#67 In die eigene Größe kommen mit Julia von Winterfeld

Shownotes

Die Lebensmitte - ist der Lebensabschnitt, den Julia von Winterfeld heute am liebsten begleitet, denn es geht um Liebe, Hoffnung und Güte für sich selbst, für die anderen und die Erde. Für sie ist es förmlich ein Ruf der Lebensmitte, der nicht überhört werden möchte. Julia und ich kennen und begleiten uns schon lange und es lag einfach oben, dass wir jetzt eine Cocreation unserer beiden Podcasts („allofme“ und „The MidL.i.F.E. Podcast) gestalten. Hiermit geschehen!
Wir reden über Wechsel ,- ja, hormongesteuert, aber das Brett ist doch viel zu dünn gebohrt, wenn wir Wechsel nur auf die Hormone beziehen. Denn in Wahrheit wechselt quasi alles und ein völlig neues „allofme“ kann in diesen super spannenden Jahren in uns Frauen geborgen werden.
Wir sprechen über die enorme Geschwindigkeit unserer Zeit und wie wir trotz des Tempos stimmiger mit uns umgehen können.

Und am Schluss wie immer der Reminder an Eure Gesundheit:
Cellagon regeneriert Eure Zellen auf natürlichste Art. Ein Konzentrat aus 80 Lebensmitteln (Gemüse, Obst, Kräuter etc) unterstützt Euch täglich dabei.

Der Link dazu ist wie immer auch in meiner bio.

946854.cellagon.de

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00:00:07: Und dann stehst du vor diesem Spiegel, all seinen Stücken.

00:00:10: Der Spiegel hält sich aber noch irgendwie zusammen... ...aber du siehst schon alle Risse und denkst so nee!

00:00:16: Und du willst in dem Moment nicht das Glas runterfällt?

00:00:20: Weil dann siehst Du ja gar nichts mehr und dann macht's Angst.

00:00:24: Und ich weiß wie ich so dieses Versuchte einfach das Leben sowie also ich will es gar nicht so dramatisieren das Leben, aber vor allem in der Arbeit diese Spiegelbild noch aufrecht zu erhalten.

00:00:37: Und ich glaube, das was du auch beschreibst also sobald dann ein Stückchen runterfällt oder dann irgendwann mal alle Stücke runterfallen von diesem Spiegl, dann bist du erstmal total brach und auch in meinem Leben zumindest völlig verloren.

00:00:54: Keine Ahnung!

00:01:06: All of me ist der Podcast, der dir ermöglicht dich selbst zu finden.

00:01:11: In mir meinen unterschiedlichen Gästen ihren Geschichten Impulsen, Konzepten und Wahrheiten spiegelt sich alles was auch in dir

00:01:20: ist.

00:01:21: Neugierig?

00:01:23: Wenn du in der Tiefe Lust hast dir zu begegnen dem was Du schon von Dir weißt Und all dem was du noch nicht von Dir Weißt Dann bist du hier goldrichtig Denn All of me is ALL OF YOU.

00:01:40: So vieles was ich erlebt und erfahren habe teile Ich mit meinen Gästen die ihre Geschichten

00:01:45: mitbringen.

00:01:47: Lasst uns zusammen in die Magie des Moments eintauchen, wenn Worte sich mit Gefühlen und inneren Bildern verweben und eine tiefe Verbindung entsteht.

00:01:56: Wenn deine Geschichte zu meiner wird und wir alle eins

00:02:00: werden.".

00:02:18: Sportlerin, Köchin, Zuhörerin oder Kürzer all of me von Herzen Willkommen

00:02:26: in meinem

00:02:27: Podcast.

00:02:30: Herzlich willkommen bei All Of Me!

00:02:32: Ich freue mich, dass du ein Wunderfall

00:02:37: kamst und ich sage erst mal bevor auch sage ich habe einen wundervollen Gast welcome to the midlife podcast eine sehr schöne neue Form des Zusammenkommens, zwei Podcasts und ich habe auch eine wunderbare Gästin.

00:02:56: Ich freue mich sehr, Sie sehr traut man dich hier zu haben und dass wir dieses hier zusammen gemeinsam angehen.

00:03:06: Ja, wundervoll!

00:03:07: Habe ich deinen Namen gedacht?

00:03:08: Nee!

00:03:09: So wie ich sitze in Blankenese bei mir Zuhause mit der Wunderfohlen Julia von Winterfeld Und die gefühltsechten von euch kennen Julia auch schon.

00:03:22: Das ist aber jetzt wirklich schon mehrere Jahre her und ich habe heute morgen so beim Zähneputzen drüber nachgedacht, dass es sich anfühlt als wären irgendwie zwanzig Jahre dazwischen gewesen.

00:03:35: und da kommen wir glaube ich zu unserem... Zu einer unserer Überschriften heute.

00:03:40: also wir haben ganz viel gemeinsame Themen.

00:03:43: Also All of Me hat ganz viel zu tun mit deinem großen Mitleif Mit deinem Riesenfeuer, was das Thema Midlife angeht und wir reden über die Zeit.

00:04:02: Oder haben da schon ... Du warst noch kaum in der Haustür?

00:04:04: Das ist gerade mit der

00:04:07: Zeit!

00:04:08: Und ja vielleicht sagst du mal wie es jetzt in deinem Podcast war weil da kamen wir dann in die Richtung Wie geht Zeit heute?

00:04:22: Es ist so wahnsinnig schnell und gefühlt.

00:04:25: Was ich eben sagte, sind zwanzig Jahre her seit wir uns gesehen haben einfach weil so viel passiert ist.

00:04:31: Ja krass nicht?

00:04:33: Also genau wenn ich jetzt auf heute blicke habe das Gefühl dass die Zeit rast aber Ich rase mit, also im Sinne von es ist mir schon bewusst was da jetzt gerade so alles passiert.

00:04:48: Also es geht nicht an mehr vorbei und Schwups ist die, sag ich mal, die lineare Zeit dann weg?

00:04:55: das ist es... Das ist nicht.

00:04:57: Und genau so bin ich heute hier, nicht in diesem rasenden sondern mit dem Gefühl von einer Schnelligkeit und damit dass die Zeit im Moment sehr, sehr kurz sich anfühlt und darin ist aber so viel.

00:05:16: Und somit ist es fast wie ein Gummiband.

00:05:18: Es würde sich so ausdehnen obwohl wir sehr schnell durchgehen.

00:05:24: Ich bringe uns aber auch noch mal ganz kurz zurück zu dem Gefüße.

00:05:28: echt weil ich finde schon es lohnt sich noch einmal in dieser Zeit zu sein denn aus meiner Sicht haben wir nicht darüber gesprochen, als ich bei euch war auf dem Podcast.

00:05:42: Wie es überhaupt dazu kam und deshalb ist so schön dass wir jetzt drei Jahre später vier Jahre später glaube ich sogar vier Jahre hier wieder zusammenkommen.

00:05:51: denn ich genau sehe auch bei dir was sich alles getan hat in dieser Zeit Und als du mit diesem Podcast begonnen hast, mag ich mich daran erinnern.

00:06:04: Dass es für dich wirklich so eine Offenbarung war, deine Stimme in die Welt zu bringen und wie wir auch sozusagen eine gemeinsame kleine Reise machen im Wald und da entsprechend geschrieben haben um Stimme zu praktizieren.

00:06:27: Und ich bin beeindruckt, wie dann deine Stimme jetzt bis hierhin und sicherlich auch weiterhin sich getragen hat.

00:06:34: Und sich ausgebreitet hat.

00:06:37: Also das mag ich erst mal so im Rückblick zurück in die Vergangenheit zu gehen um diese Zeitreise einfach nur stimmig

00:06:46: zu betonen.

00:06:47: Mhm sehr schön ja danke könnte ich jetzt ganz lange darüber reden?

00:06:55: Ich hab's schon ganz oft erwähnt oder ich rede darüber wirklich wahnsinnig gerne und das passt auch gut zu deinem Thema.

00:07:07: Welchen Ausdruck finden

00:07:11: wir?

00:07:12: Und das ist jetzt, also wir reden natürlich viel über Frauen mit Frauen – ich finde es aber in dem Fall für Männer ist genau das Gleiche!

00:07:20: Wie

00:07:23: können rausbringen, was ist?

00:07:26: Also ich erzähle noch ein kleines Beispiel.

00:07:28: Ich werde neulich ganz wundervoll auf der Launchparty von Maren Kemper die ihr Kochbuch ausgebracht hat.

00:07:39: So, dem macht er tolle Sachen da.

00:07:41: zum Thema Darm war auch schon bei All Of Me und ich sprach mit einer sehr entfernten Freundin irgendwie vor zehn, zwölf Jahren glaube ich zuletzt gesehen Und die war toll, weil sie mich wahnsinnig lobte und sagte, ist ja Wahnsinn was du machst.

00:07:57: Dass du dich das traust und das rauszugeben

00:08:01: usw.,

00:08:02: kann ich dann nicht so gut aushalten?

00:08:03: Ich freu mich schon!

00:08:05: Und trotzdem sieh's malerin.

00:08:09: Dann hab' ich natürlich gleich gesagt weißt Du, danke dass Du das sagst.

00:08:12: Das freut mich das alles.

00:08:15: aber Dein Ausdruck ist doch auch irgendwie mega und das Wichtige ist überhaupt nur das auszudrücken da in diese Zeit zu kommen oder sich dafür Zeit zu nehmen, dass wir als Frauen eben nicht mehr zurückstehen, runterschlucken.

00:08:35: Denken, wir müssen irgendwem pausenlos gefallen.

00:08:40: Da geht für mich einfach ein Riesen-Riesen-Fenster auf und ich muss aber auch durch.

00:08:50: Weil im Moment habe ich das Gefühl, dass es mir auch deswegen so gut geht weil ich einen Ausdruck habe, der mir entspricht.

00:09:01: Ja.

00:09:01: Also durch... Ich bin Zwilling, Löwe ... Ich muss irgendwie gehört und gesehen werden.

00:09:07: Sonst ist nicht

00:09:09: gut.

00:09:11: Also Midlife, der Midlife-Podcast steht ja für Life Living in Full Expression?

00:09:19: Yes!

00:09:22: Und genau das, wie du sagst.

00:09:24: Also ich glaube es ist in der Zeit.

00:09:26: dann oder wir haben die Möglichkeit in dieser Zeit wo wir quasi die Lebensmittel erreichen zurück zu unserem ursprünglichen Ausdruck zu kommen und diesen Ausdrucks dann natürlich auszudrücken.

00:09:43: Und das ist ein Weg, den du jetzt, wenn wir es nur auf dem Podcast beziehen.

00:09:50: Den du ja schon über diese Jahre begonnen hast und der sich dann auch noch weitere Wege finden wird wie es zu einem weiteren Ausdruck kommen kann.

00:10:02: Ich glaube dieser Ausdruk in uns kann viele Wege finden sprich... Modalitäten beziehungsweise Kanäle, wie es sich dann zum Ausdruck bringt.

00:10:15: Und vielleicht ist auch das künstlerische auch nochmal ein Weg das zu tun, wie auch immer das

00:10:23: schaut.

00:10:24: Wie war das denn bei dir?

00:10:28: Also du kommst ja aus dem Corporate überwiegend.

00:10:31: ... konntest total toll deine männliche Seite ausleben.

00:10:36: Also manche sind ein bisschen empfindlich, wenn ich dann irgendwie männlich weiblich immer so unterscheide.

00:10:43: Es sitzt aber trotzdem gerade irgendwie das Wort was... ...ich stimmig finde.

00:10:50: Wie ging es für dich?

00:10:52: Oder das weiß ich aus den Gesprächen mit dir,... ...dass du zunehmend gefühlt hast irgendwie... Ich bin hier doch nicht richtig oder irgendwas ist nicht!

00:11:01: Gut genug.

00:11:02: Und das ist, glaube ich, was wahnsinnig vielen so geht in dieser Zeit, in der wir sind – Ich glaube allgemein in der Zeit, dafür braucht es jetzt kein Hormonwechsel, sondern das gilt für alle.

00:11:16: Magst du mal beschreiben wie sich das so in den letzten Jahren für dich wirklich von unten nach oben gerollt hat und du diese Welle nicht aufhalten konntest oder wolltest?

00:11:28: Ja.

00:11:29: Also genau Weißt du, wenn ich wirklich ehrlich mit mir bin?

00:11:33: Weil ich sowas von entfernt von mir selbst in dieser Zeit und das Wort funktioniert.

00:11:44: Ich habe alles geschafft was es zu schaffen galt und war mir auch nicht zu schade alles zu geben um das zu schaffen.

00:11:55: Und irgendwann mal hat mein System gesagt so nicht Das wird nicht lange gehen.

00:12:02: Ich bin da nicht die Einzige und trotzdem kann ich das noch mal so erzählen, ich bin in einem Burnout-Geras, sondern eher einfach in die Erkenntnis der Körper will nicht mehr Erschöpfung oder Müdigkeit beziehungsweise... Ich habe einfach auch gemerkt, ich komme nicht an mit den eigentlichen Qualitäten die ich habe in diesem Umfeld.

00:12:26: Und wenn ich sage die eindlichen Qualitäten und wenn wir das differenzieren wollen zwischen dem männlichen und dem weiblichen Prinzip, ich glaube meine Mitmenschen sprich mein Team würde schon sagen, ich war immer eine Person die sehr einladend war also so dass wir alle uns quasi an den Tisch setzen und dann da gemeinsam ... zu Lösungen kommen.

00:12:49: Aber eigentlich als Chefin hat man zu sagen, wo es lang geht... Also das waren einfach dann so Qualitäten die ich nicht häufig genug angewendet habe, obwohl ich eigentlich zu denen stand, sodass ich merkte nee, dass kann eigentlich nicht so gut weitergehen!

00:13:07: Aber eigentlich ja nicht gut weil es sich für dich nicht gut angefühlt hat.

00:13:11: Es hat ja niemand im Außen gesagt

00:13:12: überhaupt nicht.

00:13:14: Es war wirklich nur das eigene Erleben Und dann, ehrlich gesagt hatte ich aber auch keine Ahnung was das andere wirklich ist.

00:13:22: Also ich kann das jetzt erzählen so dieses einladende Empfangene vielleicht auch das intuitive mehr Raum zu geben Aber zu dem Zeit überhaupt also wenig Verständnis dafür dass das in mir ist.

00:13:36: Vielleicht in der Theorie oder in dem Wissen schon aber nicht durchgeholt.

00:13:42: Aber da können wir vielleicht noch mal kurz dran bleiben dass das häufig einen ... eine wirre Gefühlsgemengelage ist.

00:13:51: Absolut, absolut!

00:13:53: Und man wirklich oder ich du... also jetzt wirklich über einen längeren Zeitraum nicht zu wissen wo will es hin?

00:14:05: Wo wird ich hin?

00:14:06: Was kommt hier?

00:14:07: Habe ich jetzt ein?

00:14:08: bin ich jetzt bekloppt weil wenn ich jetzt nicht mehr die bin die vorher war was mir auch von außen ständig gespiegelt wurde.

00:14:18: Was passiert denn damit mit mir?

00:14:19: Also wirklich viele Fragezeichen.

00:14:21: Ja,

00:14:22: absolut!

00:14:22: Und ich hab da so ein Bild immer... Es ist wie du stellst dich vor dem Spiegel und bis dahin hast du irgendwas im Spiegl gesehen.

00:14:35: Dann beginnt es so langsam zu cracken.

00:14:38: also der Spiegel beginnt dann... Das ist das Wort auf Deutsch, also bericht's dann.

00:14:43: Und dann stehst du vor diesem Spiegel, all seinen Stücken.

00:14:47: Der Spiegel hält sich aber noch irgendwie zusammen... ...aber du siehst schon alle Risse und denkst so nee!

00:14:53: Und du willst in dem Moment nicht das Glas runterfällt?

00:14:56: Weil dann siehst du ja gar nichts mehr und dann macht es Angst.

00:15:01: Und ich weiß wie ich so dieses Versuchte einfach das Leben sowie also... Ich will es gar nicht so dramatisieren das Leben, aber vor allem in der Arbeit.

00:15:10: Dass diese Spiegelbild noch aufrecht zu erhalten und ich glaube genau das was du auch beschreibst.

00:15:18: also sobald dann ein Stückchen runter fällt oder dann irgendwann mal alle Stücke runterfallen von diesem Spiegl, dann bist du erstmal total brach und auch im meinem erleben zumindest völlig verloren.

00:15:31: keine Ahnung

00:15:33: weil wir haben keine Vorbilder Das finde ich.

00:15:37: Also, vielleicht hast du welche?

00:15:38: Kannst mich eines Besseren belehren?

00:15:41: Nichts was... also nichts... keine Person die jetzt mir nahesteht oder wo ich sagen würde ja das ist mein Vorbild.

00:15:49: Ich hab Menschen wie Jane Goodall und bleibt auch weiterhin im Bild.

00:15:55: dann habe ich... Jetzt komme ich gar nicht auf ihren Namen ... eine Künstlerin, die diese großen Blumenbilder gemalt hat.

00:16:03: Die dann irgendwann mal in Texas auf dem ganz zurückgezogen lebte aber eine Frau, die so... Sie kommen gleich Wettnudeln

00:16:15: haben

00:16:15: kommt.

00:16:16: Also die war auch noch ein Vorbild für mich weil ich einfach fantastisch fand nicht nur wie sie ihre Bilder meinte sondern das Leben wie sie dem begegnet ist.

00:16:26: Nämlich?

00:16:26: Wie?

00:16:27: Ja, die hat mit der Natur und auch mit dem was sie zu schaffen hat wie sie Ausdruck um das wieder auf den Ausdrucks gebracht hat.

00:16:37: Hat sie sich dem himm gegeben so und hatte es gelebt und dann Menschen auf ihrer Farm dann die da auch künstlerisch oder einfach begleitend dabei sein konnte.

00:16:48: sie lebte nicht mehr Irgendwann musste ich auf den Namen kommen, lebte dann auch nicht mehr in Partnerschaft.

00:16:54: Also das war für sie völlig fein.

00:16:59: und

00:17:01: ja

00:17:02: also für mich so ein freies Leben einfach.

00:17:10: Es wäre jetzt ein einfaches auch einmal aufs Gerät zu drücken,

00:17:14: in den

00:17:15: verschiedenen Versionen zu fragen wer es ist.

00:17:17: Ist aber wurscht weil auch da ist der Name gar nicht relevant.

00:17:19: Das geht ja eigentlich um die Energie oder um das was dich da packt.

00:17:24: und dass das Riesenthema finde ich tatsächlich aus Frauensicht eher... Ich will erst nicht die Männer

00:17:33: in die Ecke

00:17:34: stellen Aber wir haben einfach über Jahrtausende... ...überwiegend das gemacht, was von uns erwartet wurde.

00:17:46: Okay, das war jetzt für Männer auch so aber ich bin jetzt einfach total besät.

00:17:51: Um diese Zeit und diese Räume die aufgehen.

00:17:57: nur kommen wir zurück zu Vorbildern.

00:17:59: oder was passiert dann in dieser Zeit?

00:18:03: In der diese Röme aufgehen, in der wir sehr wenig Vorbilder haben Und wenn, finde ich sind es häufig.

00:18:13: Aber das ist ja auch egal.

00:18:14: Man kann viele Vorbilder haben aber eben eher... Ich hätte jetzt erst extreme Leute also die das so... Ja vielleicht extrem auch

00:18:27: für das falsche Wort.

00:18:29: Also ich finde wichtig jetzt für alle die zuhören dass es alles in Mäuse Schritten gehen darf.

00:18:39: Weil das sind die einzigen Schritte, die ein System also mein eigenes System halten kann.

00:18:44: und wenn wir in diesen Zustand oder diese Zustandsbeschreibung zurückgehen was du gesagt hast tolles Bild finde ich mit einem Spiegel wo alles langsam bröckelt.

00:18:54: genauso viele Teile braucht es ja nachher wieder um dieses innere Bild wieder ganz werden zu lassen.

00:19:05: Und dafür geht es einfach in kleinen, kleinen Schritten.

00:19:08: Und unsere Zeit schreit natürlich ständig nach im Grunde wie immer schon lauter schneller höher weiter und da sofort.

00:19:17: Genau, genau!

00:19:19: Und ich... Es ist diese Räumelschritt für Schritt zu gehen.

00:19:24: Ich glaube also im Nachhinein kann ich das jetzt so einfach sagen und ich will nicht sagen dass es mir gelungen ist gleich zu Anfang.

00:19:31: Ich komme gleich nochmal zurück Aber in die Ehrlichkeit misst sich selbst zu gehen.

00:19:37: Und je mehr ich mit mir ehrlich sein kann, was ich da gerade fühle... ...was ich da grade erlebe wie ich mich vielleicht in etwas noch alter Form begebe und noch nicht mich traue, in was neuem zu gehen Da einfach ehrliches mit sich zu bleiben.

00:19:52: Bei mir war es nämlich so dass also wo wir mit corporate begonnen haben und ich dann doch die Mut hatte, auszusteigen.

00:20:01: Das war schon mal ein Schritt aber natürlich habe ich mich wieder fest an dem gemacht was ich kannte das heißt in die Funktion zu gehen, in die Performance zu gehen etwas aufzubauen auch was werden muss.

00:20:15: also da hat mich ja nicht sofort verlassen auch wenn da ein Instinkt war der mich schonmal sagte in diesem Konstrukt ist es nicht mehr gut für.

00:20:26: Aber das Konstrukt habe ich ja erst mal repliziert, auch wenn ich dachte... ...ich bin alleine auf eigenen Füßen.

00:20:34: Insofern genau es ist diese Ehrlichkeit und da hatte ich noch nicht und das ist auch kein Fehler in dem Sinne aber ich war einfach noch nicht oder es braucht einmal dieses Schelen noch mehr zu sich zu

00:20:50: kommen.

00:20:51: Und das ist so schön eigentlich dieser Reise.

00:20:54: und wie du sagst es darf die Zeit nehmen und wir dürfen uns da wirklich voll einlassen.

00:21:03: Aber es macht, also ist natürlich doof wenn man in den Spiegel schaut und nichts sieht.

00:21:13: Weil das alles schon weggebröckelt ist.

00:21:17: Es macht schon Angst aber ich kann nur sagen und gleich werde ich dich auch fragen dass es eigentlich ein so schöner Weg ist, der nicht jetzt eben seine Zeit braucht und er nicht gleich vollbracht ist.

00:21:37: Aber umso mehr genau ich ... Der Podcast den wir jetzt schon zu Anfang angesprochen haben ist ja eins aber ich könnte mir vorstellen das ist ja mehrere ... Episoden auch in deinem Erleben jetzt von Veränderungen, Übergang in deine Zeit jetzt zu kommen.

00:22:01: Wie war's denn für dich?

00:22:04: Oder wie ist es für

00:22:04: dich?".

00:22:07: Also das ist irgendwie ein großes... also meine Schwester sagt immer so ganz süß Frauen oder wie Frauen und Männer ticken.

00:22:16: Das passt gar nicht.

00:22:18: hundert Prozent aber doch ein bisschen.

00:22:20: Und sie sagte, Frauen haben immer eine Schublade, in der alles drin ist.

00:22:24: Also die ganzen Themen!

00:22:25: Also mal nur eine Schublade und dann muss man ein bisschen aufpassen, dass es nicht dort verrutscht.

00:22:30: Und Männer können etwas besser... Da ist die Arbeitsschublade, da kann man die offen zumachen.

00:22:36: Dann haben sie irgendwie die Familien-Schublade oder die Sportschublade usw.. Deswegen kann ich's jetzt gar nicht so in einzelne Themen bringen sondern das ist wirklich diese große Schubladede.

00:22:55: schönes Bild, gerade dass so vor mir bzw.

00:23:00: ein Stück Land kommt und ich bin einmal da, einmal da.

00:23:08: Überall gibt es was, was mich zieht, wo ich bleiben möchte, wo vielleicht auch etwas reingebe oder was bekomme... Ich brauche glaube ich viel Wechsel oder viele verschiedene Sachen, ich kann mich nicht gut jetzt nur auf eins stürzen.

00:23:34: Und da komme ich zudem zurück was du gesagt hast dieses sich wirklich zuzuhören.

00:23:41: also das war glaube ich ein ganz langer Prozess oder der bleibt ja auch weil ich schon sehr sehr spannend finde auch diese was die ganzen neurologen oder auch so ein Jens Korsen und also gibt es ja irgendwie Zicht, die ich da nennen könnte.

00:24:00: Was spielt mir mein Hirndauern rein?

00:24:04: Ist das das... wo ich hin hören möchte?

00:24:07: Also will ich das hören?

00:24:10: Oder gehe ich da eben einen Schritt weiter weil ich weiß dass das Hirn immer nur auf Sicherheit aus ist?

00:24:18: Und wie komme ich da jetzt irgendwie noch ein zwei Etagen tiefer und finde ich eine große Frage was Wo, wie komme ich an meine Intuition oder wirklich an dieses Bauchgefühl?

00:24:30: Und lasst das andere sagen wir jetzt mal nur nicht so laut werden.

00:24:36: Oder leiser werden und dafür braucht es auch irrsinnig viel Zeit.

00:24:42: Und es braucht auch enorm viel Sicherheit um sich dahin zu trauen.

00:24:50: Das finde ich ein ganz... um fängliches Thema.

00:25:00: Und da haben Frauen, finde ich ... Ich hätte jetzt gesagt nicht die gleichen Chancen?

00:25:07: Nicht die gleichen chancen!

00:25:08: Nicht

00:25:08: die gleiche Chancene weil es nach wie vor ... Keine Ahnung ob der hat Abbiege aber ... Schwieriger ist wirklich in Sicherheit zu kommen Weil du musst ja in irgendeiner Form sicher sein Du musst irgendwie deine Miete zahlen

00:25:28: Deine

00:25:28: Krankenversicherung und all diese ganzen Sachen ... muss ja passieren.

00:25:31: Ja, am Ende kannst du auch den Start dafür noch mal hernehmen aber... ... es ist schwierig wenn das so der Weg ist.

00:25:40: also da hab ich auf jeden Fall viele ... ... Fragezeichen und andersrum.

00:25:48: oder auf der anderen Seite habe ich sehr viel Glück.

00:25:51: Und da bin ich extrem dankbar dafür dass sich immer irgendeine Form von Sicherheit die mir jetzt dient hatte und habe.

00:26:05: Und dennoch ist es nur ein Teil, also es darf niemanden davon abhalten und ich würde sogar auch sagen dass die Sicherheit dann kommt wenn wir uns wirklich treu sind weil wir glaube ich genauso gedacht sind.

00:26:25: ja

00:26:26: vielleicht ist es total naiv.

00:26:27: also wie empfändest du das?

00:26:29: Also genau ich bin geneigt noch einmal kurz da einzuhaken und dann kann ich auch, wie empfinde ich das.

00:26:35: Aber die eine ist eben diese Sicherheit im Außen zu haben oder sich dem was einem rein... dem Bedürfnis von Sicherheit, ich habe ein Haus und ein Dach über den Kopf.

00:26:53: Ich habe das Geld um mir zumindest Essen zu holen.

00:26:57: Das ist dafür gesorgt.

00:26:58: und wenn ich dann das wie bei der maßloschen Pyramide, wenn ich dafür genügend Sicherheit habe kann ich mich auch in die Entwicklung beginnen.

00:27:08: Und natürlich, wie empfinde ich das?

00:27:14: Wenn das äußere Geschenk ist, weiß ich für mich ... kann ich mir die Erlaubnis geben überhaupt weiterzugeben.

00:27:23: Wenn das noch nicht da ist dann werden meine Sensoren dafür wach sein, wie schaffe ich noch mir diese Sicherheit?

00:27:30: und da würde ich dir auf jeden Fall zustimmen dass wir Frauen zumindest auch gerade unsere Generation noch sehr in diesem Twitter war aufgewachsen zu sein, doch sich dem System oder den Modell ich heirate.

00:27:47: Ich habe dann vielleicht eher die Sicherheit durch das Einkommen des Mannes und benötige oder sorge dann wiederum dafür, dass Familie oder entsprechend drumherum auch eine Sicherheit schafft oder einen Raum und Rahmenschaft.

00:28:04: Ich glaube schon, dass wir mit diesem Bild eher aufgewachsen sind und von daher haben wir in dieser Generation noch mehr uns davon zu lösen als vielleicht die Generation danach.

00:28:17: Weil natürlich für unsere Kinder nicht das ich selber Kinder habe aber für die, die ich meine Kinder bezeichnen würde versuchen wir da ein anderes Bild aufrechtzuhalten.

00:28:30: Ja, wie schaffe ich mir Sicherheit?

00:28:32: Wie kann ich fast so independent oder ich sage gerne interdependent werden.

00:28:39: Also mit mir kann ich mir eine Sicherheit geben und trotzdem kann ich in Partnerschaft leben und da in einem gemeinsamen Rahmen leben.

00:28:49: Ich muss mich nicht ganz selbstständigen.

00:28:54: Aber es ist eine andere Denke.

00:29:00: gerade wenn wir mehr in dem privilegierten Rahmen aufgewachsen sind, glaube ich einfach.

00:29:07: Also kann ich zumindest wirklich sagen ist da schon eingeprägt worden und das wieder abzubauen?

00:29:13: Ja und dennoch... also ich will jetzt nicht revidieren was ich eben gesagt habe aber sich denke ja laut oder ich fühle laut hab so viele Frauen auch viele Männer kennengelernt in meinen ganzen Ausbildungen und in all diesen Gruppen, Settings die alle der eigenen Findung oder eben dieser... Alle wollen ja irgendwie ihrer inneren Stimme näher kommen.

00:29:45: Und wenn ich es jetzt mal unterm Strich sagen würde dann hatte das nichts mit Status, Kontostand wo man wohnt und so weiter.

00:29:56: Das hat damit nichts zu tun.

00:29:58: Klar nicht, also

00:29:59: ... Aber da kommen wir trotzdem zum Thema oder einem anderen Thema, dass ich denke, ähm... Ich bin privilegiert.

00:30:09: Äh, mich aber fast schon dafür entschuldige quasi.

00:30:13: Hm.

00:30:14: Was auch schade finde.

00:30:15: Aber es scheint noch präsent zu sein?

00:30:17: Ja, ja.

00:30:20: Ja, also genau.

00:30:23: Also ein ... Genau, auch ein Phänomen was durchaus zu diskutieren wäre.

00:30:31: Ich möchte noch einmal zurück zu dem genau das die Sicherheit auf jeden Fall nicht im Außen ist.

00:30:37: und trotzdem wenn wir wissen dass wir Brot auf den Tisch bekommen können wir uns und das heißt nicht muss jetzt üppig Geld haben aber ich kann in meinem Rahmen leben dann dann kann ich mich der Frage der inneren Stimme noch leichter zuwenden.

00:30:52: Aber letztendlich, genau, stimme ich dir zu.

00:30:54: Es geht nicht darum im Außen sondern immer nur im Innen kann ich das finden und Ich glaube schon dass es eine hohe Kunst ist und sicherlich wird das auch möglich sein Und vorstellbar dass wenn ich Nicht die Mittel habe das Leben so zu führen wie es ein vorgelebt wird in sicheren Rahmen zu sein Dass man trotzdem seine inneren Stimme Verbindung dazu hat.

00:31:22: Also da ist so ein bisschen der Viktor Frankl in the meaning of search for life.

00:31:28: Ja, in welchem Zustände man auch immer sich befinden kann, kann man in einer Zufriedenheit mit sich sein.

00:31:35: Und jeder hat ihren eigenen Lernweg darin?

00:31:40: Was ist das Geschenk?

00:31:42: In dem ich jetzt gerade sozusagen bin – auch wenn ich es ja vielleicht im ersten und auch im zweiten Moment weniger als Geschenk empfinde.

00:31:51: Aber das ist jetzt schon mal gesagt, dieses in der Rückschau sehen wir die Dinge natürlich ganz anders und in der Rückschau sind wir ja ausgesprochen dankbar dass wir aus der Komfortzone rausgekommen sind auch wenn wir es vielleicht mussten.

00:32:08: also freiwillig geht da natürlich keiner raus Weil wir ja jedes Mal ein Stück von uns selbst bekommen haben.

00:32:14: Also geschenkt bekommen haben mit diesem, was es wirklich meins ... Was macht mich wirklich froh?

00:32:20: Und wie möchte ich meinen Tag

00:32:22: gestalten?

00:32:26: Wie bist du dem denn genähert?

00:32:29: Du sagst eben so Schritt für Schritt und auch dem zu begegnen... Dinge, die du gemacht hast.

00:32:42: Genau beginnt man... Krieg ich immer die Frage?

00:32:45: Kann ich sie jetzt irgendwie mal stellen?

00:32:46: Also beginnt dann einfach zu meditieren?

00:32:49: Geht man dann mehr tanzen?

00:32:52: Was geht man im Wald und schreit?

00:32:55: Alles!

00:32:58: Ja also für mich war er so ein Auslöser dass ich vor wirklich vielen Jahren mir ein Pferd kaufen wollte.

00:33:09: Und das Ritt da so vor, oder wurde vorgeritten und ich sah das Pferde von innen.

00:33:13: Ach guck!

00:33:14: Und wir sprachen miteinander... ...und ich hab natürlich in der gleichen Sekunde gedacht okay was für eine Scheiße?

00:33:22: Das sag' ich.

00:33:22: keim weil das ist wahrscheinlich jetzt werde ich schied zu frähen, ich höre Stimmen Ich seh jetzt hier irgendwie absurdes Zeug.

00:33:30: Also das sag' jetzt einfach mal kann Aber ich wusste schonmal das fährt nicht.

00:33:34: Das war schon mal der gute

00:33:35: Teil.

00:33:38: Und dann kam eins zum anderen, dass ich Stimmen von Tieren gehört habe mit denen ich überhaupt nichts zu tun hatte.

00:33:46: Keine Ahnung, irgendwie ein Hund den ich nur auf dem Bürgersteig gesehen habe und der dachte oh mein Rücken und so.

00:33:51: Dann hab ich mich so umgedreht und dachte, hier sitzt du gar nicht im Auto oder irgendwo.

00:33:56: wer soll das denn jetzt gesagt haben?

00:33:58: Und dann hatte ich aber den nächsten Moment gedacht Oh my God!

00:34:01: Das ist der Hund!

00:34:04: Weiteratmen, weiteratmen und dann irgendwie doch... Also es kam überhaupt nicht mehr in diese Richtung.

00:34:10: Ich habe jetzt ein Rad ab oder ich muss mich jetzt einweisen lassen

00:34:15: usw.,

00:34:16: sondern glücklicherweise ging dieser Kanal auf und ich kriegte da immer mehr Resonanz oder Luft und dachte okay wow ok cool cool cool.

00:34:27: Und ich hatte offensichtlich einen Feld in dem gelebt habe, wo mir auch niemand das gespiegelt hätte im Sinne von Samaritänisch durch.

00:34:40: Das ist ja auch schon mal sehr hilfreich.

00:34:43: und dann hab ich eben alle möglichen Ausbildungen gemacht also wirklich völlig ohne Stopptaste und festgestellt wie dass alles Energie ist und ich am Ende auch nur und ich hatte auch da enorm viel Glück.

00:35:02: Ich will sagen, fast alles was ich gemacht habe war ein Treffer.

00:35:06: Wir können ja auch in so verschiedenen Stellen falsch abbiegen und du hast es damit irgendeinem Kaspar zu tun.

00:35:15: Und denkst erst mal oh wow mega der weiß was der sagt noch irgendwas zauberhaftest du dir und dann bist du ja auch sofort hockt.

00:35:23: Da hatte ich echt viel viel Glück.

00:35:27: oder bin ich geleitet?

00:35:30: Ich habe auch so einen Gott vertrauen.

00:35:33: Also es ist auf jeden Fall völlig klar, dass das nicht nur mein Tunis sondern, dass ich mich auch eingelassen habe Auf diesen anderen Weg weil der vorige also zumindest immer leingang Nicht mehr ging.

00:35:52: also weil ich kriegte keine wenig luft.

00:35:54: ich war überhaupt nicht Zeig.

00:35:59: Jahren sagte meine Therapeute immer, weißt du das noch?

00:36:02: Du konntest nicht mehr die Waschmaschine befüllen.

00:36:04: Weiß ich jetzt nicht mehr.

00:36:06: Aber es ging wirklich nur noch wenig von mir

00:36:08: oder

00:36:09: ich kam nicht wirklich

00:36:09: ...

00:36:11: Ich hatte keine guten Tage!

00:36:12: Ich war leer gefähigt und war so ein bisschen noch im Funktionieren aber das weiß echt nicht gut.

00:36:20: Und da ich mich irgendwie Schritt für Schritt mit Therapie usw.

00:36:24: und ich hätte bevor ich angefangen habe hab ich immer noch gesagt, nee, ich hatte echt vor alles irgendwie gut.

00:36:30: Ich hatte eine gute Kindheit und hab alles sortiert.

00:36:34: War's auch!

00:36:36: Und ich hatte auch in dem Sinne eine gute kindheit.

00:36:40: Und heute würde ich sagen ... mir hat ne ganze Menge gefehlt dafür konnte ja keiner was.

00:36:47: Sondern mal so Ingrid Zinnel bei der ich in der Schweiz ne tolle Ausbildung gemacht habe die sagte mal naja wie ist denn das wenn man wenn man jetzt mal seine Ursprungsfamilie sieht und man selbst ist sozusagen die Giraffe im Kuhstall.

00:37:03: Das Gefühl kennen wahnsinnig viele, egal wie man das jetzt benennt.

00:37:08: Und auch viele, die ich so im Podcast hatte wussten das schon mit drei, vier, fünf, sechs, sieben Jahren, dass sie da überhaupt nicht dazugehören und dass sie auch zusehen, dass die da wegkommen.

00:37:18: Das

00:37:19: habe ich in Teilen auch so gemacht.

00:37:21: Ich hab schon mit vier ... hab ich quasi woanders gelebt?

00:37:27: Obwohl das alles jetzt ganz geordnet war.

00:37:29: Ich bin durch zwei Gärten durch, also im nächsten Nachbargarten traf ich eine ... ein anderes Mädchen, die war ein Jahr älter als ich und dann aus dem Garten wieder rauskam ihr Garten?

00:37:39: Und wir waren dann wie Zwillinge.

00:37:41: Äh, und ich hab versucht da irgendwie unterzukommen.

00:37:43: Die waren auch rührend weil sie war Einzelkind.

00:37:46: Und ich hatte ja so viele Geschwister.

00:37:47: Für mich ging die Sonne auf.

00:37:50: Hätte ich nie in meinem Leben vergessen.

00:37:52: Fratters gab's bei denen, ähm ... Mit Tomatendusse und mit den Fingern wurde gegessen.

00:38:02: Und

00:38:03: dann habe ich mir immer so andere Nester gesucht, weil mein Nest war okay aber ich brauchte eben noch was anderes.

00:38:13: und das ist immer wieder auch meine Überschrift wenn du gar nicht wusstest was du brauchst, weil alles irgendwie gereicht hat.

00:38:21: es reicht ja immer alles irgendwie.

00:38:23: Aber dann wird es eben wahnsinnig spannend, wenn wir feststellen ich brauche eigentlich irgendwie noch anderes oder überhaupt was ganz anderes und dann diese Schritte so langsam zu gehen.

00:38:35: Und es braucht vielleicht wieder das Thema Sicherheit glaube ich immer eine Person oder auch ein Tier also ein anderes Lebewesen wo wir eine Resonanz bekommen für unser Anderssein.

00:38:56: Ich glaube, die laufen überall rum.

00:38:59: Nur man muss auch losgehen.

00:39:03: Ja richtig schön!

00:39:04: Also es ist ja das tolle am Podcast dass wir dann wieder von dir trotz all den Gesprächen die wir haben jetzt höre ich wieder doch meine Nuance von dir mehr.

00:39:14: und das ist sehr schön.

00:39:17: und da bin ich genau so neugierig Wenn ich jetzt linear auf deine Biografie schaue, einmal deine Jugend oder deine Kindheit und dann aber auch in Richtung mit Tieren dann Kompensationen zu haben.

00:39:33: Wann hat das denn gestartet?

00:39:35: Und wie bist du denn dann in diese Arbeit hinein?

00:39:39: Und wenn wir die lineare Zeit anschauen, wo stehst du denn heute damit?

00:39:49: Also es fing eben an mit dem Pferd Und dann war das erst sehr viel Tierkommunikation.

00:39:55: Was aber schon impliziert hat, dass ich festgestellt hab, ich habe sehr feine Sinne... Da musst du dir erstmal für dich selber unter Kontrolle bringen.

00:40:07: Aber so falsch ist der Ausdruck nicht!

00:40:09: Das ist ein bisschen wie auf einem Vollblut sitzen und wenn du das nicht händeln kannst, dann galapiert es ja in irgendeine Richtung.

00:40:18: Je nach Panik oder je nach Stimmung.

00:40:22: Und das empfehle ich ergeben, dass man wirklich wie so eine Art Führerschein – wo auch immer man den macht gibt es ja achttausend Stellen -, dass man erst mal mit seinen Sinnen und seinen feinen Antennen Freundschaft schließt.

00:40:36: damit, also ich meine, mein größtes Geschenk heute vor ganz vielen Jahren habe ich echt gedacht, ich brauche einen Wunder, den Ausweis!

00:40:44: Weil ich damit, weil ich das gar nicht ... Ich konnte mich gar nicht händeln darin.

00:40:48: Weil ich kannte ja nur dieses Muster oder dieses angepasste, relativ rigide Sein alles zu bedienen und nur zu gucken was ist los?

00:40:58: Was muss ich anziehen, was muss ich sagen?

00:41:00: Wie muss ich aussehen?

00:41:01: Und wo pass ich rein?

00:41:04: Ist ja auch eine Qualität.

00:41:05: Das sei nichts, was ich jetzt nie mehr benutze.

00:41:09: Deswegen war es okay zu Hause

00:41:11: so.

00:41:13: Es hatte ja die Sicherheit.

00:41:14: Genau, es gab dann eben diese Sicherheit.

00:41:17: Danke genau.

00:41:20: Und jetzt heute ist irgendwie all of me... Also der Podcast aber das bin eben auch ich und das findet neue Wege.

00:41:32: Ich bin für so ein Festival angefragt worden über den Podcast Das heißt Wandel pur Ist irgendwie in der Nähe von Würzburg.

00:41:44: Da bin ich jetzt nächstes Jahr das erste Mal, macht da eine Trommelreise und ... hab Zellagonen dabei.

00:41:52: So haben die gleich gesagt, fänden sie so mega.

00:41:54: Ob ich auch bitte Zellagon mitbringen könnte?

00:41:57: Ja, mochte ich auch gerne!

00:41:59: Und dann kann man... Es ist ein sehr nettes Gespräch mit dem einen.

00:42:03: Der sagt ja, da kann man noch irgendwie zelten.

00:42:05: Und dann irgendwie so, und dann meine ich okay, was kostet Doppelzimmer?

00:42:09: Ich bin nicht der Typ.

00:42:11: Also ich

00:42:12: kann auch bestimmt zelten, aber und da kommen wir zu einem anderen wichtigen Begriff die Selbstversorgung.

00:42:20: Was brauche ich?

00:42:22: Und je früher man damit anfängt, desto besser ist es.

00:42:30: Nicht um unflexibel zu sein sondern wenn wir uns wirklich selber ... Wenn wir uns zuhören ,wenn wir uns ernst nehmen Sollten wir so früh wie möglich gucken und auch umsetzen, was brauche ich?

00:42:49: Genau.

00:42:49: Und es geht ja dann auch damit wieder in der Stimmigkeit mit einem selbst.

00:42:55: Wenn das für mich nicht stimmig ist, dann habe ich die Möglichkeit zu sagen, ich brauche etwas anderes.

00:43:03: Da sind wir bei Frauen eher geneigt uns da wieder ... einzupassen, vielleicht sogar anzupassen.

00:43:12: Und das ist sehr schade weil wir dann genau uns verneinen und selbst verneinern und nicht wie du so schön sagtest für uns selbst zu sorgen.

00:43:22: Das glaube ich kann ich für mich auf jeden Fall sagen es ein Lernweg wo ich noch weiterhin lerne oder mich übe darin Weil ich so gut darin geworden bin, für das andere zu sorgen.

00:43:43: Das ist wirklich einer meiner Kernaufgaben im Moment da hinzuschauen.

00:43:53: Es hängt mit mir damit zusammen dass ich damit auch Egoismus verbinde damit.

00:44:01: Aber dann können wir mal eine kleine Hommage an die Hormone rausgeben.

00:44:05: Das macht das Progesteron-Punkt.

00:44:08: Da sind wir jetzt nicht blöd oder haben uns überhört, sondern das Pro Gesteron arbeitet halt so in uns und das ist natürlich ... Wir kümmern uns halt gerne.

00:44:18: Weil wenn wir es nicht machen, wer macht's denn?

00:44:20: Die Männer haben glaube ich wenig Progesteronen.

00:44:22: Die machen andere Dinge.

00:44:25: Dann haben wir aber eben ... Kriegen wir, finde ich noch mal ne richtig geile Chance wenn diese Versorger kümmer noch wie Hormone sich langsam verabschieden, weil das ist das was dich im Moment auch am meisten beschäftigt.

00:44:41: Was kommt denn dann?

00:44:42: Ja genau und wie du hattest auch vorhin schon gesagt also was für eine Chance nicht uns dem diese Frage auch anzunehmen.

00:44:51: was kommt denn Dann?

00:44:54: es ist die Chance wirklich im Endeffekt zumindest für mich ein erfülltes, zufriedenes Leben zu führen.

00:45:03: Und ich möchte gerne – so zumindest der Auftrag an mir selbst – diese Welt so verlassen dass sich sagen kann Ich habe erfüllt und zufrieden gelebt und ich möchte auch ohne große Krankheit oder überhaupt ohne Krankheit das Leben verlassen und gehen zu dürfen.

00:45:26: Und damit kommen wir wieder zurück zur Jane Goddard, die das super gemacht hat.

00:45:30: Ihr Lebensende auch so vorbereitet beziehungsweise ... So möchte ich auch gehen dann zu sagen, hier ist jetzt meine Aufgabe zu Ende auf dieser Welt oder in diesem Formen der Welt.

00:45:45: Dafür finde ich lohnt es sich genau das Aufsicht zu nehmen dass wir schauen wie wir für uns selbst Sorgen, wie wir zu uns selbst kommen.

00:45:57: Dass wir stimmiger mit uns umgehen weil das unabhängig von dem was im Außen ist und was wir dann machen und wie groß oder wie klein aber das wird das Erfüllende und das Zufriedenstellende erschaffen.

00:46:15: Und die Füsste nicht warum man das nicht machen würde.

00:46:17: Also ja

00:46:19: absolut und ich finde diese Zeit gerade so spannend.

00:46:23: also Ich kenne mich mir mal selber gar nicht, aber ich bin einfach im Glückweißgefühl.

00:46:27: Aber ich gehe wirklich in Flow und trau mich schon lange eben in der Mitte des Flusses mitzuschwimmen um mich nicht mehr am Rand festzuhalten.

00:46:37: Jetzt habe ich genug Platz im Haus und da hab dann ... Einfach so gesagt, oh, ich glaub, ich mach eine WG!

00:46:45: Und hatte aber weder ein Bild noch einen Ton noch irgendwas, aber das Quoll aus mir raus, er dachte doch irgendwie eigentlich cool... Ich glaub, ich mach noch WG.

00:46:53: Aber auf jeden Fall mit einer Frau.

00:46:55: So,

00:46:56: möglichst mit dem Hund.

00:46:57: Vielleicht kann den Hund mitbringen, weil mein hab ich verabschiedet im Mai.

00:47:00: Ich will aber jetzt keinen neuen Hund!

00:47:02: Ich will mich nicht wieder mit tausend Volt um den nächsten kümmern.

00:47:06: Hallo liebe Hormone, danke, dass

00:47:08: ihr

00:47:09: mir das so sagt.

00:47:10: Ähm

00:47:11: ...

00:47:12: Ja.

00:47:13: Dauert ein paar Wochen?

00:47:15: Jetzt habe ich eine Mitbewohnerin.

00:47:17: Wie zauberhaft ist die?

00:47:18: Ja, lustig.

00:47:19: Es ist

00:47:20: glaube ich, thirty-six, hat ein Hund und einen Pferd.

00:47:23: Okay das Pferde steht nicht im Garten!

00:47:26: Und da geht für mich eine so großartige Welt auf die Stärerin an der Stadtheilschule in Altona.

00:47:33: Und mal ganz kurz zusammengefasst, dass ihr Tagesprogramm ist Fakio Goethe.

00:47:38: Ist natürlich auch sehr lustig.

00:47:39: also wir haben auch richtig Spaß.

00:47:43: Ich kriege noch einmal wieder... Also meine Kinder sind ein Tick jünger Und ich bin gesegnet, weil natürlich jetzt wieder ganz andere Themen kommen zu müssen aus der Queer-Szene.

00:47:57: Ich sitze hier ... Ich hab wirklich vor ein paar Tagen gesagt, weißt du was?

00:48:00: Ich brauch mal einen Vokabelheft!

00:48:03: Weil ich krieg gar nicht alle Begriffe so definiert oder frag dann noch dreimal nach und ... Sonst hätte ich irgendwie mit meinen Kindern, die rollen eher die Augen, wenn ich was Falsches sage.

00:48:13: Ähm... Und sie sagt ... Was ist das Sie sagen?

00:48:18: Das bei dir wie im Zwölfsterne Hotel.

00:48:22: Was für ein Geschenk, ja?

00:48:23: Also wir schenken uns jeden Tag ... tolle Sachen.

00:48:28: und ich hatte einfach nur diesen Impuls den ich dann mal rausgelassen habe weil ich das Gefühl bekam Ich möchte gerne in dem Haus sein Vielleicht hab' ich ein bisschen zu viel Raum.

00:48:41: was heißt überhaupt?

00:48:42: soviel macht's alle wie ihr wollt.

00:48:44: Aber mein Gefühl war so, es wäre irgendwie ganz nett.

00:48:47: Und wie stelle ich mir das vor?

00:48:48: Ich habe mir ein paar Sachen vorgestellt ...

00:48:52: Das ist

00:48:53: so!

00:48:54: Und dass vielleicht auch noch mal auf deine Frage was kommt noch alles oder wie bist du da hingekommen?

00:49:02: also dieses immer mehr sich selbst zuzuhören und die alten Schuhe tatsächlich auszuziehen weil sie nicht mehr passen.

00:49:11: Also ich hab irgendwie einen afghanischen Jungen da gehabt, unser einer Sohn war noch da.

00:49:17: Aber wir hatten auch genug Platz als diese ganze syrische Welle losging und ich hatte ein ganz klares Gefühl ... Ich nehm auch einen.

00:49:28: Weil ich habe sowieso so'n Jungshaushalt kann mit rein... Ich find schon irgendwas Nettes!

00:49:34: Und natürlich aus dem Zusammenhang auch dass ich dachte wenn meinen Sohn oder uns das so passiert, dass die das Land verlassen müssen.

00:49:45: Dann hab ich jetzt schon gern gesagt ... Die Mutter, die mein Sohn aufnimmt, die habe ich jeden Tag im Abendgebet.

00:49:53: Also mehr geht doch überhaupt gar nicht!

00:49:55: Es ist doch normal für mich, dass sich das tue und trotzdem heißt es jetzt nicht, müssen alle machen.

00:50:05: Meine ganzen Nachbarn standen noch um mich herum.

00:50:10: Für die ist es schwierig, aber das heißt eben für mich nichts.

00:50:16: Alle sollen irgendwie was machen oder das machen, was sie machen können.

00:50:20: Aber

00:50:21: ich kann jetzt nur rückwirkend sagen und da kannst du vielleicht auch noch etwas dazu sagen Wenn ich was fühle und wenn sich das richtig anfühlt Da dann lang gehen in der eigenen Geschwindigkeit Das macht dann wirklich froh und Ich will eben heute Und dass hat mit der Zeit zu tun in der wir sind Ich will hauptamtlich einen Sinn fühlen für das, was ich jeden Tag tue.

00:50:48: Um dann ... Sehr schön, dass du das schon angesprochen hast.

00:50:52: Also Long Javity ist jetzt in der Ausprägung, was mich so lese nicht mein Konzept?

00:50:59: Weil ich sehe mich, dauert noch ein bisschen oder dauert relativ lange noch... Dass ich am Ende da stehen will mit einer großen Sattheit von toll, Wahnsinn was ich alles bewegt oder nicht bewegt habe.

00:51:15: Was mich berührt hat und jetzt ist es gut.

00:51:19: Jetzt kann ich wundervoll gehen und sagen ihr macht das schon!

00:51:23: Ich hatte die und die Zeit und das war wahnsinnig Beruhigendes und also mich entspannt das maximal.

00:51:32: Und dass zu finden und da haben wir glaube ich ganz große... Da gehen noch mal ganz neue Türen auf mit Anfang, Mitte, Fünfzig.

00:51:42: Vor allen Dingen weil die eigenen Eltern falls noch da kümmern wir uns irgendwie und dann rückt es ja spätestens näher.

00:51:49: dieses Upsie mein Leben ist doch auch endlich Und wie ihr sind dann Die vorderste Generation auf einmal während wir uns jahrelang natürlich noch an den Eltern festgehalten haben.

00:52:02: Also das ist nach mal ein Riesenschritt

00:52:06: Total, total.

00:52:07: Mir gehen so viele Gedanken durch, wenn du redest ich weiß nicht wo ich anfangen soll.

00:52:13: also ich fange bei mit dem was jetzt als erstes beim Kopf reinkommt.

00:52:16: also erstmal nochmals zurück zu den Geschichten.

00:52:20: und im Sinne von dass du hier Wiggy Afghan Ich mag uns noch mal zurückbringen auf den Punkt des Privilegiertseins.

00:52:31: Und da auch nochmals daran zu erinnern, also es ist ja okay einen Raum ein Rahmen üppiger zu haben, sage ich mal als vielleicht der Durchschnitt sofern ich mich dessen bewusst bin und auch gucke wie kann ich das in meiner Form?

00:52:48: Wie klein oder wie groß auch immer Teilhabe haben

00:52:53: können.

00:52:54: Und das heißt nicht, wie du es jetzt für dich gewählt hast jemand ins Haus zu holen aber wir können anders überlegen wie wir damit umgehen wollen und deshalb darf dann so ein Gedanke sich zumindest etwas ruhiger stellen als wie wir es glaube ich lernen.

00:53:12: Ich muss mich entschuldigen so privilegiert sein Das ist ja auch ein Lernnarrativ inzwischen.

00:53:20: Genau, dieses ... dieses am Ende des Lebens da zu stehen.

00:53:26: Also so für mich wie ich dein Bild gerade ... So diese Sattheit das war so schönes Wort.

00:53:31: Wie ich das so erlebe für mich.

00:53:33: Ich genau Sattheite nehme ich auf und ich empfinde auch in die eigene Größe zu kommen.

00:53:41: Und dazustehen und in der Aufrichtigkeit und gleichzeitig in der Ausgerichtetheit zu sein.

00:53:50: bieten uns, in dieser Größe zu sein.

00:53:53: In dieses.

00:53:54: Ich bin das alles eben all of me.

00:53:58: und ich kann mich wenn wir es jetzt auf Middle Life da beginnen auszurichten weil mit einem was du sagtest wird uns bewusster wie sehen wir werden doch die nächste Generation oder dann die Kopfgeneration sein also im Sinne von Wir sind an erster Stelle vom Leben wiederzugehen Ähm, ja.

00:54:22: That's life in dieses Leben zu gehen also im wahrsten Sinne uns da jetzt reinzufinden und das so leben was wir zu leben wollen oder zu leben haben sogar

00:54:34: auch Ja ich finde die Aufgaben verändern sich jetzt.

00:54:38: Also ich komme nochmal wieder auf meine Mitbewohnern.

00:54:40: Die hatte eine Freundin dann hier.

00:54:41: Da lassen wir zu dritt.

00:54:42: Das war auch super nett.

00:54:45: Und bei einem Humor den es dann auch so gibt sagte meine Freundin dann am nächsten Tag, ja sie hätte noch mal mit ihrer Freundin auch gesprochen.

00:54:55: und weil ich auch sagte Welche Vorbilder habt ihr denn?

00:55:01: Und dann haben Sie beide gesagt, ja haben wir eigentlich nicht.

00:55:04: Weil so ein bisschen anders geartet ist das völlig beschissenes Wort.

00:55:11: aber die Ich bin total berührt von den Gedanken Die die haben in dieser Zeit In dem Alter, überall ist es auch das Kinderthema.

00:55:27: Und das berührt mich maximal weil ich natürlich da so klassisch konservativ.

00:55:34: am Ende des Studiums haben wir geheiratet und dann wollten wir Kinder eins zwei drei geklappt Punkt also zwei Kinder.

00:55:42: aber dieses jetzt war jetzt und heute kriege ich das schon sehr sehr viel mit wie unendlich schwierig dass auch sein kann Und dieses, was in einer großen Natürlichkeit ... Das ist heute nicht unnatürlich.

00:55:54: Aber da waren manche Sachen... Es ist immer dumm als sonst aber ich glaube, ich empfinde das so.

00:56:01: Es war früher dann einfacher.

00:56:04: Ob es unbedingt immer besser war weiß ich nicht.

00:56:06: Aber es war einfacher diese Schritte zu gehen.

00:56:09: Es waren ein bisschen vorgegebener und heute diese unendliche Vielfalt ist auch schön.

00:56:17: Aber dass sich darin finden und sich darinnen zuhören eigentlich unabhängig vom Alter ist gerade eine wirklich große Herausforderung.

00:56:28: Ja, also genau ich kann den Gedanken auf jeden Fall nachvollziehen und mitgehen dass wir das Leben vorgezeichnet wie es zu sein hatte und das war kein Wenn oder Aber sondern das lebte sich so.

00:56:45: und ich glaube dann umso mehr weil wir in der Generationen ja sind, umso mehr haben wir Dinge dann auch abzuarbeiten.

00:56:57: Also im Sinne von das was wir angepflanzt haben weil es so war ist vielleicht wo wir schon waren.

00:57:04: mit Sicherheit ist es vielleicht schwieriger wieder abzulegen.

00:57:07: und trotzdem also die jüngeren Menschen die jetzt mit so eine Vielfalt und Möglichkeit aufwachsen stimme ich zu.

00:57:17: Es kann schwierig sein, sich darin zu finden oder die eigene Spur zu erkennen und gleichzeitig glaube ich ist da auch eine Chance darin.

00:57:34: Die Entwicklungspsychologie sagt ja, dass wir in dieser Zeit der Erwachsenen werden unser selbst im Außen sozusagen profilieren wollen oder da irgendwie zeigen wollen.

00:57:47: Guck mal was ich alles Tolles bin und kann und tu also mehr im Außensein zu leben.

00:57:51: Und wenn wir dann in diese Schwelle von Übergang Lebensmitte sind, dann kämen wir stärker nach Innen Und ich glaube, dass das sich auch gerade verschiebt.

00:58:01: Also so dass jetzt eben sehr viel gefragter ist schon in jüngeren Jahren also dass wir dann schon mit zwanzig dreißig eher den inneren Weg aufsuchen was ich fantastisch finde so schmerzhaft wie es allen oder vielen natürlich vorkommt.

00:58:17: aber wie toll diese Chancen zu haben auch wenn es mühsam und messi und furchtbar ist da auf Spur zu kommen und immer wieder einzuladen.

00:58:26: Ich glaube, das ist die Aufgabe von uns wenn wir unsere innere Arbeit machen, uns Älteren dann Unterstützung zu sein.

00:58:33: Kehr wieder nach innen.

00:58:35: was sagt ihr deine innere Stimme?

00:58:36: Was ist da drin, was dir sagt und nicht was dem Außen an so einem Vielfalt ergibt Schockstarre zu haben weil ich weiß wohin.

00:58:50: Und was mich dann dabei erfreut ist, dass wir, glaube ich, kollektiv die Chance haben und da bräuchten mir jetzt die Astrologen etc.

00:58:58: bei uns wo wir auf eine andere Stufe des Bewusstseins uns jetzt drehen werden.

00:59:04: Aber genau!

00:59:05: Wir dürfen alle mitdrehen.

00:59:07: Genau!

00:59:08: Ich glaube, das fühlt sich auch total toll an.

00:59:12: Wichtiger denn je?

00:59:15: Klingt jetzt vielleicht ein bisschen kraftig, aber ich habe wirklich das Gefühl, ich komme in so einen Alter.

00:59:21: Wo ich den Jüngeren was mitgeben kann.

00:59:24: Was auch immer es dann ist... Das ist ein richtig tolles Gefühl.

00:59:32: Sag mal wo du da dich siehst?

00:59:34: Also was, wo gibst Du den jüngeren?

00:59:38: Jetzt hast Du viele natürlich aus der Mit-Live Altersgruppe.

00:59:43: eben hast du es auch schon angesprochen.

00:59:44: Du wirst auch ganz viele Jüngere haben, die dir wirklich gerne zuhören oder mit denen du auch im Zweierkontakt bist und das muss ja jetzt gar nicht beruflich sein kann es sein aber ich finde eben mindestens so wichtig auch das außerhalb des Berufes.

00:59:59: also was spielt sich in deiner eigenen Community ab?

01:00:04: Oder wie ist deine Rolle da jetzt?

01:00:07: Also genau... empfinde, dass ich durchaus mit meiner Erfahrung etwas weitergeben kann.

01:00:15: Beziehungsweise auch so.

01:00:18: meinen Blick auf die Welt oder mein Blick auf Entwicklung ist eigentlich das stärkste und biete an.

01:00:28: Und bieter an, also allein ich habe schon gesagt nicht die eigenen Kinder, die ich nicht habe.

01:00:31: Aber die Kinder, der zu mir gekommen sind, ob es jetzt die Patenkinder sind oder einfach Menschen in jüngeren Jahren, die sich mehr angenommen haben... Ich liebe es aus meiner Erfahrung zu erzählen.

01:00:50: Nicht heißen das richtig ist aber wenigstens meine Erfahrung und dann eine Möglichkeit im Kopf des anderen zu setzen, wie sie dann mit ihrer Situation umgeht.

01:01:06: Nee es ist mir wichtig bei Werde wer du bist mit dem Buch für die jungen Menschen, die an der Schwelle von der Schule ins nächste gehen das ist ja schon ein Ausdruck davon Das

01:01:20: ist dein Buch?

01:01:21: Das ist mein Buch, genau.

01:01:22: Wichtig zu sein!

01:01:25: Wo... Genau wo ich einfach auch einlade, das ist Co-Autorenschaft also mit zwei weiteren Menschen die mit Soul Dives wie das aufgebaut haben.

01:01:38: Genau junge Menschen diese Entscheidungskraft zu geben nicht aus der perspektiven Berufsorientierung sondern was es welche Stärke welche Form möchte ich wirklich leben, wenn ich die Eltern stimme.

01:01:51: Die Lehrer stimmen, die entsprechenden Freundschaftsstimmen weglasse.

01:01:58: Und da machen wir Workshops, die so erfüllen sind.

01:02:04: weil ja es ist einfach schön zu sehen, wenn dieser Weg nach innen genommen wird so bescheuert wie man nicht mal das rüber kommt für Menschen da nicht so resonieren, aber wie wunderbar wenn in jüngeren Jahren darauf acht gegeben wird und gleichzeitig man schon im Außen partizipieren muss.

01:02:29: Ich glaube wir haben ab der Lebensmitte die Chance das abzulegen.

01:02:35: Wir haben abgearbeitet was Erfolg, was Leistung, was Performance angeht diese Energie anders nutzen und wirklich dann in der Teilgabe, in der Tellnahme, in die Teilhabe uns mit unseren Aufgaben, die wir uns annehmen wollen zu verschenken eigentlich.

01:02:59: Schöne!

01:03:00: Also die drei Worte – Teil Name, Teil Gabel, Teil Habe.

01:03:06: Sehr schön.

01:03:08: Was lässt sich denn optimistisch stimmen?

01:03:13: Ich finde, finde ich nicht.

01:03:15: Es ist ja genug Pessimismus unterwegs.

01:03:19: Würde den ungern weiter befeuern?

01:03:21: Wir machen uns alle ähnliche Gedanken zu aktuellen Themen und ich bin aber hoffnungslos optimistisch und habe das Gefühl, da hab' ich wirklich eine Aufgabe auch.

01:03:35: Auch da ne Aufgabe die ich sehr gerne ausfülle was macht dich Optimistisch oder was lässt dich optimistisch in die nahende Zukunft schauen?

01:03:47: Ja, also für mich ist... weißt du allein ich hatte dir erzählt wo du ja leider nicht dabei sein konntest von einem Abendessen bei mir zu Hause.

01:03:57: Da geburt!

01:03:59: Wo?

01:04:01: wenn das Gespräch in einer Präsenz und eine Echtheit sich entfaltet macht mich das optimistische weil ich einfach glaube Wir sprechen unsere Wahrheit, die dann nicht immer schön ist.

01:04:16: Also es muss nicht immer gut sein aber wir sprechen den Wahrheit miteinander und das stimmt mich optimistisch zumindest wenn ich jetzt nur in meinem eigenen Kreisen... Ich glaube dass ich mir erlaube mit solchen Menschen mich nur noch umgeben zu lassen weil weiteres mich nicht nähert.

01:04:37: Und wenn ich aber im Gegenüber diese Stärke und diese Kraft einfach empfinde, dann stimmt mir das optimistisch.

01:04:46: Weil ich glaube, wenn ich da schon in meinem kleinen Kosmos habe, glaube ich einfach daran dass es auch in anderen Kosmosen stattfindet.

01:04:54: Wenn der Stadt findet, dann entwickelt sich eine Freundlichkeit und eine Gemeinschaft die ich glaube uns Mensch sein ... nicht nur fördern wird, logischerweise aber auch im Menschsein sein lässt.

01:05:12: Und genau da sind verschiedene Themen hast du schon gesagt die ein pessimistisch stimmen können.

01:05:18: ob es die Wirtschaft oder die KI politik ist die jetzt vor kurzem auch noch mal einen ruck gibt Das ist doch, also wir kommen wieder zurück.

01:05:31: Warum sind wir hier auf dieser Erde?

01:05:33: Wir leben um zu leben und es wird nicht immer leicht sein aber wir bewahren uns diese Freundlichkeit und diese Gemeinschaft.

01:05:41: Was dürfte uns dann im Weg stehen?

01:05:44: Nichts.

01:05:46: Also gut zu leben oder

01:05:49: lebenswert zu leben.

01:05:50: Und ich finde eben, wir haben alle eine ganz eigene individuelle Aufgabe da

01:05:56: drin

01:05:57: Und da sucht sich jeder bitte das, was er vielleicht auch out of your comfort zone.

01:06:05: Was kommt dir in den Sinn... ...was du vielleicht mal tun könntest?

01:06:12: Ja.

01:06:12: Außerhalb von dem, was du sowieso schon tust.

01:06:14: also ich meine jetzt eher diese Gemeinschaft weil das für mich ein ganz großes Thema ist.

01:06:20: Ich sehe auch nur ein kurzes Beispiel aber es hat mich total berührt.

01:06:25: Ich war letzte Woche ein paar Stunden in der psychischen Notaufnahme mit einer Freundin und da erlebt man ja nochmal ein paar andere Sachen, also allein in diesen fünf Stunden warten.

01:06:44: Ein Patient wie auch immer relativ junger Typ wurde dann im Rollstuhl dann in diesem Warteraum geschoben und dann sagte er eine Rezession.

01:06:51: Ja ja Taxi hat er bestellt kommt in zwanzig Minuten.

01:06:55: Also, da reicht mir jetzt ein Blick.

01:06:57: Und dann sehe ich ... Oh!

01:06:59: Der ist eigentlich schon überfordert und hat Hände- und Füße kriegt er nicht so richtig koordiniert.

01:07:07: Hatte in einer Hand zwei Krücken, in der anderen Hand irgendwie so eine Papiertüte und noch ne Flasche Wasser.

01:07:12: War schon schwierig.

01:07:12: wie soll überhaupt vom Fleck kommen?

01:07:15: Ich aufgesprungen.

01:07:17: aber ich will damit nicht mehr einen Heiligenschein aufsetzen sondern was ich nur sagen will das kommt natürlicherweise aus mir raus.

01:07:23: Ich kann sozusagen das nicht nicht tun.

01:07:26: Und das für euch, was könnt ihr nicht tun?

01:07:29: und macht es dann bitte?

01:07:31: Machen ja auch ganz viele schon.

01:07:32: Aber ich werd nicht müde, dass immer wieder zu sagen ... Macht die Dinge, die euch sowieso leichttun und dann auch noch irgendwie vereinen anderen, dann haben wir eine ganze Menge geschafft.

01:07:44: Dann bin ich dahin und hab gesagt, womit helf ich dir denn jetzt?

01:07:48: Und da war der schon so überrascht und meint, ich komm, ich nehme mal deine Krücken Was möchtest du denn jetzt?

01:07:55: Er ist so goldig.

01:07:56: Eine Rauchen, nicht so

01:07:57: perfekt!

01:07:59: Musste natürlich lachen weil mein mütterliches Gespür sagt natürlich alter Rauchen ist jetzt falsch aber wurscht fahre ich den daraus.

01:08:07: und dann kam nachher das Taxi.

01:08:09: dann war ich wieder da und der hat sich so gefreut.

01:08:15: er hatte die ganze Zeit pipin in den Augen meinte Du bist ja ein Engel, ne bin ich schon mal nicht weit entfernt.

01:08:21: Aber ich will nur immer wieder sagen, macht diese Sekunden sind das manchmal nur.

01:08:27: Auch wenn jemand durch die Bahn läuft und ja okay, sucht irgendwie Fandflaschen und ist vielleicht ein bisschen unangenehm oder so.

01:08:35: aber guck ihm einmal in die Augen!

01:08:38: Und nick mal und gib ihm mal seine Würde, lass ihn mal seine Würde widergeben oder wieder irgendwie fühlen.

01:08:45: Ich seh dich, ich hör dich ... Ich muss dich nicht retten!

01:08:48: Ich kann überhaupt keinen retten da still

01:08:49: aufheißen.".

01:08:51: Und dann kam nachher noch der von einer Rezeption auch zu mir was sich auch so nett fand meint er

01:08:57: sag

01:08:57: mal sie sind ja so nett und ich so Ja.

01:09:01: kurz danke Danke dass Sie das sagen aber ich kann das doch gar nicht anders.

01:09:06: und dann sagt er doch alle anderen machen es anders niemand kümmert sich.

01:09:10: und dann kam er noch hinterher.

01:09:12: Er dürfte das auch gar nicht, weil wenn der ihm aus dem Rollstuhl kippt, dann sei er nicht versichert.

01:09:18: Lassen wir alles verstehen?

01:09:20: Ich kann es auch gleich beurteilen.

01:09:22: Aber ... Das ist wirklich mein ungebremster Optimismus, wenn wir das schaffen im kleinen Rahmen oder auch im größeren.

01:09:30: Wirklich das was sich jeder traut aber vielleicht einen Schritt weiter.

01:09:34: Was wir uns nur denken, wir trauen uns das nicht.

01:09:37: Weil's könnte sein dass was richtig tolles wiederum zurückkommt.

01:09:41: Und da ist doch ein großer Teil des Lebenssinnes.

01:09:45: im Moment fühlt sich das so an.

01:09:48: Ja, absolut.

01:09:51: Ich glaube wirklich und vielleicht kommt dadurch der Bogen wieder zurück also eben je mehr ich bei mir bin umso mehr werde ich den Impuls nachgehen und vielleicht wie du sagst noch einen Schritt mehr anzugehen, die nicht nur von einem selbst sondern auch für das Gegenüber einfach wertig ist.

01:10:17: Und ich glaube dass genau wenn wir weniger von uns ausdenken, sondern wirklich auf das Gegenüber.

01:10:23: also was habe ich zu geben?

01:10:24: Welche Aufgabe kann ich da aufgeben um da wirklich mein Ding, das individuelle was wir hier in der Welt hinzu setzen können in den großen Puzzle, dass das Wert ist.

01:10:45: Was es trägt eigentlich

01:10:47: und aus unserer eigenen vollen Frahle wenn die überläuft immer schön raus damit

01:10:53: ja den Teil.

01:10:56: sehr schön Julia wir könnten noch Stunden sitzen wundervoll aber das ist der schöne an uns beiden.

01:11:02: immer so viele schöne Themen und so viel flow.

01:11:06: So ist es.

01:11:07: Und vielleicht sollten wir immer einmal im Jahr kommt das dann zusammen und dann sehen Sie, ich muss jetzt kein Konzept rausmachen aber könnte ja werden der Check-in.

01:11:19: Wie war dein Ja?

01:11:20: Wieso?

01:11:20: Ja, leidst du!

01:11:22: Sehr schön.

01:11:23: Vielen lieben Dank für dieses Duett was wir hier kreiert haben in beide unseren Podcasts und überhaupt für das Gespräch.

01:11:31: Vielen Dank und ihr hatten's sehr gut.

01:11:55: Das war All of Me von heute.

01:11:57: Danke, dass du dabei bist.

01:12:00: Ich hoffe wir konnten dich inspirieren und Du hast etwas für Dich rausgenommen was Dein All of Me reicher und vollständiger

01:12:07: macht.

01:12:08: Lass uns in Kontakt bleiben!

01:12:10: Schreib mir gerne auf Insta Facebook oder LinkedIn um von heute an und in Zukunft ein wundervolles

01:12:17: ALL OF US zu leben.

01:12:20: Und ganz zum Schluss lass mir gerne auch den entsprechenden Kanälen LIKES da.

01:12:24: dann wächst ALL OF ME und kommt zur vollen Blüte.

01:12:28: das wünsche ich.

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