

00:35:33: Wie lange bist du gestellt worden?

00:35:35: Ja, ich auch tatsächlich vier Jahre.

00:35:40: Ich weiß nicht wie mein Vater so gestanden hätte aber da der ja nicht da war konnte er da auch nicht reinreden und sie hatte auch schon damals das Buch gelesen und hat diese Philosophie verfolgt.

00:35:50: Okay super interessant also weil dass da können wir eine ganze Stunde draus machen dieses was das macht oder was es eben nicht macht wobei ich das trotzdem auch noch manchmal unterscheiden würde wenn die Mutter Milch nicht so gesund und wirklich aus reiner Liebe sozusagen besteht, sondern da noch ein paar andere negative Themen getrunken werden, sage ich jetzt mal.

00:36:18: Weil die Mutter nicht loslassen kann, weil sie solche Themen hat, dass sie das Kind extra an sich binden will, obwohl es schon längst irgendwie Salamibrot ist und gerne Fußball spielt

00:36:28: usw.,

00:36:30: aber da ... Wird da in dem Buch auch davon gesprochen?

00:36:33: Äh,

00:36:34: nie.

00:36:35: Das kann ich noch... Nee!

00:36:37: Weil das machen die Urvölker.

00:36:39: Aber sie haben dann nicht schon ein Thema.

00:36:41: Ich

00:36:41: weiß es nicht.

00:36:42: Okay, aber im Zafel ist das auch nochmal wieder anders weil es eben so dazugehört und dass alle machen.

00:36:50: So wie's bei uns eben alle anders machen.

00:36:54: Und da kommen wir wieder zu einem meiner Lieblingsthemen Wie sind wir geprägt?

00:36:57: Das ist was für eine Kultur kommen wir.

00:36:59: Wir machen unsere Eltern, die ängsten Freunde und so denken wir, das ist ja auch nicht falsch, so ist das Leben.

00:37:05: Und so ist es auch richtig!

00:37:08: Ja man kriegt dann halt auch immer erst mal ziemlich einen Widerstand wenn man's anders macht.

00:37:15: Schon allein natürlich auch einige Freunde, die dann zum Beispiel ein bisschen stärker sich vegan ernährt haben ohne dass jetzt anderen aufzuzwingen.

00:37:22: Das war ganz seltsam in der Familie, wo sie dann quasi kaum noch eingeladen.

00:37:27: Weil die komischen Veganer ... Also es sind ja auch seltsame Aktionen, woran man dann plötzlich bewertet wird.

00:37:36: Aber das wär wahrscheinlich in den Naturverkern.

00:37:38: Auch wenn eine sagt, ich kaufe mir jetzt, ich geh jeden Tag irgendwie sechs Stunden um an so ne Babymilch zu kommen?

00:37:44: Die wäre auch aus.

00:37:45: Ja genau, absolut.

00:37:47: Würde ich auch nicht raten.

00:37:49: Weiß ich nicht, obwohl Sie vielleicht denken würde weiß was Ich hab überhaupt keinen Bock auf'sstellen.

00:37:52: Also das ist immer wieder die spannende Frage.

00:37:55: Ja, es ist ja auch.

00:37:56: Ich finde es auch wichtig dass man immer wieder aufhin weist Es gibt nicht den einen richtigen Weg.

00:38:05: weiß natürlich auch, dass viele Frauen ganz früh schon Schmerzen haben.

00:38:10: Und inwiefern das jetzt eigentlich mal psychisch ist?

00:38:12: Weil man sich Druck setzt weil der Druck von außen groß ist.

00:38:16: Ich glaube schon, dass er stark mit rein spielt und trotzdem ist es eine Wahrheit einer Realität und manchmal gibt's halt viele Wege die dann oder eben man sagt ich stehe unter so viel Druck meine Milch ist vielleicht nicht ganz wie das Beste oder was auch immer aber Am Ende zählt, dass da jeder im Frieden sein kann.

00:38:35: Und ...

00:38:36: Mhm.

00:38:40: Ja dann hast du dich aber vor deinem Mann getrennt oder ich euch gemeinsam?

00:38:45: und welche Ängste hatest du?

00:38:50: Weil du aus der Familie gekommen bist, die eben schon so war.

00:38:56: Was war deine Angst?

00:38:57: Ja, also es ist ja jetzt ungefähr knapp anderthalb Jahre her.

00:39:04: Ich hatte drei Kinder die jetzt auch nicht ganz zu groß waren und ich war immer schon lange selbstständig tätig.

00:39:13: aber dass ich da komplett auf eigenen Füßen alles finanzieren muss, alles organisieren muss...

00:39:21: Aber wieso musst du das finanziell alles alleine stemmen?

00:39:26: Dann nach der Trennung.

00:39:27: Ja, also erstens wir haben Fünfzig-Fünfzig Aufteilung, das heißt Unterhalt steht mir da nicht zu und ja... Also ich habe meinen Anteil am Haus verkauft hatte also ein bisschen Budget, habe aber auch viel unternehmerisch gemacht.

00:39:42: So dass viel da auch direkt wieder reinfloss in meine Arbeit haben uns aber so geregelt tatsächlich.

00:39:49: Also ich hab das auch mit meiner Mutter die natürlich jemand ist der sagt für die Frauenrechte und kämpft da auch Und da hatte ich ein großes Thema.

00:40:03: Für mich war bedeutsam dafür einzustehen Mein Mann dann nicht zum Feind zu machen Und da merkte ich interessanterweise, dass auch gerade die Worte meiner Mutter das sehr stark getriggert haben, ihnen da zum Feindbild zu erklären.

00:40:17: Das wollte ich auf keinen Fall.

00:40:19: Insofern habe ich immer wieder mit ihm viel gesprochen.

00:40:21: wie geht's finanziell?

00:40:24: mich weiter auch immer finanziell unterstützt, bei allem was ich so im alltäglichen brauchte.

00:40:29: Hat aber auch gesagt hey das Bestreben ist doch dass du arbeitest und dass du ein gutes Einkommen hast und ich immer geschaut habe.

00:40:41: für mich ist sozusagen einen ganz wichtiger großer Wert selbst Ermächtigung Ja, natürlich irgendwie auf einem Main stehen klar.

00:40:50: Aber ich will auch nicht... Ich weiß die Dynamik wenn man sozusagen nur noch sich von außen unterstützen lässt wie man nicht unbedingt träge wird aber man entwickelt Ängste.

00:41:02: was kann ich eigentlich überhaupt noch?

00:41:04: und da wieder rauszukommen ist oft viel viel schwerer als wenn man sagt so nein Ich bin jetzt auf mich gestellt und ich mache das hier.

00:41:12: Und ich gehe jeden Tag, mach die Dinge auch, die mir schwer fallen, die außerhalb meiner Komfortzone sind um sofort schnellstmöglich da meinen einen Weg zu kreieren dass ich das aus mir heraus kann.

00:41:25: Ja.

00:41:26: Und das war damals.

00:41:27: also du warst ja dann selbstständig?

00:41:29: Was hast Du gemacht?

00:41:31: Also an sich mache ich Coaching Beratungen Unternehmensberatung Seminare aber auch im Bereich Vermehenaufstellung und schreibe Bücher.

00:41:39: Und ich habe zwei große Projekte, eine ist ein jährliches Festival für Unternehmerinnen und das andere ist der plante Bau eines großen Resorts mit einem japanischen Architekten.

00:41:50: Das ist so ein langes Ongoing-Projekt dass jetzt schon seit zwei Jahren läuft die Planung und die ganzen Beantragungen und sowas und es gibt auch viel viel Geld in großer Summe um die es da geht an Investitionen Und genau das sind die Sachen, an denen ich arbeite.

00:42:06: Wie passt das alles zusammen?

00:42:07: Das klingt jetzt nach sehr viel unterschiedlichen...

00:42:09: Ja also schlussendlich ist es das Thema Selbstemächtigung und Unternehmertum und da auf verschiedenen Wegen.

00:42:18: zum einen ist so die Heilung mit sich selber um da einfach in seiner Kraft zu sein als Frau und entsprechend dann sich auch aus meiner Sicht in dieser Kraft um andere kümmern zu können und nicht umgekehrt.

00:42:32: Und dann aber auch mutiger zu sein, sich selbst da große Träume und große Realisierungen zuzutrauen, um einfach diese Abhängigkeit zu kommen.

00:42:43: Für mich war immer ein ganz großer Anspruch, der auch zeitweise ... überkompensiert war, so im Sinne von und ich will eigenständig sein.

00:42:52: Ich hab halt das bei meinen Eltern so erlebt meine Mutter war so emotional abhängig von meinem Vater und das wollte ich auf keinen Fall.

00:42:59: War dann wieder ein bisschen übertrieben manchmal.

00:43:02: also ich durfte da auch die Mitte dann irgendwann finden.

00:43:05: aber im Kern habe ich schon gewusst es hat meine mutter unfassbar frei gemacht auch als sie sich getrennt hat und einfach weiter auch erlaubt hat, sie selbst zu sein.

00:43:17: Und eine eigenständige Frau zu sein weil die Verheirateten oft einfach ganz schnell, ganz still und angepasst wurden in ihrer Generation.

00:43:25: Da wusste ich schon Mensch das ist das Endergebnis da eigenständig zu bleiben zu sein ist das was Ich mir wünsche.

00:43:34: als Mensch was ich mir wünschte.

00:43:35: für meine Kinder.

00:43:37: der Ebene möchte ich gern Beziehung führen.

00:43:39: Und insofern sind all diese Projekte wie dieses darauf hinarbeiten, dass man einander schlussendlich auf Augenhöhe begegnen kann weil auch eine Frau sich finanziell und im Leben so selbstständig fühlt.

00:43:55: und ist das sie das überhaupt wahrhaftig fühlen kann.

00:43:59: Weil wenn ich denke ja ich bin aber finanzielle von meinem Mann abhängig dann wie soll ich dem denn am Ende wirklich auf Augenhör begegne?

00:44:07: Sehr schwierig, also würde ich auch sagen.

00:44:11: Ist das ein Unterschied für Männer und Frauen?

00:44:14: Also jetzt war es für deinen Mann leichter?

00:44:20: Nee.

00:44:21: Okay, das heißt ihr wart da wirklich... Beide gleichermaßen herausgefordert, weil ihr die ist fünfzig-fünfzig-Moderle hätte.

00:44:27: Eine Woche sind Kinder bei dir und eine Woche ... Ja

00:44:29: also nicht durch die Kinder.

00:44:31: das organisatorische ... Nee ja!

00:44:34: Also wirklich mein... Vom ersten Tag an meinen Ziel war Selbstständigkeit meiner Kinder.

00:44:41: Ich habe gestillt damit sie selbstständig sein können Nicht um sich an mich zu binden Und ... Erklär

00:44:47: mal das?

00:44:49: Also wenn du jetzt vier, fünf sechs Jahre stillst Damit Sie sich damit sie nicht an dich geboten sind?

00:44:56: Ja, weil ich ... mein Gedanke war immer eine starke emotionale Bindung.

00:45:06: Eine starke Urvertrauen sorgt sofort für einen Wunsch nach Freiheit und Selbstständigkeit.

00:45:12: Das unterscheide

00:45:13: ich.

00:45:13: Und das ist die emotionale Bildung.

00:45:16: Die ist mir wichtig!

00:45:18: Das hat dem dazu gefördert, dass sie da keine Angst aufbauen mussten.

00:45:22: Dass sie mich verlieren könnten irgendwie oder dass ich irgendwie ja nicht emotional verfügbar bin oder so Genau.

00:45:30: und ist das nicht ein bisschen stressig?

00:45:32: also stelle es mir vor Ich habe das bei einer Freundin Die macht es auch Aber sie arbeitet frei und hat so ein paar Sachen sozusagen aber sie ist eben nicht Wirklich fürs Geld verdienen verantwortlich sozusagen.

00:45:45: das macht jetzt in dem fall der neue partner Ja.

00:45:50: Ich stelle mir das so vor, dass manche Jobs gar nicht gehen, wenn man eine Woche die Kinder hat und drei ist auch etwas anders als eins.

00:45:59: Und eine Woche bist du ja all free.

00:46:01: Kannst du machen wie du willst?

00:46:02: Genau!

00:46:03: Wenn ich jetzt Schichtdienst hätte oder sowas, kann ich mir natürlich gut vorstellen, dass es schon anspruchsvoll wäre... Das war aber auch für mich damals ein Grund, mich selbstständig zu machen.

00:46:15: Vorher bin ich immer noch eine Stunde nach Hamburg gependelt und war Informatikerin.

00:46:20: Und das war zwar ein guter Job oder recht flexibel, konnte auch viel von zu Hause machen.

00:46:26: Aber es war trotzdem sehr unter diesen Zwang, irgendwann da zu sein um das alles zu machen hab das bewusst beendet, weil ich wusste okay.

00:46:34: Ich muss da irgendwie einen Weg kreieren der mit Kindern gut geht.

00:46:38: Wo die ... wo ich zwischendurch einfach mal kurzes Kind vom Kindergarten abholen kann und dann spielen die wieder eigenständig oder sind sie verabredet?

00:46:44: Dann habe ich wieder kein Thema aber ich muss sie halt abholern.

00:46:47: Oder ich muss irgendwie da sein, ich muss verfügbar sein.

00:46:50: Das ist dann schlussendlich nicht zeitaufwendig, aber ich musste da sein.

00:46:55: so also das war wichtig da.

00:46:57: deshalb bin ich diesen Schritt gegangen

00:47:00: Okay.

00:47:01: Und heute, du berätst auch Unternehmen oder bist in Unternehmen aber auch irgendwie Einzelpersonen?

00:47:08: Ja genau also ich bin im Endeffekt mache eine Weiterbildung vor allem.

00:47:11: Ich habe auch so durch meinen Vater und seine unternehmerischen Tätigkeiten hab' ich das Feld Servant Leadership aufgebaut.

00:47:19: Und da mache ich Weiterbildung, wo ich im Endeffekt ganz viele auch so psychologische Dynamiken erkläre Beziehungsdynamiken und wie wir dann damit umgehen können.

00:47:30: Und schlussendlich das große Ziel ist als Team zusammenzuarbeiten, egal ob ich jetzt zum Beispiel mit meinem Mann oder meine Kinder als Geschwister als Team oder ich mit meinen Schwestern oder eben ein Team dass ich führe beruflich.

00:47:44: So das ist das große Ziel.

00:47:48: Da mache ich eine Weiterbildung, die geht dann sechs Monate durch das leere Servendeadership.

00:47:54: Okay und weil es natürlich dein großes Thema ist?

00:47:57: Ja

00:47:57: genau, sich da auch so gegenseitig zu akzeptieren wie man ist!

00:48:01: Genau naja und Teambuilding im neueren Sinne, weil vor New Works sozusagen war ja Teambuilding der von oben sagt was unten zu tun ist.

00:48:12: Und alle halten die Schnauze und machen das was zu tun isst.

00:48:15: also kenne mich nur bedingt aus aber... würde ich sagen, kann nicht trotzdem beurteilen.

00:48:19: Ist jetzt so dieses ganze New Work-Thema?

00:48:22: also inzwischen hat es ja da noch alle möglichen anderen Versionen jetzt gegeben aber das hilft dir an der Stelle.

00:48:29: oder bist du sozusagen mit geschwungen?

00:48:32: Ja total!

00:48:33: Ich komme aus der Informatik wie gesagt und da ist das alles schon seit Jahrzehnten WUKA World und New Work und damit bin ich dann durchs Studium auch groß geworden.

00:48:46: Was macht dein Mann?

00:48:47: Der ist Produktmanager, also auch Informatiker.

00:48:52: Also das geht in dem ganzen Feldern weil es finde ich einfach super spannend, weil ich glaube nur dass wir schon angesprochen haben, dass es in ganz vielen Berufsfeldern eben nicht geht oder so viel Stress ist vielleicht auch für beide.

00:49:06: und wie viele jetzt in eurem Freundeskreis die auch getrennt sind machen auch dieses Fünfzig-Fünfzig Modell weißt du das Keiner.

00:49:22: Also ich hab mehr verheiratete Freunde als jetzt getrennt lebende, sozusagen so.

00:49:27: in zweiter Reihe habe ich dann, kenne ich einige die jetzt getrannt geschieden sind?

00:49:32: Nee keiner, da haben alle die Mütter.

00:49:35: die primäre Sorge tragen sie.

00:49:39: Okay also die leben das Modell was du nicht empfehlen würdest?

00:49:42: Ja also es ist schade!

00:49:47: Es ist natürlich auch eine andere Belastung, finde ich.

00:49:49: Aber ich sehe halt auch sehr oft immer mehr wie viele Frauen da auch unfassbar sich an das Kind klammern und halt wirklich auch... Ja, das fängt dann damit an, oh nee es ist heute krank!

00:50:01: Es kann leider nicht zum Vater das wirklich boykottieren dass das Kind zum Vater kann und das ist halt dann wiederum mein Thema.

00:50:08: Ich weiß halt Wie wichtig der Vater ist für ein Kind.

00:50:11: Egal wie seltsam er ist, egal was er alles falsch macht, egal wie sehr das Kind vom Fernseher hockt oder sowas... Der Papa ist da!

00:50:17: Das ist so bedeutsam und ich bin froh, dass war wirklich eine Sache die meine Mutter auch besonders gemacht hat.

00:50:25: Da waren... immer standen überall Fotos von meinem Vater, von meinen Schwestern bei uns.

00:50:30: Ich hab schon zu ihm Papa gesagt bevor ich ihn wirklich kannte und mein Sie erzählte das letztens auch so ja und dann haben wir uns gesehen und nicht so Papa!

00:50:37: Und er war völlig schockiert Auch deshalb weil er wurde nie von seinen Töchtern Papa genannt Er wurde immer Werner genannt.

00:50:44: Mein Vater ist halt so, der ist der von der Sechziger-Generation alles immer ganz... Ja genau und insofern war das für ihn total ... ungewohnt.

00:50:54: Ja, und ich... Es ist leider

00:50:54: so ein bisschen einengend.

00:50:57: Und dann hat er sich immer das zu lieben gelernt!

00:51:00: Das war wiederum von meiner Schwester ganz seltsam, weil die haben ihn immer nur Werner genannt.

00:51:03: Und meine eine Schwester hat wirklich später als Erwachsene angefangen, ihn Papa zu nennen.

00:51:08: Und für sie war das ganz wichtig endlich mal Papa sagen zu dürfen.

00:51:12: Sehr gut aber da kommen wir mit dem was du eben beschrieben hast auch wieder zurück zu dem wie viele Manipulationen dann zwischen den getrennten Eltern bewusst oder unbewusst stattfindet und viele dann versuchen, die Kinder auf ihre Seite zu bringen in der Hoffnung dass sie nicht alleine sind.

00:51:33: Dass sich die Kinder für sie entscheiden und diese unendlichen Ängste die da mit schwingen

00:51:41: also kann man auch

00:51:42: anders umdrehen was dafür Druck auf dem Kessel ist für Kinder und da sind ja diese Loyalitäts Konflikte finde ich immer noch viel zu wenig benannt.

00:51:55: Ja, es fängt mit so Kleinigkeiten wie Fotos an.

00:51:57: also das erste was natürlich passiert ist in dem Haus wo die Kinder leben jegliche Fotos gemeinsam.

00:52:04: Fotos werden abgehängt und natürlich derjenige der verbindet damit einen Schmerz will die andere Person dann erstmal nicht Präsent sehen, wir diese gemeinsamen Bilder nicht sehen.

00:52:14: Aber für die Kinder ... Was ist das für ein Signal?

00:52:17: Für die Kinder gehören die Eltern nun mal zusammen.

00:52:20: Sie haben ja nur diese Eltern!

00:52:22: Das

00:52:22: wird sich nicht ändern im Leben.

00:52:23: Eben und egal ob sie jetzt ein Liebespaar sind oder nicht, es sind halt das innere von mir.

00:52:28: Und das war auch zum Beispiel einen Weg meiner Heilung ein Bild in mir zu entwickeln.

00:52:34: Es ist so verrückt, aber man hat kein inneres Bild.

00:52:37: Man sieht sich so allein dann vielleicht eben noch mit einem Elternteil und dann sieht man in weiter Ferne den Rest.

00:52:43: Und man kriegt es in sich nicht zusammen, sich mit den Eltern gemeinsam zu sehen weil man in sich sieht man sofort Boom-Konflikt!

00:52:52: Da ein Bild zu entwickeln, so ja das darf ein Bild sein.

00:52:57: Es darf da sein die dürfen friedlich nebeneinander stehen.

00:53:00: Das ist die größte Herausforderung am Anfang und ganz ganz verrückt.

00:53:04: man hat das nicht Und damit ein Her geht halt auch so ein Gefühl von Man fühlt sich nicht ganz.

00:53:10: Man fühlt sich immer so halb.

00:53:11: Man füllt sich halt los dann mit unter Und insofern sind das so Kleinigkeiten, zum Beispiel auch auf die ich Penibel heute achte.

00:53:21: Dass da Fotos hängen und dass wir liebevoll übereinander sprechen.

00:53:25: Also das ist die Selbstverständlichkeit.

00:53:28: Wir haben da eigentlich keinen Grund zu... Aber selbst wenn wir das hätten, ist für uns beide ganz klar.

00:53:34: Wir sprechen wertschätzen liebevoll über den anderen und wir fragen nach hey wie war's denn?

00:53:39: Das sind all so Kleinigkeiten die dann aufhören.

00:53:41: man fragt nicht mehr nach weil es wehtut wenn man hört dass das Kind da Spaß hatte.

00:53:45: Wie schrecklich ist das für ein kind wenn es weiß oh ich kann der Mama nicht erzählen was ich gestern erlebt habe weil die findet das doof Die freut sich gar nicht mit mir darüber dass das schön

00:53:52: war beim schwimmen

00:53:54: So und das sind also kleinigkeiten und Kind sich sukzessive, weil es den Schmerz der Eltern spürt zurücknimmt nicht mehr freut.

00:54:04: Damit einhergeht dann oft auch dieses Gefühl man verliert seine Lebensfreude, weil man sich nicht mit anderen freuen kann.

00:54:11: jedes mal wenn man's erzählen will boom haut der schmerz rein kriegt man irgendwie negative blicke bis man sie irgendwann aufhört und dadurch wird man halt auch immer stiller und hört auf überhaupt noch irgendwas zu teilen.

00:54:24: Das sind diese Kleinigkeiten, auf denen man da sehr leicht am Ende eigentlich achten kann.

00:54:29: Aber die eben bedeuten, man muss seinen eigenen Schmerz anschauen.

00:54:32: Es reicht nicht zu sagen der ist jetzt weg aus dem Blickfeld dann brauche ich mich damit nicht mehr zu beschäftigen.

00:54:38: Der schmerz ist da und solange er da ist nimmt er Einfluss Auf ein selbst auf die neue Beziehung auch Und natürlich auf die Kinder und dahin zu schauen und zu sagen nein Lass nicht eher locker, bis ich meinen eigenen Schmerz hier geheilt habe in Frieden.

00:54:56: Und auch das was ich immer mache ist... Ich versuche es in Dankbarkeit zu wandeln und stelle mir die Frage warum kann ich trotz allem... Warum kann ich dafür dankbar sein?

00:55:07: Also deshalb ist für mich so Bedeutung gewesen auch zu meiner Essstörung damals dass was wirklich ist Diese Sucht ist wie ein Gefängnis.

00:55:16: Du bist in einem Korsett, du dein Körper tut Dinge und du kannst nicht mehr dagegen an irgendwann.

00:55:22: Und es macht keinen Spaß und da wieder aber einen Grund schlussendlich zu finden warum ich zutiefst dafür dankbar sein kann.

00:55:31: das war am Anfang nicht leicht Aber es war so wichtig, weil sonst müsste ich das immer in wie verstecken oder halt in wie vermeiden.

00:55:41: Und genauso gehe ich schlussendlich jetzt auch damit um, dass ich schaue okay und warum bin ich dankbar für die Trennung?

00:55:46: Warum bin ich drang dankbar dafür für die Momente, die vielleicht auch manchmal dann davor schmerzhaft

00:55:50: waren?

00:55:52: Ja und das spüren die Kinder

00:55:54: dann Genau und wirst du jetzt ein paar mal gesagt wiederholt jetzt auch nur noch einmal Es geht eben darum a den Schwarz wahr zu nehmen und ihn bei sich zu lassen Und dann eventuell auch in die Kommunikation zu gehen, das finde ich schon auch super wichtig.

00:56:11: Ich weiß nicht ob es bei den Kindern wirklich ankommt aber zu sagen mir tut es weh, aber es hat ja nichts mit dir zu tun und ich freue mich unendlich wenn du es schön hast mit Papa oder mit Mama wie auch immer auf aus welcher Sicht man das sieht.

00:56:24: und mein Schmerz ist übrigens meiner für dem bist du nicht verantwortlich.

00:56:28: Machst du das so?

00:56:30: Ja also Ja, es ist auch... Also ich schaue schon.

00:56:35: Es ist so eine Mischung aus ... Ich weiß zum Beispiel meine Mutter hat dann manchmal darüber gesprochen, Mensch und Papa hat jetzt den Unterhalt nicht bezahlt.

00:56:44: Das sind Themen wo ich sagen würde, das brauchen Kinder nicht!

00:56:49: Weil das bringt das eben wieder in ein Konflikt.

00:56:52: Muss ich jetzt wütend sein auf Papa?

00:56:54: Verhält sich Papa nicht richtig?

00:56:55: Muss ich Mama beschützen oder sowas?

00:56:57: Und da bin ich vorsichtig Das ist älternebene.

00:57:04: Wäre jetzt irgendwie so was, aber wenn es irgendwas ist, wo ich traurig bin oder wo ich gerade echt denke... Ich habe gerade echt Angst, wie ich das alles schaffen soll!

00:57:16: Es sind halt wirklich am Anfang in den ersten Monaten, du siehst wieder dein altes Haus und dann weißt du, da musst du den Schlüssel abgeben.

00:57:26: Oh, das ist so trivial.

00:57:27: Aber es ist so ins Herz.

00:57:33: Wir haben beide jetzt neue Partner natürlich sehr.

00:57:36: Also ich freue mich so unglaublich für ihn und ich sehe Menschen zu ihm gut.

00:57:39: Und ich freu mich einfach unfassbar.

00:57:42: Und trotzdem ist am Anfang so krass oder dann macht dein Kopf sagt irgendwie sowas wie Mensch.

00:57:48: Das war jetzt aber schnell oder sowas.

00:57:53: Das darf ja da sein, das ist für was ja vollkommen in Ordnung.

00:57:57: Aber klar ist auch, was macht mit deiner Körpersprache?

00:58:00: Egal ob du es aussprichst oder nicht.

00:58:01: Dein Kind steht neben dir und deine Körersprache so ab!

00:58:05: Na gut, du stellst schon mal das Atmen ein.

00:58:07: Kinder wissen das ja sofort.

00:58:09: Genau.

00:58:12: Das spreche ich dann halt auch mit denen drüber und sag, da löst gerade manches Gefühle in mir aus.

00:58:19: Ich muss es gar nicht unbedingt jetzt immer explizit benennen, was es jetzt war aber dass es da ist nichts mit ihr zu tun hat.

00:58:27: Weil das ist auch etwas, was ich so als Kind immer wieder erlebt habe.

00:58:29: Meine Mutter war irgendwie schlecht drauf und ich dachte, oh, ich bin ... Und ich hab's dann halt ab, also unsere Kriegte ich Vorwürfe?

00:58:36: Weil ich hab immer grad nicht weggeräumt genau!

00:58:38: Und es war so um Gott.

00:58:40: Also, weil ich jetzt hier die Tasse an der falsche Stelle gesetzt habe.

00:58:44: Bin ich irgendwie der schlimmste Mensch auf diesem Planeten?

00:58:47: Oh Gott!

00:58:48: Und dann hast du so Paniken.

00:58:49: was darf ich überhaupt noch machen damit ich hier nicht irgendwie gleich was um die Ohren kriege.

00:58:53: Dabei hat es nichts mit dir zu tun und diese Differenzierung ist so bedeutsam dass ein Kind im besten Fall kriegt das natürlich nicht ab den Vorwurf durch eine Banalität aber Selbst wenn das passieren würde, dass es versteht.

00:59:08: Das hat eigentlich gar nichts mit mir zu tun und der Ursprung ist ein anderer.

00:59:15: Also das heißt, du berätst auch Paare in Trennung?

00:59:17: Weil jetzt habe ich so verstanden dass du eher ein Unternehmen bist und Teamsmittel aufbaust.

00:59:23: Ich hab viele Kundinnen die in Tränung sind also bislang keine Paare oder die jetzt eine Trennung hinter sich hatten und dann diese ganze Phase danach weil es schon ist... Also ich zum Beispiel würde sagen Trenning ist nichts per se Schlimmes und man muss nicht Man muss nicht bis ans Ende seines Lebens verheiratet sein.

00:59:47: Gleichzeitig habe ich schon das Gefühl, wir werden immer einen Weg gemeinsam gehen und das auch unabhängig von den Kindern schlussendlich.

00:59:54: Wir sind so miteinander verbunden.

00:59:56: Wir haben in wie achtzehn Jahre zusammen quasi täglich verbracht.

00:59:59: Das ist doch eine wunderschöne Zeit!

01:00:05: Löschen aus meinem Gehirn.

01:00:07: Oder schlecht reden müssen, die waren einfach wunderschön und insofern sind wir immer ein Team und unterstützen uns auch.

01:00:16: Und was wollte ich jetzt sagen?

01:00:19: Also genau in Trennung und diese Phase nach der Trenning kann so unfassbar viel kaputt machen.

01:00:27: das ist von nur noch.

01:00:29: Anwälte reden miteinander.

01:00:30: Wir versuchen Geld überall raus zu quetschen.

01:00:33: Also ich bin zum Beispiel auch jemand, der eher sagt Mensch lieber lass ich ihm das Geld oder lass ihm das Haus, lass ihn das Auto.

01:00:40: weiß er unterstützt mich wann immer ich es brauche und langfristig wird dass auch alles sozusagen seinen Weg finden an exakter Gerechtigkeit sozusagen und bin da.

01:00:52: aber eher, dass ich sage das lasse ich dir damit du jetzt auch im Frieden sein kannst.

01:00:57: und weiter wir einfach gerne einander unterstützen.

01:01:00: Und Binder und wir haben zum Beispiel wir haben auch nie Anwälte gebraucht.

01:01:03: also man braucht ja einen für die Scheidung aber ansonsten ja und dass diese Phase nicht alles zerstört finde ich so so wichtig zum Beispiel.

01:01:14: Mhm

01:01:14: toll sehr schön.

01:01:16: Ja Ich würde sagen, das Wichtigste ist raus.

01:01:22: Oder hast du noch was?

01:01:22: Oh, das würde ich jetzt aber gerne nochmal allen mitgeben!

01:01:26: Einfach nur der Impuls... Also erwachsene vergessen manchmal es geht um das Wohl der Kinder und ja auch um unseres, das ist super wichtig, aber gerade dafür nicht im Sinne von dann schlucke ich Dinge runter sondern im Sinne vom und deshalb schaue ich da hin gehe ich diese Schritte, die mir erst mal wehtun.

01:01:49: Die ersten Mal so, ah!

01:01:50: Ich muss da hingucken und das mag ich gar nicht.

01:01:52: oder ah, ich muss in dieser Selbstständigkeit und ich mag das gar nicht zu tun zum Wurde der

01:01:58: Kinder.

01:01:59: Na ja, und zum eigenen dann auch top.

01:02:02: Ja.

01:02:03: Schön.

01:02:04: Wunderbar.

01:02:05: Ich danke dir sehr, ganz viel gelernt heute wieder.

01:02:08: Leoni Malinowski war bei mir und bei Insta finden dich alle unter Reise

01:02:13: zum Bewusstsein.

01:02:15: Also, ich verlinke das alles wie wirklich und freue mich sehr, dass du heute bei mir warst.

01:02:19: Dankeschön!

01:02:38: Das war All of Me von heute.

01:02:41: Danke, dass Du dabei bist.

01:02:43: Ich hoffe wir konnten Dich inspirieren und Du hast etwas für Dich rausgenommen was Dein All Of Me reicher und vollständiger macht.

01:02:52: Lass uns in Kontakt bleiben.

01:02:53: Schreib' mir gerne auf Insta Facebook oder LinkedIn um von heute an und im Zukunft ein wundervolles ALL OF US

01:03:02: zu

01:03:02: leben.

01:03:04: Und ganz zum Schluss lasst mir gerne auf den entsprechenden Kanälen Likes da, dann wächst all of me und kommt zur vollen Blüte.

01:03:11: Das wünsche ich mir!

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