#69 Gegen jede Vernunft mit Maggie Kasprowsky

Shownotes

„Die Möglichkeiten, rauszukommen gab es nicht, aber die Gedanken waren frei.“

Maggie Kasprowskys „allofme“ beginnt mit einer Kindheit in Polen in den 70er Jahren. Heute organisiert sie einen Online-Kongress für Frauen mit dem grandiosen Titel „Neustart Lebensmitte 2.0 – die ganze Frau“, der vom 4.-11. November 26 läuft. Ich darf erneut als Speakerin und Inspiration dabei sein.

Und zwischen der kleinen rothaarigen Maggie, die schon als Kind 2 Maggies in sich fühlte (die Angepasste & die Wilde), und der heutigen Maggie liegen zahlreiche Transformationsschritte, für die andere Menschen mehrere Leben brauchen.

Maggie geht einfach nach vorn und weiß rückblickend um ihre Kraft, ihre Ausdauer, und ihren Mut und ist sich ihrer verzweifelten Momente im Leben ebenso bewusst.

Den Anmeldelink für ihren Kongress mit wirklich ausgesuchten Themen und Expertinnen findest Du oben in meiner Bio. Alles ist natürlich zeitlich versetzt zu hören – der Winter bietet sich dafür an –, ab aufs Sofa, Kerzen und Ton/Bild an und genießen.

Ihr findet Maggie hier: @innere_kraft_coaching

Und am Schluss wie immer der Reminder an Eure Gesundheit:
Cellagon regeneriert Eure Zellen auf natürlichste Art. Ein Konzentrat aus 80 Lebensmitteln (Gemüse, Obst, Kräuter etc.) unterstützt Euch täglich dabei.

Der Link dazu ist wie immer auch in meiner bio.

946854.cellagon.de

Transkript anzeigen

00:00:09: Also ich war nicht gerade die Wunsch-Spiege-Dochter.

00:00:13: Ich war zu wenig dort.

00:00:16: Aha!

00:00:18: Schön, ja schön ist natürlich ironisch.

00:00:22: Nicht schön?

00:00:23: Ja okay aber auch damit konntest du umgehen?

00:00:28: Ja klar auf jeden Fall.

00:00:30: also ich denke ich habe es schon als Kind ich muss sagen als Kind.

00:01:12: All of me ist der Podcast, der dir ermöglicht dich selbst zu finden.

00:01:17: In mir, meinen unterschiedlichen Gästen, ihren Geschichten, Impulsen Konzepten und Wahrheiten spiegelt sich alles was auch in dir ist.

00:01:27: Neugierig?

00:01:29: Wenn du in der Tiefe Lust hast dir zu begegnen, dem was du schon von dir weißt und all dem was

00:01:35: Du noch nicht von Dir weißt?

00:01:38: Dann bist Du hier goldrichtig.

00:01:40: Denn All of me

00:01:42: ist ALL OF

00:01:43: YOU!

00:01:46: So vieles was ich erlebt und erfahren

00:01:48: habe

00:01:49: teile ich mit meinen Gästen die ihre Geschichten mitbringen.

00:01:53: lasst uns zusammen in die Magie des Moments eintauchen wenn Worte sich mit Gefühlen und inneren Bildern verweben und eine tiefe Verbindung entsteht wenn deine Geschichte zu meiner wird und wir alle eins werden.

00:02:43: Herzlich willkommen bei All of Me.

00:02:45: Ich freue mich, dass du reingehört hast

00:02:47: bzw.,

00:02:47: dass du jetzt rein hörst.

00:02:50: Wir bleiben im Präsens und ich habe heute Maggie Kaspowski oder hab' ich da so ein R rausgeschummelt?

00:02:58: Nein das ist schon okay, Kaspofsky!

00:03:00: Das ist wirklich...

00:03:01: Ja ja gut sehr viele Konsonanten Du wirst bei mir, wir kennen uns Remote schon ein bisschen länger denn du organisierst einen Kongress.

00:03:16: Ein Online-Kongress, bei dem ich zum zweiten Mal teilnehmen durfte und der extrem passende Name ist Neustart Lebensmitte So!

00:03:24: Und da durfte ich schon im Frühjahr, sag' mir nicht... Ich weiß nicht genau den Monat, das auch wurscht Da durfte sich als Speakerin dabei sein.

00:03:32: Wir hatten super Thema und jetzt Wenn die Podcast-Folge rauskommt, läuft der Kongress schon.

00:03:39: Aber ihr könnt dann noch direkt einsteigen.

00:03:42: Kann man eigentlich auch rückwirkend was hören?

00:03:45: Wenn man einmal dieses Paket hat...

00:03:47: Ja wenn du den Paket hast, kannst du es lebenslang alles anhören.

00:03:52: Okay das ist ja auch schön!

00:03:53: Das heißt die Leute müssen nicht an dem Tag genau alles haben sondern sie können sich das auch ein bisschen

00:03:59: Einteilen

00:04:00: für den langen Winter, also ich finde der Winter ist ideal dafür zu Online Sachen zu machen.

00:04:07: Wundervoll!

00:04:08: So liebe Maggie wir kommen aber erst mal zu dir und dann kommen wir glaube auch automatisch zu dem Kongress was dich da beflügelt hat wofür dein Feuer brennt.

00:04:20: großzügig ist Neustadt Lebensmittel ja schon irgendwie eine mega Überschrift große Aussage und ich glaube das was uns da verbindet ist eben dieses, dass es ein Neustart ist.

00:04:31: Und dass es nicht ein Rückwärtsgang ist.

00:04:34: und oh Gott!

00:04:36: Was machen wir jetzt?

00:04:37: Sondern... Das lieben wir beide glaub' ich, dieses okay.

00:04:41: Und was kommt denn

00:04:43: jetzt?!

00:04:43: Was kann denn jetzt kommen?

00:04:45: Also da sagen wir, sagst du jetzt doch noch ein paar Sätze erst mal zum Kongressen und dann kommen wir ein bisschen in deine Geschichte.

00:04:51: Ja klar, zu Kongress.

00:04:53: Ist der zweite?

00:04:53: Du hast recht und du warst schon beim ersten Mal dabei das war April genau und da war es schon total spannend.

00:05:00: jetzt ist es noch ich würde sagen spannende wir sind größer wir sind gewachsen wir haben vier Themen weil was ich gelernt habe aus dem ersten ja die frau ist doch viel mehr, als ich gedacht habe.

00:05:12: Das sind so viele andere Themen.

00:05:15: Ja cool!

00:05:17: Deswegen die ganze Frau.

00:05:19: Diesmal ist es tatsächlich Neustartlebensmieter und dann nehmen wir die Frau so ein bisschen auseinander und schauen was da alles in uns schwebt und lebt und will noch gerebt werden.

00:05:32: das ist das worum es geht tatsächlich.

00:05:35: Das ist eigentlich ein mega schönes Bild, dass die Frauen sich einmal kurz auseinander nehmen um sich dann irgendwie viel besser wieder zusammen zu sortieren weil vielleicht irgendwas noch gefehlt hat um dem eigenen Prozess näherzukommen.

00:05:49: und also da hast du auf jeden Fall echt bunte Bunte Leute eingeladen, also mit total tollen Themen.

00:05:57: Aber jetzt möchte ich einmal bei dir abbiegen weil ich ahne ja nur was du für ein All of Me hast und was du eine Geschichte hast Und das wird alles kein Zufall sein, weil dann den glaube ich auch nicht Dass Du ausgerechnet den Kongress mit dem Thema ausgesucht hast Denn Du wirst damit ganz viel

00:06:18: zu tun haben Ja eigentlich mein ganzes Leben schon Genau.

00:06:23: Also wenn ich tatsächlich so auf mich jetzt da präsentieren sollte, das springt aus den Rahmen tatsächlich weil mein Leben schon kundebund ist und mein Weg total kunde bunt ist.

00:06:36: Ich bin in Polen geboren Da bin ich auch aufgewachsen dann habe ich auch studiert auf der Uni pädagogik ja Und dann hab' ich mich entschieden da auszubrechen.

00:06:47: Wann

00:06:48: war es denn?

00:06:49: Wann waren's?

00:06:51: Oh sieben und achtzig Ja, Ende siebenunddachs bin ich da nach meiner Studium.

00:06:57: Nach der Magisterarbeit genau.

00:06:59: Genau ja und damals als Kind das war schon so... Das waren so zwei Magis drin.

00:07:08: Wir sagen immer die eine, die sich dem allem irgendwie unterordnen wollte, sollte halt.

00:07:15: Auch wenn ich total geliebt war und total liebe Familie hatte.

00:07:19: aber ja bei mir wurde als Kind so heuse IQ dann festgestellt Und da waren die Erwartungen natürlich Ich soll perfekt sein Ja und man will als kind natürlich den Eltern und allen anderen gerecht werden Und das war ich tatsächlich und gleichzeitig lebte da in mir die zweite Persönlichkeit, würde ich sagen.

00:07:39: Die Mervilde, die wir es ausbrechen wollten... Ja, ich denke deswegen irgendwann habe ich entschieden egal was kommt, ich will jetzt da kurz raus bin nach Deutschland tatsächlich einfach nur so als eine Belohnung nach dem Studium halt meine Großdante zu besuchen.

00:07:57: Nur dass Ja, der Schicksal wollte anders und während ich gerade im Zug Sachia nach Deutschland, nach Frankfurt ist meine Tante gestorben halt.

00:08:08: Und ich stand auch einmal auf diesen riesengroßen Bahnhof ohne richtig Deutschsprächen zu kennen.

00:08:15: also richtig so guten Tag und vielleicht wiedersehen und bitte

00:08:19: Aber ein bisschen was konntest du?

00:08:21: Ja aber das waren tatsächlich einige Sodie wie Grundsäze ja

00:08:25: Gurimentäre.

00:08:27: Aber hattest du das in der Schule?

00:08:30: Ja,

00:08:31: ich hatte auch tatsächlich in der Schule.

00:08:33: Allerdings war es so dass die Lehrerinnen haben sich da gewechselt und irgendwann ist das wieder zu französisch.

00:08:41: also das war so ein bunter Mischmann.

00:08:43: ja und daher habe ich mich später für andere Sprachen dann bisschen mehr eingesetzt.

00:08:51: Ja, auf jeden Fall bin ich da und das war noch vor diesem ganzen Mauerfall.

00:08:56: Also sprich Polen war da hinter dieser Eiserne Kurtine.

00:09:00: Das war nicht so einfach nur auf Einladung Und die stand da und musste entscheiden entweder nehme ich den nächsten Zug zurück

00:09:08: Halt

00:09:09: und fahren nach Polen oder ich versuche mich da durch zu boxen und gegen jede Vernunft habe ich mich in dem Jahr zu verheiraten

00:09:18: Achso?

00:09:18: Da bist du gleich ganz hier geblieben

00:09:20: Da bin ich ganz hier geblieben.

00:09:22: Aber

00:09:23: wir reden davon, dass du, ich sag jetzt mal, platten Handgepäckkocher dabei hattest?

00:09:29: Dann zu der Tantefuß die leider gar nicht mehr war.

00:09:32: Ja das war so total komisch geschickt.

00:09:35: Ich war dann

00:09:35: tatsächlich

00:09:36: mit so Hand und Fuß und ein bisschen Sprachkörnchenissen.

00:09:42: Sie wohnte eigentlich in Stuttgart, also ich musste zu Esfor Frankfurt nach Stuttgarg.

00:09:47: Und dort stand ich vor dem Haus und hab da geklingelt, geklingelte, keine Macht auf.

00:09:52: Da kamen so zwei ältere Damen... ...und die waren dann total erschrocken, was sie gesehen haben wo ich da klingle, haben versucht mich da irgendetwas zu erklären, was ich nicht so wirklich verstand.

00:10:04: Wahnsinn!

00:10:05: Weil wir sagen ja nochmal kurz dazu ist gerade noch keine Handys?

00:10:08: Nein, nein, das

00:10:09: war's.

00:10:11: Ja, da haben wir noch live miteinander gesprochen.

00:10:13: Ja genau und ja die eine ist dann total schlau gewesen hat einfach einen Zettel rausgenommen hat so ein Firek gemalt, ein Kreuz drauf und dabei klar

00:10:27: war es los.

00:10:28: Oh mein Gott!

00:10:32: Oh nein!

00:10:33: Das war dieser Start.

00:10:34: Sie waren so lieb sie haben mich auch ein bisschen aufgenommen dass ich da bleiben durfte bei denen bis zu der Beerdigung.

00:10:43: Ja, das war sehr, sehr lieb.

00:10:44: Ich war tatsächlich so herzlich aufgenommen und hätte ich nie im Leben gedacht in den privaten Häusern.

00:10:50: Das war echt cool!

00:10:52: Aber wenn es traurig ist... Dann habe ich mich erinnern, dass ich einen Freund habe hier irgendwo noch vom Studium der schon hier war seit ein bis zwei Jahren.

00:11:02: Und dann hab ich mir da auch was aufgebaut.

00:11:05: Ich musste mich da ein bisschen umorientieren und neue Ausbildungen machen, habe mein Mann kennengelernt

00:11:12: usw.,

00:11:13: dann ging das Leben.

00:11:14: Das war so.

00:11:14: dieser Start ja, so ein bisschen holprig aber ja, das war mein erster grosses Neustart wo ich tatsächlich gesehen habe.

00:11:22: Absolut!

00:11:24: Ah,

00:11:26: ja, okay.

00:11:26: Weil das wird dann geblieben sein, könnt ihr mir vorstellen?

00:11:30: Wie haben denn deine Eltern reagiert?

00:11:33: Also ich würde durchdrehen als Mutter.

00:11:35: Eigentlich... Sorry!

00:11:37: Ich habe glaube ich meine Hände nicht auseinander gemacht wenn es ok ist.

00:11:40: Alles

00:11:40: klar, easy.

00:11:43: Das

00:11:44: war doch nichts.

00:11:47: Ja, eigentlich ziemlich gechillt muss ich sagen.

00:11:51: Sie waren zuerst ein bisschen erschrocken weil wie gesagt das gab es keine Handys.

00:11:56: Ich konnte nicht so einfach Bescheid geben.

00:11:58: dann... zwei Tage später hat mir dann eine von den Frauen erlaubt, von ihren Festnetz nach Polen anzurufen.

00:12:06: Also das waren so diese Achtundvierzig Stunden oder mal wo meine Mama da gesessen hat und gezittert.

00:12:11: und mein Papa was mit mir los?

00:12:13: ich bin nicht überhaupt angekommen ja aber dann haben sie es gesagt hat gesagt Ja das ist dein Leben mach was du möchtest.

00:12:20: Ob's wirklich war weiß ich nicht Aber Sie haben mich zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht den Eindruck irgendwie also Ich hatte nicht den Andruck ich darf das oder dass sie da irgendwie, ja.

00:12:32: Ja!

00:12:33: Warte mal, wovon hast du gelebt?

00:12:38: Das war komisch.

00:12:39: Zuerst habe ich tatsächlich bei den Freunden so ein bisschen gejobbt und dann habe ich mich entschieden weil meine Mama eigentlich gebürtige Deutsche ist.

00:12:49: Genau das haben wir gesprochen.

00:12:52: Sie lebte dann gerade an diesen Terrennen die nach dem zweiten Weltkrieg zu Polen dann irgendwie angeschlossen werden.

00:13:02: Die Familie ist da geblieben, sie war damals ein Kind, ein kleines Kind und das hatte ich dann so redig.

00:13:07: Also ich bin eigentlich so halbe Deutsche durfte dann deswegen... Das war so eine kleine Ort in Norddeutschland Friedland heißt es glaube ich Und da hat man mir

00:13:32: Okay, gut.

00:13:33: Und nochmal, du hast dann einfach sofort angefangen zu arbeiten.

00:13:36: Also ich meine es ist ja... Ich stelle mir das also teilweise schwierig vor.

00:13:39: deswegen mit der Frage wovon lebst Du denn?

00:13:42: Ja eben

00:13:44: von tausend

00:13:45: auf null.

00:13:46: Von Tausendblei nicht aber auf einmal in einem anderen Land auch wenn du es geplant hast und ja sind alle Netze dir aber irgendwie brauchst du was im Portemonnaie.

00:13:56: Ja genau so geplant habe ich tatsächlich nicht.

00:13:57: Es sollte nur so ein keine Ahnung Ferien sein eine Belohnung.

00:14:02: Entscheidung musste ich treffen, oder so.

00:14:05: Damals konnte man noch nicht wissen, dass zwei Jahre später die Mauer fällt und man darf sich dann bewegen wie man will.

00:14:12: Damal war das einfach entweder?

00:14:14: Oder ja, oder zurück.

00:14:16: Deswegen war die Entscheidung nicht anders.

00:14:20: Ja, und nachdem ich meine Herkunft nachgewiesen habe, da hab' ich die Möglichkeit bekommen von Deutschland.

00:14:28: Das war ein extra Deutschsprachkurs für wie die Studenten, also haben sie sich Studenten und Abiturienten, die von irgendwo da kommen.

00:14:38: Okay.

00:14:38: Damit sie das ja... Und dann haben wir auch so kleine Stipendia bekommen und durften ihnen so Studenten häuseln, wohnen so.

00:14:46: Aber war das jetzt Götter-Institut oder war das ganz normal?

00:14:49: Das

00:14:50: war Götters.

00:14:50: Ja,

00:14:51: okay.

00:14:52: Eiergött!

00:14:53: Ja, das war Göttes.

00:14:55: Also du hast dich langsam sortiert und du hast aber noch bei einem Freund gewohnt auf dem Sofa

00:15:02: Zuerst, also die erste bevor ich nach Friedland gegangen bin.

00:15:05: Da hab' ich tatsächlich auf Sofa bei ihm da gewohnt, so ein bisschen ausgeholfen.

00:15:11: Der hatte dann inzwischen eine physiotherapeutische Praxis und habe mich so ein bißchen ausgeholfen aber tatsächlich nur sehr kurze Zeit bis sich dann eben was anderes machen konnte.

00:15:23: ja.

00:15:25: Nach dem Sprachkurs, da ging das eigentlich.

00:15:27: Da hab ich mein Mann kennengelernt und ja dann ging das alles schon.

00:15:32: Passt du denn beim Sprach-Kurs kennengelernen?

00:15:35: Ja!

00:15:35: Wirklich?

00:15:35: Oh mein Gott, voll viel was.

00:15:39: Also und was hat der in zwei Sätzen für eine Geschichte?

00:15:42: als?

00:15:42: ich meine ist erne Zauber auf die Verbindung weil er auch aus Polen ist ne?

00:15:47: Er ist auch aus polen aber aus einer ganz andere Region als ich.

00:15:52: bei dem war es von Anfang klar dass Das war tatsächlich schon geplant, dass er hier nach Deutschland umsiedelt zusammen mit seinen Eltern.

00:16:00: Seine Eltern sind auch kurze Zeit da drauf, weil sie von beiden Seiten deutsche Abstammung hatten und die wollten das schon immer... Ja, das war dann so ein bisschen andere Geschichte also ganz andere Geschichte.

00:16:14: Naja aber trotzdem irgendwie so'n bisschen Wurzeln.

00:16:19: Also das ist ja ähnlich wie bei dir?

00:16:21: Ja es ist ähnlich wie beim mir auch wenn's Unsere Ursprungsfamilien, total anders mit der ganzen Studie umgingen und auch diese ganze Erziehung.

00:16:30: Also ich war nicht gerade die Wunsch-Schwiegedochter.

00:16:37: Ich war zu wenig dort.

00:16:42: Schön!

00:16:43: Ja, das ist natürlich ironisch.

00:16:46: Nicht schön?

00:16:49: Aber auch damit konntest du umgehen.

00:16:55: Auf jeden Fall.

00:16:56: Also ich denke, ich habe es schon als Kind... Ich muss also sagen, als Kind war so messig, rot-rot herrige... Und ich musste mich schon da ordentlich Kasuti vorstellen, auch beweisen.

00:17:13: Weil da kamen natürlich ganz liebe Kinder und dann kamen solche Kindern, die nicht so lieb waren.

00:17:18: also ich hab schon als Kind mich da durchschlagen müssen.

00:17:22: Und ich habe es gelernt einfach mit Situationen wo ich nicht angenommen werde wie ich mir das gewünscht hätte umzugehen.

00:17:30: schon als musste ich lernen als ganz kleines Kind ja.

00:17:34: Und was war deine Strategie als Kind?

00:17:39: Ich bin dann an Menschen ran, also als Erste rangegangen tatsächlich.

00:17:44: Also du hast einen Schritt gemacht auf die Leute zu oder auf die Kinder zu?

00:17:49: Auf die Kinder dazu ja.

00:17:51: Also vor allen Dingen auch an die dir nicht wohl gesonnen waren?

00:17:57: Ich habe es versucht da wo sie ging Bevor ich herausfinden konnte, wenn mich Wohlgesonnen ist oder nicht.

00:18:04: Weil meine Eltern eine Strategie hatten, ich soll so früh wie möglich Selbstständigkeit lernen.

00:18:12: Sprich, ich wurde glaube ich mit Sex in der ersten Klasse gleich direkt für vier Wochen Sommerferien da Lager geschickt und das jedes Mal dann so.

00:18:24: Und das war auf dem anderen Seite von Polen.

00:18:28: also Ich gab es nicht einfach, Besuchen oder Frähe abzuhören.

00:18:34: Und ich musste mich dort tatsächlich durchschlagen und das war nicht einfach.

00:18:38: Wahnsinn!

00:18:39: Also klingt so ein bisschen wie ... Es gab's natürlich in Deutschland früher eine Kinderlandverschickung... Was sollte dir da gutisch getan werden?

00:18:49: Oder was solltest du da lernen?

00:18:52: Selbstständigkeit, mit Stress umzugehen.

00:18:54: Ich muss da zur Fähre Seite sagen das war nicht eine reine Idee meinen Eltern Sonder weil ich da oft noch aus den Kindergarten zum Beispiel bevor ich in die Schule gekommen bin Ja, irgendwie dann nie so behandelt hatten wie es eigentlich gewünscht wäre.

00:19:17: Teilweise auch die Erzieherinnen weil da gibt's natürlich auch verschiedene Leute und sie sprachen damals mit einer Psychologin oder Psychologen denen empfohlen, ja da muss die hart werden.

00:19:30: Da muss sie ein bisschen üben damit umzugehen.

00:19:34: und ich weiß dass meine Mama gemeint hat zu mir später das sie hat zuhause gesessen und geheult aber den wurde ja eingeredet.

00:19:43: Das ist weg, dass sich das lernen muss.

00:19:46: Da werde ich stärker, da werde ich widerstandsfähiger usw.

00:19:51: Ja in gewisser Weise bin ich das tatsächlich geworden!

00:19:54: Das glaube ich dir Aber du hast auch...

00:19:58: Also bei meinen Kindern hatte ich das irgendwann.

00:20:01: Hätte ich das

00:20:02: auch.

00:20:02: Genau, und die schamanische Sichtweise oder auch die Traumasichtweise ist natürlich dass du dann erheblichen Anteil von dir abgespalten hast.

00:20:14: Und ich kann mir vorstellen, dass du das natürlich im Laufe deines Lebens dir wieder zurückerobert hast denn man kann ja da nur das überstehen wenn man sich hart macht.

00:20:26: Und deswegen meine ich, irgendetwas hat mir tatsächlich gegeben.

00:20:32: Allerdings hat es auch verursacht, dass ich ja tatsächlich mein Großteil meines Lebens in zwei Welten gerippt habe.

00:20:41: Einen nach außen in dieser ganzen Gesellschaft sich zurechtzufinden und funktionieren usw.

00:20:47: und die andere Ich da irgendwo

00:20:50: Je

00:20:52: älter ich war, je mehr Stress kamen, jene Verpflichtungen dazu gekommen sind.

00:20:57: Kinder zum Beispiel und Arbeit und was auch ihr Beziehung.

00:21:03: Des top wenige war ich, des top mehr war ich nur die ganze Rolle.

00:21:08: Und das war auch diese eine Moment irgendwann wo... Wo ich gemerkt habe, so geht es nicht weiter.

00:21:15: Das geht gar nicht mehr.

00:21:17: und

00:21:18: gemerkt haben dann irgendwann tatsächlich Ich bin nicht alleine ja das sind viele andere denen sein nicht geht.

00:21:24: Das stimmt einmal noch mal kurz zurück zu deinen ersten jahren.

00:21:28: Wer oder was hat dich?

00:21:32: Ich würde sagen geschützt gehalten weil du musst ja irgendwie so ein Ja es muss irgendein Schutz da gewesen sein dass also das sind ja erlebnisse die Rägen ein, ich will das mal gar nicht so negativ sagen weil du ja auch sagst aber sagst natürlich heute dass dir das auch was gebracht hat.

00:21:52: Dass du tatsächlich etwas gelernt hast.

00:21:54: Aber die meisten die ich bisher dazu gefragt habe Die wissen immer irgendwer oder irgendeine Macht ob es jetzt Gott ist oder Engel oder Irgendein Gedanke oder sonst was hat sie da immer durchgeführt?

00:22:09: Gibt's sowas bei dir auf?

00:22:11: Das ist das was ich ja gesagt hatte.

00:22:14: Ich habe das zu dieser Zeitpunkt in den ersten Jahren in Deutschland, oder wo die ganze Geschichte da passiert ist, gar nicht so wahrgenommen.

00:22:23: Das kam später.

00:22:24: wenn ich dann nach hinten geblickt hatte und dann gemerkt habe ja dass... Ich hab es eigentlich nichts groß machen müssen!

00:22:32: Es haben sich Sachen gezeigt, ja.

00:22:35: Auf einmal kamen die nette Frauen zum Beispiel.

00:22:37: Von unterwegs von dem Bahnhof hat mich da jemand an die Hand genommen und gesagt, guckt hier ist der nächste Zug nach Stuttgart, ja?

00:22:45: Die Karte hatte ich, weil ich habe direkt die Karte, sie sollte mich in Frankfurt abholen und wir sollten vom Frankfurt nach Stutgart schon zusammen.

00:22:51: also das war alles dann schon erledigt.

00:22:54: Dann kam jemandem gezeigt hat dieses Bus, dann kommen die Frauen, die mich dann aufgenommen haben.

00:22:59: Und dann auf einmal kam seit Jahren daran nicht gedacht habe.

00:23:07: Und als ich damals eben von dieser eine älteren Frau telefonieren durfte mit meiner Mama und sie sagte, du aber erinnerst du dich da ist der und der und den wohnt doch auch irgendwo in der Nähe.

00:23:21: Der hat tatsächlich in Räutlingen.

00:23:23: Und weißt Du was?

00:23:24: Seine Mama kommt heute zu uns zum Besuch!

00:23:28: Das waren so Sachen wir... dann geben wir die Telefonnummer.

00:23:32: Und dann ging es so, da habe ich ein Telefon-Nummer genommen, da durfte ich dort anrufen mich dann erinnert ja weißt du noch wie ich bin?

00:23:39: und bla bla bla und so kommen sonst ganze Sachen.

00:23:41: also wenn ich nach hinten gucke ich wurde einfach getragen keine Ahnung welche mache.

00:23:47: ich sage heute sage ich halt das Universum oder herrlichere mache irgendetwas hat mich getragen was mir heute deutlich zeigt dass war der Weg.

00:23:57: Diesen Weg sollte ich nehmen, weil da waren keine Hirte.

00:24:01: Ich musste da nichts machen.

00:24:02: Ich weiß als ich in den Friedland angekommen bin wo ich meine Herkunft nachweisen musste.

00:24:11: Da waren so viele Familien die haben alle mögliche Sachen.

00:24:14: Die hatten tausende Dokumente und stammt mich und soweit.

00:24:17: ich hatte nichts nur meine Geschichte.

00:24:20: und ich kam rein, ich habe meine Geschichte erzählt.

00:24:23: Und der eine hat gesagt, prief das irgendwie, ich komme dann irgendwie nächsten Tag nochmal und gesagt ja, ich darf... Ich bin so weit ohne ein Zettel

00:24:32: Papier.".

00:24:34: Habe ich vorhin schon auch ein bisschen gedacht, weil jeder kennt irgendwie die deutsche Bürokratie und wenn du nicht was du alles beschreibst.

00:24:41: Irgendwie solche Aktenordner dabei hast mit deinen ganzen Unterlagen.

00:24:45: Genau!

00:24:46: Und da muss der richtige Stempel auf der richtigen Seite sein, sonst kannst du es gleich vergessen.

00:24:51: Es erwarten?

00:24:51: Okay cool...

00:24:52: Ich hatte nur den Namen, Nachnamen meines Großvaters dann auch während des Krieges irgendwie vermisst, gestorben ist, gefahren ist und nichts weiter.

00:25:02: Und ich habe es Leute gesehen mit solchen Akten so wie du sagst.

00:25:06: Akten schränke etwas was sie damit gebracht haben und wurden abgelehnt oder müsste noch immer was nachweisen.

00:25:14: und bei mir hat keiner was groß nachgefragt.

00:25:16: und da habe ich gesagt okay das ist der Platz.

00:25:19: und irgendwie ja ich hab mich sicher gefühlt Ich weiß mal meine Freundinnen und Freunde wo ich dann Damals doch Briefer geschrieben haben.

00:25:30: Ja, klar!

00:25:31: Da bist du verrückt, komm zurück was willst du da auch?

00:25:34: Ich wäre dann sofort in den nächsten Zug zurück gestiegen und nach Hause.

00:25:39: aber ich fühlte mich zu keinem Moment unsicher oder ängstlich.

00:25:43: das war irgendwie als ob etwas mit mir geschehen würde ohne dass ihr groß was dafür machen muss Und es war kräsig.

00:25:52: Aber kann das nicht auch sein?

00:25:54: also weil wenn deine Großeltern Deutsch waren, dass du schon ganz... also das du so ein inneres, also dass du so einen zelluläres Wissen hattest.

00:26:08: So würde ich es fast nennen!

00:26:09: Also das kennen ganz viele kenne ich auch.

00:26:13: Irgendwo an einem Ort zu sein oder es zieht einen irgendwo hin und man kann das jetzt im Hirn überhaupt nicht erklären warum mich dann dahin will.

00:26:21: Dann bin ich da und denk so alter ich bin hier Zuhause Ich kenne eigentlich nichts, also nur für mein rationales Gehirn.

00:26:30: Aber hier ist so ein Zuhause-Gefühl oder vielleicht dieses Gefühl von Sicherheit?

00:26:38: Also ich meine wahrscheinlich gibt es tausende Erklärungen am Ende des Wursches was das ist.

00:26:42: Oder hast du da ein bisschen... Wo waren denn deine Großeltern?

00:26:47: aus welcher Region kamen die?

00:26:50: Die lebten damals in Oberfläsen.

00:26:52: Achso war ja logisch!

00:26:53: Das war natürlich dann der Tag.

00:26:56: Und die davor, weißt du das auch?

00:26:59: Also gab es mal welche von denen was übernächst.

00:27:02: Nein ich denke die lebten dann ja Generationen eben in dieser Terren weil diese Terrens dann geherrten auch frühe zu Deutschland nicht vor der

00:27:11: Zeit also

00:27:11: zumindest auch Jahrzehnte lang oder Jahrhundente.

00:27:17: Was sie frühen, ich denke dass war tatsächlich dort wo sie generationen hergelebt haben.

00:27:26: Ja, was mich da ... Zugehörig geführt zu keinem Land, muss ich dir das sagen.

00:27:47: Ich habe mich nie als Polin bezeichnet oder ich gehöre zu diesem Land.

00:27:50: Ich hatte auch nicht irgendwelche große patriotische Gefühle dazu aber es ist genau so hier.

00:27:57: Ich fühle mich hier wohl.

00:27:59: Ich hab's hier in meinem Leben.

00:28:03: Aber werde ihr sagen dass ich jetzt irgendwie mit dieser ganzen Deutsch sein Geschichte identifizieren würde.

00:28:12: ich sagen auch nicht wirklich.

00:28:18: Ich kenne das nicht, ich kann aber nicht groß nachvollziehen.

00:28:20: Ich verstehe dass Leute diese Zugeherigkeit fühlen und ich finde das vollkommen okay.

00:28:25: Aber ich bin da eher so keine Ahnung Weltbürge vielleicht und mich zieht noch zu sehr vielen Plätzen.

00:28:35: also ja wer weiß was das Leben noch bringt?

00:28:38: Genau, aber das hört sich jetzt nicht so an als wärst du deswegen unruhig.

00:28:42: Oh nein!

00:28:42: Nein?

00:28:43: Nee genau, sondern da wo du bist ist dein Zuhause.

00:28:47: Ja klar, vielen Dank.

00:28:49: So und jetzt nochmal wieder aus dem Schamal oder aus dem energetischen Ist das ja eine ganz große Überschrift Nicht im Außen alles zu suchen und zu finden Sondern dein eigentliches Zuhausel Ich werde nie vergessen diesen Ausdruck ist dein inner Dwelling Also dieses Inne in dir, in deiner Mitte, in Frieden zu sein und dann ist es völlig egal wo du sitzt.

00:29:11: Wo du bist.

00:29:12: Genau.

00:29:13: Das denke ich auch.

00:29:15: Dass das richtige Zuhause da drin

00:29:17: ist.

00:29:17: Ja ja total toll!

00:29:19: Und dann erzähl noch ein bisschen weiter... Du hast an deinem Mann kennengelernt und dann bist du aber nach... Was war das?

00:29:27: Friedland?

00:29:29: Nee davor war ich im Friedland.

00:29:31: danach vor meine Ja, Staatsbürgerschaft oder Nationalität festgestellt worden ist, durfte ich diesen Studentenkurs oder diesen deutschen Kurs für Studenten vom Gethe-Institut machen.

00:29:46: Da war ich in Heilbronn und dort haben die uns kennengelernt.

00:29:51: Und

00:29:51: dann so circa keine Ahnung was es war zwei Jahre später geheiratet... Ja, irgendwie ging dann die Geschenke weiter.

00:29:59: Dann habe ich zuerst tatsächlich meine Arbeit also das was ich gelernt habe.

00:30:04: Ich bin Pädagogin und hab mich entschieden mit Kindern zu arbeiten da ich nicht so viel mit dem deutschen Schulsystem einverstanden bin.

00:30:16: Sehr gut ja!

00:30:18: Habe ich mich entschieden?

00:30:19: Es ist etwas nuff... Also privat selbstständig zu machen, da habe ich eine Kindertagespflege eröffnet.

00:30:25: Ich hab tatsächlich noch Entspannungspedagogen, Yoga-Layerin und so weiter das alles zusätzlich gelernt und das alles da angewandt.

00:30:33: Das waren oh Gott wie viele siebzehn Jahre total spannende Zeit wo ich unzählige Kinder begleitet haben weil ich sehr erfolgreich war aber dann zu Ende auch wieder gemerkt habe okay das hat sich ausgeliebt das bin ich jetzt nicht mehr.

00:30:49: Der Teil ist fertig, okay?

00:30:53: Und in der Zeit hast du wahrscheinlich deine drei Söhne auch bekommen.

00:30:56: Ja genau!

00:30:56: Weil das passt ja so ganz gut in die Welle.

00:30:59: Das war ich zurzeit.

00:31:01: Okay, beschreib mal das Gefühl dass du dachtest, der Drops ist gelutscht also irgendwas fühlt sich hier nicht mehr richtig an weil ich finde das sind ganz tolle ganz tolle Momente oder auch ja Wochen, Monate.

00:31:17: Die sind extrem unangenehm finde ich zumindest weil irgendein Teil fühlt schon hier ist irgendwas nicht mehr so ganz toll.

00:31:24: aber dann gibt es vielleicht eine Angst-Hilfe.

00:31:27: Ich will doch das so lassen Weil es gibt Sicherheit!

00:31:30: Ich bin erfolgreich läuft alles und trotzdem gibt's immer noch oder immer wieder einen Teil der nicht still wird Und der immer dann lauter wird und dem du dann Zwangslage läufig folgen musst.

00:31:43: Wäre ich froh, wenn du da so ein bisschen was zu sagst?

00:31:45: Weil das ist glaube ich etwas, was alle kennen!

00:31:47: Das ist das, was viele kennen auf jeden Fall.

00:31:50: Das weiß ich jetzt auch aus meiner Arbeit, die ich jetzt mache.

00:31:55: Du hast gesagt für Wochen, Monate... Ich habe es tatsächlich ja gute drei Jahre da ausgehalten.

00:32:05: immer wieder gespürt gefühlt haben.

00:32:08: Nein, ich muss aus!

00:32:09: Ich will was anderes... Ich kann das nicht mehr.

00:32:12: Ich habe meine Arbeit gut gemacht.

00:32:15: Ich hab alles gegeben.

00:32:17: aber diese Zufriedenheit, diese... weißt du nach so einem Arbeitstag?

00:32:20: Hey cool und ich freue mich auf den nächsten.

00:32:24: Das war weg.

00:32:24: Ja, ich habe es einfach funktioniert Und wollte das nicht wahrhaben weil wenn Wenn etwas gut läuft, du hast im Kopf auf diese finanzielle Sicherheit.

00:32:36: Die muss auch irgendwie gewährleistet werden.

00:32:39: Es ist einfach etwas zu schmeißen und zu sagen, das mache ich nicht mehr.

00:32:42: Und dann einfach auf das Gehalt meines Mannes da irgendwie angewiesen zu sein, das wollte ich auch nicht.

00:32:48: Das bin auch nicht ich ja.

00:32:51: Deswegen habe ich ausgehört aber immer wieder angefangen Bücher zu lesen, gucken, orientieren, zu suchen.

00:32:59: Was könnte es sein?

00:33:01: Und eigentlich das was immer bei mir war.

00:33:03: ich habe mich immer so für so ein bisschen spirituelle Sachen interessiert also hab ich auch da im Geforscht gelesen Ausbildungen gemacht.

00:33:13: dann habe ich gemerkt ja Hypnose war auch immer etwas was mich interessiert.

00:33:20: und dann habe Während der Arbeit mit den Kindern noch, dass ich sehr guten Draht zu den Müttern habe oder zu den Grossmütter die sie dann abgeholt haben manchmal.

00:33:32: Die sich tatsächlich an mich gewarnt haben je hey du hast so gute Erstrahlung oder haben angefangen sich mich anzuvertrauen um Rat zu fragen und hab gesagt ja cool Das passt.

00:33:44: Ja, und dann eben Hypnose-Ausbildung, Jägerkottausbildung und alle mögliche andere die dann folgten... Ich wollte nicht einfach etwas schmeißen weil wie gesagt diese finanzielle Sicherheit war mir ziemlich wichtig.

00:33:59: aber ich habe es gemerkt tatsächlich dass mich das Universum wieder glaube ich immer mehr den Schubster gibt weil so wie ich übergefragt worden bin und solche Wartelisten hatte Was immer weniger und weniger, weil mir Herz weh.

00:34:14: Dann hab ich verstanden mein Herz war nicht mehr da, ne?

00:34:17: Ja!

00:34:17: Und dann habe ich tatsächlich entschieden okay... Ich fahre diese eine Sache aus und währenddessen baue die andere auf.

00:34:26: also ich habe für mich diesen so bisschen sicheren Weg gewählt um nicht komplett da ohne nichts zu stellen ja?

00:34:35: Ja.

00:34:35: und dann hab ich eben diese Coaching Praxis gemacht.

00:34:38: das Auch funktionierte sehr gut, ich habe sehr viele tolle Klientinnen gehabt.

00:34:47: Und dann wollte ich es nach draußen tragen irgendwie wie mich so online mäßig ein bisschen mehr aufzeigen und nach Wegen gesucht.

00:34:57: Da kam eben diese Online-Kongresse.

00:35:01: Das war zuerst okay, ich versuche einen zu machen um mich zu zeigen und zu schauen wie das funktioniert.

00:35:07: Dann habe ich gemerkt... Hey, das macht ihr eigentlich noch mehr Spaß.

00:35:11: Okay!

00:35:12: Ja

00:35:12: und jetzt mache ich dann diese zwei Sachen und merke total wenn die solche Leute wie dich zum Beispiel als Experten bei mir haben, diese Gespräche die empfehlen sich mit so vielen neuen Ideen und jedes tatsächlich jedes Gespräch lernt dich etwas ja und zeigt dir etwas von dir selbst.

00:35:34: Ich entdecke mich immer neu und immer neu.

00:35:36: Und das ist das Coole.

00:35:37: Was ist das coole, dass man so gespannt sein kann.

00:35:40: Hey was is noch in mir?

00:35:42: Nicht nur was mich noch erwartet sondern was ich noch mit mir!

00:35:47: Das ist richtig schön.

00:35:48: also auch da haben wir eine parallele weil ja auch erst mal eine ganze energetische Arbeit sozusagen gemacht habe diese ganzen Ausbildung und dann gearbeitet und dann hatte ich einfach wie so ein... es kam irgendwie

00:36:00: hoch

00:36:01: und war nicht mehr zu stoppen, dass das raus will Und dass das nicht nur in meiner Praxis stattfindet oder in meinem eigenen Orbit sozusagen, sondern dass es raus muss und so weiter.

00:36:18: Ich glaube ich habe dich schon mal gefragt du bist aber kein Zwilling, ne?

00:36:20: Oder hast du einen Zwilling Ascendent?

00:36:22: Nein

00:36:22: nein nein, ich bin Skorbjorn!

00:36:23: Okay okay... und was hast du ein Ascendendenten?

00:36:27: Weiß ich nicht.

00:36:29: Also okay also klingt ein bisschen nach Nehmt Zwillinge, aber ist ja auch total legal am Ende des Tages.

00:36:35: Ist es völlig egal?

00:36:38: Dann kommen wir mal ein bisschen zu deinem... Wie hast du das Thema gefunden und hat natürlich alles mit dir selber zu tun, mit deinem Alter?

00:36:46: Und da hast du offensichtlich auch eine Gabe weil als du kleine Kinder hattest, hast du in dem Raum dich bewegt deine Qualitäten reingeworfen Dein Leben, dein Job, deine Unabhängigkeit generiert.

00:37:04: So jetzt hat es natürlich keine kleinen Kinder mehr sondern die sind glaube ich so ähnlich wie meine also irgendwo in den zwanzigern.

00:37:12: Ja

00:37:12: schon fast dreißiger.

00:37:15: Fast Dreißiger?

00:37:16: Okay dann sind deine Tick älter.

00:37:19: Vielleicht sagst du ein paar Sätze zu deinen eigenen... Das ist am Ende der Auslöser für unseren abgefahrenen Wechsel.

00:37:34: Also wie war das bei dir?

00:37:38: Mein hormoneller Wechsel, meinst du!

00:37:40: Na ja also was es dann mitgebracht hat?

00:37:42: jetzt nicht dein Zyklus aber... Ja weil das bewirkt in diesem zaubersten Alter an dem wir sind Das wird einfach ein anderes Feuer und das ist dann nicht mehr zu stoppen.

00:37:54: Und wie hast du dich erst mal darin empfunden?

00:38:01: Also ich habe es zuerst gemerkt, ich hab diesen ganzen körperlichen Umschwung oder Umwandlung oder was auch immer dieser Hormonabfall nicht so wirklich wahrgenommen also nicht körperlich ja nicht so wichtig.

00:38:16: bei mir hatte sich tatsächlich alles gezeigt und zwar dann tatsächlich sehr, sehr groß und hart.

00:38:24: Und das war richtig so wie ein Schlag wenn als meine erste Sinne zu Hause verlassen haben ja und ich blieb dann Da, und das war gerade Zeitpunkt wo so alles auf einmal kam.

00:38:38: Einmal war das natürlich diese hormonelle Umstellung dann waren die Kinder weg weil sie dann irgendwie zu Studium raus waren oder schon ausgezogen sind.

00:38:47: Dann war es meine Arbeit hat mich nicht mehr so empfiehlt Und ich ja ich war dann in einem Loch

00:38:56: Logisch, genau.

00:38:57: Ich

00:38:57: spiel in ein totales Loch und da sind bestimmt auch die Hormonen noch zusätzlich dafür verantwortlich dass ich dann nicht so schnell rauskam weil dann alles gefällt hat so das.

00:39:09: ich habe es mich am Abend hingelegt Und wusste schon, ich habe kein Bock auf nächstem Tag aufzustehen und zu leben.

00:39:17: Also nicht leben, dass sich da irgendwelche Gedanken haben selbst so das überhaupt nicht.

00:39:21: Aber

00:39:22: auch das Leben zu gehen

00:39:24: und was machen.

00:39:25: Weil da war nichts tatsächlich.

00:39:27: Ich hab Augen aufgemacht an dem Morgen und nicht schon wieder.

00:39:31: Irgendwann habe ich gemerkt, es geht einfach nicht weiter.

00:39:35: Das war tatsächlich ... Eine Zeit lang habe ich mich den gegeben und funktioniert.

00:39:42: Unglaublich.

00:39:43: Also, wenn ich jetzt nach hinten gucke, dann möchte ich mich da in den Arm nehmen und das war echt... Ich hatte Zeit!

00:39:55: Beschissern, das war tatsächlich... Das ist der Worte.

00:40:00: Richtig beschissen!

00:40:02: Helfen auch so Derbeworte für mich zumindest.

00:40:07: Eine ganz kurze Abzweigung, weißt du noch wie deine Mutter ihre Wechseljahre erlebt hat?

00:40:18: Ich glaube sie hat auch nur funktioniert damals ich weiß es nicht.

00:40:22: Ich hab's nie so wirklich also nach der Abitur, aus dem Haus zum Studium.

00:40:32: Und dann war ich eigentlich nur am Wochenende zu Hause und dann nach Deutschland.

00:40:38: Ja ja genau!

00:40:38: Habe

00:40:39: ich das wahrscheinlich nie so mitbekommen aus den Gesprächen wenn wir uns unterhalten haben?

00:40:44: Ja klar, ich denke sie hat auch das ziemlich schwer mitgenommen...

00:40:49: ...und auch wahrscheinlich ignoriert, weil es euer Konzept war.

00:40:54: Sie hat weiter das gelebt

00:40:55: was sie gelebt hat

00:40:56: Genau, also das was sein muss auch.

00:40:59: Das ist ja so ein Durchhalteparolen die wir alle kennen und unsere Eltern noch viel mehr.

00:41:08: Und dann

00:41:09: kam

00:41:09: aber irgendeine Veränderung?

00:41:12: Was passierte oder wie lange warst du in diesem Loch?

00:41:18: Keine Ahnung Wochen wahrscheinlich, paar Wochen ist es schwer zu sagen.

00:41:25: Eines Tages wachte ich auf tatsächlich und dachte, es geht nicht mehr.

00:41:28: Und da denke ich jetzt tatsächlich meine Programmierung aus Kindheit, dass ich immer gelernt habe, ja du musst aufstehen und weiter machen.

00:41:38: Ich bin dann so diese Stehaufmännchen.

00:41:41: Du kannst mich kippen, da bleib' ich vielleicht Sekunde so und dann stehe ich sofort auf.

00:41:44: also ich bin keine die dann irgendwo schmoll... vier Monate oder so, aber das waren schon dann ja eine Zeit lang was.

00:41:53: Also einmal war das bestimmt das wo ich stand wie gesagt geht nicht und mein Mann also der hat es damit tatsächlich getragen.

00:42:01: er hat mich einfach dann irgendeiner gesagt jetzt Schluss jetzt steht auf schmeißt das alles wir werden das mit den Kindertagespflege das kannst du schmeißen wie wir schaffen dass du machst.

00:42:11: das irgendwie hatte mir auch motiviert und dazu bewegt wieder nach vorne zu gucken.

00:42:18: Also diese zwei Punkte einmal meine Kindheitsprägung immer wieder aufzustellen, weiterzumachen und dann eben er, dass er mich da tatsächlich gehalten hat und auch so ein bisschen geschittelt hat, weißt du?

00:42:33: Jetzt war ich das bis nicht mehr so... Ja und dann ging es wieder ja!

00:42:38: Und seitdem bin ich auf einem unglaublichen Weg weil ich verstanden habe, dass das einfach weg ist dass ich niemals nirgends ankomme, wo ich sage, da bleibe ich.

00:42:51: Das habe ich verstanden und deswegen bin ich jetzt einfach nur froh und gespannt was das Leben noch bringt, egal ob das jetzt manchmal... Jeder hat Tiefen ja?

00:43:01: Ob du jetzt privat irgendwelche Tiefene erleben musst oder Rückschläge oder finanziell irgendwelchen Einbüsse hast, hat jeder von uns, aber das machen wir jetzt gut.

00:43:11: in dem Moment ist es scheiße gelaufen.

00:43:14: sorry Aber das heißt nicht, dass es dann jetzt in fünf Minuten oder morgen nicht besser laufen will.

00:43:21: Und ich gehe einfach weiter volles Vollfreude und einfach gespannt und neugier auf das Leben.

00:43:27: Weil ich verstanden habe, ich muss nirgends ankommen!

00:43:31: Ich muss nIRGENS ankommen.

00:43:32: Das wurde uns da irgendwie eingeprägt.

00:43:35: Die müssen irgendwo ankommen und da bleiben wir bis wir sterben.

00:43:39: Und fertig hat sich erledigt.

00:43:40: Ich muss nirgends ankommen, so lange ich lebe.

00:43:46: Na

00:43:47: ja und was natürlich dazu kommt ist auch im Kommunismus hast du sowieso keinen Weg oder kein Ziel sozusagen.

00:43:54: Also da läufst Du irgendwie mit in diesem wo alle laufen?

00:44:01: Ja wobei Polen ist so ein... also wir wollen jetzt nicht politisch werden oder so.

00:44:07: Oh doch sag mir gerne weiter!

00:44:08: Also ich bin ja neugierig.

00:44:12: Menschen, die... Ich denke schon geschichtlich.

00:44:15: Wenn du in der Historie ein bisschen schaust nach diese Jahrtausende Geschichte von Polen und ich habe mich schon immer viel Geschichte interessiert, das ist auch mein Ding schon.

00:44:25: Also nicht nur für polnische Geschichten sondern allgemein.

00:44:28: Aber polnischer Geschichte war damals auch speziell unterrichtet.

00:44:33: Die Leute, die gehen sehr schnell auf die Barrikaden, die lassen sich Sachen gefallen eine Zeit lang.

00:44:40: Aber das sind so Revoluze, darf man dazu sagen.

00:44:44: Die stehen immer wieder auf und kämpfen und sind dagegen.

00:44:48: Also zumindest in meiner Jugend ... Da war diese ganze, ich weiß nicht ob die da versagt, Solidarno.

00:44:55: Klar, ja logisch!

00:44:57: Da waren

00:44:58: alle dann ein bisschen involviert.

00:44:59: Wir waren als Studenten auf die Strassen gegangen oder festgenommen tatsächlich festgenommen... Du auch?

00:45:07: Ja klar Ja klar, wie dürften da damals die?

00:45:11: Das war eben diese von einer Seite.

00:45:13: Wir waren keine kommunistische, wir waren sozialistisches Land.

00:45:19: Also das waren so Geschichten... Ja, ich denke Geschichte hat polnischen Volk so ein bisschen geprägt und das merkst du bis heute.

00:45:29: Also wenn ich gestern mit meiner Mama gesprochen habe und sie gesagt die gehen wieder auf die Barikaden der eine gegen den anderen also jetzt schon tatsächlich übertrieben finde ich.

00:45:37: aber ja es ist kein ruhiges Völkchen werde ich sagen dass sich dann einfach gibt und sagt okay wie werden da so Leben über Generationen hier weg?

00:45:49: Das war schon ein bisschen anders.

00:45:51: Also die Möglichkeit rauszukommen gab es nicht, weil das politisch natürlich diese eiserne Kurtine war.

00:45:58: Einfach von einem Land zu anderen.

00:46:00: wie dürfen wir uns dann bewegen?

00:46:01: Oder wenn ich in diesen sozialistischen Raum oder in den Bulgarien umgang und so diese ganze Sachen.

00:46:13: Aber da ist alles was nach Westen ging, da ging es nie so einfach.

00:46:18: Seitdem du eben jemandem hattest, so wie ich meine... Großtante, die hier gelebt hat.

00:46:23: Die war eben münterliche Seite und du eine spezielle Einladung bekommen kannst.

00:46:29: Und dann musstest du noch an Antrag stellen dass das von Polnischer Seite dir auch erlaubt wird und dann dürfest du rausreißen.

00:46:38: Das war dann diese Geschichte.

00:46:41: Aber ansonsten so da war sehr viel... Ich denke gedanklich, da war es sehr viel Freiheit.

00:46:48: Gedankliche Freiheit Was von außen kam, das war vom Außen dieser politischen Druck.

00:46:54: Aber die Menschen haben sich nie irgendwie zumindest in diesem Bereich und diesen Gesellschaft wo ich mich bewegt habe.

00:47:01: Vielleicht weil das ja viele Studenten aber nicht nur bei Solidarnos ist auch eigentlich aus diesen Arbeiten und aus diesem Arbeiten Blog rausgekommen.

00:47:14: Also ich denke diese so gedanklich waren wir frei!

00:47:20: Ja, toll.

00:47:25: Ich liebe ja das polnische Volk irgendwie auch schon immer und ich glaube eben auch dass es da irgendwelche Verbindungen gibt.

00:47:32: die kenne ich jetzt in dem Sinne auch gar nicht.

00:47:34: abgesehen davon was ich weiß ist natürlich nicht in meiner Person in dem Sinn.

00:47:40: aber das deutsche Volk hat den polnischen Volk natürlich wirklich übelste Sachen angetan.

00:47:48: bewunder die zutiefst.

00:47:51: Zumindest die polnischen Leute, die ich kenne sind irgendwie so Handyman, die packen alle an und die bauen dir aus irgendeinem Scheiß, bauen dir was richtig starkes... Also, ich habe ganz tolle Erfahrungen!

00:48:06: Und wir hatten einen polnische Operjung als die Jungs klein waren.

00:48:11: Den haben wir alle geliebt.

00:48:14: Wenn wir heute noch von dem reden, haben alle Tränen in den Augen, weil der so zauberhaft

00:48:19: war.

00:48:20: Das ist irgendwie echt schön!

00:48:22: Aber wir kommen zurück zu dir und zu deinem Feuer was dann wieder anfängt zu brennen und zu lodern für dieses Thema, weil wahrscheinlich auch kein Zufall du eben viele Frauen in der Lebensmitte als Klientin hattest?

00:48:41: Und das ist alles auch mal kein Zufall.

00:48:43: Welche Leute kommen zu uns in die Praxis immer da, wo es irgendwie eine Resonanz gibt?

00:48:49: Also mit fünfundfünfzig habe ich jetzt selten oder siebenundchwanzig bin ja selten irgendwie ein junges Mädchen mit fünfundzwanzig in meiner Praxis weil das sind andere Themen schließe ich alles nicht aus.

00:49:01: aber sprich du hast die dann auch schon vielleicht etwas magisch angezogen sodass du immer Feinfühliger wurdest für diesen Bereich und natürlich aus deiner Geschichte der Leuchtturm bist, mit dem okay dann machen wir auch was anderes.

00:49:22: Ja ich denke ich war schon immer feinfielig aber die Arbeit jetzt mit den Frauen schulde mich immer noch.

00:49:30: ja diese Feinfieligkeit kommt immer immer stärker.

00:49:36: Ich muss sagen, ich habe es sehr schnell eingesperrt mit welchen Menschen.

00:49:41: Was das wie eine Frau ist.

00:49:43: Ja also ich arbeite nicht nur mit Frauen hauptsächlich aber es kommen ab und zu auch Männer.

00:49:50: Und da ist es genauso ja.

00:49:53: Zuerst fühle ich die Menschen bevor ich überhaupt eine Idee habe wie ich mit denen arbeiten soll.

00:50:03: Das fängt immer alles mit Fühlen.

00:50:12: Das heißt, du hast auch die ganzen Frauen, die du eingeladen hast auf deinem Kongress als Speakerin zu fungieren.

00:50:20: Die hast du irgendwie rekrutiert, sag ich jetzt mal und du fühlst... Also beschreib mal, wie du es machst!

00:50:27: Weil ich mach's ja so ähnlich aber ist viel spannender, wie Du es machst.

00:50:30: Meist du, euch alles Expertinnen und Experten nicht einladen?

00:50:35: Genau.

00:50:35: Weil

00:50:35: da kriegt man ja nicht so einen Adressbuch nach Hause geschickt... Nein!

00:50:38: Und so.

00:50:39: Genau für meine Podcastgäste, da kriege ich auch kein Buch geschickt.

00:50:42: oder rufen sie doch mal folgende Frauen an.

00:50:45: Klär du mal wie du da dann vorgehst.

00:50:47: Ja, ich recherchiere.

00:50:48: Klar Google ist das wo ich anfange und gucke natürlich aus Social Media, gucke ich nach Themen wenn mich der zeigt aber klicke ich tatsächlich auf Personen, die mich dann einfach ok jetzt kriege ich.

00:51:04: Genau!

00:51:05: Ich

00:51:05: scrolle manchmal über ganz viele vielleicht großartige Persönlichkeiten aber wenn ich nicht direkt irgendwie denke okay... ...ich möchte jetzt einfach taktiken.

00:51:21: Aber das ist wahrscheinlich auch keine Überraschung dass du nachher immer sagen würdest gut als ich bei der gelandet bin oder mein Gefühl Mein erstes Gewöhn hat sich bestätigt.

00:51:33: Ich habe beschreibt, dass bei mir so ein rotes Licht angeht.

00:51:36: Ob das wirklich Rot ist?

00:51:36: Das weiß ich nicht.

00:51:37: Aber es ist immer mein Bild.

00:51:39: Wenn ich jemanden sehe ... Bei mir geht's natürlich häufig übers Foto oder das geht leicht.

00:51:44: Dann kommt ein roter Bild.

00:51:45: Es kommt auch nicht immer sofort.

00:51:46: Manchmal kommt es einen Tag später aber dann muss ich schon gar nicht mehr fragen oder irgendwie wieder rum recherchieren und noch mal vorwärts rückwärt zeitweit.

00:51:55: Sondern dann schreibe ich einfach und dann weiß ich heute schon genau richtig Weil es kommt dann was raus, was hilft.

00:52:01: Also was Gutes.

00:52:03: Ja genau.

00:52:04: Es ist genauso umgekehrt.

00:52:06: wenn ich mich entscheide weil ich zum Beispiel so diesen ganz okay das muss sein gefiel nicht habe und entscheide mich zum beispiel nach einem thema findet aber keinen dann entscheide ich ok ich muss da jetzt gucken ja bepasst er zu diesem kongress oder zu dem anderen kongrass Wenn ich mich so entscheide, da klar ist auch diese Gespräche sehr interessant.

00:52:35: Es ist auch hilfreich gerade... Ich versuche immer das rauszubekommen was zum Beispiel jetzt hier während dieses Konkretes den Frauen helfen sollen.

00:52:46: Viel während des Gesprächs, ok ich will mich hinlegen.

00:52:49: Hinsetzen so ein bisschen, zurücklehnen.

00:52:52: Liegen wir auch schön!

00:52:53: Das

00:52:53: vielleicht nicht?

00:52:54: Ja aber ich kann es einfach so genießen und habe danach dieses auch cool das war... Ich könnte das noch ewig lang.

00:53:02: Das ist dann nichts.

00:53:03: Da is eine Zufriedenheit.

00:53:05: okay, ich hab mein Job gemacht.

00:53:06: Ich hab's tatsächlich rausbekommen für die Zuschauerinnen hilfreich sein wird, aber diese ... weißt du?

00:53:19: Ich fühle mich einfach so verbunden.

00:53:22: Das ist da nicht und ich denke das merkt man dann wahrscheinlich auch ein bisschen in den Gesprächen weil diese Energie ist nicht so präsent im Raum als wenn du mit jemanden sprichst wie mit dir zum Beispiel.

00:53:38: Aber ja, manchmal muss man auch diese Entscheidung treffen.

00:53:40: Deswegen meine ich es... Du spürst das IME, dein Bauchgefühl?

00:53:44: Wenn du sagst okay jetzt klick ich da ist es meistens wunderbar oder fast immer wenn du sagest ok ich entscheide mich vom Kopf weil da nichts ist, ist es zwar gut aber dass diese Energie nicht so präsent ist

00:53:58: Ja sehr schön beschrieben verstehe ich gut.

00:54:01: So, dann sag doch jetzt ein paar Dinge über das laufende Programm.

00:54:08: Weil ich find's wundervoll was ja schon über dich und dein All of me dabei ist und wer oder was is alles dabei in den Tagen?

00:54:19: Und was sind deine... Ja, was hat dich da irgendwie beflügelt?

00:54:27: Was kannst du denn den Hörern mitgeben jetzt?

00:54:31: Meist du jetzt direkt auf das Kongress zu sprechen?

00:54:34: Genau.

00:54:36: Ja, wir starten... Wir sind schon gestartet heute!

00:54:41: Was ich da geben kann oder was ich unbedingt sagen will, tut euch nicht reduzieren.

00:54:48: also wenn ich jetzt Frau entspreche.

00:54:49: Tut euch nicht reduzieren auch irgendetwas weder auf eine Rolle.

00:54:54: Ich bin Mutter, ich bin Geschäftsfrau und ich bin irgendwas.

00:54:59: Aber auch in dem wenn ihr merkt Mir fällt was.

00:55:02: Weil das ist, was ich gemerkt habe schon bei letztem Kongress oder nach dem letzten Kongress und danach hab' ich extra geachtet während meine Klientinnen kommen, während der Arbeit, was da tatsächlich kommt Und was rausgekommen ist.

00:55:17: oft denken wir hätte ich nur gewusst was ich will.

00:55:21: Da wäre ich schon glücklich.

00:55:22: zum Beispiel Ich schaue mich in den Fenster und sehe, wie mein Körper da ist.

00:55:30: Und da hätte ich bloß dagegen was machen können.

00:55:36: Dann stellt sich auf – das habe ich auch in meiner Praxis gemerkt – eine Frau kommt und denkt, dass einer, während wir miteinander arbeiten, kommt etwas ganz anderes.

00:55:45: Dass er sich zuerst nach außen präsentieren muss eine, ich weiß es nicht, Selbstsicherheit zu bekommen und dann zeigen sich die anderen Sachen wie in ihnen waren.

00:55:55: Und manchmal ist das gerade umgekehrt ja?

00:55:58: Man sucht ihn außen aber ich habe gemerkt dass alles gehört zusammen unsere Hormone klar wir haben wunderbare Wir haben Frauenärztinnen wir haben Beckenboden wir haben Hormonen wir haben alles mögliche.

00:56:13: wir haben inneres erleben und und inneres finden Leute die auf der Suche sind hab ich auch du Neue Rollen, neue Identitäten.

00:56:23: Wir haben unser Kerpersport.

00:56:26: Was können wir machen?

00:56:27: Wenn wir ganz viel zu tun haben am Tag nicht jeder hat Zeit für ich weiß nicht wie viele Stunden in der Woche im Gym zu gehen.

00:56:35: Also haben wir solche und solche Experten die auch erklären warum und was wichtig ist also eine Menge.

00:56:41: und wir haben natürlich auch zeigen wir uns nach außen.

00:56:44: Wie wir sprechen, wie wir uns präsentieren das was wir sagen so in die Welt bringen, dass man uns zu hört.

00:56:51: und ich sag's ja okay, du hast was gesagt aber jetzt gehen wir dann einfach wieder weiter.

00:56:57: Wir haben auch Ausdruck, wir haben eine wunderbare Expertin, die uns auch ein bisschen... Was machen wir mit unserer Haut?

00:57:05: Wie können wir uns schminken haben wie auch oder?

00:57:08: Also alles möglich!

00:57:10: Wir haben es tatsächlich die ganze Frau, die sich dann sowie Du einem Identitätswechsel vielleicht geben kann und glücklich weiter ins Leben schreitet.

00:57:26: Ja, eben das Ganze als Neustart nicht nur sehen kann sondern auch erleben kann.

00:57:34: Und dafür braucht es eine ganze Menge.

00:57:36: und das ganz großer Unterschied Erkenntnis ist ja eine schwache Kraft Und es geht immer für mich darum, wie komme ich ins Umsetzen?

00:57:57: Wie komme ich ans Erleben.

00:57:59: Weil dann lösen sich ganz viele Sachen... Da bist du ja bestes Beispiel mit deiner Geschichte wirklich einen Schritt vor den anderen zu machen in der eigenen Geschwindigkeit und rechts-und links um Hilfe bitten.

00:58:15: Genau!

00:58:17: Ich könnte mir vorstellen dass egal wen Du um Hilfe gebeten hast Noch nie einer gesagt hat, mir mache ich nicht.

00:58:24: Ja das ist so wirklich!

00:58:26: Und viele von uns Frauen denken also... Ich kenne mich da auch, ich muss es alleine können?

00:58:33: Ich habe tatsächlich größtein meines Lebens so gelebt.

00:58:38: Ich muss es allein schaffen bis ich gemerkt habe dass die Quatsch Ich muss mein Leben alleine leben, aber ich darf um Hilfe bieten.

00:58:48: Ich kann fragen, ich habe Hilfe annehmen und wenn du das verstehst dann geht alles, dann öffnen sich die Tore.

00:58:57: was aber wichtig zu sagen ist Weil viele denken, ja okay dann mach ich mich auf den Weg und dann wird alles einfach so laufen.

00:59:04: Das ist auch nicht immer so weil die müssen dem Alten auch kämpfen.

00:59:07: Ja wir werden auch auch Widerstände manchmal kommen Und da brauchen sie vielleicht eben so Unterstützung auch noch.

00:59:14: Wir müssen teilweise über die Widerstande drüber gehen und weitergehen und danach erinnert sich immer wieder neue Perspektiven.

00:59:23: Ich denke, das war ich so selber aus deinem Leben.

00:59:26: Dass man nicht einfach ...

00:59:29: Nein!

00:59:31: Vor allen Dingen ist der Widerstand irgendwie zwar ein bisschen unangenehm häufig oder eben raus aus der Komfortzone oder egal was für einen Wording es ist.

00:59:41: Es ist früher gesagt in den Freunden so unkomotisch, finde ich auch ein ganz schönes Wort.

00:59:47: und meistens schon Im Prozess oder spätestens Ende des Prozesses denkt man jedes Mal, ich habe Folgendes gelernt.

00:59:56: Ich stehe, bin stärker als vorher und manchmal auch trau mich weicher zu sein als vorher.

01:00:04: also das ist auch noch mal was sehr spannend für diese Frauenenergie.

01:00:10: ganz kleines Beispiel ich hatte jetzt eine OP zwei Frauen, also zwei Freundinnen bei mir im Haus die mich wirklich fünf Tage ich würde mal sagen geschaukelt haben.

01:00:25: Weil ich erstmal nichts konnte und das war so zauberhaft.

01:00:29: aber das hat schon meine frühere Therapeuten gesagt Frauen können nur mit Frauen heilen.

01:00:35: Das würde jetzt gar nicht zu hundert Prozent sagen Aber da ist auf jeden Fall was dran alle mit denen ich auch Kontakt hatte, gespiegelt haben.

01:00:43: Das war eigentlich der Zauber auf das die alle sagten wie schön sie sei dass du so weich wirst und das hat damit zu tun, dass ich natürlich so getragen war und mich wirklich nur um mich kümmern musste und nicht also ich bin vollständig raus aus diesem.

01:00:55: Ich muss jetzt so dann mache ich noch das ich habe so viel Dampf.

01:00:58: deswegen möchte ich noch so und ich hole nochmal schnellen Staubsauger und dann bin ich nochmal ganz kurz hol' ich das Wasser und bla bla bla sondern das war alles wirklich nein ich lass das alles.

01:01:09: Also Das war wirklich total schön.

01:01:12: Also ich glaube, damit können wir es auch gut abrunden in unsere Kraft kommen gerade nochmal wieder oder noch mal anders in der Lebensmitte und trotzdem auch unsere Weichheit zulassen?

01:01:28: Ja!

01:01:29: Und das habe ich jetzt auch tatsächlich... Ich hab gelernt hart zu sein, hart innehmen und jetzt seit paar Jahren ja werde ich weiche und merke, wie toll das ist.

01:01:42: Und wie getragen man ist da unser Meer, wenn man so alles zulässt.

01:01:48: Sehr schön!

01:01:48: Das ist so schön, was du jetzt gesagt hast ja.

01:01:52: Ganz schön!

01:01:53: Tolle Erlebnisse und wieder ein Beweis dafür, was es alles bringt, wenn wir uns einfach... Es zuläst.

01:01:59: Genau.

01:02:00: Und um Hilfe bittet und die kommt?

01:02:04: Die kommt.

01:02:08: Ja, sehr schön So, liebe Magie.

01:02:11: Ich danke dir sehr und freue mich schon sehr über die Feedbacks.

01:02:16: Ich freue mich über deine Auf- und über die Teilnehmer an deinem Kongress.

01:02:21: Und danke dir!

01:02:24: Ich bedanke mich bei dir, dass ich da sein durfte, dass sich auch ein bisschen von mir geben durfte.

01:02:29: Wir sind erzählen durfte und natürlich auch auf dem Kongress ein bisschen aufmerksam

01:02:32: machen durfte

01:02:33: habe.

01:02:34: Dieses Gespräch hat mir auch wieder gezeigt wie wichtig es ist sich zu öffnen und einfach auf die Welt aufhören zu schauen.

01:02:42: Und daraus dafür danke ich dir!

01:02:46: Schein,

01:02:47: alles Liebe!

01:02:48: Alles Liebe auch!

01:03:03: Das war All of

01:03:04: Me von heute.

01:03:05: Danke dass du dabei bist.

01:03:08: Ich hoffe wir konnten dich inspirieren und Du hast etwas für Dich rausgenommen was Dein All Of Me reicher und vollständiger macht.

01:03:17: Lass uns in Kontakt

01:03:17: bleiben.

01:03:18: Schreibt mir gerne auf Insta Facebook oder LinkedIn Umvon Heute an und in Zukunft ein wundervolles

01:03:26: All of Us zu leben.

01:03:28: Und ganz zum Schluss lasst mir gerne auf den entsprechenden Kanälen Likes da, dann wächst All Of Me und kommt zur vollen Blüte

01:03:35: – das wünsche ich mir!

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